Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?


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4) Mahanirvana Tantra


Leicht findet man im Mahanirvana Tantra (= "Das Tantra des großen Nirvana") dort Hinweise zu einigen der - in den einschlägigen "TM-Mantrenlisten" wie von Pfarrer Haak, Mildenberger usw -  genannten "TM-Mantren"; auch der  Bezug zum Buddhismus via des Begriffs "Nirvana" scheint zu existieren und wäre es sicherlich wert, genauer untersucht zu werden.

Zunächst zu einer Quelle des "Orginaltextes":


Mahanirvana Tantra

The Tantra of the great liberation

translated by Arthur Avalon

(Sir John Woodroffe)


siehe https://onlinebooks.library.upenn.edu/webbin/book/lookupname?key=Woodroffe%2c%20John%20George%2c%20Sir%2c%201865%2d1936




In Ergänzung zum Kapitel "2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren Ursprung,Vorkommen, Hintergrund und "Wesen" und dem ebenfalls bereits aufgeklärten und erwähnten Mantras "Aing" hier noch diese Quellenangabe, da im Buch "Tantra-Asana" von Ajit Mookerjee - abweichend von der Übersetzung des Saraswatistotras von Sir Avalaon - "Aing"  geschrieben steht und nicht "Aim": 

im Kapitel 6, https://www.sacred-texts.com/tantra/maha/maha06.htm

(Auf Deutsch:

>> Aing, Kling, Sauh, Grüße an und meine Verehrung sei gerichtet an Tripura; reinige diese Shakti; mach sie zu meiner Shakti, Svaha (18-19). <<

Nun, wie mir scheint, macht es doch keinen Sinn in "Aing", "Kling", "Sauh" "Götterinzwi"-Namen bzw Worte der Anrufung irgendwelcher Götterinzwis zu erblicken. Wie käme man  unwissender Mensch schon dazu, Götterinzwis aufzufordern irgendwen oder irgendwelche Kräfte in einem zu waschen, zu putzen, zu reinigen. Ist es etwa eine sinnvolle Vorstellung bzgl Götterionzwis, jene erleuchteten, höchstgebildeten und höchst-qualifizierten Wesen sich als "Putzfrauen", "DreckwegkehrerInzwis" vorzustellen?

Da ist nen Mensch, zB nen  Mann der "Sex" haben will mit irgendeiner Frau, einem Mädchen und weil er die Sorge hat, er könne sich mit irgendwelchen "Geschlechtskrankheiten" wie AIDS & co oder auch anderen "Kleinst-Etwassen" wie "Papilla-Viren", "Covid19" & co infizieren, sollen Götterinzwis jene beabsichtigte "Sexpartnerinzwi" gefälligst reinigen. Das wäre die absurde Vorstellung, wonach Götterinzwis "Wunscherfüllungsmaschinen" seien, "Begierde-Auslebenkönnen-Ermöglichungsmaschinerien" oä seien. Jene Worte wie "Aing", "Kling", "Sauh" scheinen mir doch eher sowas wie Interjetionen zu sein, die im Zusammenhang mit Götterinzwi-Anrufungen benutzt werden.

Zumindest werden einige diese "Mantren" schlichtweg "Interjektionen" sein. Mr Mahesh sprach "salopp" oftmals von "Man nehme den richtigen Eintauchwinkel und der Rest klappt dann eben, um in den ewig stillen Tiefen des Ozeans anzugelangen. Auch das paßt zu diesem Konzept "sowas wie Interjetionen". Noch deutlicher wird das dann im Kapitel 8 des Mahanirvana-Tantra, wo heißt:

>>

Etwa so ähnlich wie Christen ein" Kreuzeichen" machen, bevor sie zu beten anfangen, sich mit "Weihwasser" symbolisch besprenkeln bevor sie eine Kirche betreten und damit - meiner Meinung nach - ausdrücken, daß sie bereit sind ihr "Bestmögliches zu geben bzw geben zu wollen", auf daß Gott, falls er denn mal Mensch werden oder einem begegnen sollte, von einem selber wenigstens nicht verfolgt, blöd angeredet werde; darüberhinaus möchte man sein Bestes tun, aufdaß die Gemeinschaftsräume "Kirchen" sauber bleiben und auch dazu möchte man sein Bestes geben.

Insofern beginnt jene Anrufung von "Tripura" wohl mit sowas wie:

"Oisa nacha, äh, na klar, ok, also lasse mich wenigstens vernünftig und fair sein, oiasa nach, laß mich's hinter mich bringen:", um dann anzufangen mit: "Lieberinzwi Tripura....."


In diesem Text findet man auch:

>>  Die Brahmanen mögen das Brahma-Gayatri beginnend mit dem „OM“ rezitieren, die Kshatriyas mit „Shriem“ und die Vaisyas mit „Aim“. Deshalb sprach ich von den vedischen Sandhya-Riten, weil das Gayatri-Mantra nur die zweifachgeborenen Kasten üben sollten <<

(das findet man wenige Zeilen vor dem >>Oṁ tat sat brahma (Erhaltung, Vernichtung und Schöpfung - das ist das ewigseiende Brahman, das All-Eine<<; in der "Buchausgabe" - ISBN 9781731071569 - findet man es auf Seite 74 im zweiten Absatz).

Das Gayatri-Mantra ist also das Eine, das mag auch religiösen Charakter haben, da es um ein "Rezitieren" des Gayatri-Mantras geht. Oṁ wird in der Mandukya-Upanishad und von den Komentatoren Gaudapada, Shankara und anderen ausführlich erläutert; es erübrigt sich hier darauf näher einzugehen.

"Shriem"  (also eher sowas wie "śrīm mit verschlucktem "r") konnte ich im Kapitel  " III, 2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren Ursprung,Vorkommen, Hintergrund und "Wesen" als "Die Pracht, Schönheit, Herrlichkeit aber auch  Mischung von 'M', dh 'Schlafzustand'" - dh es geht auch um das was zB in der Mandukya-Upanishade im Vers V dargelegt wird - herausfinden; es geht insofern um die eigentliiche Natur, das wahre Wesen des Schlafzustandes. Na klar das Schlafbedürfnis bei Soldaten ist durchaus sogar sowas wie sprichwörtlich geworden: "Manchmal könnte ich im Stehen schlafen wie ein Soldat". Es ist bekannt, daß sich ein Soldat eher elten aussuchen kann, wann ein "Einsatz" unumgänglich wurde. Es ist durchaus verständlich, daß "Kshatriyas", also die Angehörigen der "sozialen Schicht der Soldaten", "Shriem" vorranstellen. Das könnte dabei auch als Art "Vorabentschuldigung für etwas wenig Aufmerksamkeit infolge von Übermüdetheit, Erschöpfung" "genehmigt" sien bzw kann in solchem Sinne verstanden werden.


"Aim" : Dazu ergab sich anhand der Sanskrit-Sprache (Zitatangaben und Einzelheiten siehe III,2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren Ursprung, Vorkommen, Hintergrund und "Wesen":

>>ā  - 'herbei, her' << (Es folgen  noch weitere Präpositionen, die hierfür zunächst mal aber unerheblich sind); siehe Abschnitt "III, 2) E) a)"

>>im nachgesetzter Partikel zur Vertretung bzw Verstärkung eines Akk.; auch sonst zur Verstärkung.<< siehe Abschnitt "III, 2) E) b)"

Also strikt formal "herbei .... nachgesetzter Partikel zur Verstärkung eines Akkusativs"

oder auch

aus "imá" wird analog ā-imá, also āimá und insofern ist dem dann die Bedeutung "herbei dieser, herbei diese, herbei dieses"  gemäß der Sanskrit-Sprache zugeordnet.

Wegen der Option ein "a" nach einem Konsonaten nicht schreiben zu müssen - aber eben zu dürfen - kommt dem "ā-im" insofern eine ähnliche Bedeutung zu. (siehe Abschnitt "III, 2) E) c)")

Analog gilt für die Schreibweise "Aim" wie sie in der Übersetzung bei pushpak zu finden ist:

aus "imá" wird analog a-imá, also aimá und insofern ist dem dann die Bedeutung "nicht dieser, nicht diese, nicht dieses" , "ohne Diesem" gemäß der Sanskrit-Sprache zugeordnet. Wegen des weglassen-könnens des "abschließenden 'a'" nach einem Konsonanten ergibt sich für "aim" eine ähnliche Bedeutung.

All diese "Bedeutungsmöglichkeiten" passen durchaus etwas auffallend zu "Händlerinzwis": "Her damit, das läßt sich gut verkaufen", "aber nein, nicht sowas; nö, das hilft nicht; das kann ich nicht brauchen, wirklich nicht"; diese Interjektion drückt ein "wählerisches Element" aus und paßt zum Naturell von Personen, die es sich leisten können, wählerisch zu sein. Ein natürlicher Ansatz für's "Gayatri-Mantra" - auch in religiösem Zusammenhang - ist insofern jenes "aim" oder auch "āim". Jene sind wie sie eben sind und ein Leben lang solcherart zu arbeiten bzw gearbeitet haben, wird solchen Menschen dieses Faktum auf die eine oder auch andere Weise "sichtbar" gemacht haben und so ist es sehr natürlich einzuräumen was ist und dennoch nach "moksha", "Befreiung", nach "Kavalya" der großen Loslösung zu suchen. Gemäß "https://www.britannica.com/topic/Vaishya" weisen sehr alte Texte darauf hin, daß "Vaishyas" zu Brahmanen werden konnten. In der Britannica (... ein Lexikon neben welchem der "große "Brockhaus" wie ein relatives kleines Lexikon-Werk erscheint ...) wird dabei auf die zwei Söhne von Nabhagarishta verwiesen, die im  Harivamsha erwähnt werden. (Das Harivamsha Purana siehe zB https://www.pushpak.de/harivamsha/)

Das demonstriert, meine ich, die Möglichkeit des Charakters eines Interjektion-Seins von - zumindest einigen - Buchstaben-Kombinatonen oder auch Lauten, die als "Mantren" gelten.

Analoges gilt, anzunehmenderweise, für das Eine oder auch Andere "nachgestellte" Mantra.


Hier noch ad "Gayatri-Mantra" einige hörbare Beispiele, dh Links, ua.:      

Deva Premal - Gayatri Mantra (30 Min Meditation), https://www.youtube.com/watch?v=yQjHSIHPJfw


>> Gayatri Mantra - Lyrics, Video, mp3 - 610 - mein.yoga ...https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/gayatri-mantra-gayatri-mantra

Gayatri Mantra Erläuterungen, Sanskrit Text, deutsche Übersetzung, Videos und Audios, auch zum mp3 Download. Gayatri Mantra ist ein Sanskrit Mantras Stotras und Shlokas für Rezitationen. Erfahre mehr über seine Bedeutung, lausche Videos und Audios, lerne Gayatri Mantra, im Yoga Vidya Kirtanheft die Nr. 610, selbst zu singen, anzuleiten, auf einem Musikinstrument zu begleiten.<<


https://www.youtube.com/watch?v=UlnHON3tAXo,                                           

Deva Premal   Gayatri Mantra 2 hours


https://www.youtube.com/watch?v=7AohRaCgLbI

GAYATRI MANTRA ➡ OM BHUR BHUVA SWAHA

 



https://www.youtube.com/watch?v=7AohRaCgLbI

Gayatri Mantra 108 times Anuradha Paudwal I Full Audio Song I T-Series Bhakti Sagar



https://www.youtube.com/watch?v=SarlTxrAbIY

 

 

GAYATRI MANTRA - Meaning & Significance || Om Bhur Bhuva Swaha ||

 


https://www.youtube.com/watch?v=lA0l1KKRPk8

usw usf.

Das erläutert auch was "Japa" bedeutet; "TM" ist das in keiner Weise; nicht einmal unhörbar wird dieses "immer und immer" wieder wiederholen angewendet. Wer solches behauptet, der lügt schlichtweg bzw ist ein "Scharlatan" der Klasse "Hellhörige", "Gedankenleserinzwis" oä.

Analoges gilt, anzunehmenderweise, für das Eine oder auch Andere "nachgestellte" Mantra.


Hier noch einige hörbare Beispiele für dieses "Brahma Gayatri Mantra":

https://www.youtube.com/results?search_query=brahma+gayatri+mantra+deva+premal  von Deva Premal

Brahma Gayatri Mantra

Dort findet man unter den Kommentaren eine interassante Übersetzung ins Englische - von   Mony Ananda vor 8 Monaten    (heute ist 25.4.2020)  -:        
>> om parameshwaraya vidmahe  paratattwaya dhimahi  tanno brahma prachodayat (2x)    om and salutations to the supreme  principle of truth which is godliness.  we celebrate the truth that  enlightens us. <<. (Vom Verfasserinzwi dieser homepage in die deutsche Sprache übersetzt: "Aum und Beherzigen des Prinzips höchster, umfassendster Befassung mit der Wahrheit, welche Göttlichkeit ist/umfaßt. Wir zelebrieren die Wahrheit , die im  Erlangen von Erleuchtung resultiert")


https://www.youtube.com/watch?v=ewpHcTj4gPA

Brahma Gayatri Mantra - 108 Times with Lyrics - Powerful Chants for Peace & Success


https://www.youtube.com/watch?v=--V3p6_HFGI

ब्रह्म गायत्री मंत्र Brahma Gayatri Mantra 108 times | Powerful Chants | Brahma Temple Pushkar





Vishuddha

Vishuddha chakra or Bharatisthana, abode of the Devi of speech, is above the last and at
the lower end of the throat (kantha-mula). The Tattva of this chakra is "ether." The lotus
is of a smoky colour, or the colour of fire seen through smoke. It has sixteen petals,
which carry the red vowels - "ang," "ang" "ing," "ing," "ung," "ung"," "ring," "ring,"
"Iring," "Iring," "eng," "aing," "ong," "aung," "ang," "ah;" the seven musical notes

<<, also wieder so "Laute", die als TM-Mantren bezeichnet werden:

"ing," "aing,

>> , "Hring, Ing, Hrah." << fiindet sich unter der Überschrift "the Gayatri-Mantra" .

>> Hring, Shring, Kring, Hung,  << findet sich unter der Überschrift "Mantra", wobei wieder das Problem der Übertragung von ca 50-buchstabigem Alphabeth (Sanskrit) auf ca 22-Buchstabiges (Lateinisches) zu bedenken wäre.

>>
Mantra

Hring, Shring, Kring, Parameshvari, Svaha: I offer this water for bathing, this apparel, <<

Auch in Mookerjee/Khanna's Buch (Ajit Mookerjee Verlag, Die Welt des Tantra in Bild und Deutung, Gondrom Verlag GmbH, Februar 1992,ISBN-10: 3811207024, ISBN-13: 978-3811207028) findet man jene "Reinigungs-Thematik" erwähnt; jene symbolische Reinigung wird dort als "Nyasa" bezeichnet und es erinnert an Patanjali's "yogische" Tugenden" wozu eben auch "Reinigung", oder moderner gesagt, "Hygiene" gehört.)

oder auch:




Analog findet sich auch: >>, shyama, << im Bereich mit der Überschrift  >> Shiva and Shakti <<



Eine Übersetzung des Mahanirvana Tantra ins Deutsche fand ich via "Qwant" uä, ua bei amazon, sodaß keine größere Not-Wendigkeit besteht, es anhand des Textes von Sir John  Woodroffe selber zu übersetzen.:

Mahanirvana Tantra
von unbekannt (Autor), Undine und Jens (Übersetzer)

Taschenbuch: 180 Seiten
Verlag: Independently published (9. November 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1731071566
ISBN-13: 978-1731071569

Siehe auch https://www.pushpak.de/ebooks/, genauer https://www.pushpak.de/mahanirvana/

(Diese Übersetzung habe ich noch nicht vollständig  selber gelesen; Stand 13.7.2019)


Anlaß für die Beschäftigung damit war für mich zunächst mal, daß dort einige Informationen zu den sog. "TM-Mantren" (gemäß jener Listen bei Pfarrer Haak, Milderberger & co) zu finden waren und das ohne viel hin&herüberlegen zu müssen, dh einfach fertige, TM-Scene-unabhängige - weil in  "klassischen" Schriften zu findende -  Aussagen. Auch hatte ich bisdahin manche der sog. "TM-Mantren" (dh gemäß jener Listen von Pfarrer Haak, in "Zauberformel TM" usw) bis dato noch nicht in klassischen Texten hatte finden können.


Nun, es sind nützliche Aussagen nachzulesen:

* Mantra "im" ist zB einfach einer der Sanskrit-Buchstaben (Siehe Seite 59 unten: ....."mit den Müttern der Buchstaben beginnend (den Matrikas)".....


* Jenes "hrim" wird  mit "Mahamaya" der "großen Illusion, Täuschung" in Beziehung gesetzt. (Etwa Seite 94 im oberen Viertel: "und spricht die Maja.....-Keimsilbe").

Nunja, es geht bei Meditation allgemein (Siehe zB Rishi Vasishta, Gurus/Lehrmeister , die in den Upanishaden genannt werden und in Shankara's Tradition im Besonderen darum Illusion, Täuschung zu überwinden und "Wissen" zu erlangen. Tat Wale Baba drückte es in jenem Vortrag so aus, daß jenes "Gesuchte" lediglich in "Vergessenheit" geraten sei. Es geht insofern um einen "Suchvorgang" bzgl das eigene " Selbst" und nicht darum mit anderen Lebewesen, Götterinzwis, in eine Beziehung zu gelangen bzw zu treten.

* An anderer Stelle wird "hrim" einem "Feuerthron" zugeordnet (Seite 55) und es wird als "Maya-Keimmantra" bezeichnet. ...">> und diesen Feuerthron mit der Maya-Keimsilbe "hrim" verehren.<< .

Ok, ein Feuer-Thron ist auch "nur" ein "Feuerstuhl" und was heutzutage unter "Feuerstühlen" auch so alles verstanden wird, ist allgemein bekannt. Na klar werden die - theoretisch mal als "sowas gibt's" angenommenen - Feuerstühle irgendwelcher Götterinzwis wirklich "umweltfreundlich" sein, keine Abgase, kein Krach, keine toten Fliegen an der Windschutzscheibe und keine toten Vögel an  den "Winschutzscheiben" der Schnellzüge,. keine toten Vögel an den Winschutzscheiben und in den Triebwerken irgendwelcher Flugzeuge, usw usf.

Die "Feuerstühle" von Götterinzwis sind, soweit man das anhand bildlicher Darstellungen überblicken kann:

Adler (Herr, Frau, Zwi "Garuda" - Vishnu


Die folgende Darstellung eines Adlers - an der Brudermühlbrücke in München - aus dem Bereich "Streetart" (in München gibt es das erste "Streetart"-Museum Deutschlands, das MUCA; siehe auch https://www.muca.eu/), mag ja auch Garuda mit bedacht haben, auch wenn ich mir Sorgen machte wegen des Schwarms Stare der anscheinend alljährlich in tiefem Flug das Isartal entlang durch München zu fliegen pflegt; was wenn sie plötzlich einen Adler sehen? Mag ja sein, daß sie sich nicht täuschen lassen.




Schwan    - Saraswati

Tiger        - Durga

Ratte       - Ghanesh

Etliche Hinweise fand ich dazu unter https://de.wikipedia.org/wiki/Matrikas :

Brahmani Brahma                                            - Gans (hamsa

Vaishnavi Vishnu                                              - Sonnenadler (garuda)

Maheshvari  Shiva                                            - Bulle (nandi)

Indrani (Aindri) Indra                                       - Elefant 

Kaumari                                                             - Pfau

 Chamunda Shiva                                            - Eule


Hanuman war in gewisser Weise das "Reittier" von Sita, weil er sie bekanntlich (siehe Ramayana, zB www.pushpak.de; man beachte meine Anmerkungen dazu im Abschnitt über Rishi Vasishta) zurückbrachte und diente insofern Rama, der verbreiteterweise als Inkarnation Vishnus gilt.

(Bilder suche ich dann noch gelegentlich)


Insofern sieht man anhand dieses Textes durchaus worum es bei jenen "Mantren",  gemäß jener veröffentlichen "TM-Mantrenlisten", in den klassischen Texten - die ich finden konnte - geht und worum nicht; zumindest bleibt eben  jene Darstellungs- und  Betrachtungsweisen gemäß der "TM-Lehre" als Option und es geht dabei nunmal nicht um die Verehrung irgendwelcher Götterinzwis.

Götterinzwi-Verehrung kann man in YouTube aber auch auf Video-DVDS usw vielfach anschauen; etwa auf jenem - nicht unschönen - Video von :

Nina Hagen: https://www.youtube.com/watch?v=WJa4r-OydDM

(Link ok am 16.4.2020)

oder auch

Durga-Puja (Durga Saptasati - Durga Puja Mantra):
Mantra 1: https://www.youtube.com/watch?v=ymXCLmpbHaA
Mantra 2: https://www.youtube.com/watch?v=nES8gafWsbw
Mantra3: https://www.youtube.com/watch?v=1pDzhlKJ6Hw&list=PL17BFE6C8D86A66DF&index=3
Mantra 4:https://www.youtube.com/watch?v=xu1Nbf9UHSA&list=PL17BFE6C8D86A66DF&index=4
Mantra 5:https://www.youtube.com/watch?v=ymXCLmpbHaA&list=PL17BFE6C8D86A66DF&index=5
Mantra 6:https://www.youtube.com/watch?v=iCpCLne5lTw&list=PL17BFE6C8D86A66DF&index=6
Mantra 7: https://www.youtube.com/watch?v=iCpCLne5lTw
Mantra 8: https://www.youtube.com/watch?v=v741dgE2EbI
Mantra 9:https://www.youtube.com/watch?v=kBWFzRXLg50&list=PL17BFE6C8D86A66DF&index=9

(Diese 9 Links waren am 16.4.2020 ok)

usw

Jene Stelle auf Seite 55, an der "hrim" jenem "Feuerthron" Erwähnung fand,  tat das - eingeräumterweise - im Zusammenhang mit Göttin Saraswati und Gott Brahma. Aber auch im Saraswatistotra wurde "hrim" im Zusammenhang mit Göttin Saraswati  erwähnt, allerdings als ihr "Lieblingsmantra".

Erläuternd sind hier jedoch meine Ausführungen zu den Versen 25 - 30 im 4.ten Kapitel der Bhagavad Gita, etwa:

In "Bhagavad Gita, der vollständige Text mit dem Kommentar Shankaras" - Knaur Esoterik, ISBN 3-426-26447-1 - ist zu lesen:

25) Einige Yogis vollziehen Opfer für doie Götter, andere opfern das Selbst (Yajna) durch das Selbst im Feuer des Brahman.
(33 Zeilen Kommentar und ZItate aus den Upanishaden)

26) Andere opfern das Gehör und andere Sinne in den Feuern der Zügelung, wieder andere opfern Klang und andere Sinnesobjekte in den Feuern der Sinne.
( 7 Zeilen Kommentar)

27) Und wiederum andere opfern alle Funktionen der Sinne und der Atmung in den von der Erkenntnis entfachten Feuern des Yoga der Selbstzucht.
(6 Zeilen Kommentar)

"unterschiedliche Wege des Yoga, Meditationsmethoden gemäß Bhagavad Gita"


Andererseits werden diverse Mantren, welche auf den "TM-Mantren"-Listen" stehen, als "Wurzelmantren" von Saraswati, usw bezeichnet. Ok, aber darauf gehe ich ja im "Saraswati-Stotra" ebenso näher ein wie im Kali-Karpūrādi-Stotra (welches Aussagen über das Entstehen von "Mantras" enthält)




So kommen im Mahanirvana-Tantra zweifelsohne etliche der "TM-Mantren" formal vor;  klare Götterinzwi-Verehrung ist dort auch zu finden.

Allerdings erscheinen auch in diesem Zusammenhang jene "TM-Mantren" udgl - bei einem erstem Hinsehen - eher so Wörter wie "Igitt", "Ohje", "Auweia", "Jamei", "Aha", "Ob wohl?" zu sein:

oṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ parameśvari svāhā

Zu "oṁ" und dessen "Bedeutung" bzw Verständnis desselben siehe etwa "Mandukya-Upanishade"

Mit "OM" wird klargemacht, daß es 4 Bewußtseinszustände gibt und eben auch jenes Turiya jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen. "hrīṁ śrīṁ krīṁ" sprechen dann den Weg zum Turiya an, dh es geht um deren Bedeutungen (, wie ich  sie im vor-vorherigen Kapitel anhand der Silben mittels des Sanskrit-Deutsch-Lexikons der Prof Mylius und Mittwede sowie Sanskrit-Grammatik-Bücher von Jutta Zimmerman und ergänzender Literatur, dargelegt habe): siehe: 2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren Ursprung, Vorkommen, Hintergrund und "Wesen"


Aber nachdem ich im Kapitel 2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren Ursprung,Vorkommen, Hintergrund und "Wesen" den nicht-religiösen, vedantisch-artigen Charakter der "TM-Mantren" aufklären konnte, spielt es nun insofern nur noch eine Rolle, als die Möglichkeiten des Gebrauchs dieser Mantren offensichtlich vielfältig sind.

Dabei zeigt jedoch das Saraswatistotra bereits ausreichend, wie ich meine, daß diese Mantren eben auch in rezitierender Art und Weise gebraucht werden und dann in jenem Zusammenhang durchaus als Götterinzwi-Verehrung" gelten.

Andererseits lehrt Vedanta (lt. Mr. Mahesh's Anhang in seinem Kommentar zu den ersten 6 Kapiteln der Bhagavad Gita), daß das SELBST der Götterinzwis jenes Brahman ist, wohingegen das Selbst der Menschen jenes Ātman ist. Insofern sind solche Zusammenhänge denkbar.

Außerdem kommen sie rezitativ vor, etwa:

>>

Zuerst sollte der rituelle Verehrer über den Lehrer auf seinem Kopf meditieren, die Göttin in seinem Herzen, das Wurzelmantra als strahlendes Licht auf seiner Zunge und über sich selbst als Verkörperung dieser dreifachen Energie. Dann murmelt er siebenmal das Wurzelmantra mit dem OM beginnend:

oṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ parameśvari svāhā

Danach murmelt er das Wurzelmantra mit den Müttern der Buchstaben beginnend (den Matrikas) vorwärts und rückwärts (mit dem ganzen Alphabet der 51 punktierten Sanskritbuchstaben: aṁ āṁ iṁ īṁ uṁ ūṁ r̥ṁ r̥̄ṁ l̥ṁ l̥̄ṁ ēṁ aiṁ ōṁ auṁ aṁ aḥ kaṁ khaṁ gaṁ ghaṁ ṅaṁ caṁ chaṁ jaṁ jhaṁ ñaṁ ṭaṁ ṭhaṁ ḍaṁ ḍhaṁ ṇaṁ taṁ thaṁ daṁ dhaṁ naṁ paṁ phaṁ baṁ bhaṁ maṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ haṁ ḻaṁ kṣaṁ):

aṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ paramēśvari svāhā ...
kṣaṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ paramēśvari svāhā
kṣaṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ paramēśvari svāhā ...
aṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ paramēśvari svāhā

Dann murmelt der gelehrte Verehrer die Maya-Keimsilbe hrīṁ“ zehnmal über seinem Kopf, das OM zehnmal über seinem Mund, die Maya-Keimsilbe hrīṁ“ noch zehnmal über dem Lotus seines Herzen und übt Pranayama (siehe oben). Nach der Atemübung ergreift er eine Gebetskette aus Perlen oder anderen Kügelchen (eine „Mala“) und verehrt sie mit dem Gebet:

Oh Mala, oh große Mala, du bist die Verkörperung aller weiblichen Energien (Shaktis). Du bist der Wohnort des vierfachen Segens (Dharma, Artha, Kama und Moksha - die vier großen Lebensziele von Tugend, Reichtum, Liebe und Befreiung). Bitte gewähre mir den höchsten Sieg! <<

(https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra06.html#P5)

Eindeutig geht es hier um "Rezitation": >>Danach murmelt er das Wurzelmantra<< heißt es im obigen Text nunmal.

Gemäß des Saraswatistotras werden jene Mantren im Zusammenhang mit diesem Text - aufgrund der Art des Gebrauchs - daher in religiösem Sinne benutzt. Allerdings würde der Charakter einer Gebrauchmachung als "Interjektion" auch hier einene "religiösen Aspekt" nicht mehr erkennen lassen.



Die "TM Technik" ist nunmal kein "Japa", kein "Rezitieren" und die TM-Mantren sind keine "Götterinzwi-Namen" ( 2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren Ursprung,Vorkommen, Hintergrund und "Wesen") und insofern "Ist TM" nicht religiös.

Na klar, wie dieser Text "Mahanirvana-Tantra" ebenfalls zeigt, muß man eben Technik, grammatikalische Funktion im Text, usw auch berücksichtigen, wenn man den "Charakter von TM" geklärt haben will und oberflächliche, nur scheinbare Zusammenhänge als das erkennen möchte, um keine falschen Vorwürfe gegen "TM" zu erheben.



Immerhin wäre für Pfarrer Haak, und andere TM-Kritikerinzwis bzw TM-"Verfolgerinzwis" eben auch dieser alte Text ein, in englischer Sprache immerhin, verfügbarer Ansatzpunkt zum Finden von "TM-Mantren" in "klassischen", zitierbaren Texten für weitere Arbeiten zur Klärung der damit verbundenen Fragen für etwaige Kritikerinzwis des Mr. Mahesh und seiner nicht-religiösen Lehre der "TM-Meditation" gewesen.




Einige Hinweise zum Mahanirvana Tantra - auf das Mahanirvana Tantra näher eingehend:

Es sei jedoch meinerseits unmißverständlich darauf hingewiesen, daß ich "Tieropfer" udgl nicht akzeptiere und meiner Ansicht nach sich da krasse Überlieferungsfehler (weil es u.a. den "yogischen Idealen" gemäß Patanajli ebenso widerspricht wie etwa dem Tenor des Bhavaniashtakam Wenn jemand noch unwissend ist und "rituelle Götterinzwi"-Verehrung & co als "Hoffnungsanker" ergreifen will, dann ist/wäre es absurd wie contra-produktiv etwas zu tun, was man selber nicht rückgängig machen würde können - für den Fall daß es ein Irrweg gewesen sein sollte -, also sowas wie "Töten") eingeschlichen haben und es absurd ist, sowas auch noch wortgetreu in die Tat umsetzen zu wollen. (Siehe dazu auch meine Ausführungen im Zusammenhang mit dem Ramayana; https://www.franz-rickinger.eu/Seil-und-Schlange-,-Irrtum-und-Wahrheit/Ad-TM-Hintergrund,-Basis/3-Rishi-Vasishta oder auch mittels des internen Links "Rishi Vasishta").

Siehe dazu insbesondere auch Professor Deussen, https://archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/381


https://archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/381

usw; nunja man kann's ja nachlesen bei: https://archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/381

oder auch: https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#404

oder auch: "Upanishaden, Die Geheimlehre des Veda", In der Übersetzung von Paul Deussen, marixverlag ISBN-10: 3-86539-090-0 und ISBN-13: 978-386539-090-5, "sechzig Upanishads des Veda"

Auch die folgende Verse sind zu beachten, da man sonst im Vers 7 wieder dem Irrtum verfallen könnte, es ginge hie rum ein "reales Opfer", um "Tiere ermorden" udgl. Darum geht es nämlich absolut nicht.

In Analogie zur Mandukya-Upanishade erkennt jenös "Suchende" erst mal 3 Aspekte des Lebens, die sehr wohl in Beziehung zu "Wachen", Träumen" und Schlafen" zu sehen sind. Dann geht es um das "meditativ-kontemplative-studierende" Suchen um den "Ausweg" aus  den Problemen jenös Suchenden:



Feuer und Wind sind irdische Angelegenheiten (...auch wenn es auf einem Saturnmond sehr wohl auch Wind gibt und Bäche oder auch Flüsse aus flüssigen Kohlenwasserstoffen wie Methan uä...; nunja es sind insofern Ereignisse auf Planeten....) und es geht da um sehr Veränderliches; diese Beiden entsprechen daher Wachen und Träumen; dabei sind Träume flüchtig wie "Wind" und das Wachen ist "verzehrend", da es in Müdigkeit endet. Dem Schlaf entspricht insofern der Sonne, die erhaben ist über die irdischen Angelegenheiten und im Zusammenhang mit den Ereignissen der irdischen Welt ein "ruhender Pol" ist.

Demzufolge geht es daher im Folgeden um das "Nicht-Gewußte", um das "Gesuchte", "Ersehnte", "Erhoffte", das "Vierte", die "Lösung von den Mühsalen und dennoch sollte da nunmal weiterhin Leben sein", das Leben sollte weitergehen, aber eben ohne Leid, Krankheit, Tod:  >>so ward er als Lebenshauch dreifach ausgebreitet<< heißt es dazu. Dös Suchende kannte diese drei und in allen Dreien war "Atem" zugegen. So geht es daher nun um den "Lebenshauch" indem erst maö die Lösung gesucht wird. Gleichzeitig wird das Verhaftetsein in die Welt, die Zerstreutheit des Geistes, die Sinne - die dös Suchende vom Ziel abzubringen scheinen und Zerstreutheit fördern - wahrgenommen und thematisiert. Die Zerstreuung scheint dös Suchende schier in Stücke zu zerreißen und eine gewisse Verzweifeltheit ob sös Lage ist da festzustellen:  Nun kommt die Lehre des Wissenden, des Gurus: >> Wo immer ergehen mag, da stehet gegründet, wer solches weiß. <<  Es begann der Vers 3 mit "er zerteilte sich in drei..." und nun endet der Vers 3 mit einer Aussage (wie) von jemandem Anderem: >> Derselbige stehet gegründet auf den Wassern - Wo immer ergehen mag, da stehet gegründet, wer solches weiß. <<  


Nunja, dös Suchende stellte fest, daß da jenes "Sehnen", "Suchen" ein "irgendwie müsse doch" auszumachen war und die absurde Vorstellung ist dann erst mal, daß es da ein "zweites Selbst" geben sollte, sodaß er/sie/zwi jenes "Gegründetsein" haben solle könne. Da ist (noch) nicht das Aufgeben von dem was die leidvolle "Zerrissenheits-Situation" verursacht, nämlich jenes Begehren, jenes Verhaftetsein in Sinneslust (...inklusive  Lust auf "Geschmack", "Freßsucht", absurde, ungesunde "Esslust"...); aber "gedankliche Aktivitäten" setz(t)en ein, Zweifel (siehe "Vedanta") stiegen hoch, Zweifel an seinem Wissen, Sehen, Fühlen, Denken, Können, Wollen, Verstehen. Dös Suchende sah seine Verwickeltheit in die Zeitlichkeit und damit verbunden seine "Sterblichkeit"; das Phänomen "Sterblichkeit" war insofern zum "Thema" geworden.


Nun erkannte dös Suchende, daß "Nachstellen" absurd ist. Nun nahm dös Suchende zwei "Selbste" an: "Das Begehrende, Lustverhaftete" und das "Kluge, daß erkennt, daß 'Nachstellung', 'Verfolgung', 'Jagd', 'Besitzgier' usw falsch sind. Dös Suchende war von absurdem Tun in den Bereich der Sprache gekommen und konnte dös Meisterinzwi, dös Guru nun plötzlich auch Fragen stellen und so zeichnete sich da Hoffnung auf einen "Ausweg aus Leid, Krankheit und Tod für sich ab". Allerdings ver-meinte dös Suchende sich noch dahingehend, daß zwar sey "Freiheit von Krankheit, Leid und Tod"  wollte, suchte, erlangen  wollte, aber das sollte nur für sey selber gelten; noch war das die absurde Vorstellung, wonach es da auch Geschöpfe geben könnte, für welche "Getötet" werden völlig normal wie "göttlich so vorgesehen" gäbe und daß es für jene Lebewesen nicht auch um Freiheit von Krankheit, Leid und Tod ginge, daß ses nicht auch dieselbe Sehnsucht nach "moksha" hätten wie sey Suchende. Man sieht, wie die Annahme zweier "Selbst" nun auch plötzlich zu jener absurden Idee führt, wonach es für dös Suchende da zwar Erlösung, Freiheit von krankheit, Leid und Tod geben sollte; gleichzeitig aber sollte es für andere Lebewesen nicht gelten müssen; da ist jenes "Ich na klar; die Anderen sind aber Andere und für die gelten andere Gesetzmäßigkeiten, dh bzgl jener gelteten "mäßige", ganz "primitive" Gesetzesvorstellungen; die Idee von "2 Selbsten" führt dös Suchende noch zur absurden "Zwei-Gesetze-Vorstellung". (Siehe Gaudapada's Kommentar zur Mandukya-Upanishade  und seine Kritik an den Dualisten, jene klare Überwindung von Dualität.).

Immerhin kam dös Suchende zur Einsicht, daß alles was er schafft er wieder verschlingen wolle und ähnelt nun Johann Wolfang von Goethe's Einsicht" (1749 - 1832) in die Probleme der Welt, wenn er Mephisto sagen läßt: »Ich bin der Geist, der stets verneint!/Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,/Ist wert, dass es zugrunde geht«

( >> ad "Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht":

Mit den Worten »Ich bin der Geist, der stets verneint!/Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,/Ist wert, dass es zugrunde geht« beschreibt Mephisto sich selbst in der Studierzimmerszene in Goethes Faust I (1808). Zerstörung als eine Erscheinungsform des Bösen ist sein, des Teufels, Element. - Das Zitat dient zum Ausdruck oder zur Charakterisierung einer pessimistischen oder zynischen Weltsicht.

<<  siehe http://universal_lexikon.deacademic.com/20454/Alles%2C_was_entsteht%2C_ist_wert%2C_dass_es_zugrunde_geht  ...)

Ganz im Sinne von Narada in der Chandogya-Upanishad (siehe Narada) stellt dös Suchende fest: "Darum ist er der Aditi (Die Unendlichkeit)". Das scheint aber noch erst eine intellektuelle These zu sein, denn "Verwirklichung im Sinne von Yoga", eine mögliche Antwort auf die Problem von dös Suchende.

"Alles was er immer schuf, beschloß er zu verschlingen"; dieses "immer" drückt die "Unendlichkeit" aus. (Mr. Mahesh gebrauchte so ein Argument mal als Antwort auf jemand der den Standpunkt des "Existentialismus" - wie jener Fragende meinte; Jean Paul Sartre war Literatur gewesen bis die NAZIS gekommen waren; da schloß er sich zusammen mit Camus der Ressistance an und kämpfte unter dem Kommando von General De Gaulle, der in Großbritanienen Zuflucht genommen hatte gegen die Resistance; nachdem er stets damit zu rechnen hatte verraten oder auch entdeckt zu werden, sah für ihn dann so Manches etwas anders, etwas "sehr vergänglich" aus und da war jener Weg Shivas "gerade wenn Du etwas tun willst, dann verharre" ein tagtäglicher Begleiterinzwi geworden; da war jenes "verharren", weil es der letzte Moment in seinem Leben gewesen sein hätte können; davon war dann sein späteres literarisches Werk durchaus geprägt; kurzum, es gab keinen Grund "Existentialismus" so darzustellen, daß Mr. Mahesh sich alsdann über das was man Ihm da darüber gesagt hatte, etwas lustig machte; man würde da auch Jean-Paul nicht als lächerlichen Idioten darstellen müssen; letzteres hatte bereits mein deutscher Deutschlehrer versucht, der meinte "Sarte, hm dös is nix" und mir dann zum "TM-Thema" riet, as mein gesamtes soziale Leben zerstörte, Folter & co als Ersatz bescherte - vertrat wonach sich alles immer verändere und daher es kein Unveränderliches geben könne und also kein dauerndes Glück, usw usf. Mr. Mahesh's Antwort war gewesen: "Da ist doch das 'immer'; alles ändert sich 'immer' und dieses 'immer' ändert sich aber doch nicht, sagst Du, nicht wahr? Da ist doch "Unveränderlichkeit", Du selbst hast doch gesagt ' immer'").


Nun wollte dös Suchende jene, als möglicherweise oder auch anscheinend der Ausweg seiende, Unendlichkeit "haben", besitzen","sich verschaffen - koste es was es wolle".

Schönheit, Kraft, selbst die Lebensgeister ließ dös Suchende "meditativ-sinnend" zurück; aber da waren immer noch Zweifel (siehe René Descartes's Bemühungen - hier mal frei nacherzählt - wenn er sich wieder hinsetzte so gemäß: Also gestern hab ich's nicht vermocht, laß es mich erneut versuchen: Also die Sinne können mich täuschen, ich habe schon geträumt, daß ich in meinem Studierstuhl säße und studieren täte, aber in Wirklichkeit hatte ich geschlafen, also "bin ich nun wach oder schlafe ich und träume gerade, daß ich wach sei und mir diese Fragen erneut vornähme". Da waren jene Zweifel geblieben; längst waren Schönheit, Kraft Nebensache geworden, wie "unwichtig", "wie vergessen", "wie verschwunden", da all das doch auch "Illusion sein könne" und er solcher Täuschung erliegen könne. Aber das war noch der Manas in Ihm, "gedankliche Aktivitäten", jenes "ich denke" war noch da. Und da war jene unbändige Sehnsucht, "Wahrheit zu finden", "unabhänderlich, ewig Wahrseindes, das Ihm gehören solle, da doch er Wahrheit finden wollte" und schließlich wich das Denken, der Erkenntnis "oh, ich dachte eben gerad enoch, suchte noch, aber nun, jawohl, ja "Ich bin"-"  Jawohl "ich bin" ist wahr.").

Dös Suchende irrt noch dahingehend, daß sein Körper die Ursache der "Zweifel", seiner "störenden" "gedanklichen Aktivitäten" sein müsse, da ja daher immer wieder Hunger, Durst & co zu kommen pflegten und so absurdisiert dös Suchende, in Illusion verhaftet, dem "Seil und Schlange"-Verwechseln" noch verhaftet seiend:

Den Körper aufgeben und auf jene Weise das Verhaftetsein in die Welt der Sinne, Lust, Begierden das Ausgeliefertsein an Krankheit Leid und Tod usw los zu werden.


Schier wahnsinnig hält dös Suchende sich für ein "Opfertier", dahingehend irrend, daß das Aufgeben des Leibes "Erlösung" bringen könne. Noch ist da keine Idee von "Geburt und Wiedergeburt". An das "Problem" des Verhaftetseins in Geburt und Wiedergeburt denkt dös Suchende noch nicht.

Aber dann angesichts der Problematik des Todes für seinen eigenen Leib, an den Leib an welchen dös Suchende verhaftet ist, für das dös Suchende sich hält, dös sön einziges wahres "Sein" zu sein scheint - was aber doch erkannterweise wegen der Verändlichkeit, Sterblichkeit doch nicht sein könne, aber nunmal so ist - kommt plötzlich die Idee "Geburt und Wiedergeburt". Plötzlich wird die Dualität überwunden und die Unwissenheit gemäß "Diese beiden sind das Opferfeuer und das Roßopfer", jene Anhänglichkeit an die Dualität (... alà "ich will leben und brauche Lebendigsein  - aber du mußt doch nicht leben, du brauchst doch nicht Lebendigsein"... ) weicht der Idee "Und wiederum sind sie nur eine einzige Gottheit, nämlich der Tod - [Wer solches weiß,] der wehret ab den Wiedertod; der Tod überwältigt ihn  nicht, darum daß der Tod sein Selbst ist". Jetzt ist da jeglicher Sinn für "Tieropfer" oder sonstiger mörderischer Opfer vom Suchenden gewichen.

Insofern ist klar, daß es nicht um "reale Tieropfer" geht, sondern um komische, wenig schöne, von Unwissenheit und Unreife geprägte Überlegungen irgendwelchös Suchenderinzwis.


Jenes "alle Schönheit ist gewichen" von Vers 6 paßt auch zur "sehr unschönen Denkweise" solchös Sucherinzwis.

Dieses Aufgeben der "materialistischen" Vorstellungen, die Hinwendung an das "Abstrakte" und doch viel "Realistischere", "Päßlichere" zeigt auch Professor Deussen's Vorrede zum nächsten Abschnitt:


Jene eher die Geschichte - zumindest auch die Geschichte - der philosophischen Entwicklung aufzeigende Erläuterungen  von Professor Deussen, entsprechen genau der Entwicklung welche dös Suchende machte/schaffte/erlangte: Von materialistisch-mechanischen "Opferüberlegungen" gelangte dös Suchende zum Thema Ātman und das geschah per der Einsicht in die Vergeblichkeit bis hin zur Absurdität jener eigenen Überlegungen, Gedanken, Ideen, Gedankenwelt in welcher dls Suchende da gefangen war. Es ist interessant, daß Prof. Deussen diese Entwicklung beschreibt und für das Weitere zum Auftakt dieser Vorrede zum dritten Brâhmaṇam festhält:



Diese Überlegungen zur Absurdität von Tieropfern (... es gilt im Übrigen analog auch bzgl. "Pflanzenopfern", wie Roden, Regenwaldvernichten, Waldbrändeverursachen per jenem "Industriealisierungs-'Opfer'"...) sind auch eine Antwort auf das "Pferdeopfer" jenes Königs im "Ramayana": siehe:

>> Canto 8 - Die Rede des Sumantra 

So prächtig, gerecht und hochgeistig wie der König war, so sehr sehnte sich der kinderlose Monarch nach einer Familie. Denn kein Sohn zierte seinen Namen oder trug das königliche Geschlecht weiter. Schon lange lebte diese Sorge in seinem Herzen, und wieder und wieder sinnend erhob sich folgender Gedanke: "Ein Pferdeopfer wäre gut, dann könnte ein Sohn die Gabe vergelten." <<

http://www.ramayana.pushpak.de/b1n008.html; damit setzte ich mich im Kapitel über Rishi Vasishta ebenfalls kritisch auseinander und meine dortigen Ausführungen ergänzen diese hier insofern und umgekehrt.

Auch bei dieser Teil-Geschichte des Ramayana findet sich da ein ähnliches Verhaftetsein in Materiell-Weltliches (>> So prächtig <<...) und dann will Er unbedingt etwas Weiteres - wie es scheint  - Weltliches zusätzlich noch, aber dieses mal "Lebendiges" erzwingen, was ein Widerspruch in sich ist, da "Lebendiges erzwingen wollen" nunmal im Widerspruch zu "lebendig" ist. Und diesen Widerspruch nicht erkennend, sich darüber hinwegtäuschend, schlußfolgert er völlig Absurdes, weil aus etwas "Unwahrem" nunmal alles "logischerweise korrekt" geschlußfolgert werden kann. Er verfängt sich in dieselben  absurden, primitiven, abartigen Vorstellungen wie jenös Suchende in der Bṛihadâraṇyaka-Upanishad. Er wird auch unfair - weil er nach Rishi Vāsiṣṭha, den Hofweisen er ruft, nachem er seine Entscheidung für das absurde, abartige, grausame, unköngigliche Pferdeopfer bereits getroffen hatte - , was auch gar nicht mehr zu "gerecht" paßt, er war blind geworden vor Verlangen, Gier, Habenwollen.




 


ad 6.3, siehe https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra06.html#P3

Es sei zur Verdeutlichung mal dieser Absatz 6.3 eingehend betrachtet:

Es heißt im ersten Satz:

>> Nachdem er die große Göttin auf jede Weise verehrt hat und mit ihrem Wesen eins geworden ist, kann er auch ein Tier schlachten und ihr als Opfer widmen<<

Damit ist bereits klar, daß das nicht im Sinne eines "Tuns" verstanden werden kann!

"Einswerden mit einer Göttin" kann doch nicht dazu führen, daß die "yogischen Grundgesetze" plötzlich nicht mehr Gültigkeit hätten. Es sind genau jene absurden "Wunschvorstellungen", welche dazu führen, daß man von jenem Weg zur erwählten Gottheit nur abkommen könnte. Solche absurden Vorstellungen, daß man das dann alles plötzlich tun dürfte, sind ja das, was nunmal "Verhaftetsein in Täuschung" genannt wird und was die Ursache von Leid, Krankheit, Tod und Geburt&Wiedergeburt ist. In der Münchner katholischen krichenzeitung la sich dazu mal einen sehr sinnvollen Satz eines Priesters:"Leiden kommt nicht von Gott, sondern von Gottferne".

Wer meint, daß er "Einseins mit ön erwähltös Götterinzwi" erlangen könnte und dann dürfte und könnte er Tieren nachstellen,  Tiere verfolgen  und das als "Tiere erlösen von deren Tiersein" irgendwie hindrehen, der ist in "Unwissenheit" verhaftet und hat was Wesentliches nicht kapiert! Einsein mit Gott strebt man an, um ein "Yogi" zu werden und es heißt dazu in den Patañjali Yogasutren sehr sinnvoll (sinngemäß zitiert; genaues Zitat folgt noch) : "Auch durch Hingabe an Gott können die Hindernisse zum Erlangen von Samadhi beseitigt werden". Das ist dann jener Weg der "Hare Krishna" und anderer Gruppierungen. (...Es ist wohl auch das worum es im zB Christentum geht, auch wenn dort jedenfalls die Begriffswelten anders sind und "Samadhi" & co unbekannt sind....).

Das ist auch genau jenes in der "TM-Scene" verborgene und vorhandene "Problem", das ich mehrfach anspreche: "TM einfach zum Alltag hinzufügen wie Zähneputzen und allmählich, per 'Einfließen des Seins' wird dann Erleuchtung erlangt" klingt gut und praktisch. Na klar, muß man sich nicht erst ändern und kann erst dann TM anfangen; es gibt da keine grundsätzlichen Vorraussetzungen (..., auch wenn man es sich als TM-Lehrerinzwi eben nicht antut, irgendwelche Personen mit schweren Problemen - aufgrund derer Mißverständnisse, denen sie unbedingt anhängen wollen - , Kriminelle usw zu intiieren. Welche TM-Lehrerin will schon einen Vergwaltiger initiieren und jenem allgemeinen, unauffälligen Zutritt ins allgemeien TM-Centerleben verschaffen?...). Allerdings ist es absurd, zu meinen, daß man von Beruf Regenwaldroderinzwi, Tierversuchemacherinzwi, usw ist und per TM in jenem boshaften Tun&Treiben dann noch erfolgreicher werden könnte. Es ist davon auszugehen, daß allenfalls das Gegenteil eintreten wird; so jemand wird pülötzlich Skrupel mit seinem Beruf bzw einer Tätigkeit bekommen und wenn er nicht bereit ist sein grundlegendes Verhältnis zu den anderen Geschöpfen zu überdenken und zu ändern, so endet es uU am Ende darin, daß er für Außenstehende als "psychisch krank" erscheint, obwohl er das gar nicht ist. Am Ende wird er von Tierversuchemacherinzwi evtl. psychiatrisch auch noch mißhandelt und versteht schließlich die Welt gar nicht mehr bzw sieht dann plötzlich ein, daß jene, die er für "Helden des Alltags" hielt und für die Tiere zu qäulen und zu töten er bereit war und worauf er nicht verzichten wollte, ganz üble Typen sind und hat so eine Chance sich in die bessere Richtung - aus eigenem leidvollen Erleben heraus - zu verändern.

Das Schlimme dabei ist, daß man es ja ehrlicherweise von Anfang an ansprechen könnte und insbesondere jungen Menschen, die noch keinen Beruf ergriffen haben eine Berufswahl aufzeigen können, wo deren Berufschancen dann hinterher auch aus der Sicht "yogischer Lebensprinzipien" heraus wenigstens besser sind.

Es geht also darum, was der Anfang des "Yogavasishta" ist. Prinz Rama kommt von seiner eigenmächtigen Pilgerreise zurück und kann nicht mehr vor noch zurück; er sitzt in seinem Zimmer, hat "0 Bock" auf alles , trinkt nicht mehr, ißt nicht mehr und nur noch der nahende Tod leistet Ihm, durch sein Nahen, "Gesellschaft". Da wird der Hofweise Rishi Vasishta ausgewählt, ihn zu belehren (aber am besten liest man es selber.). Dieser belehrt ihn über das "absolute Bewußtsein", "die Quelle der Schöpfung", über "Täuschung und Wirklichkeit" und führt ihn zur Erkenntnis, Erleuchtung. Schließlich wird aus Prinz Rama am Ende ein vorzüglicher König.  Zu Beginn des Ramayana, woraus das Yogavasishta ein Teil ist, so wie die Bhagavad Gita ein Teil des Mahabharata geht es auch um "Pferdeopfer" und jenen ziemlich irren König, der meint, daß sowas sinnvoll sein könnte, weil er da mal was vom "Hörensagen" her gehört hätte/habe/hatte. Verführung, Tiere Töten all das sind die Folgen von Unwissenheit, von Verhaftetsein in Samsara, die Welt aus Täuschung und Illusionen. Überwunden wird solches "Verhaftetsein" durch richtige Belehrung (.. inklusive richtige Meditation...); durch richtiges Belehrtwordensein, durch richtiges Meditieren kann nie&nimmer Verhaftetsein resultierend und ebenso wenig können die Folgen von Verhaftetsein, Von Illusionen-Hinterherjagen, Unerleuchtetheit, nicht erlangte Erkenntnis & co die Folge korrekter Belehrung und korrekter Meditation, von" Yoga" sein. Das schließt nicht das Recht auf "defensive Verteidigung aus", aber es schließt aus andere solange zu provizieren, bis man sich endlich die Gelegenheit sieht im Namen "Defensiver Verteidigung" seine "Gegner", - wie von Anfang an gewollt - zu töten, usw. "Kritisches Unterscheidungsvermögen" spielt in den Belehrungen von Rishi Vasishta eine zentrale, wichtige Rolle.

Wer will schon aus einem wahnhaften Einssein mit ön erwähltes Götterinzwi heraus handeln? Nur Leid, Tode, Krankheit, Not, Elend, neuer Irrsinn & co würden daraus entstehen können. Wer will schon mit seinem Leben spielen. Man ist dann dort wo die tragischen Ereignisse, um die es in der Bhagvad Gita geht, ihren Anfang nahmen. Der eine (Duryodhana) will die Anderen hereinlegen und lädt zum Würfelspiel ein. Die anderen "Pandavas" halten sich welche für die gälte "Gott ist mit uns und wird uns zum Gewinn  verhelfen" und am Ende verspielten sie ihr Königreich und die gemeinsame Ehefrau Draupadi und Schrecklichkeiten, Elend, Not, Leid, Krieg sind die Folgen: zwei Sprichwörter passen dazu: Für Duryodhana: "Wer anderen eine Grube gräbt fällt am Ende selbst hinein" und für die Pandavas "Hochmut kommt vor dem Fall". Der damals unweit residierende König Krishna nahm sich dann der Situation an. Im Hinduismus wird dieser König als Inkarnation Vishnus und "Gott der Liebe" verehrt. Na klar, es war ein Verstoß gegen "Liebe" so zum Würfelspiel zu laden und es war ein verstoß gegen "Liebe", die Ehefrau im Würfelspiel zu verspielen. Insofern war "Gott der Liebe" durchaus ein naheliegendes Thema.


Also, dieses Kapitel des Mahanirvana Tantra ist zu lesen im Sinne, daß man schon auch selber denken muß, sein "Bestes" (und "bestes" kommt von "gut", "Roden,Schlachten, Tierversuchen & co sind aber nunmal nicht "gut") zu geben hat auch - oder auch gerade weil - wenn es um Gott gehen soll.

"Deus caritas est" (= Gott ist Liebe) nannte Papst Benedikt XVI jene Enzyklika (ISBN 3-898997-479-0). Liebe tötet nicht, auch keine Tiere, Pflanzen, usw. (Insofern erweist sich Papst Benedikt XVI als "Wegbereiter" für Papst Franziskus I, für den Er dann ja auch - einfach mal von den Tatsachen her betrachtet und nicht vom Tun&Wollen her - noch per "Rücktritt" den Weg frei machte. Papst Franziskus I schrieb dann eine "Umweltenzyklika" , namentlich "Laudato si", notabene.)

Die Ecyclica "Humanae vitae" (siehe zB https://de.wikipedia.org/wiki/Humanae_vitae) von Paul VI, akzeptierte "die natürlichen Mittel der Familienplanung" und lehnte jedoch, so mein damaliger Religionslehrer Gymnasialprofessor Pater Lang, "Die Pille" ab. Es ist ja auch klar, daß mna nicht vorher "Ja und Amen" sagen kann zu den "Tieropfern" - jenen grausamen und mörderischen Tierversuchen - der Pharamzie & co  und dann täte man der Freundin, die sich bei den "Tieropfern" bedient oder auch bedienen siolle wieder ein "ich liebe Dich " ins Ohr flüstern wollen; das geht dann aufgrund des "Gesamtzusammenhangs" eben nicht mehr. Auch staretgisch denkend ist der "scheinabr" bequemste Weg nicht immer eine "vernünftige Entscheidung".


ad 7.1. "Mantra-Yoga -Purascharana":

Das ist insofern interessant als es nunmal im Abschnitt IV)   ad: TM-Lehrmethode, Initiationszeremonie,"Puja"

auch um die Behauptung  >>Die Technik entstammt dem Hinduismus und ist eine spezielle Technik des hinduistischen Mantra-Yoga<< vonseiten nrw-Sekteninfo ( http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=122, 11.3.2017) zu gehen haben wird.

Im Abschnitt Saraswatistotra wird die Tatsache, daß es einen Unterschied gibt zwischen "Meditation, wie ua praktziert von Göttin Saraswati höchtspersönlich" und "Rezitieren von Mantren mit dem Effekt der Erfreuung von Götterinzwis" deutlich. Darauf gehe ich in jenem Abschnitt ausführlich ein.

Wenn es in diesem Abschnitt also um "Mantra-Yoga" geht, so wird hier deutlich, daß das als "Rezitative Praxis" anzusehen ist, dh das was "Tranzendentale Meditation wie sie - lt. Mr. Mahesh - von Swami Brahmanda Saraswati gelehrt worden sein solle nunmal nicht ist.


Andererseits fällt nunmal eine gewisse Parallele zwischen

>> Wenn der Übende Japa, Puja und Feueropfer nicht vollständig ausführen kann, dann sollte er sie abkürzen. Denn es ist besser, das Mantra-Yoga gekürzt als gar nicht zu üben. Oh liebste Dame, höre nun, wie ich die gekürzte Form der Verehrung beschreibe. Zuerst sollte der Gelehrte seinen Mund spülen und das Rishi-Nyasa ausführen. Dann reinigt er seine Hände und übt das Hand- und Glieder-Nyasa (Kara & Anga). Nachdem er seine Hände über den ganzen Körper bewegt hat, übt er Pranayama, meditiert, verehrt und murmelt das Mantra. Das ist die abgekürzte Zeremonie der Verehrung. <<

(aus 71. des Mahanirvana Tantra; https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra07.html#P1)

und dem sog. "Runden" - wie es Mr. Mahesh auf TM-Lehrerausbildungskursen, TM-Lehrerfortbildungskursen forderte - auf.

Aber es ist wohl eher eine Situation wie bei "Seil" und  Schlange" und aus der äußeren Ähnlichkeit kann nicht auf die "Gleichheit" geschlossen werden:

Jawohl, beim sog. "Runden" wird mit Asanas begonnen und bei den Asanas - gemäß jenes Heftchens, das ich mir damals auf dem "Kössen-Kurs" mit Mr. Mahesh als Kursleiter im Herbst 1971 kaufte - beginnt es mit so einem "Nyasa", was dort üblicherweis als eine Art leichte "Selbstmassage" dargestellt wurde. Allerdings folgen dann beim "Runden" erstmal jene ca 10 Minuten lang einfache "Asanas" wie "Fersensitz", "Kniekuss", "Kobra" usw. Dann kommt allerdings ca 5 Minuten lang "Pranayama" und anschließend eine übliche TM-Meditationsitzung; danach wieder Pranayama, dann zum Abschluß bei mehren Runden  stets wieder Asanas. Auf dem TM-Lehrerfortbildungskurs in Playa La Antilla, März-Mai 1973 wurden nach allmählicher Erhöhung der Rundenzahl und späterem ebenso allmählichem wieder Reduzieren deer Rundenzahl etliche Wochen lang 12 Runden gemacht; da benöltigte ich dann schon kleine Gegenstände, die ich nach jeder Runde hinlegte, um noch zu wissen, ob ich schon in der 12'ten Runde bin oder doch erst in der 11'ten Runde.

Insofern besteht da zweifelsohne eine klare Parallele zum vorliegenden "Mahanirvana-Tantra"-Text und es ist eher erfreulich, daß Mr. Mahesh das eher kaum selber ausgedacht hat - auch wenn er die Quelle mal wieder verschwieg, dh nicht korrekt zitierte -, sondern es auf einen klassischen Text, der immerhin schon das Interesse von Sir John  Woodroffe geweckt hatte, zurück geht.



Im  Mahanirvana Tantra geht es dann wie folgt weiter:

>> Ob der Übende mit höheren Mächten begabt ist oder nicht, ob er freundlich oder feindlich erscheint, ob er die Riten vollkommen oder unvollkommen befolgt, wer die Mantras der Göttin übt, der erfreut sie. Durch ihre Gunst erreicht er die Erkenntnis des Brahman, und wenn ein Sterblicher das Brahman erkennt, dann wird er ohne alle Zweifel noch im Leben befreit. Oh Geliebte, dieses große Ziel kann man nicht mit egoistischer Gewalt erzwingen. Die hingebungsvolle Übung der Verehrung der großen Kali (als Mutter Natur) ist eine ganz einfache Sache. Allein durch die Reinigung des Herzens erreicht der Verehrer das Ziel aller Wünsche. Und solange das Herz nicht rein ist, solange sollte der Verehrer voller Hingabe die Riten auf dem Kula-Weg üben. Daher erkennt man die richtige Ausführung der Übung an der wachsenden Reinheit des Herzens. In gleicher Weise wie beim Brahman-Mantra sollte der Schüler das Mantra aus dem Mund seines Lehrers empfangen. Nachdem man die Morgen- und anderen Tagesriten vollbracht hat, sollte man das Mantra-Yoga üben. Dann wird im gereinigten Herzen die Erkenntnis des Brahman erwachen. Und wenn die Brahman-Erkenntnis erreicht ist, gibt es nichts, was man in dieser Welt noch erreichen oder vermeiden müßte.<<

und da ist Vieles zweifelsohne einfach nur richtig, was da steht, zB

>>Oh Geliebte, dieses große Ziel kann man nicht mit egoistischer Gewalt erzwingen<<.

Hier kann man wieder eine Parallele zu "TM" entdecken, wo es doch auch bei "TM" darum geht "nichts zu erzwingen", weil "TM" nunmal ein  natürlicher,. müheloser Vorgang ist und sowas wie Einschlafen, Aufwachen, Anfangen zu Träumen. So wie "Einschlafen" in Schlaf" endet, "Aufwachen" in "Wachsein" und "Anfangen zu Träumen" in einem "Traum", so führt "TM" zu "Turiya", zu momentanem "Samadhi" zu" transzendentalen Bewußtsein" und per regelmäßiger Ausübung für es dann eben zu "nitya-samadhi", "ewigem Samadhi", jenem dauerhaften Turiya-Zustand" (siehe Shiva-Sutren) oder auch, wie es Mr. Mahesh nunmal bezeichnete zu "Kosmischem Bewußtsein", was er in seinem Kommentar zu den ersten 6 Kapitel  der Bhagavad Gita an vielerlei Stellen ausführlich anspricht bzw - durchaus bisweilen brauchbar - erläutert. Dieses ist möglich, weil das "transzendentale Bewußtsein" aufgrund seines "transzendentseins" mit Wachen,  Träumen und Schlafen auf natürliche Weise ko-existieren kann.

Es heißt auch: >> wer die Mantras der Göttin übt, der erfreut sie.<<

und im Saraswatistotra heißt es analog: >>Greatly art Thou pleased with the recitation of the mantra HRIM. << bei John Woodroffe's Übersetzung aus dem Sanskrit ins Englische und in meiner Übersetzung ins Deutsche dann: >>In besonderer Weise erfreut Dich ein Rezitieren des Mantras "HRIM". << (....genauere Angaben siehe: >>Saraswatistotra<<, wo ich - um es nochmals zu erwähnen - auf die Unterschiede zwischen "Meditation" - auch alà TM -, "Rezitieren", also "Japa" "Mantramurmeln", "Studium", aber auch Gebet eingehe. Unschwer sieht man da jene unterschiedlichen "Yoga-Wege" - wie sie sowohl bei Maharishi Pantañjali, als auch in der Bhagavad-Gita usw erwähnt werden (Siehe dazu: Wege des Yoga) - durchschimmern; auf diese unterschiedlichen Wege zu dauerhaftem Samadhi und den weiteren Entfaltungen desselben gehen auch Sri Aurobindo, die "Hare Krishna" und viel anderen Autoren ein.

Stellen wie "nrw-Sekteninfo" hingegen wollen nur "Ihren wahren Weg" und ansonsten "gefährliche Sekten" - salopp zusammengefaßt -, 'die es nicht könnten und  brächten' akzeptieren... - siehe Wege des Yoga)    
<<       .

>>Die hingebungsvolle Übung der Verehrung der großen Kali (als Mutter Natur) ist eine ganz einfache Sache.<< erinnert zweifeslohne an Aussagen betreffs "TM" wie zB "TM ist eine einfache mühelose, natürliche angenehme Meditationsübung". Na klar, wenn Frau Mohin Heitel, Uma Mohan, Deva Premal, Anuradha Paudwal, Kevita Paudwal und Andere Mantren schön und unaufdringlich vorsingen, ist es auch einfach, mühelos, natürlich, angenehm da zu zuhören und zu Ruhe zu kommen. Nur weil "TM mühelos, einfach, natürlich ist", ist nicht auszuschließen, daß das andere Wege nicht auch sein. Allerdings hat jeder "Weg" gewisse Charakteristika, weil es sonst kein "Weg" und dieses Wissen ist nunmal "ein Wissen" und ein Weg,  der dieses Wissen selber als Weg hat (Shankaracharya Swami Shantanand Saeraswati nannte TM" mal sowas wie eine "Technik des Vedanta"; siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand: >>Während seiner Amtszeit zeigte sich Shantanand gegenüber einem anderen ergebenen Schüler von Brahmananda, Maharishi Mahesh Yogi, "hilfsbereit" und "trat öfters mit Ihm zusammen öffentlich auf". [9][10] Im Jahr 1961 kam er zu einem der TM-Lehrerausbildungskurse des Maharishi in Rishikesh und sprach zu den Auszubildenden; er beschrieb die Meditationsmethode als den "Zentralschlüssel zum Wissen des Vedanta": "Es gibt andere Schlüssel, aber ein Universalschlüssel reicht aus, um alle Riegel öffnen zu können". [11] 1963 gab Sri Shantanand seine Unterstützung für Maharishi's "All Indian Campaign". [11]<<). So in etwa würde sich die "Einzigartigkeit" von "TM" eventuell ja erklären und begreifen lassen.

>> Allein durch die Reinigung des Herzens erreicht der Verehrer das Ziel aller Wünsche. Und solange das Herz nicht rein ist, solange sollte der Verehrer voller Hingabe die Riten auf dem Kula-Weg üben. Daher erkennt man die richtige Ausführung der Übung an der wachsenden Reinheit des Herzens<<; das zeigt ebenfalls unmißverständlich, daß es sich bei "Weintrinken", "Fleischessen", "Fischessen" usw um Teile von dem handelt, das man abzulegen hat, was als "Unreinheiten" anzusehen ist.

>>Und wenn die Brahman-Erkenntnis erreicht ist, gibt es nichts, was man in dieser Welt noch erreichen oder vermeiden müßte.<<

Jawohl, man hat eben einen Level des Lebens erreicht, der "gut genug" dann ist. Im Zusammenhang mit "TM spreche ich das an vielerlei Stellen an, daß es "Veränderungen im Leben" infolge von "TM-Ausübung" unausweichlich sind, wenn man "TM" richtig ausübt und daß man das aber vorher dazu sagen sollte, müßte und fairerweise dazu zusagen haben würde, weil es sonst zu größeren Konflikten mit dem Alltag kommen könnte, die auch schlimm enden könnten. Man sollte sich, bevor man "richtige Meditation" macht, schon darüber im Klaren sein, daß man ohne Roden-Schlachten-Tierversuchen & co leben können soll und es einem willkommen ist, wenn man das schafft. Bei mir es eben so, daß ich mich schon zuvor durch ausführerliche Befassung mit Chemie schließlich zu einem klaren "nein zu Tierversuchen & co" angelangt war und insofern war für mich der Schritt zu Vegetarismus & co dann eh nicht mehr weit. Wegen der Willy-Brandt'schen "Tierversuchs-Anordnungen" war mir ein Chemiestudium dann verschlossen und so studierte ich - völlig abstrakt und ohne Kontakten zu Kommilitonen - Mathematik, was dann aber gewissen Psychologen, Ärzten & co brutalerweise nicht paßte; jene meinten "mit wild d'rauflos Programmieren und sich einen feuchten Kehricht um das zu kümmern, was damit in der Welt alles an Unheil dann angestellt wird, wär doch leichter Geld zu verdienen und überhaupt wäre das doch alles anders besser" und per Gewalt - aus deren Abartigkeit heraus - versuchten sie das zu erreichen; es mißlang ihnen auf's Gründlichste.


ad

7.2. Kula und der Kula-Weg - Kulachara

>> Die individuelle Seele (Jiva) und die Natur (Prakriti), Räumlichkeit und Zeit sowie die fünf Elemente von Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum - all diese nennt man Kulas (Familien bzw. Verbindungen). Sie zu vereinen und als Einheit des Brahman, dem All-Einen, zu erkennen, das nennt man den Kula-Weg, der zu Dharma, Artha, Kama und Moksha führt (den vier großen Lebenszielen von Tugend, Reichtum, Liebe und Befreiung).<< heißt es da u.a.

Nun, es geht da also erst mal um "Brahman" und wie Erde, Wasser, Feuer, Wind und Raum eine "Ganzheit" bilden, es geht darum daß es ist wie bei einem Ozean mit Wellen, ein sich in sich selbst auch Veränderlichkeit enthaltendes Etwas, was die letzte Wahrheit über diese Welt ist (siehe u.a. Professor Deussen im Zusammenhang mit Mukanda-Upanishad, Vedanta & co).

Allerdings ist dieses Brahman als "absolutes Bewußtsein" (s. Yogavasishta) zu sehen und nicht als ein Nichts aus dem irgendwie eine materielle Welt entstanden sei, die dann im Zusammenhang mit dem Menschen das Phänomen "Bewußtsein"- solange so nen Mensch lebt -  hevorbringen habe können und so nen Mensch kann/könne wiederum nur in so einer materiellen Umgebung leben.

Es heißt dann weiter:

>> Die Verehrer, deren Geist durch die Verdienste aus Entsagung, Wohltätigkeit und Hingabe im Laufe vieler Geburten gereinigt wurde, neigen sich von selbst dem Kula-Weg zu. Wenn die Vernunft das Wesen des Kula-Weges erkennt, wächst sogleich die innere Klarheit zusammen mit der Verehrung zu den Füßen der großen Kali, der Mutter Natur. Der treffliche Schüler, der im Kula-Weg gelehrt ist und dieses höchst vorzügliche Wissen durch den Dienst am geistigen Lehrer empfangen hat, folgt diesem Weg der Einheit und verehrt die große Mutter als Königin der Einheit mittels der fünf großen Prinzipien der Bindung (von Wein, Fleisch, Fisch, Samen und Vereinigung). So kann er sich im Leben aller Segen erfreuen und erreicht befreit von Angst und Leiden die große Erlösung.<<


Analog zu dem was ich bzgl. "Brahman" anmerkte, gilt hier analog, daß die "fünf Prinzipien der Bindung", also jene grundlegende "Probleme" in Analogie zu Erde, Wasser, feuer, Wind und Raum zu sehen sind und die Wahrheit bzgl >>verehrt die große Mutter als Königin der Einheit mittels der fünf großen Prinzipien der Bindung<< eben nicht darin liegt, daß man diesen Schwächen frönt, sondenr sie überwindet, aufgibt, hinter sich läßt. So wie gilt:

"Allerdings ist dieses Brahman als 'absolutes Bewußtsein' (s. Yogavasishta) zu sehen und nicht als ein Nichts aus dem irgendwie eine materielle Welt entstanden sei, die dann im Zusammenhang mit dem Menschen das Phänomen 'Bewußtsein'- solange so nen Mensch lebt -  hevorbringen habe können und so nen Mensch kann/könne wiederum nur in so einer materiellen Umgebung leben.", so gilt hier nun, daß sich der Zustand der Erleuchtung im Co-Existieren von Wachen, Träumen und  Schlafen mit dem "Transzendentalen Bewußtsein" begründet  und nicht per "Anwendung" von Weintrinken, Fleischessen, Fischessen, Arbeit um der Arbeit willen - egal ob die Welt dabei zugrundegeht oder auch nicht, egal ob dabei Tiere, Pflanzen sterben oder nicht, usw -  und Sichverhaften an die Sinnesfreuden "erreichen" läßt und "erzwingen" kann man es so schon gleich gar nicht, weil Götterinzwis sich nicht erpessen lassen, Leiden dem Leidverursachen nachfolgt, Krankheit, Leid und Tod jenem lebensstil nachfolgt, der Tieren, Pflanzen, Anderen Leid, Krankheit und Tod bringt. Gemäß  dieser Schilderungen läßt sich Göttin Kali nunnja am allerwenigsten erpressen und handelt da dann völlig "ohne Ansehen der Person". (siehe etwa das Filmkunstwerk: https://www.youtube.com/watch?v=qQkpT6blMzs). Allerdings ist es zweifelsohne richtig, daß niemand nach Erleuchtung streben müßte, der schon erleuchtet wäre. Insofern ist der Ausgangspunkt nunmal ein Leben geprägt von den >>fünf großen Prinzipien der Bindung<<. Insofern sind "Wein", "Fleisch","Fisch", Same" und "Vereinigung" als "Metaphern" zu sehen und zu nehmen. Das wortwörtlich nehmen zu wollen, wie es  vonseiten etlicher "tantrischer Sekten" geschieht, ist nicht nur absurd sondern "kontraproduktiv", "nicht zielführend". Um's angemessene Verstehen kommt man nicht herum und es ist erfreulich, daß normales Denken nicht im Widerspruch steht zu so einem spirituellen Weg.


Folgendes ist auch festzustellen:

Es heißt im Mahanirvana-Tantra:

>>

Das erste Prinzip hat die Eigenschaft eines Allheilmittels für die Menschen, das ihnen Freude bereitet und hilft, ihre Sorgen zu verdauen (Madya, Wein, sozusagen das Feuerwesen des Wassers). Doch Vorsicht, oh Geliebte, wenn dieses Prinzip nicht gereinigt ist, betäubt und verwirrt es und führt zu Streit und Krankheit. Dies sollte der Kula-Verehrer achtsam vermeiden. Für das zweite Prinzip (Mamsa, Fleisch, das Windwesen des Feuers) stehen Haustiere und wilde Tiere der Luft oder des Waldes, die als Nahrung dienen und das Denkvermögen, die Energie und die Kraft vermehren. Oh schöne Dame, die im Wasser geborenen Tiere, die dem Geschmack gefallen, Freude bringen und die Kraft der Fruchtbarkeit erhöhen, gelten als das dritte Prinzip (Matsya, Fisch, das Wasserwesen der Erde). Das vierte Prinzip hat die Eigenschaft, das es einfach zu finden ist, in der Erde gedeiht und die körperliche Grundlage für das Leben in den drei Welten ist (Mudra, Geste, Gestaltung oder Samen, das Erdwesen als lebendige Gestaltung aller Elemente). Oh Göttin, das fünfte Prinzip hat die Eigenschaft, große Seligkeit zu verursachen, ist der Ursprung aller lebenden Geschöpfe, die Schöpfung der Welt und hat weder Anfang noch Ende (Maithuna, Vereinigung von Männlich und Weiblich sowie aller anderen Gegensätze, das Raumwesen des Windes).

Oh Geliebte, erkenne, daß das erste Prinzip Feuer ist, das zweite Wind, des dritte Wasser, das vierte Erde und das fünfte Prinzip der Raum, der das ganze Universum trägt. Oh höchste Königin des Kula, wer den Kula-Weg, die fünf Kula-Prinzipien und die Kula-Verehrung erkennt, der wird noch im Leben befreit.<<                   

Das Mahanirvana-Tantra drückt damit deutlich aus, daß Weintrinken, Fleischessen, usw lediglich aus "Sinnesverhaftetheit" entspringen; es handelt sich um "Sinnesvergnügungen" bzw negative Folgen von Täuschung im Bereich der Sinne. Da es sich lediglich um "Sinnesfreuden" oder auch scheinbare  (...so Manches könnte sich am Ende als "Krank-gemacht-haben" oder auch als ein "subjektiv sehr belastendes Bedauern und aber nicht wissen wie rückgängig machen können  - siehe Gandhi's mal "Fleisch gegessen haben"; siehe Biographien über Gandhi -" erweisen...) "Sinnesfreuden" handelt, wird damit auch ausgedrückt, daß es kein wirkliches Problem sein kann, das abzustellen.

René Descartes hat in seinen Betrachtungen dieses Phänomen, wonach Sinneswahrnehmungen mit Täuschung behaftet sein können, Täuschung mit sich bringen können zu einem Ausgangspunkt seiner Überlegungen gemacht. Er war auf der Suche nach einem "wahren Satz", nach etwas was frei von Täuschung sein, was nicht mehr mit Täuschung behaftet sei.

Er fand das dann in dem Satz  >> Ich bin <<. Wenn nun im Bereich der Yogaschriften man immer wieder auf Aussagen wie "Richtige, erfolgreiche Suche nach Wahrheit führt zur Erkenntnis, daß man eben selbst die gesuchte Wahrheit sei" (auch wenn es sicherlich nrichtig ist was der Satz... bedeutet:) stößt, so gilt,- weil "Wahrheit etwas ist, was sich nicht ändert, da es sonst nicht - zeitlose - Wahrheit gewesen sei" (Mr. Mahesh sagte das, richtigerweise, auch mal: "Truth is that which never changes") "Wahrheit selbst geworden sein" -  damit verbunden auch, daß "dieses Wahrheit-Sein" ein " 'Ich bin'  jenseits von Täuschung ist", dh René Descartes' Ergebnis und solche Yoga- und  Tantra-Lehren in keinerlei Widerspruch stehen; das eine ist dem Anderen nicht fremd und umgekehrt.


Kritische Anmerkungen zu den Kapiteln des Mahanirvana Tantra:

"Kapitel 11 - Verbindung von Sünde und Schuld, Buße und Bestrafung" und
"Kapitel 12 - Verbindung mit Eigentum und Erbgesetze" können verständlicherweise nicht unterbleiben:

Begriffe wie "hart bestrafen" findet man auch hierzulande durchaus.

"Todesstrafe" ist und bleibt Blödsinn: Wenn man mal annimmt, daß es doch sowas wie "Geburt und Wiedergeburt" gibt, so ist festzustellen,  daß eine rasch vollzogene "Todesstrafe" nur bewirken wird, daß ein schlimmer Übeltäter eine neue Identität, neue "DNS", neues "Aussehen", eine "neue Legende" usw erhält und das, ohne daß es zu einer auch nur minimalen Läuterung gekommen sein könnte. Oder wozu sonst eigentlich "Meditations-Ausübung", wenn doch ein "Gerichtsurteil"  das im "Ruck-Zuck"-Verfahren dann doch erst recht könnte, wenn es doch die Läuterung schlimmer Verbrecher analog verursachen könnte? Wie blöd müßte man sein, wenn sich Polizei & co teils über Jahre bemühten schlimme Verbrecher hinter Schloß&Riegel bringen zu können, wenn dann letztlich ungebildete, oberarrogante Richterinzwis, solche hochgefährlichen Straftäterinzwis auf jene Weise gleich wieder laufen ließen?

Für jene war eben das "Gefangensein" in deren Körpern noch nicht genug. Sie benötigen eben auch noch ein äußerliches Gefangensein hinter Mauern und Gittern.

Es ist insofern völliger Unsinn einerseits "Geburt & Wiedergeburt" in Betracht zu ziehen oder gar als wahr zu wissen oder auch für wahr zu halten und dann andererseits "Todestrafe" für eine sinnvolle, realitätskonforme "Option" zu halten.

Auch wurde im Text - zumindest anscheinend - in Sachen "Schwangerschaft" nicht einmal zwischen "Schwangerschaft nach Vergewaltigung" und 'gewollter' bzw billigend in Kauf genommener Schwangerschaft" unterschieden. Viel ist im Text von Reinigungszeremonien die Rede und einer Frau ist wohl nach einer Vergewaltigung erst mal nach "Reinigung" zu Mute. Wenn jemand in einer kernpyhsikalischen Anlage radioaktiv verstrahlt wird, so schreibt das Prozedere vor, daß so jemand so lange geschrubbt wird, bis die oberste Hautschicht entfernt wurde. Es wird dabei voll&ganz in Kauf genommen, daß auch "gesunde" Zellen dabei entfernt werden. Ganz genauso hat es für eine umfassende Reinigungszeremonie nach einer Vergwaltigung zu gelten: Umfassende Reinigung bis auch der letzte Dreck inklusive all dessen Drecks-Zelle vom und aus dem Körper des vergewaltigten  Mädchens/der vergewaltigten Frau erschwunden sind; danach  mag man ja nachsehen, ob da (noch) eine Schwangerschaft vorliegt. Als Papst Johannes Paul II niedergeschossen worde war, kam kein Arzt auch nur auf die Idee erst mal nachzusehen, ob er nicht etwa da - nebenbei - eine "Bauchhöhlenschwangerschaft" so eben empfangen gehabt haben könnte, um dann alles zu tun, um "das werdende Leben" - was er ansonsten bzgl. Anderer und insbesondere Mädchen und Frauen stets so sehr radikal forderte. . zu schützen. Nunja, dennoch wurde er "heilig gesprochen". Jahre danach bewies im Übrigen ein Mann, daß so eine - in jenem Falle zweifelsohne "gewollte" - Bauchhöhlenschwangerschaft "funktionieren" kann.

Das Thema "Abtreibung" & co will ich hier nicht behandeln, da es anderweitig erschöpfend behandelt wurde. Aber jene "drakonischen" Strafen, wie sie da im "Mahanirvana Tantra" formalerweise nunmal zu lesen sind, passen ganz und gar nicht zum Begriff eines "gütigen Gottes". Selbstverständlich ist es not-wendig, daß die Menschen vorausschauendes Handeln an den Tag legen und wie "Die Pille" am Ende "Abtreibungs-Verlangen" fördert, sozusagen  als "Kehrseite" hat, ist per "Wahrscheinlichskeitstheorie & Statistik" leicht zu begreifen:

Da fängt ein Mädchen, auf Anraten doofer Psychologen & co, mit ca 14 an "sexuelle  Kontakte" zu suchen und nimmt dazu - wie angeraten - "selbstverständlich" jene "Antibaby-Pille". Irgendwann, wenn sie die Berufsausbildung abgeschlossen hat geht sie so richtig auf die Suche nach dem "Mann für's Leben". Sie findet ihn glücklich, sie heiraten und das "Wunschkind" "muß her"; also Pille wird abgesetzt; wie es oft dann  so ist, kommt das Baby auch "prompt". Ok, nachdem dieses Mädchen ja doch "vernünftig" ist und ok-iger-Weise kein "Überbevölkerungshandeln" treiben will, nimmt sie danach wieder "brav" die Pille. Nun irgendwann fängt sie aber ab, sich um ihre Gesundheit Sorgen zu machen, weil sie das Thema "Nebenwirkungen" nicht mehr "wegschieben" kann. Was dann? Achja "die natürlichen Mittel der Familienplanung" müssen her, so - sagen wir mal - mit ca 30 -35: Einfach nur statistisch betrachtet, ist dann aber (14 - ca 35 als erster Hälfte und 35 bis 55 als zweiter Hälfte) - mindestens mit 1 weiteren Kind zu rechnen. Nachdem aber die Bevölkerung ja eigentlich ursprünglich stabil bleiben sollte und viele Paare sich 2 Wunschkinder  "gönnten", hat man dann eben am Ende "Bevölkerunsgwachstum" infolge der "Pille.". Letztlich führt also - so betrachtet - "die Pille" entweder zu "Bevölkerunsgwachstum" oder aber zu einer lebenslangen Abhängigkeit von der Pharma-Industrie samt Leugnung vom "Nebenwirkungen" unterschiedlicher Typen.

Nebenbei hat "die Pille" wieder die grausamen "Tieropfer" dabei und es ist widersinnig, sich auf jene "Tieropfer stützend" einer Geliebten ins Ohr zu flüstern, "ich liebe Dich" oder, ihr zum "Valentinstag", dem "Tag der Liebenden" "Blumen" zu schenken und ihr für die Einnahme der Pille zu danken.

Wahrheitsliebe erforderte da nunmal was Anderes.

Mich betrifft das Thema lediglich "mathematisch"; in der Schule wurden mir nunmal im Religionsunterricht der 13.Klasse der Standpunkt von Papst Paul VI "natürliche Mittel - ok; Pille - nein" vorgesetzt, Stochastik-Unterricht gab es damals an den Gymnasien usw noch nicht. So nahm ich mir dieses Thema dann mal nach dem Mathematikstudium vor und zog dazu die einschlägige medizinische Literatur aus der Präsenzbibliothek der "Gasteig-Bibliothek" in München hinzu, um genauere Zahlen zur Wahrscheinlichkeit der Wirksamkeiten der einzelnen Medthode zu haben. Es ist offenkundig, daß die "stochastische Unabhängigkeit" bei der "Berechnung" eine wesentliche Rolle spielt und insofern sind "Vergewaltigung" uä , das/die gegen das Prinzip der "Unabhängigkeit" verstößt/verstoßen und "Überbveölkerungshandeln" als Ergebnis hätte, grundsätzlich und entschieden abzulehnen.

Ansonsten ist zum Thema "Todesstrafe" noch zu bemerken, daß Mörderinzwis das Thema "Tod" nicht loslassen kann, weil sie es mit beiden Händen und all ihrer brutalen Gewaltätigkeit so festhalten als ihnen nur irgend-möglich ist. Insofern - und das ist nunmal das Gesetz des "Karma", das Gesetz des "Handelns", des "Tätigseins"-  werden sie sowieso mit "Tod" -  bestraft. Wenn man so eine Person dann lebenslang einsperrt - mit besonderer Schwere der Schuld -, so ist das dann sowas wie ein Akt der Gnade, weil man solcher Person insofern bzgl der Befreiung vom festen Verwickeltsein in den "Tod" behilflich ist. Man tut dies allerdings auch, um die Gefahr, die von dieser Person ausgeht damit - auch unter Berücksichtigung von Geburt&Wiedergeburt - möglichst ein-für-allemal zu beenden.

Ramakrishna sagte mal zu den unterschiedlichen Wegen sowas wie, daß es schmutzige und nicht schmutzige Wege zu Gott gibt; beide führen duchaus ans Ziel. Nur wieso sollte man einen schmutzigen Weg wählen, wo ein sauberer, schöner Weg zur freien Verfügung, Wahl steht.



Zweifelsohne ist den Autoren von www.Pushpak.de für die Übersetzungsleistung zu danken.




7b) Brahman, Atman anhand Manduka-Upanishade

( Auszugsweise Wiedergabe der Übersetzung samt Hinweisen von Prof. Paul Deussen, 3.Auflage, anno 1921, www.forgottenbooks.com )

Was tut nön Götterinzwi wohl bei Meditation, per Meditation?  Ok, lt. Saraswatistotra benutzen sie - angeblich und durchaus uU ja "unter anderem" - nunmal auch gewisse Mantren.

So nön Götterinzwi kommt eben in "Brahman", deren ureigensten innerstem Sein zu unendlicher, nie-endender Ruhe. Nach der Meditation nimmt so nön Götterinzwi wieder göttliche Individualität an und ist tätig unter dem Einfluß dessen was nicht ist, dh (s. Mr. Mahesh, Anhang zur Bhagvad Gita, Abschnitt über Vedanta), aber auch gemäß unschwerem eigenem Denken, Studium) erscheint als "individueller Gott, individuelle Göttin, individuölles Göttzwi unter dem Einfluß von "Maya", unter dem Einfluß dessen, was nicht ist, unter dem Einfluß von etwas, was nicht ist.

Meditiert ein Mensch, so gelangt so ein Wesen per Meditation bei Atman, dem Selbst an, was sehr wohl Fülle, Unendlichkeit, "Nicht-Endendes", "Ewig Wahres" etc ist, aber wohl nicht die Fülle der Unendlichkeit.

Das Selbst und Brahman werden sehr umfänglich - u.a. -in der Manduka-Upanishade beschrieben (Seite 661 in "Upanishaden, Geheimlehre des Veda", gemäß der Übersetzung von Prof. Paul Deussen, marix-Verlag, ISBN-10: 3-86539-090-0 und ISBN-13: 978-386539-090-5; oder auch in www.forgottenbooks.com, dem Orginal von Prof Deussen's Werk auf den Seiten 544-558; https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#19  (Link ok am 13.7.2019):


 Auszüge:

 zuerst aus der Einleitung von Seite 543:

aus Professor Paul Deussen's Orginal "Sechzig Upanishaden des Veda"

(https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#566)

oder auch: https://archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/542/mode/2up )


Dann ab Mundaka Upanishad 1,1,3 , beginnend auf  Seite 547:



aus dem Orginal von Professor Paul Deussen's "Sechzig Upanishaden des Veda", 3. Auflage, F.A. Brockhaus, 1921

https://archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/546/mode/2up oder auch

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#570


aus dem Orginal von Professor Paul Deussen's "Sechzig Upanishaden des Veda", 3. Auflage, F.A. Brockhaus, 1921


es folgt Prof Deussen's Überleitung zum zweiten Mundakam:


https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#570







https://archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/548/mode/2up


Usw.

Nunja, man kann es per der angebenen  "Links" unschwer im Internet finden und dort lesen, sodaß ich mir vorerst ein weiteres "Zitieren" erspare.

Nachdem es zur Manduka-Upanishade einen Kommentar von Shankara gibt, werde ich diese Upanishade samt Shankara's willkommenen Kommentar dann auch noch selber übersetzen - dazu nichts benutzen als den englischen Text und "Englisch-Deutsch"-Wörterbücher.

Dann werde ich wieder meine Übersetzungen mit jenen von Prof. Deussen vergleichen und bei Unstimmigkeiten andere Autoren wie Raphael, Aurobindo, Eknath Easwaran usw zu Rate ziehen.

Aber das sicherlich erst gegen Ende dieses Jahres 2020.





(Betreffs eines künstlerisch-gesanglichen Beitrags - von Gaiea Sanskrit - zur Manduka-Upanishade siehe auch zB https://www.youtube.com/watch?v=lVCmCd-nElg)


Es geht also wahrlich nicht um die Verehrung von Götterinzwis bei jenen "TM-Mantren":

"mit dem Atman spielt er, freut er sich, befaßt sich,

So ist der Tefflichste der Brahmankenner",

besagt Prof. Deussen's Übersetzungskunst- und ~können neben Anderem.





7c) Zurück zum Mahanirvana-Tantra:

Ein Hinweis, Kommentar bzgl Seite 52. "6.3. Das Tieropfer".

Es wäre ein Widerspruch zu den Yoga-Patañjali Yogasutren, wenn man das interpretieren könnte als "Tiere einer Göttin/Götterinzwis per töten der Tiere opfern zu dürfen.

An ahisma & co kann nunmal kein Weg vorbeiführen, wenn es um die Realisierung des Selbst gehen soll, jenes Selbst, das "jenseits von allem","transzendentaler Natur" ist.

Ein Tier einer zB Göttin zu "opfern" kann insofern offenbar nur heißen, es als Geschöpf der Götterinzwis zu betrachten, sich zusammenzunehmen und sich/der Göttin zu sagen:"Ok, es ist eines deiner Geschöpfe; es zu töten, zu verletzten usw kann mir nunmal wahrlich nicht zustehen; ich verstehe dies&das nicht, jawohl ich habe jene "Unwissenheit", die es zu überwinden gibt. Also laß mich wenigstens keine Taten vollbringen, die ich nicht mehr umkehren würde können, von denen ich hinterher nur würde sagen können: "Auweia, das hätte ich nicht getan haben sollen und auch nicht dürfen". Wenn man dann so einem Tier in Not hilft, kann es einem schon passieren, daß es plötzlich den Kopf hebt, einen anschaut und man merkt wie es denkt, Freude empfindet, Freundschaft kennt, usw usf.

Wenn man ein Tier zu retten die Absicht hat, so stellt sich einem die Frage, inwieweit man damit dann nicht für etwaiges Unheil, das jenes Tier anderen noch zufügen könnte, mitschuldig wird und inwieweit das nun überhaupt noch "gottgefällig" würde sein können. Das Mahanirvana Tantra beantwort diese Frage dahingehend, daß "Tiere Retten" sehr wohl eine gottgefällige Tat sein kann und es insofern ein "Opfer" an ön Götterinzwi sein würde können.

Sowas wie Tiere retten, Natur schützen udgl und nur sowas ist ein "Tieropfer", "Naturopfer"; alles andere ist widersprüchlich, absurd, "Erfindung", "Selbstbeweihräucherung" unwissender Menschen.

 


7d) Saraswatistotra nochmals

Im Saraswatistotra fanden sich:

:>>AIM, AIM  is Thy favourite mantra,<<

>> In the form of HRIM, KSIM, DHIM, HRIM, <<

>> im,hrim,shrim" fand sich in "große Welt des Tantra", Mookerjee.


>>shyam<< findet sich in rezitativem Gebrauch bei Deva Premal im Album "password".

siehe zB: https://devapremalmiten.com/password/ aber auch etwas Oneness-World in der Kreuzstraße in München, aber auch im Online-Handel.

 


Insgesamt ergibt sich, als Folge meiner Suche nach jenen "TM-Mantren gemäß existenter, veröffentlichter TM-Mantrenlisten durch Dritte", im Rahmen dieser Abhandlung, daß

"ing","im"  "aing","aim" Hiring (hring), hirim (HRIM), shiring (shring), shirim (shrim) und kiring (kring),"shyam" "shyama"  - dieses mal mit "a" hinten! - anscheinend auch aus klassichen Texten, seriösen Quellen geklärt wären.

Es sind keine freien "Erfindungen" des Mr. Mahesh.

Das sind aber im Prinzip alle "TM-Mantra-Laute" - gemäß der neuesten Liste von Pfarrer Haak/Gandow; nunja bisweilen noch nen "a" hinten hin oder auch nicht; aber das scheint wie bei "namah" und "namaha" zu sein.

Das Thema "religiöser Charakter der Mantren" habe ich im Kapitel 2 dieses Buchteils bearbeitet - 2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren Ursprung, Vorkommen, Hintergrund und "Wesen" -und das Thema "Umgang mit den Mantren" und daraus resultierender religiöser oder auch nicht-religiöser Charakter - was eben auch ein eigener Zugang zur Problematik - ist im Zusammenhang mit dem Saraswatistotra   - aus jenem klassischen Text heraus - Thema gewesen und ziemlich umfänglich klärend dargestellt worden.



Dazu bietet sich auch noch folgender Überlegungs-Ansatz an:

Zweifelsohne können jene Mantren auch "nicht-religiöse" Bedeutung haben, wie etwa śyāma ("Shyama"), besonders leicht nachweisbar gewesenerweise, in aller Deutlichkeit zeigt. dieses Mantra śyāma wird nun jedoch auch eindeutig religiös benutzt, wie der Hinweis bei Kali-Karpūrādi-Stotra im  Abschnitt "Ergänzungen:", namentlich https://www.youtube.com/watch?v=fvjWmWFgUzM >>Es heißt dort - und das sei nicht verschwiegen -  >>Kali (/ˈkɑːliː/, Sanskrit: काली, (IAST: Kālī), also known as Kālikā (Sanskrit: कॉलिंका) or Shyāmā (Sanskrit: श्यामा), is a Hindu goddess. Kali is one of the ten Mahavidyas, a list which combines Sakta and Buddhist goddesses.<<, dh "Kali, auch bekannt als Kālikā (in Sanskrit-Sprache:  कॉलिंका) oder auch ' Shyāmā ' (geschrieben in Sanskrit-Sprache: श्यामा) ist eine Hindu-Göttin. Kali ist eine der 10 Mahavidyas, einer Liste, welche Sakta und buddhistische Göttinnen in Beziehung zueinander setzt.<< unmißverständlich zum Ausdruck bringt.

Was ist des Rätsels Lösung.

Nun offenbar ist es Ansichtssache; es hängt vom Einzelnen ab, wie er das "betrachtet", "versteht" und verstanden zu werden für sich beansprucht (...und in sog. "freien Gesellschaften" auch zu beanspruchen das Recht zu haben hat bzw hat. ...). Andererseits kann man sich auch auf den "Standpunkt stellen", daß man nicht weiß, was nun die "Wahrheit" jenbezüglich sei und was dann? Nunja man hat so betrachtet dann 2 Möglichkeiten und weiß nicht wie man sich am Besten entscheiden könnte. Das ist dann jedoch eine "spieltheoretische" bzw, es vorsichtiger angehend, allgemeine "entscheidungstheoretische" Fragestellung  bzw auch "Vektoroptimierungs"-Aufgabe.

Spieltheoretisch sähe die Klärung wie folgt aus:



mögliche Entscheidungen, die sich einem bieten


 (1) die Wahrheit "religiös" und  kein Freiraum die Mantren nicht-religiös zu benutzen.

(2) die Wahrheit ist, daß sie "nicht-religiös" sehr wohl benutzbar und vermittelbar sind.

(3) die Wahrheit ist, daß sie nichts als nicht-religiöse Bedeutung und Funktion haben und lediglich als Worte im religiösen Bereich auch in Gebrauch sind.

(4) was wäre das jeweilige ungünstigste Ergebnis, wenn man sich auf die eine oder auch andere Weise entscheidet?

(a) diese Mantren sind religiös.


nunja, dann machte man von seiner "Religionsfreiheit" Gebrauch, wenn an in einer sog. "freiheitlichen Gesellschaft" lebt und wenn man in einer Gesellschaft lebt, die das ächtet, könnte man ganz erhebliche Probleme bekommen. Es wäre unfair, dies bei der "Verbreitung" nicht dazu zu sagen und man könnte da evtl. dann auch juristische Problemen bekommen wegen "arglistiger Täuschung", "Verbrauchertäuschung" usw.

Dann sollte man weder in sog. "freien Gesellschaften" noch in Gesellschaften, die keine oder nur eingeschränkte "Religiosnfreiheit" bieten, auch keine Probleme bekommen. So was wie "TM" zu lehren dürfte dann - was diesen Aspekt anbelangt auch - auch zu keinen Problemen führen; niemand wird getäuscht, weder versehentlich noch arglistig; es wird auch nicht klammheimlich eine spezielle "Religion" gelehrt.

Dann würde man schlichtweg gegen die oben bereits erkannte "Wahrheit" verstoßen, wonach sie - zumindest teilweise - auf beiderlei Art und Weisen in Gebrauch sind bzw verstanden werden.

Sowas wie "TM" zu lehren dürfte dann - was diesen Aspekt anbelangt auch - auch zu keinen Problemen führen; niemand wird getäuscht, weder versehentlich noch arglistig; es wird auch nicht klammheimlich eine spezielle "Religion" gelehrt.

Am problematischsten erwiese sich die Entscheidung zB "TM" anzufangen in diesem Falle, daß (1) die Wahrheit sein sollte. Allerdings wäre es für das Finden der Wahrheit gemäß der Patanajali-Yogasutren egal, weil durch "Hingabe an Gott" die Hindernissse für Samadhi ebenfalls weggeräumt werden können und man am selben Ziel angelangen kann/könne. Allerdings macht es für die "TM-Lehrerinzwis" einen Unterschied, weil sie dann sowas wie "Irreführung der Verbraucher" betreiben, weil sie einen Weg zu einem Ziel anbieten und dann zwar das Ziel durchaus erreichbar bliebe, die Meditationserfahrungen letztlich blieben was sie nunmal sind; aber der Weg wäre nicht der angebotene, "verkaufte" Weg gewesen . Ein uU sehr ernsthaftes Problem tritt für Ausübende dann in Gesellschaften auf, in denen eine "Freiheit der Religionsausübung" nicht oder nur beschränkt möglich ist und es einem entweder nicht gelingt, es wirklich stets nur heimlich auszuüben (wie in meinem Fall, weil es ja jener deutsche Deutschlehrer von Anfang an an die große Glocke hängte und dafür sorgte, daß TM schließlich zu meinem leben in einer Minderjährigkeits-Situation  hinzugefügt wurde und damit keine Örtlichkeit gegeben war, es auszuüben, ohne das es jemand sehen hätte können.). Auch das TM-Lehren würde in so einem Fall sicherlich - analog - zu evtl noch erheblicheren Problemen führen können.

(b) diese Mantren haben religiös indifferente Bedeutungen, die sich jedoch im Gesamtzusammenhang der philosophisch-abstrakt-wissenschaftlichen Lehre päßlicherweise einfügen

nun, da hätte man die "Wahrheit" nunmal schon verletzt.

nun, da hat man dann nichts falsch gemacht. Von diesem Aspekt aus gesehen und nur von diesem aus betrachtet, gibt es auch keinen Grund "TM" nicht zu lehren

nun, da hätte man erst recht nichts falsch gemacht. Von diesem Aspekt aus gesehen und nur von diesem aus betrachtet, gibt es auch keinen Grund "TM" nicht zu lehren

Im Falle (1) ergäbe sich da ein Problem mit der "Wahrheit" und man würde sich folglich die Mühe zu machen haben nachzuweisen, daß diese Mantren eben nicht nur religiös benutzbar sind und nicht  "religiös vorgegebene", fixe Bedeutung haben.

(c) jamei, wie's jemand halt will; beides geht; man entscheidet es völlig frei und aus basta Amen

nunja, da hat man die etwaige Wahrheit (1) dann mißachtet. Es läge an den TM-Lehrerinzwis, der "Lehre" hier eben die Wahrheit nicht zu mißachten.

Da hat weder der TM-Lehrerinzwi noch der Ausübende - von daher es mal betrachtend und nur von daher - etwas falsch gemacht. Die eigene Anschauung ist in Übereinstimmung mit de Wahrheit.

Da hat weder der TM-Lehrerinzwi noch der Ausübende - von daher es mal betrachtend und nur von daher - etwas falsch gemacht.Die eigene Anschaung ist in Übereinstimmung mit de Wahrheit.

Im Falle (1) bekäme man ein Problem mit der Wahrheit.


Nachdem ich nachweisen konnte, daß die TM-Mantren jedoch zweifelsohne nicht fixe religiöse Bedeutungen haben, kann man die erste Spalte genaugenommen vergessen.

Allerdings zeigt die Überlegung in der rechten Spalte der Zeile 1 (Die Überschriften zu den Spalten ist nicht die Zeile 1; es ist die Überschriftenzeile), überdeutlich, daß im Falle Minderjähriger, die von staatlichen Lehrern, Ärzten oder auch TM-Lehrerinzwis zwangsweise - unter Mißachtung der Elternrechte - "TM beigebracht bekommen haben" in allen Spalten zu erheblichen Problemen für den Minderjährigen führen kann:

Die Eltern könnten "TM" dann aus "religiösen Gründen" ablehnen und selbst bei Beachtung von "Religionsmündigkeit mit 14" könnte das dazu führen, daß aufgebrachte Eltern solche Minderjährigen dann schnellstmöglich vor die Tür setzen, usw. Es könnte auch erheblicher Ärger für betroffene "TM-Center "resultieren. Radikale Missionierer irgendwelcher Sekten, Religionen könnten gemäß "Wie ihr uns, so wir euch" sich "heimlich" in die TM-Center begeben und ebenso rücksichtslos ihre Lehren und Anschauungen betreffs "TM" verbreiten. Auch könnten irgendwelche Gesetzestücken, Gesetzeslücken oder auch "Kleingedrucktes" im Sinne von x'tem Unterparagrafen dann Verhängnis mit sich bringen.


[... In meinem Fall passierte all das; hinzukam, daß eben auch Andere eine - aus ihrer unqualifizierten oder auch einfach privaten, persönlichen Sicht - "unerwünschte Persönlichkeitsentwicklung"  konstatierten und gewisse radikale Ärzte und Richterinzwis ihre "fanatisch atheistischen" oder auch "fanatisch christlichen" Vorstellungen mit  missionarischem Eifer, per Arbeitsplatzmißbrauch, Amtsmißbrauch uä auszuüben - sich irrend  (...weil die Fakten nicht kennend oder auch nicht mal kennen wollend...) , in Aktion zu bringen, sich plötzlich berechtigt wähnten. ...

Allerdings hat ein staatlicher Lehrer gegen einen Befehl der alliierten Militärregierung verstoßen und das Bay. Kultusministerium, etliche Richterinzwis hinterher in deren "Bewertungen" per Mißachtung dieses Faktums/der damit verbundenen Tatsachen ebenfalls. Hinzukommt, daß es anscheinend ein "freiwilliger Selbstverzicht" der "TM-Organisationen" war, Minderjährige nur mit schriftliche Ok de Erziehunsgberechtigten zu intiieren und es - meines Wissens nach - jenbezüglich - zumindest  damals - keine gesetzliche Vorschrift gab. ].

Nachdem die Mantren eben auch in "religiösem Sinne" gebraucht werden - zumindest teils - fällt für jene, die sich für (a) entscheiden, auch die für sie ungünstigste Situation - wonach sie sich schlichtweg im Widerspruch zur alleinigen Wahrheit entschieden hätten -, weg.


Allerdings ergeben diese einfachen Überlegungen, daß es nicht angemessen ist, zu behaupten,  daß "TM-Mantren" religiös seien und es sich um eine "religiös zu verstehende hinduistische Mantra-Meditation handle".

Na klar ist ein Kirchengebäude ein "christliches Gebäude" und wie die Geschichte zeigt, werden sie dann - wegen Mangel an Mitgliederinzwis und Bedarf - solche Gebäude  bisweilen ganz anderweitig benutzt. Selbstverständlich kann man dann etwa bzgl. jener Geschäfte in der Münchner Neuhauserstraße, die in jenem Gebäude der ev.-luth. Kirche  (... die ev. luth. Kirche will das Gebäude seit einiger Zeit für ihre religiösen Zwecke zurück, notabene ...) ihre Geschäfte betreiben, formal sagen, daß ihr Laden chrsitlichen Ursprungs sei. Allerdings kann man nicht behaupten, daß die Ladengeschäftebetreiber allesamt "Christen" wären oder auch nur ansatzweise christliche, geschweige denn christlich-missionarische Absichten hätten!

Es bliebe aber in jedem Fall die Tatsache bestehen, daß es wahrheitswidrig wäre sich gemäß (a) zu entscheiden und diese Entscheidung als "wahrheitsgemäß" zu bezeichnen bzw per Schriften & co zu verbreiten. Eine solche Behauptung war nie etwas anders als nicht wahr und insofern solches zu verbreiten ein Ausstreuen von Lügen, "Fake", "falsches Zeugnis wider den Nächsten".

Selbstverständlich könnte ein Hindu auch "Mathematik-Professor" sein und als "Mathematik-Professor" völlig korrekt lehren. Allgemein gilt, daß "Inder" als sehr geschickt und begabt gelten bzgl der Bereiche Informatik aber auch Mathematik. Insofern kann man durchaus sagen, daß jemand die TM-Mantren von "Hindus" habe und sie insofern und nur insofern "hinduistischen Ursprungs" seien. Daß "TM" eine Art "Mantra-Meditation" ist ist eine Binsenweisheit. Aber selbst wenn man im vorherigen Beispiel ad "Hindu und auch Mathematik Professor" bliebe, könnte man selbst mit gewissem "Schmäh" nicht sagen, daß ein "TM'lerinzwi" eine "hinduistische Mantra-Meditation" betreibe.


Fazit:

 5)  Transzendieren via Geschmacksinn statt via Gehörsinn

(Mr. Mahesh ad TM auf einem "ATR-Kurs" (advanced teacher training course, - so weit ich mich erinnere - in Arosa/Schweiz im Hotel Prätschli gehalten worden und zwar im ca März oder auch September 1974): Transzendieren va Geschmacksinn statt via Gehörsinn mittels Mantra sollten TM-LehrerInen auch können.)