Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

Aussagen von Sri Aurobindo zum Thema Tantra


8) Aussagen von Sri Aurobindo zum Thema Tantra zur Versachlichung sowie zur Beruhigung der Gemüter:


Die folgenden Zitate aus "Die Synthese des Yoga" (Sri Aurobindo, „Die Synthese des Yoga“ , Verlg Hinder + Deelmann, Bellnhausen über Gladenbach (Hessen), 1972, ISBN 3-87348-082-4), welches zwar erst 1972 als Buch in deutscher Sprache veröffentlicht wurde, stammen jedoch gemäß des Vorwortes des Übersetzers aus den Jahren 1914 bis 1921 bzw abschließend in Buchform 1953. Insofern besteht da eine gewisse Unabhängigkeit zu Mr. Mahesh's "Lehrzeiten" und auch die große Distanz zwischen Nord-und Südindien spricht dafür. Außerdem hat Mr. Mahesh den, in Südindien lebenden, Sri Aurobindo, meines Wissens nach, nie erwähnt; Yogananda und Kriya-Yoga erwähnte er mal als "zweitschnellste Methode" zur Erlangung von Erleuchtung, wobei diese "Wettbewerbsmentalität" arg absurd anmutet (alledings bezichnete Aurobindo am Ende des Buches auch mal den/"seinen" "Integralen Yoga" als den "kürzesten Weg" (s. Seite 622 in "die Synthese des Yoga); aber das tut hier nichts zur Sache:



Auf Seite 621 und 622 heißt es:



Für das Folgende liest man am Besten das Kapitel "Die Systeme des Yoga" ab Seite 41. Auf den Seiten 52, 53 und 54 heißt es dann:





Auch Mr. Mahesh sprach von Tantra als "ein sehr gutes System, wenn es richtig verstanden wird." Gleichzeitig betonte er stets, daß das Wissen um "TM" eine Erneuerung eines lange vergessenen großartigen Wissens sei. Dh er sagte, daß es lange Zeit über mißverstanden worden sei. Auch insofern war nie ausgeschlossen, daß "TM" eben nichts anders als von Swami Brahmanda Saraswati "zurechtgerückter Tantra-Yoga" ist. Dafür spricht auch die Bezeichnung "transzendentale Meditation", wo ja "T_an____t__a" darinnen vorkommt. Es fehlt lediglich ein" r" um "Tantra" insofern in jenem Wort "transzendentale Meditation" komplett enthalten vorfinden zu können. (Wobei man das ja im "zweiten Buchstaben" , jenem "r" fanatasievollerweise erblicken könnte.)

Auch fällt auf, daß Mr. Mahesh's kaum begreifbares Prinzip "Spontan richtiges Handeln" sich in Aurobindo's obig zitierten Ausführungen wiederfindet:

Aurobindo warnt dann auch gleich vor "Zügellosigkeit". Auch TM-Lehrerinzwis wiesen, soweit ich das erlebte üblicherweise darauf hin, daß mit "spontan richtigem Handeln" nicht gemeint sein könne, zu tun und lassen, was einem gerade in den Sinn komme; es weist eben auf Handeln hin, wodurch keine neuen Hindernissen auf dem Weg verursacht werden, dh auf ein Handeln, das eben nicht gegen die Grundsätze der Natur verstößt, keinen Schaden in der Welt und deren Geschöpfen anrichtet, einem Handeln das "spontan in Übereinstimmung mit den Gesetzen der Natur" sei/ist.

Auch das Prinzip des Mr. Mahesh, daß "TM-Meditationspraktik eine - 2-mal tagtägliche - Vorbereitung auf das tagtägliche Leben in der Welt sei" findet sich in obigen Zitaten deutlich wieder:


Auch findet man auf dem Zitat von Seite 62, jenes Zusammen-Gebrauchen von Meditation und Elementen des Hatha-Yoga bzw Raja-Yoga, wie es sich zB auf den Wochenendkursen bzw dem TM-Lehrerausbildungskursen sowie TM-Lehrerfortbildungskurs in Form des sog. "Rundens" wiederfand. Ein bischen Asanasa, ein bischen Pranajama und "TM"; dazu noch Elemente des Hörens von Vorträgen zu den Themen des Vedanta, Yoga, der Lehren Shankaras, den diversen Bewußtseinszuständen, etlichen Details zu "TM" und daß man von Gedanken zum Mantrra zurückkehre, daß es um's Transzendiere gehe und es während der 2-mal ca 1/2 Stunde lang "TM "nicht um irgendwelche Gefühle, Ideen, Wahrnehmungen, Visionen udgl gehe (wobei Mr. Mahesh unverständlicherweise und inakzeptablerweise immer und immer wieder die Zitatangaben wegließ und nur auf das Bild hinter sich, das Swami Brahmanda Saraswati zeigte sozusagen verwies. Swami brahmanda Saraswati war aber auch nicht der Verfasser der Schriften von Vyasa, Shankara, Gaudapada, Sureshwacharya, Totaka, Valmiki und Anderen):



Auf Seite 621 kann man auch eine gewisse Beziehung zum "Raja-Yoga" lesen, sodaß es wenig verwundert, wenn Paul Mason zum Ergebnis kam, daß "TM" "Raja-Yoga" wäre.

Paul Mason ging von der Zeitgeschichte des Mr. Mahesh und Swami Brahmanda Saraswati aus und sammelte viel Informationen, Details und u.a. Schriftstücke dazu.

Andererseits ging ich von den klassischen Schriften aus, suchte die Details ad "TM" und den damit verbundenen "verbreiteten Lehren" in den "klassischen Schriften". Immerhin kam ich - gemäß Aurobindos, mehr oder weniger unparteiischen Äußerungen zum Thema Tantra und Raja Yoga - im Vergleich mit Paul Mason, betreffs der Einordnung von TM nicht zu einem nicht ganz unzusammenhängenden, nicht sehr weit entfernten Ergebnis.

Nur wieso nannte Mr. Mahesh  es "TM" und nicht "Raja-Yoga-Meditation", wo er doch öfters sagte, daß "Raja Yoga" nichts anders als "königlicher Yoga" heiße?

Dabei ist die Anekdote dann erwähnenswert, die in Mathematikschulbüchern zu finden ist:

Ein König sagte zu Euklid. "Herr Euklid, haben sie für einen König denn keinen einfacheren, königlichen Weg?". Euklid antwortete: "Herr König, daß ist bereits der Königsweg".

Euklid war also bereits klar, daß es da eine gewisse Art von Kompliziertheit gibt, der man sich eben stellen muß, wenn man's verstehen will.

Das gilt auch im Zusammenhang mit dem "Verstehen-Wollen von TM und des Hintergrunds von TM". So verwundert es auch nicht, wenn Sektenbeauftragte, weltanschaulich nicht wirklich freie, verhaftete Richterinzwis - beim Versuch es schnell-schnell zu "erfassen" um darüber zu urteilen -  zu falschen Anschaungen, Ergebnissen kamen bzw in deren Unwissenheit und Mißverstädnissen verhaftet blieben. Yoga-Ausübung mit dem Ziel zu wissen, was "Atman" ist, dh dem Ziel "Erleuchtung" zu erlangen, erfordert eben seine Zeit, die nochdazu von der Vergangenheit der Indidviduen bestimmt wird. Ein bischen lesen, ein bischen umeinanderfragen, aushorchen, herumspionieren, anderen vorher einsagen, was man von ihnen dann hören möchte, usw kann das nunmal nicht leisten. Zum Verständnis des Phänomens der vedischen Erkenntnis wäre "völlige Objektivität und gleichzeitig Nicht-Verhaftetsein in Objektivität" not-wendig. Aber Pfarrer Haal, jener ev.-luth. Sektenbeauftragte, der auch Vorsitzender jenen "Elterninitiative" dann war, schrieb in seinem Buch "Guruismus", daß man von Ihm keine objektiven Standpunkt erwarten könne, was dann wiederum im Klartext heißt, daß man von Ihm nicht erwarten könne, daß er von jenem Thema inklusive dem Thema "Mantren", "TM", Meister der vedischen Tradition und deren "Lebenswerken", "Lebensleistung" überhaupt eine Ahnung habe.

Nunja, wieso redete er dann darüber, schrieb Zick-Büchleins und  Bücher darüber und log, polemisierte, wiegelte usw er in der ganzen Welt umeinander?

Achja, da fällt einem Juri Bezmenow's Interview ein (Siehe TM-Organisationen: International). Auch Juri Bezmenow war ja verbal ziemlich herabwürdigend betreffs "Meditation". Er redete den USA und westlichen Staaten/"Ver-Bündeten" - versehentlich oder auch absichtlich - ein, daß die Folgen der "Infiltrations- und Täuschungverbreitungs-Arbeit des KGB" nur per Hinwendung zum Patriotismus zu überwinden seien. (...Im Yoga gilt hingegen jenes Prinzip von zB Shankara, wonach Täuschung (in ihrem schlimmsten Vorkommen) durch Klarheit des Geistes, genaues Hinsehen, Objektivität und Fairness zu überwinden sei und nicht durch Fanatismen, die ja doch nur weiteres Verhaftetsein, Täuschungenunterliegen, Illusionen nach sich ziehen könnten....)

Nunja, als erstes nahmen sich solche "PatriotistInzwis" dann mal die "Gurus" und deren "fremde" Lehren vor und es setzte eine regelrechte Verfolgung ein, wo man Spreu und Weizen nicht mehr unterscheiden wollte, sondern nur noch möglichst schnell verkünden können wollte, daß das nunmehr kein Thema mehr sei. (Siehe auch die "keine Thema mehr"-Verkündigung von NRW-Sekteninfo).  Nun der Blick in die politische Situation in Europa und den USA 35 Jahre nach jenem TV-Interview mit Juri Bezmenow spricht da eigentlich Bände. Aber das ist ein anders Thema und hier bleibt festzuhalten, daß man Täuschung nur per genauem Hinsehen, Unparteilichkeit, Fairness und Objektivität überwinden kann und nicht per Patriotismis, Fake, Nationalismus, Vorurteile hegen und pflegen, Naturzerstören, irre so-und-so völlig absurde Tieropfer an die Götterinzwis des Glücksmaterialismus & co.





Damit will ich gar nicht einmal behaupten daß damit sicher sei bzw ich der Überzeugung wäre, daß "TM" ein "zurechtgerückter, wohlverstandender oder zumindest wohler-verstandener "Tantra-Yoga" ist/sei, auch wenn anahnbd der Zitate von Aurobindo einiges dafür spricht. Andererseits könnte "TM" eben auch jene diversen Aspekte benutzen, so wie Tantra eben auch, gemäß Sri Aurobindo von Diversem, Gebrauch macht.

Dabei kann eine weitere Aussage von Sri Aurobindo aus den obigen Zitaten weiterhelfen:

Nachdem Mr. Mahesh als 1.Teilkurs zum "TM-Lehrerwerden" jenen "SCI-Kurs", jenen Kurs, den er "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" nannte, mit einigem an Zeitaufwand und Mühe kreiierte, ist man eher geneigt davon auszugehen, daß im Zusammenhang mit "TM" die "Kreativkrft-/~kräfte" im TM-Ausübenden " herangezogen werden.

Dafür spricht auch seine Übersetzung von "Agni" als "Kreativität" und seine Vorliebe für den ersten Vers im ersten Mandala des Rigveda: "Agni wird von mir nunmal bewundert, hoch geschätzt, bevorzugt", was dann "übersetzt" in etwa heißt oder auch heißen mag: "Heutzutage ist nunmal die Kreativität des Menschen gefordert und das mag ich auch noch; ich bewundere Kerativität ob in der Kunst, gut-genuger Forschung, zulässig-guter Verwaltung, Politik, usw; Kreativität ist - zumindest in dieser Zeit - der Schlüssel zu Erfolg im Leben".

Daß das Zusammenspiel von Kreativität und "Ganzheitlichkeit" ein sehr wichtiger und sensibler Gesichtspunkt andererseits auch ist, zeigen die schrecklichen, völlig inakzeptablen Nebenwirkungen einer zügellosen, rücksichtslosen und nochdazu mathematisch-strategisch kreativ ansatzweise berechenbarer- und damit wißbarerweise Gebrauchmachung von den "Kreativitätkräften" der Menschen, wobei da Treibhauseffekt samt Klimkakatastrophe, Meeresverschmutzung, Elektrosmog, allgemeine Umweltverschmutzung, Ozonloch, Artenausrotten, Verursachung von Artensterben durch Lebensraumzerstörungen, Rodungen, Entwaldungen sich nunmal nicht nur als potentielle Gefahr gezeigt, sondern sich als unübersehbar herausgestellt haben.  "Indra" pflegte Mr. Mahesh mit "Ganzheit","Ganzheitlichkeit" zu übersetzen. Sodaß es, vom Rigveda her betrachtet, um jenes Zusammenspiel von Agni und Indra ankommt, um jenes Zusammenwirken der Kräfte der Kreativität einerseits und Ganzheit, Ganzheitlichkeit andererseits. Dabei komt es eben auf das Transzendieren an, das was jenseits Wachen, Träumen, Schlafen noch gibt, jenes "reine Bewußtsein", jenes Turiya, jenen Zustand "Transzendentalen Bewußtseins"  jenseits von Worten, Wortbedeutungen udgl; jenes transzendentale Bewußtsein, das von seiner Natur alles alldurchdringende, feiner als das Feinste, usw eben die Ganzheitlichkeit fördert und die Kräfte der Kreativität dabei nicht abtötet, vernichtet odgl, sondern deren Einsatz im Rahmen der Schöpfung fördert.  


Insgesamt ging es aber nun in diesem Abschnitt erstmal um die "TM-Mantren", um die Klärung in welchem Bereich sie für mich zu finden waren - was nicht heißt, daß sie nicht auch in anderen Bereichen zu finden gewessen sein könnten - und wieso kein Grund besteht hier einen Zusammenhang zu "religiöser Verehrung von Götterinzwis per derer Namen" zu sehen.

Im übrigen steht da im Raume: Man macht TM so wie sie gelehrt wird, hat gewissee Erfahrungen und stellt fest, daß es sich dabei ganz und gar nicht um eine religiöse Praxis handelt, sondern es eben eine geistige Technik ist, die zu einer sehr tiefen  Ruhe und Entpannung sowie Momenten des im  Turiya, Samadhi Verweilens in anstregungsloser, müheloser und natürlicher Weise führt.

So wie Joseph Kardinal Ratzinger der spätere Papst Benedikt XVI - so verstand ich es -zu lehren pflegte: "Es gibt da geiwsse Kernsätze der Lehre im Christentum, die nicht verändert werden können und dürfen. Will man sie nicht, so gilt:  Nunja, man muß ja kein Christ sein", so kann man betreffs TM festhalten:

"Nunja, TM ist nunmal wie sie ist; man sagt es vorher, man kann's so machen und feststellen, daß es so ist. Wer das bezweifeln will, wer es als das nicht haben und akzeptieren will, braucht's ja auch nicht auszuüben; selber Schuld dann."


IV)   ad: TM-Lehrmethode, Initiationszeremonie ("TM-Puja")






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IV) ad: TM-Lehrmethode, Initiationszeremonie,"Puja"