Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

5e) ad Gefahren bzgl. "Selbtsfindungsbemühungen"


Meiner Ansicht nach ist es durchaus bedenklich und gefährlich sich auf "Selbstfindung", "Erleuchtungssuche" zu begeben, wenn man noch keine ausreichenden Kenntnisse zum Thema "Entscheidungstheorie", "Spieltheorie", "Vektoroptimierung" udgl hat. Das ist wohl auch die Lehre aus dem Mahabahrata samt Bhagavad Gita  sowie Ramayana samt Yogavasishta. 

Aber das gilt eben erst recht auch für jene "psychologische" "Selbstfindung":

In der "grand école de nation" in Frankreich, wo junge Menschen nach dem "bacalaureat", dem Abitur, erst mal für 1-2 Jahre sich bemühen herauszufinden, was sie im Leben eigentlich wollen, mit ihrem Leben anfangen wollen,  aus ihrem Leben machen wollen, um dann eine, dafür möglichst passende, Berufs-/Studienwahl treffen zu können, ist es - lt. einer ZDF-Doku dazu vor eher Jahrzehneten, denn nur vor nen paar Jahren  - üblich auch an Militärakademien Vorlesungen zu besuchen und es ist insofern davon auszugehen, daß sie dort die Grundlagen  "vernünftigen Entscheidens"; "vernünftigen Findens geeigneter Strategien"  udgl lernen können. Das was da in Frankreich eine Tradition hat, was vielen zu großem Erfolg im Leben half und auch etliche Präsidenten "hervorbrachte", ist was anders als ein Herumgammeln und hoffen irgendwie zu finden was man sucht. Bei jener - hilflosen Suche - jenem einfach 'Drauflos-suchen", jener Art von "D'raufgängertum" hat so mancher leider schmerzliche bis sehr schmerzlich Erfahrungen gemacht. Hinterher dann an jenen herumnörgeln, an welche solchig Suchende sehr ungünstigerweise gerieten, ist dann nicht immer gerade das "Fairste" und es war auch nicht immer "Verbrechen", dem solchige "Suchenden" dann zum Opfer fielen/fallen. Zweifelsohne hat es etwas mit "Nicht-Wissen" zu tun dh mit "Unwissenheit".


Alternativ würde man von Anbietern solcher Lehren zur "Selbstfindung", eine "strategische Unbenklichkeit für die Teilnehmenwollenden" einfordern können. Aber auch das hat nichts mit "therapeutischer Kompetenz" zu tun, welche das Bundesverfassungsgericht vermisst/~e..


Allerdings bieten die 2 großen Kirchen in deren Lehre auch nicht gerade eine "Strategische Unbedenklichkeit" für die "Mitglieder". Wenn nämlich jener Jesus von Nazareth ein Spitzel des römischen Kaisers gewesen wäre mit der Aufgabe, das jüdische Volk in 2 möglichst verfeindete Lager zu spalten, um die Aufstandschancen das vereinnahmten, unterworfenen, der Freiheit beraubten jüdischen Volkes möglichst zu reduzieren, so wäre es nicht sinnvoll zu jenem Jesus zu beten oder gar Dinge zu sagen wie "Jesus ich liebe Dich", "Jesus komm sei unser Gast und segne was du uns bescheret hast".

Zusammenfassend stelle ich fest, daß es zweifelsohne sicherer und unbedenklicher wäre, die "TM-Scene" nicht als "Sekte" zu bezeichnen und sie nicht in eine religiöse Ecke zu stellen.



5f) Organisatorisches