Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?


7c) Zurück zum Mahanirvana-Tantra:

Ein Hinweis, Kommentar bzgl Seite 52. "6.3. Das Tieropfer".

Es wäre ein Widerspruch zu den Yoga-Patanjali Yogasutren, wenn man das interpretieren könnte als "Tiere einer Göttin/Götterinzwis per töten der Tiere opfern zu dürfen.

An ahisma & co kann nunmal kein Weg vorbeiführen, wenn es um die Realisierung des Selbst gehen soll, jenes Selbst, das "jenseits von allem","transzendentaler Natur" ist.

Ein Tier einer zB Göttin zu "opfern" kann insofern offenbar nur heißen, es als Geschöpf der Götterinzwis zu betrachten, sich zusammenzunehmen und sich/der Göttin zu sagen:"Ok, es ist eines deiner Geschöpfe; es zu töten, zu verletzten usw kann mir nunmal wahrlich nicht zustehen; ich verstehe dies&das nicht, jawohl ich habe jene "Unwissenheit", die es zu überwinden gibt. Also laß mich wenigstens keine Taten vollbringen, die ich nicht mehr umkehren würde können, von denen ich hinterher nur würde sagen können: "Auweia, das hätte ich nicht getan haben sollen und auch nicht dürfen". Wenn man dann so einem Tier in Not hilft, kann es einem schon passieren, daß es plötzlich den Kopf hebt, einen anschaut und man merkt wie es denkt, Freude empfindet, Freundschaft kennt, usw usf.

Wenn man ein Tier zu retten die Absicht hat, so stellt sich einem die Frage, inwieweit man damit dann nicht für etwaiges Unheil, das jenes Tier anderen noch zufügen könnte, mitschuldig wird und inwieweit das nun überhaupt noch "gottgefällig" würde sein können. Das Mahanirvana Tantra beantwort diese Frage dahingehend, daß "Tiere Retten" sehr wohl eine gottgefällige Tat sein kann und es insofern ein "Opfer" an ön Götterinzwi sein würde können.

Sowas wie Tiere retten, Natur schützen udgl und nur sowas ist ein "Tieropfer", "Naturopfer"; alles andere ist widersprüchlich, absurd, "Erfindung", "Selbstbeweihräucherung" unwissender Menschen.