Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

3) erste gefundene klassische Textangabe zu einem jener sog. "TM-Mantren"

Noch ein anderer Ansatz zur Klärung                 


a) Saraswatistotra, teilweise

Nach diesen anfänglichen Fundstellen in nicht klassischen Texten - auch wenn das tantrische Ritual bei Mookerjee aus irgendwelchen (allerdings nicht näher benannten)  Quellen herkommen mag, hatte es darum zu gehen auch wirkliche "klassische Texte" zu finden:

Nun, mit diesen Zitatstellen ausgerüstet, suchte ich weiter unter "Mookerjee" und fand in der Bayerischen Staatsbibliothek (... Lt. internationalem Vetrag müssen von jedem Buch mit ISBN-Nummer je 1 Exemplar kostenlos außer an die Bayerische Staatsbibliothek auch an die analogen Bibliotheken in New York und London gegeben werden...) mehrere andere Bücher jenes Autors; im Buch "Tantra Asana" fand sich schließlich einen klassischer tantrischer Text mit präziser "Zitatangabe"; innerhalb jenes Textes fand sich dann noch eine Silbe der "Mildenbergerliste", nämlich jenes aing:


"Aing, Aing ist dein liebstes Mantra,
Du bist sowohl Gestalt wie auch gestaltlos,
Du bist der Schatz des Lotus-Gesichts
  der Lotus-Geborenen,
Verkörperung aller Gunas, jedoch
  aller Eigenschaften bar,
Unveränderlich, weder grob noch fein.

Keiner kennt dein Wesen, noch deine innere Wahrheit.
Du bist das ganze Universum.
Und Du bist es, das darin existiert.
Du wirst verehrt von den Obersten der Götter.
Ohne selbst teilbar zu sein, bist
Du in Deiner Fülle überall.
Ganz und gar rein bist Du.

"Saraswatistotra (Tantrasara)."


(Diesen Text, finde ich hochinteressant, notabene; Er beschreibt gewisse Aspekte jenes "absoluten Bewusstseins" - wie im Yogavasishta besprochen wird - und von "reinem Bewusstsein" - was zentrales Thema bei Mr. Mahesh ist - in einer sehr schönen, auffallend abstrakten und präzisen Art und Weise. Der Text erläutert, meiner Ansicht nach, auch sehr verständlich, was die Bezeichnung jener Art von "Mantra" verdient. "Du wirst verehrt von den Obersten der Götter" weist unmissverständlich darauf hin, dass es um jenes "Kunstwerk"/"Werk von Sprache" "Mantra" geht und nicht um GöttInnenverehrung; siehe "Saraswatistotra").


b) Saraswatistotra allgemein, Sir Avalon alias John Woodroff:

Als ich nun - vor ca 1990 bis 2000  - auch noch unter "Saraswatistotra" im Internet suchte, fand ich außer diversem - teils devotionalerem, teils betont rhytmisch-sachlich-zitierendem und um Präzison bemühtem - zB durch 2 ältere Damen - Singen dessölbigen, auch eine Übersetzung durch Sir Avalon, einem früheren britischen Kolonialbeamten (Woodroffe, John George, Sir, 1865-1936), der offenbar alleine schon durch sein Geburtsdatum und sein Todesdatum herzlich wenig mit Mr. Mahesh Prassad Varma, alias Maharishi Mahesh Yogi, zu tun hatte. Insofern wurde seine Übersetzung gewiß nicht angefertigt um Mr. Mahesh "eins auszuwischen", ihn oder Sektenbeauftragte der r.-kath. oder auch ev.-luth. zu ärgern, zu täuschen, etwas zu verleugnen, zu verschleiern odgl. Auch in seiner Übersetzung fand sich obige Passage in einer ähnlichen Übersetzung. Allerdings war als "Mantra-Silbe" nicht "aing" erwähnt sondern "aim". (....gefunden unter "Sarasvatī (Sarasvatīstotra) from the Tantrasāra" innerhalb "The Online Books Page, Online Books by John George Woodroffe (Woodroffe, John George, Sir, 1865-1936)" und angeblich beziehbar ua via amazon....); dieser Text ist dann allerdings in englischer Sprache, notabene.

Interessant an diesem Text ist daß er gewisse Einblicke in unterschiedliche Arten des Umgangs mit jenem "Mantra" - bzw allgemein "Mantren" gibt und eine gewisse Einordnung von "TM" ermöglicht im Sinne von "nicht dies, nicht jenes, auch nicht 'das da' also wohl 'das Andere'".

Außerdem ergibt sich daraus, daß zwischen jenem Mantra und der Göttin Saraswati eben keine "ein-eindeutige Beziehung" besteht, sondern daß sie da sehr wohl die nötige Distanz zu wahren weiß (...bzw wüßte, falls es diese Göttin, jenes "weise, über aus intelligente Wesen Saraswati" denn nunmal geben sollte...).

Nachdem es keine ein-eindeutige Beziehung gibt sind alle Schlüsse, wie sie Pfarrer Haak so oft an den Tag legte, alà "Weil es doch eine gewisse Beziehung zwischen Göttin Saraswati und einigen jener sog. 'TM-Mantren' lt solcher Texte gibt, deshalb ist TM 'zweifelsohne' Götterinzwi-Verehrung und es werde der hinduistische Hintergrund verschleiert, dh klammheimliche hinduistische Mission betrieben" schlichtweg falsch; es handelt sich dabei klar um Fehlschlüsse. Jene Zuordnung ist eben nicht "ein-eindeutig".

Siehe ua meine Übersetzung des Saraswatistotra ins Deutsche per dem internen Link:

"Saraswatistotra"


(auf dieser Seite "Saraswatistotra" findet man dann ganz unten einen internen Link "3) erste gefundene klassische Textangabe zu einem jener sog. "TM-Mantren"", womit man wieder einfach zu dieser Seite hier zurückgehen kann)


Vorab noch ein Bild zu einer Realität, die auch mit "Saraswati" bezeichnet wird und insofern auch "Saraswati" ist:




Sehr interessant in diesem Zusammenhang - auch im Hinblick auf die unsachliche Kritsiererei-Agitationen gegen "TM" durch Pfarrer Haak und Andere ist desweiteren auch folgende Web-Seite, wo es um "Briefmarkenkunde des Unabhänigen Staates Kroatien 1934 bis 1994" - lt. jener WEB-Seite - geht

erreichbar per http://nezavisna-drzava-hrvatska.com/html/saraswati.html (Der Link war ok am 11.4.2020; allerdings scheint an den Links zur Option "Briefmarken-Kaufen" nicht zu stimmen; als ich versuchte  - ca April 2020 - einige solche "Saraswati-Briefmarken" zu kaufen kam die Ware nie bei mir an; eine - deshalb erfolgte - Email meinerseits wurde nie beantwortet, sodaß es storniert werden mußte.).


Es heißt dort ua.:

>>Saraswati ist eine altkroatische Göttin der Weisheit und Gelehrsamkeit und eine der populärsten hinduistischen Göttinnen, die sich aus der Muttergottheit der Indus-Saraswati-Kultur entwickelte.<<

>>Als Vac („Wort“, „Logos“), so ein anderer Name, verkörpert sie das personifizierte Wort, die perfekte Rede.<<

>>Nicht nur im Hinduismus wird Saraswati verehrt, sondern ebenso im Jainismus und Buddhismus. Nach Myanmar dürfte Saraswati mit der Ausbreitung des Mahayana-Buddhismus gekommen sein. Ihr Name taucht in Inschriften ab dem 11. Jahrhundert auf. Wandmalereien in den Tempeln von Bagan aus dieser Zeit lassen sich als Darstellungen Saraswatis interpretieren. Im Buddhismus gilt sie als Göttin der Gelehrsamkeit und Unterweisung und als Frau des Bodhisattva Manjushri, dem Bodhisattva der Weisheit. In Japan ist sie eine der sieben Glücksgötter. Dort ist sie unter dem Namen Benten oder Benzaiten bekannt. <<                                                       

>> Saraswati ist im Rigveda auch ein Nebenfluss des Indus. Dieser heute ausgetrocknete Fluß gilt als Siedlungsgebiet der alten Kroaten, die bis nach Indien gezogen sind. Saraswati ist nicht nur der Name dieser kroatischen Göttin, sondern auch der Name des Flußes der das Zentrum des Siedlungsgebietes der alten Kroaten bildete, sowie auch der Name der alten Kroaten in Indien in dieser Zeit : Saraswati.

                                                        

Der Fluß Saraswati trocknete etwa 1800 vor Christus komplett aus und versandete. Dieser Prozess begann aber schon 200 Jahre früher. Vorher soll es einer der großen Flüsse zwischen Sindhu und Ganges gewesen sein, an dessen Ufern sich die Zentren der arischen Kulturentwicklung befanden. Hier wurden die frühen vedischen Gottheiten geschaffen, Priester ausgebildet und Weisheit gesammelt und hier entwickelte sich die arische Sprache aus dem Groben in das Komplexe. Saraswati war also zur Hüterin der wachsenden Kultur geworden.<<


Insbesondere wegen der Aussagen >>Saraswati ist eine altkroatische Göttin der Weisheit und Gelehrsamkeit und eine der populärsten hinduistischen Göttinnen, die sich aus der Muttergottheit der Indus-Saraswati-Kultur entwickelte.<< und  >>Nicht nur im Hinduismus wird Saraswati verehrt, sondern ebenso im Jainismus und Buddhismus<<, folgt abermals, daß man wahrheitsgemäßerweise nicht von "Verschleierung hinduistischen Hintergrunds" im Zusammenhang mit "TM" sprechen kann. Da wird eben ein falscher Rückschluß gezogen; man geht irrtümlicherweise von einer ein-eindeutigen Beziehung aus, die es so jedoch niemals gab. Vielleicht sind ja diese Aussagen des EU-Mitglieds "Kroatien" ausreichend, um der deutschen Bundesregierung und den deutschen Gerichten da die nötige "Einsicht" zu ermöglichen.


Absurderweise beharrt die ev.-luth. Kirche in ihrer "Schriftenmission" darauf, daß TM "hinduistisch" sei:

Im Büchlein >> Friedrich-Wilhelm Haak „Transzendentale Meditation“, Münchner Reihe, 1977, 2. Auflage,  Verlag: Evangelischer Preseverband für Bayern, 8000 München 19, Abteilung: Schriftenmission<< heißt es auf Seite 21:

 


Im Büchlein >> Friedrich-Wilhelm Haak „Transzendentale Meditation“, Münchener Reihe, 6. überarbeitete und erweiterte Auflage 1992, Verlag. evangelischer Presseverband für Bayern, Abteilung: Schriftenmission, ISBN 3-583-50622-7, herausgegeben von Thomas Gandow <<, das dann immerhin 1992 herausgegeben wurde findet man:

auf Seite 73:



und auf Seite 80:


Alle diese 3 klaren Aussagen vonseiten der ev-luth. "Schriftenmission" stehen im  krassen Widerspruch zu den Aussagen:

(i) >>Saraswati ist eine altkroatische Göttin der Weisheit und Gelehrsamkeit und eine der populärsten hinduistischen Göttinnen, die sich aus der Muttergottheit der Indus-Saraswati-Kultur entwickelte.<< und 

>>Nicht nur im Hinduismus wird Saraswati verehrt, sondern ebenso im Jainismus und Buddhismus<<

Folglich gehört sie insofern nicht "eindeutig dem Bereich des Hinduismus" (eindeutig wegen "Darüber kann kein Zweifel bestehen") an.


Außerdem hat zB Papst Franziskus I bekanntlich mal Chemie studiert und sicherlich schrieb er eine Abschlußarbeit und die wurde nach den Kriterien der "Chemie" bewertet.

Insofern beweist der "Jesuiten-Orden" mit jener Anforderung "wissenschaftiches Studium + Theologie ist eine Vorraussetzung für einen Eintritt in den Orden", daß es analog eben sehr wohl möglich ist, zB begeisterter Hindu zu sein und dennoch eine Meditationstechnik in "wissenschaftlicher, nicht-religiöser Art und Weise zu lehren".

Um genau Letzteres hatte sich Mr. Mahesh - zumindest von 1971 bis ca 1976 - im Zusammenhang mit "TM" bemüht.

Man sieht wie von der "Stelle für evangelische Schriftenmission" aus gemäß "da gibt es doch eine Zuordnung" zu Unrecht ständig "eineindeutige Zuordnungen" gemacht wurden. Der Nachweis für aus A folgt B ersetzt doch noch lange nicht den Nachweis für aus B folgt auch A!

Sorry, aber da hat sich die "evangelische Schriftenmission" verrannt und ein Bild von den "Evangelien" abgegeben, das allenfalls abschreckend wirken kann. Dazu noch Mißbrauchsskandale, nunja recht lange wird's dann sicherlich nicht mehr weitergehen.


Hinzu kommt folgende Situation:

Bei http://nezavisna-drzava-hrvatska.com/html/saraswati.html heißt es:

>> Saraswati gilt als weibliche Kraft (Shakti) des Gottes Brahma, die hinduistische Mythologie stellt sie als seine Tochter, Schöpfung und Gattin dar.                                                                                    

Diesem scheint sie untergeordnet; in der Glaubenspraxis jedoch gilt die Anbetung hauptsächlich ihr, während die Verehrung des Brahma weitgehend verschwunden ist.

<<

Im Buch „Die fünf Weltreligionen“, verfaßt von Helmuth von Glasenapp, Diederichs Helbe Reihe, Sonderausgabe 2001, ISBN 3-89631-415-7, copyright Heinrich Hugendubel-Verlag 1963 kann man nachlesen, wie sich der Buddhismus in Indien stark verbreitet hat, anfänglich wurde Brahma auch in buddhistischen Schriften sehr geschätzt; aber zunehmend schwand seine "Bedeutung" und da stellt sich verständlicherweise die Frage, ob in der Zeit - in welcher der Buddhismus in Indien eine dominierende Rolle spielte - die Verehrung für Saraswati an die Stelle der Verehrung Brahmas kam und inwieweit dann die Verehrung Saraswatis im Hinduismus auf jene Verehrung von Saraswati im Buddhismus zurückgeht. Insofern würde also ein Mantra, das als "Lieblingsmantra" der Göttin Sararaswati bezeichnet wird buddhistischen Ursprungs sein. Bekanntlich wendete sich die Entwicklung zugunsten des Hinduismus erst wieder mit Shankara bzw zu seiner Zeit; wie die Namen "Swami Brahmanda Saraswati", "Swami Shantanand Saraswati", "Swami Swaroopananda Saraswati" usw zeigen, spielte also "Saraswati" zur Zeit Shankaras dann bereits eine bedeutende Rolle. "Typisch" hinduistisch war aber eher die Verehrung für Vishnu, Brahma und Shiva gewesen.

Es ist zu lesen: "Um die Mitte des 1.Jahrtausends v. Chr. geht das indische >>Altertum<< in das indische >>Mittelalter<< über, bis dieses um das Jahr 1000n. Chr. durch die indische >>Neuzeit<< abgelöst wird." (Seite 37)

 Es heißt weiter:  "in der klassischen Periode beanspruchen sie hingegen in wachsendem Maße die Aufmerksamkeit, offensichtlich ist dies als eine Folge des zunehmenden nichtarischen Geistes anzusehen" (Seite 41).

Insofern geht die Zunahme der Verehrung für Saraswati mit der Zeit des Buddhismus und dessen Einfluß in Indien einher.

Weiterhin ist diesem Buch zu entnehmen:

Kaiser Ashoka (272 - 232 v. Chr.) bemühte sich sehr den Buddhismus in ganz Indien zu verbreiten.

Von 500 bis 1000 n. Chr. entwickelte sich im Buddhismus "das Diamant Fahrzeug", welches tantrische Elemente aufnahm und im "Gefolge des Tantrismus auch Gedankengänge des Shaktismus eindrangen"

"Aus dem Mahâyâna-Ritual und der seither im Schwange gewesenen Praxis der Rezitation von Dhâranîs (magische Formeln) entwickelte sich ein buddhistischer Tantrismus, der schließlich aus einer Untergruppe des >>Großen Fahrzeugs<< zu einem selbständigen Fahrzeug wurde, dem sog. >>Vajrayâna<< (sprich Vadschra-Jâna), d.h. >>Diamant-Fahrzeug <<


Man sieht daran schon, daß es eigentlich von Anfang an absurd war, "TM" dem "Hinduismus" zuzuordnen zu versuchen, nur weil Mr. Mahesh Hindu war. 


ii) Desweiteren, wie ich an anderer Stelle ausführte (siehe (i) Zum Begriff  "Guru", ii) Nun zum gesuchten Begriff "Gurudev" bzw "Gurudeva", Begriff "Jagadguru" siehe: 2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren Ursprung, Vorkommen, Hintergrund und "Wesen", im Abchnitt A und darin ziemlich am Ende von >> b) Erste  Suche anhand von "Zauberformel TM" << ) bedeutet Gurudeva keinesfalls eindeutig seine "Göttlichkeit"!

Die Richter des Bundesverfassungerichts tragen bekanntlich eine rote, glänzende Robe und sind "Höchste Richter". Shankaracharya Swami Brahmanda Saraswati war als Shankaracharya "höchste Autorität" (betreffs Nord-Indien) bzgl der Lehren des Herrn Shankara. Sowie manche mit roten Roben aus faschingseide-Artigem Material glänzen, andere mit Können oder Leistungen glänzen, "glänzte" auch Swami Brahmanda Saraswati; er hatte glänzendes Wissen bzgl Meditation, Shankara's Lehren, usw. Allerdings glänzten Pfarrer Haak und ähnliche Autoren mit deren abstrusen Parteilichkeiten - trotz deren Auftretens als "Fachleute bzw TM" - leider nunmal nicht gerade mit Sachkenntnissen, Sachlichkeit, Fairness und Bereitschaft zu Völkerverständigung, wissenschaftlicher Erarbeitung von "Neuem".

Also auch insofern ist die Aussage "TM ist religiös. Darüber kann kein Zweifel bestehen. Sie ist keine eigene Religion sondern gehört dem Bereich des Hinduismus an" schlichtweg falsch. "

>>"Die Quelle liegt eindeutig im Hinduismus. Der Gurudev des MMYogi war der Hinduheilige, "Seine Göttlichkeit", der "Guru Dev"...<<

Nunja, der "Hinduheilige", "Seine Göttlichkeit", der "Guru Dev" sind haltlose Aussagen.

In Indien wird Swami Brahmanda Saraswati anscheinend von allerlei Personen als "erleuchteter, unsterblicher Siddha" verehrt. Dazu würde sich dann die Lektüre der Patanjali-Yogasutren anbieten und man sieht, daß "Siddha-Werdung" gemäß der allgemein anerkannten Vorstellungen bzgl diese Yogasutren nunmal nicht auf den "religiösen Weg" beschränkt ist. Als Yogagelehrter, was Swami brahmanda Saraswati anscheinend durchaus war, repärsentiert er allenfalls jene Vielzahl an Wegen und eben nicht eine Beschränktheit auf ausschließlich den religiösen Weg.

Auch anhand der yoga-Tradition ist die Aussage des Pfarrer Haak nicht haltbar.

Außerdem sind die Shankararyas nicht grundsätzlich hinduistisch zu sehen, da Shankara nunmal auch "Religionsphilosoph" war und wenn man mal sich seinen Kommentar zur Madukya-Upanishade und den Kommentar seines "Groß-Meisters", dh des "Lehrers seines Lehrers" durchgelesen haben würde - welcher von Professor Deussen bereits vor 1919 in Schriftform und in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt worden war, so würde man wohl unschwer zweifelsfrei erkannt haben können, worum es da geht und was Shankara nunmal auch war.

Der katholische "Heilige" Augustinus wird in Philosophie-Lexika auch als "Philosoph" betrachtet und erwähnt. Bekanntlicher und anerkannterweise macht das aus dem Philosophie-Lexikon keine "klammheimliche Verbreitung christlicher Überzeugungen oder etwa mittelalterlicher christlicher Absolutheitsansprüche, die sich in Zwangsmissionierung, Todesstrafe für alljene, die sich nicht darum bemühten getauft zu werden (siehe "Karl der Große", offizielle Geschichtsbücher für staatlich bayerische Schulen.) unbestreitbarerweise äußerten.

Selbst wenn Swami Brahmanda Saraswati und Shankara als "Hinduheilige" bezeichnet werden sollten können, so folgt daraus nicht, daß "TM" religiös ist!

Deseiteren stellt sich die Frage. Was war zuerst "Yoga und die Yogaerfahrungen des Samadhi, Nitya-Samadhi, Siddha-Werden-Gekonnthaben-Könnens & co" und entwickelte sich daraus jener spezielle "religiöse Weg" der "Hingabe an Götterinzwis", welchen man als Hinduismus zu betzeichnen pflegt oder war "Hinduismus" zuerst?

Nun im Fall Buddhas ist es sehr eindeutig. Erst war Buddha's Erleuchtung, dann bemühte er sich darum eine "vernünftige" Lehre dazu anzubieten, dh es den "Zweiflerinzwis", "Logikerinzwis", "Dichterinzwis", "Philosophen", "Journalisten" & co Recht zu machen. Allmählich kamen dann  noch klare religiöse Züge dazu. Also was war am Anfang? Yoga, ein erfolgreich beschrittener "Weg" zur "Erleuchtung", zu "Nitya-Samadhi", nie endenden Samadhi, zu Turiya und der nicht mehr endenem Endform von "Turiya"!

Was war und ist also Buddha? Ein Heiliger, der aus hinduistischen Wurzeln schöpfte (Er sprach und debatierte bekanntlich mit Brahmanen, hatte sich erst mal irgendwelchen Yogagruppierungen  angeschlossen und die Idee, daß es Ereluchtung evtl geben könnte, hatte er aus der alt-indischen, brahmanischen oder auch "hinduistischen" Überlieferung.)?

Nun Buddha hatte jene Überlieferugen aufgegriffen, Spreu vom Weizen getrennt, gewisse Kern-Aussagen "experimenteller Nachprüfung durch sich selber" unterzogene, ist zur Wahrheit darob gelangt und erst dann war er ein "Heiliger".

Allerdings war er zeitlebens der festen Überzeugung, daß das nicht das Werk der damaligen Hindus und Brahmanen gewesen sein könne, weil jene ja gar nicht selber lebten, was sie da sagten.

Außerdem zeigt diese Geschichte im Umfeld des Hinduismus und Brahmanismus sehr deutlich, daß der Hinduismus einst überhaupt aus einer "nicht Gottverehrung betriebengehabt habender intuitiv-natürlich-"edel-gut-forscherisch" gefunden gehabt habender "Yoga-Paxis" entsprungen ist/war.

Swami Brahmanda Saraswati war von zuhause davon gelaufen, weil er nicht als Zehnjähriger verheiratet werden wollte. Sein Lehrer sollte frei von Zorn sein, zöllibatär gelebt haben (also keinesfalls sowas wie ein Mißbrauchspfarrer gewesen sein) und in "den Schriften" bewandert gewesen sein. Logischerweise, ist da für mich nicht eindeutig ein grundsätzlich "religiöser Ansatz" zu erkennen, wenngleich das Ihm zuzubilligen ist.

Kurzum: Diese Aussagen bzw Übersetzungen von Pfarrer Haak ad "Göttlichkeit", "Hinduheiliger", "Gurudev" geben schlichtweg das nicht her, was er behauptet, nämlich die "Eindeutigkeit der Zuordnung zum Hinduismus". Nochdazu ist seine Übersetzung des Wortes  "Gurudev" bzw "Gurdeva" geradezu boshaft und verleumderisch; er leugnet existente Sanskrit-Wörterbücher! ( "Gurudev" bedeutet eben nicht eindeutig "göttlicher Lehrer" odgl und wenig Blicke in Sanskrit-Lexika ergeben das nunmal.  "Gurudev" bzw "Gurudeva" bedeutet auch nicht "Seine Götlichkeit", wie ich an anderer Stelle ausführlich anhand von Sanskrit-Lexika darstellen konnte.)


Es ist ein einfaches logischees Prinzip, daß wenn mehrere mögliche Übersetzungen existieren, man nicht eine Übersetzungsmöglichkeit herauspickem und schreiben, tönen sowie Anschuldigen damit betreiben darf, wonach "die eigene gewählte Übersetzung die Wahrheit schlechthin sei"!


Fener gilt: TM-Mantren sind eben nicht eindeutig "Götterinzwi-Namen", wie ebenfalls  ein Blick in  Sanskritlexika ergab.


Also Shankara und Shankaracharyas sind nicht grundsätzlich und ausschließlich auf Hinduismus fixierte Lehramtsinnehaber.

Das gilt auch für Swami Brahmanda Saraswati.

Die TM-Mantren sind nicht eindeutig Götterinzwi-Namen, da "blau, dunkel, schwarz", ja selbst das Wort Kālī nicht grundsätzlich religiöse, hinduistische Begriffe sind, wie ich ebenfalls zeigen konnte. (...Meine Herleitung anhand der Silben "Kā" und "lī" kann man ja gerne mit dem "Kali-Bild" vergleichen, welches Prof. Mittwede in seinem "spirituellen  Wörterbuch" gibt. ...)

Die TM-Puja ist eine traditionelle Form eines Zitierens bedeutender Yoga-, Philosophie-Experten aus der Vergangenheit. Dies Zeremonie kann man in aller Nüchterheit und Unpersönlichkeit ausführen. Es handelt sich damit nicht um eine "religiöse Zeremonie".


Die TM-Praxis selber ist nicht gefährlich. Es handelt sich nicht um sowas wie "unangeseiltes Klettern" udgl.

TM wird in einem eigenen Zimmer hinter verschlossenen Türen ausgeübt und es wird nicht geschrieben, getobt und geplärrt wie bei irgendwelchen"Urschrei"-, "Lach-'Therapie'"-Fantasien irgendwelcher Psychiaterinzwis und dero - teils unfreiwilliger , weil per staatlicher Gewalt dazu gewzungen! -Anhängerinzwischaft: TM beinhaltet daher keine Belästigung anderer Personen oder auch Tiere, usw.

Es findet keine potentielle klammheimliche politische Konzept-Verherrlichung statt wie bei jenen Ärzten, die "Rama", "Krishna" als "taugliche Mantren" bezeichnen! (siehe Knaurs Buch der Heilmethoden).



Jedem wird die Freiheit gelassen außer einer Ausübung der TM auch eine "Religion" zu praktizieren und zwar u.a. allerdings auch Hinduismus, Buddhismus, Jainaismus usw.

Praktiziert jemand neben TM "Hinduismus", so folgt daraus jedoch nie und nimmer, daß "TM" eine hinduistische Praxis" sei und dem Hinduismus entspringe.


Daß gewisse Entwicklungen in der TM-Scene nach 1975/1976 zu Sorge Anlaß geben, war und ist meine Überzeugung seit der damaligen Zeit gewesen.

Das "König-Ram"-Getue lehne ich ab.

"1%-Partei"-Versuche - lehne ich ab!

"1%-Glauben" lehne ich ab und per "TM" läßt sich der 1%-Effekt nunmal nicht nachweisen. Allerdings brachte den "1%-Glauben" ön westliches Wissenschaftlerinzwi auf und selbst das entspringt insofern nicht einmal dem Hinduismus; es ist auf dem gift-triefenden Mist der westlichen Wissenschaft voller Greueltaten wie Tieropfer (Tierversuche), Pflanzenopfer, Gewaltaten gegen Tiere, Pflanzen, Flüsse, Seen, Meere, Klima, Planeten, Asteroiden usw usf gewachsen "gewachsen".


Mr. Mahesh war nen Ex-Sadhu, der sich eben als "geschickter" Verkäuferinzwi einer speziellen - dem Vedanta zuzuordnenenden - Meditationslehre des Swami Brahmanda Saraswati erwies. Er verkaufte TM so wie Kunsthändlerinzwis die künstlerischen Werke irgendwelcher Künstlerinzwis (...seit Jahrhunderten passierte das so immer wieder; siehe etwa eine gewisse Doku über Rembrandt...) nach deren Tod teuer bisweilen vermarkten. Die Künstlerinzwis lebten versehentlich oder auch absichtlich in Armut; jene machten  dann viel Geld damit und verschafften deren Werken - päßliche roder auch weniger päßlicherweise - Weltruhm.

Bilder meines einstigen Kunst-Lehrers, Dieter Stöver, werden nach seinem Tod für Zehntausende von Euros verkauft; zu Lebzeiten verkaufte er eher kaum je etwas und mußte als Lehrer arbeiten. Nunja in jüngeren Jahren hatte er als Filmplakate-Maler gearbeiten  und damit an sehr vergänglich gewesenen Werken auch verdient gehabt.

Im Übrigen lebte Mr. Mahesh keinesfalls nach irgendwelchen asketischen, mönchischen odgl Vorstellungen. Dazu empfiehlt sich die Lektüre des Buches von Frau Judith Bourque (Derzeit leider nur auf Englisch verfügbar) "Robes of Silk Feet of Clay", ISBN 978-1-947637-80-1). Einen unparteilichen und ebenfalls nicht gehässigen aber wohl-informierten Einblick in jene Welt von Swami Brahmanda Saraswati, Swami Shantanand Saraswati und auch Mr. Mahesh Yogi gibt es - derzeit leider auch nur auf Englisch - von Paul Mason:  "Dandi Swami", ISBN 978-0-9562228-4-8.

In meinen Anmerkungen zum Buch von Frau Bourque erkläre ich auch wieso Pfarrer Haak's Abkürzung für "Maharishi Mahesh Yogi" zu "MMYogi" an Peinlichkeit und Absurdität kaum noch zu überbieten ist. Außerdem geziemt es  sich nicht, sich über Namen lustig zu machen! "Maharishi Mahesh Yogi" hatte einen Namen und "Mahesh" war nunmal  (einer seiner) sein Vorname. "Maharishi" und "Yogi" hatten irgendwann irgendwelche Anhängerinziws peinlicher- und unpäßlicherweise dazuerfunden.

Wer Frauen einfach in die Ausschnitt greift und an die Brüste faßt, ist kein "Maharishi";

Wer einer Dame im Baumwoll-Sari Geld verschafft um sich eine "Seiden-Sari" zu kaufen, ist kein Yogi!


Aber all solche Vorkommnisse lassen sich leider auch in der Menge der "Kunsthänderlinzwis", "Milliardäre & co" (Siehe Filmdokument mit Hrn. Donald Trump als Informant dazu, das im Rahmen seines ersten Wahlkampfes im TV - auch im deutschen TV - gezeigt wurde), Popstars, usw finden.

Wieso mit zweierlei Maß messen, nur weil Mr. Mahesh "TM" verbreitete und nicht "PC's", "eine Software", die vorher "Quick and Dirty" hieß (und danach Microsoft DOS 1.0), nicht "Urschrei", nicht "Augenlasern", nicht "Die Pille", nicht Filme, nicht Kleider, nicht CDs, nicht Geld, usw verkaufte?


Ihn  als "religiöpe Figur" zu betrachten  wäre zu jedem Zeitpunkt abenteuerlich gewesen.

Allerdings "beten" ja auch manche Menschen "Milionären" - wegen ihres Geldes - geradezu an und werfen sich ihnen für nix an den Hals in vagen Hoffnungen und es ist ihnen ziemlich egal, wenn derjenige sie irgendwo anfaßt, usw usf.

Ein "Das hätte ich nicht von dir gedacht" kommt da auch meistens nicht; da müßte jemand schon sehr zu weit gegangen gewesen sein.

Ja, man kann - betreffs dessen was Frau Bourque berichtet - schon sagen: "Das hätten viele von Mr. Mahesh nicht gedacht", aber das sagten wohl auch einige als sie nach seinem Tod angeblich 150 000 000.- Euro erbten bzw darain partizipierten.

Was sagten schon viele, die bei Aktienkäufen hereingefallen sind? - "Das hätte ich nicht gedacht".

Was sagten wohl Millionen Deutsche als Deutschland 1945 in Trümmern lag? - "Das hätten wir nicht gedacht, als wir den wählten"?

Was sagten wohl Millionen  US-Bürgerinzwis usw als "Wikileak" zahlreiche Unrechtstaten von CIA & co veröffentlichten, als die Falscheit der 21 Kriegsgründe bzgl des Irak-Krieges nicht mehr zu leugnen war? "Das hatten/hätten wir nicht gedacht"?

Aber ist deshalb alles an den USA, dem CIA, der US-Armee falsch? War alles in Deutschland falsch?

Sind Christentum, Beten grundsätzlich falsch, weil priestserinzwis sich als Sex-Täterinzwis erwiesen?


Ist "TM" falsch,  weil Mr. Mahesh privat nicht so war, wie es sich viele erhofften, zusammengereimt hatten, gedankenlos vorrausgesetzt hatten?

Ist "TM" falsch, weil Mr. Mahesh auf die "1%-Studie" hereinfiel?

Ist "TM" falsch weil linke Revoluzzer im Schatten der TM-Scene in Äthiopien "ihr" übles revolutionäres Werk getan hatten?

Waren/wären jene zivilen Flugzeuge schuld, in deren Radarschatten (ungefragt und ungebeten) irgendeine brutale Militär-Vergeltungs-Aktionen oä durchgeführt wurden?


Ist TM religiös, nur weil Pfaffrer Haak und Andere es so unbedingt sehen wollten?

Ist die "TM-Scene" als Ganzes schuld, nur weil mich 1 TM-Lehrer zwangsweise intiierte und selbst die Vorgaben des Mr. Mahesh dazu noch mißachtete?

Bin ich schuld, wenn ich - nachdem ich der TM-Scene wegen eines staatlichen Lehrers und nur wegen dem als Minderjährigen ausgeliefert worden war -, daß ich 2 1/2 lange Jahre brauchte, um mich wieder zu befreien?

Bin ich schuld, daß mir eine Augenärztin "Zylinderschliff" nicht erklärte und so - kaum war ich aus der TM-Scene draußen - ein noch schwierigeres Problem schuf und sich abenteuerliche, arrogante, mangelhafte ausgebildete Ärzte dann hoffnungslos irrten und sich als Ursache  "TM" und "TM-Scene" und einem "er hat Probleme sich zu lösen" sich einredeten bzw wahrheitswidrigerweise auch noch danach brutal, gewaltsam, destruktiv sein wollend usw handelten und noch unfähiger agierende Richterinzwis ihnen dabei auch noch halfen?

Aber das Herumfanatisieren, Gestänker, Getöne usw von Pfarrer Haak und Anderen, das war dabei sehr wohl mit am Werke und wirkte auch dann noch gegen mich.

Schon als ich in die TM-Scene hineingeraten worden war, hatte meine damaliger Religionslehrer serh genau davon Kenntnis erlangt gehabt. Er hat mir nicht geholfen, er hat nichts unternommen.



Alles zusammengenommen ergibt sich:

Insofern hat eben die "TM-Lehre" den "TM-Ausübenden" und "Interessenten für TM" stets die "religiöse Freiheit" gelassen; umgekehrt versuchten Pfarrer Haak und Andere den TM'Lehrerinzwis ihre Freiheit zur "Wissenschaftlichkeit", "Sachlichkeit", "Fairness" und "Wahrheit"  nicht zu lassen, wie die immer und immer wieder eingestreuten unwahren Behauptungen leider unmißverstehbar demonstieren.


4) Mahanirvana-Tantra