Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

2) TM-Mantrenlisten als Basis für die Suche nach deren Ursprung, Vorkommen, Hintergrund und "Wesen"

(überarbeitet im April 2020)


A) "TM-Mantrenlisten"

a) "Zauberformel TM"

( 1977 von Michael Mildenberger und Albrecht Schöll )  

Zauberformel TM, Michael Mildenberger, Albrecht Schöll,1977, Aussaat-Verlag, ISBN 3 7615 0243 5, Sonderausgabe des Buches "Die Macht der süßen Worte" für die "Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen" Stuttgart.

 

Auf Seite 48 heisst es ua: Die von der TM angegebenen Mantren sind Silben wie aing,aim,kirin,shiam; auf S.64 findet sich eine ausführerliche Liste - ob nun der Wahrheit ganz oder auch weniger oder auch gar nicht entsprechend, lasse ich dahingestellt -.
Ab Seite 57 findet sich noch etwas ad der Initiationszeremonie, bei der leider ca die Hälfte fehlt. Aber per Internet läßt sich heute unschwer der Rest jener Zeremonie finden und zwar sogar anhand einer Puja die Mr. Mahesh selber ausführte (vermutlich per Handy-Kamera gefilmt worden. siehe zB aber auch: ->  https://www.youtube.com/watch?v=KdC-VLjiK2Y oder auch:  https://www.youtube.com/watch?v=sbEDqdJSxoo ; beide Links vom 26.3.2017; oder auch: )


Im Buch "Zauberformel TM" , 1977 von Michael Mildenberger und Albrecht Schöll , 152 Seiten, Aussaat Verlag; Auflage: Erstausgabe (1977), ISBN-10: 3761502435, ISBN-13: 978-3761502433 (zB bei amazon) findet man eine sog. "TM-Mantrenliste" auf Seite 64:

(Dieses Buch gab mir im TM-Center München ca 1976 ein TM-Lehrer und insofern war das die "Ausgangsliste" nunmal gewesen.)


Anhand dieses Buches nahm ich mir mal die "Yoga-Bücher" vor, die man so um 1977-1980 bei der Buchhandlung "Hugendubel" vorfinden konnte. In keinem der "Yoga"-Bücher konnte ich auch nur eines jener "TM-Mantren" (gemäß Mildenberger/Scholl) finden.


b) Erste  Suche anhand von "Zauberformel TM"

Als ich auch noch in einer Biografie über Ramkrishna las (.... Er habe erst Hinduismus praktiziert - um Gott zu finden- , dann auch Islam sowie Christentum und dabei habe Er jeweils "Gott" finden können. Gegen Ende seines Lebens  habe Er noch tantrische Experimente angefangen...) fand ich, im Zusammenhang mit seinen tantrischen Experimenten gegen Ende seines Lebens, erstmals einen Hinweis auf ein Mantra aus jener "Mildenberger-Liste":

Sowas wie "shyam" oder auch "shiam" war zu finden.

Mit Hilfe der Bayerischen Staatsbibliothek nahm ich mir nun, Anfang Januar 2020, die Biografien von Ramakrishna nochmals vor und konnte die Textstelle bzw eine solche Teststelle  wieder finden:




Die betreffende Stelle noch herausgeschnitten, vergrößert und per Wellenlinie markiert:


An dieser Stelle gleich einige Anmerkungen zum Wort "Kali" anhand des Sanskrit-Lexikons von Prof Mylius, Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Harrasowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4: Zu den Silben "ka" und "li" läßt sich unschwer Folgendes finden:

Auf Seite 98, linke Spalte, die beiden ersten Einträge lauten:

1) Stamm des Fragepronomens (n kim ältere Sprache kád) 1. wer?; was?; 2. welcher, welche, welches ?; ya~, ~c, a, ~cana, ~cid, später ~api jemand, etwas

2) 1. m Beiname des Prajapati und des Brahman; 2. n a) Freude f; b) Wasser; c) Kopf m


auf Seite 413, linke Spalte unten heißt es zu "li":



Was ergibt also zusammengenommen dann Kali?

Vorab noch aus "Wikipedia" (https://de.wikipedia.org/wiki/Intensiv_(Grammatik)):

>> Das Intensiv[um] (lat. verbum intensivum; von lat. intendere „anspannen“, „die Aufmerksamkeit auf etwas richten“) ist die Aktionsart eines Verbs, die gegenüber der Grundform einen heftigeren, stärkeren Verlauf der Handlung ausdrückt. Das Gegenteil ist das Diminutiv.<<

(... Wie ja auch das Wort "intensiv" wie "sich intensiv bemühen um etwas" (siehe DUDEN https://www.duden.de/rechtschreibung/intensiv) zum Ausdruck bringt... )



Wenn "lī" der Intensiv von "schwanken, zittern" ist

und

kā doch "1. wer?; was?; 2. welcher, welche, welches ?" bedeutet,

so bedeutet wohl "Kālī" als Sanskritwort kaum was Anders als

"Wer, was, welcher, welche welches da zittiert, schwankt, schmiegt sich an, versteckt sich da?", dh es beschreibt den Zustand eines Menschen in Unwissenheit mit Sorgen, Nöten, jemand der Geburt&Tod, Krankheit, Leid&Tod ausgeliefert ist und das aber nicht möchte. Das Benennen und Erkennen dieser Situation, ausgedrückt durch die Gebildetheit des Begriffes "Kālī" dafür, sollte also einen Ausweg daraus aufzeigen.

Offenbar ist das was jener Begriff beszeichnet aber keinesfalls die Ursache für das Zittern, das Sich-verstecken, Sich-kauern, Sich-ducken. Es ist die Frage nach der Ursache und stellt indirekt die Forderung, Suche nach einem Ausweg.

Die Situation in welcher sich unwissende Menschen, Wesen befinden ist nunmal gekennzeichnet von Angst, Sorgen & Nöten und wer diese auf das Thema eines geschilderten Auswegs "projeziert" kommt dann zu jenem oftmals absurderweise gemeinten Bild von "Kali" als "blutrünstig, furchteinflößend, gefährlich für sittliches, moralisches und wahr-religiöses streben," usw.

 


Das im Zitat aus dem Ramakrishna-Buch erwähnte "Shyama-Kali" ergibt sich dann als die Suche nach dem Ausweg aus Krankheit, Leid und Tod unter Zuhilfenahme von "Blau, Dunkel, Schwarz", dh man geht davon aus, daß sowas wie "Gehen in Dunkelheit" nunmal zu einem Straucheln, Zittern führen kann und auch ein Sich-Kauern, Sich-Ducken angesichts jenes nicht Weglaufenkönnen infolge der Dunkelheit (im Falle von Menschen zumimdest) ein damit  verbundenes natürliches Phänomen ist. Will man also den negativen Auswirkungen von Dunkelheit aus dem Weg gehen, bietet es sich an, bei Dunkelheit sich an einem "sicheren Ort" "auszuruhen". Im Falle von "Unwissenheit" kann man sich aber nur im Bereich von "Wissen" sicher fühlen und das hilft einem auch zu einem " sicheren und gut Tätig-sein-können". So ist die Lösung in a) Ruhe und b) Wissen zu suchen und so ergibt sich "ruhevolle Wachheit", das Wissen über das "was da nicht zittert", das was da ewige Ruhe ist, dh das worauf Swami Shantanand Saraswati in "sayings about meditation" mit dem "Ozean der Stille" hinweist. Zieht man Geburt und Wiedergeburt in Betracht, so sind aber "Tod", "Freitod" usw keine sicheren Orte, dh so wird man die Frage nach dem "woher  kommt das ducken, kauern....?" nicht los oder anders gesagt, so wird man das Thema "Kālī" nicht loswerden.

Selbstverständlich bietet es sich an bei einem Suchen nach dem Ausweg aus Leiden, Krankheit und Tod zu meinen, daß ön persönliches Götterinzwi da doch die probate Lösung sein würde, wenn es so ein Wesen denn nun sollte geben.

Aus den Systemen der indischen Philosophie und insbesondere dem Yoga sind nunmal aber mehrere Wege bekannt und nicht nur jener der "Hingabe an Gott" und "TM" ist nunmal nicht dieser Weg der "Hingabe an Gott".


Aber nun weiter mit dem Thema "Mantren":


 

Quelle: Friedrich-Wilhelm Haak „Transzendentale Meditation“, Münchner Reihe, 1977, 2. Auflage,  Verlag: Evangelischer Presseverband für Bayern, 8000 München 19, Abteilung: Schriftenmission.

In einer neueren und erweiterten Auflage heißt es dann etwas anders:

und insbesondere:


Bevor ich hier näher auf das Thema "Mantren" eingehe eine Anmerkung zur Übersetzung des Begriffs "Gurudev" (Mr. Mahesh sagte statt "Gurdev" oftmals  auch "Gurudeva"), welchen Pfarrer Haak hier als "Wahrheit" angibt:

Hier hilft zur Klärung ein Blick in Sanskritwörterbücher weiter:


i) Zum Begriff  "Guru"

Im Buch von Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius dem "Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit"- Wörterbuch, erschienen im Harrassowitz-Verlag, 2005 mit ISBN 3-447-05143-4 heißt es dazu auf Seite 142:

" gurú (f gurvī) I. Adj 1. schwer; 2. wichtig, würdig, stark; 3. prosodisch lang; 4. heftig, schlimm; II m 1. Ehrwürdiger m (bes. Lehrer m); 2. (mit Gen od -|~) Haupt n; 3. Donnerstag m "

Zu "Guru"heißt es in "Spirituelles Wörterbuch, Sanskrit - Deutsch" von Prof. Martin Mittwede, 8.überarbeitete Auflage, 2013, ISBN 978-3-932957-81-9:

" guru adj und m (dt. * Guru) schwer, von Gewicht, gewichtig, groß; ein Lehrer geistiger Disziplinen auf dem Weg zur Selbsterkenntnis, insbesondere der spirituelle Meister. Die Tradition unterscheidet vier Guru-Stufen: 1. die Eltern, durch die Mensch diesen Körper erhält und ihn in das Leben und seine Probleme einführen; 2. die Lehrer der4 Schule und Universität, die Handwerksmeister und alle, die mit der Ausbildung befasst sind; 3. der spirituelle Meister, der den Sinn und Zweck des Lebens erklärt, der den Weg zur Selbstfindung kennt und ihn unter Hinweis auf die Gefahren und Hindernisse zeigt, die auftreten können. Spirituell bedeutet die Silbe "gu" Dunkelheit oder Unwissenheit und "ru" steht für die Entfernung, Vernichtung derselben. 4. Der kosmische Guru (Avatar), zu dem der spirituelle Meister hinführt und der als göttliche Inkarnation vollkommen ist. "


Im "Verzeichnis der Sanskrit-Ausdrücke im Werk Sri Aurobindos" (Verlag Hinder+Deelmann, ISBN 3-87348-129-4, 4. unveränderte Auflage, 2004) findet man dazu:

" guru Lehrer; geistlicher Lenker, Führer. Manchmal mag der guru die Inkarnation Gottes oder der Welt-Lehrer sein; es genügt aber, daß er dem Jünger gegenüber die göttliche Weisheit repräsentiert, auf etwas vom göttlichen Ideal überträgt und ihn die realisierte Beziehung der menschlichen Seele zu dem Ewigen fühlen läßt. "

Huchzermeyer, Wilfried. Das Yoga-Wörterbuch: Sanskrit-Begriffe - Übungsstile - Biographien (German Edition), edition sawitri, Kindle-Version, ISBN 978-3-931172-47-3
enthält dazu folgende Information:

" Guru adj und m
schwer, gewichtig, groß, ehrwürdig. Das Wort bezeichnet insbesondere einen spirituellen Lehrer, aber auch Ausbilder in anderen Lebensbereichen werden in Indien so benannt. Die Advaya-Tāraka-Upanishad gibt eine esoterische Deutung des Begriffes: „Die Silbe gu bedeutet Dunkelheit, die Silbe ru bedeutet Auslöscher dieser Dunkelheit.“ In diesem Sinne ist der Guru jemand, der die Unwissenheit des Schülers beseitigt. Voraussetzung für die Erfüllung dieser Funktion ist, dass er selbst eine echte Verwirklichung besitzt und damit aufgrund des eigenen Gott-Kontakts auch den SchülerInnen dazu verhelfen kann. Aber auch diese letzteren müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit die traditionell enge Beziehung zum Guru wirklich fruchtbar wird. So wird erwartet, dass sie dem Meister mit großem Respekt begegnen und seine Weisungen aufrichtig und beständig befolgen. Nur wenn seitens des Schülers eine entsprechende Empfänglichkeit vorhanden ist, kann die Lehre des Meisters Wurzeln schlagen.

Der Begriff „Guru“ ist in der Öffentlichkeit zum Teil belastet, weil insbesondere in den 1970er und 80er Jahren, auf dem Höhepunkt der New Age-Welle, viele nicht authentische Lehrer in den Westen kamen, denen es vor allem darum ging, als große allwissende Meister zu posieren, ohne dass sie in der Lage gewesen wären, verantwortungsvolle und überzeugende spirituelle Arbeit zu leisten. Aber die meisten Yoga-Anhänger im Westen würden sich auch gar nicht der oft sehr strikten und autoritären Ausbildung durch einen traditionellen indischen Guru unterziehen wollen. Tatsächlich sind die YogalehrerInnen in Europa und Amerika die exakte Antwort auf den Wunsch der Schüler hierzulande, einerseits eine kompetente Ausbildung für die eine oder andere Yoga-Praxis zu bekommen, andererseits aber ihr Leben in Eigenverantwortung ohne wesentliche Einmischung von außen weiterzuführen, es sei denn, es geht um allgemeine Ratschläge für eine rechte Lebensführung, gesunde Ernährung etc.

Auch indische Meister, die im Westen tätig sind, haben sich mittlerweile zumeist auf diese mehr eigenständige Mentalität eingestellt. "



ii) Nun zum gesuchten Begriff "Gurudev" bzw "Gurudeva":



Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Wörterbuch, Harrassowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4, Seite 216:


kein ganz direkter Eintrag, aber:

devá (f  devī) I. Adj göttlich; II. m 1. Gott m; 2. König m; 3. Priester m; 4. (-|~) Höchster m (von); 5. Götterbild n

Hinweis von Seite 9: ... >>;innerhalb einer Wortgruppe steht für den vor dem senkrechten Strich 'stehenden Wortteil. Die Form -|~ bzw ~|- deutet an, daß ein Stichwort als Schlußglied bzw Vorderglied eines Kompositums auftritt. <<

Somit ist "Gurudeva" ein "Höchster Guru".

Richter am deutschen Bundesverfassungsgericht sind sowas wie "Höchste Richter".

Swami Brahmanda Saraswati war Shankaracharya von Jyothirmath und insofern die "höchste Autorität" in Sachen "Shankaracharya-Tradition" in jener Region. In seiner Eigenschaft als Swami und, von seinem Meister Swami  Krishnanand Saraswati hochoffiziell initiierter Sannyasin war er nunmal Guru, dh hatte jene Art von "Lehrbefugnis" erhalten.  Als Shankaracharya war er nunmal, betreffs  Shankara' Lehren der "Höchste Guru" jener Region und insofern ist der Begriff "Höchster Guru" also angebracht udn korrekt.

In "Spirituelles Wörterbuch, Sanskrit - Deutsch" von Prof. Martin Mittwede, 8.überarbeitete Auflage, 2013, ISBN 978-3-932957-81-9, findet man zu "deva" ergänzend zwar auch keinen direkten Eintrag, aber Folgendes, was auch weiterhilft:

"deva adj und m göttlich, himmlisch, leuchtend; göttliche Wesenheit, Gott; Gottheit; Bezeichnung für die Götter, die sich auf einer höheren Eben als die Menschen befinden; sie sind in gewissem Sinne dem vergleichbar, was die christliche Lehre unter dem Begriff Engel oder Engelshierarchie fasst. Deva ist auch eine Beifügung zum Namen Erleuchteter, die göttliches Bewußtsein in sich verwirklicht haben."

Dabei ist hier die angebenen zweite Wort-Bedeutung hilfreich, nämlich:

"Deva ist auch eine Beifügung zum Namen Erleuchteter, die göttliches Bewußtsein in sich verwirklicht haben".

Jawohl, Swami Brahmanda Saraswati stand im Rufe Erleuchtung erlangt zu haben; das wurde in der TM-Scene auch nicht bestritten!

"Erleuchtung" heißt eine dauerhafte, wahrheitsgemäß Realisation von "Turiya" (="Samadhi") erlangt zu haben.

Es gibt nunmal Wachen, Träumen und Schlafen. Pfarrer Haak's Wachen war geprägt von Arbeit, die anscheinend seiner "Ev.-luth. Kirche" dienlich sein sollte. Über seine nächtlichen Träume und Tagträume schwieg er sich aus. Daß es Tiefschlaf gibt, leugnete er auch nicht. Im Zusammenhang mit dem "TM-Thema" geht es nun darüberhinaus darum, daß es auch ein "Viertes", das "Turiya" gibt (siehe Mandukya-Upanishad, Shivasutren, usw.

Dabei sind an dieser Stelle die Mandukya-Upanishad und der Kommentar von Gaudapada, welche in deutscher Übersetzung ua von Professor Paul Deussen seit mindestens 1919 vorliegen und auch für Pfarrer Haak's "Bemühungen" vorlagen, von besonderer Hilfe), das sich von Wachen, Träumen und Schlafen grundsätzlich unterscheidet.

So wie Pfarrer Haak's nächtliche Träume (evtl träumte er mal Papst zu sein. Papst Johannes XXIII widerfuhr es, notabene, mal, daß er eine schwierige theologische Aufgabenstellung träumte und träumte, daß er da den Papst um Hilfe bitten müßte. Als er aufwachte stellte er fest, daß er selbst der Papst war.) nicht geprüft wurden und geprüft werden hatten können, als es darum ging, seine Zulassung zur Tätigkeit als Religionslehrer an staalichen Gymnasien bzw als ev.-luth. Priester,usw zu erhalten, ebensowenig geht es in Sachen "TM", "TM-Lehrer", "Mr. Mahesh" & co hier um konkrete religiöse Gefühle usw; es geht bei TM um jenes "reine Bewußtsein", jenes "Vierte" und um einen Weg, eine Methode in diesen Zustand kommen zu können.

Es ist aus der Sicht von "wissenschaftlichem, objektiv-fairen Denken" nicht verständlich wieso sich Pfarrer Haak da in seine "religiösen Vorurteile" und des weiteren vielem mehr verstieg und unter "Gurudev" nichts anders mehr als "göttlicher Lehrer" "gemeint seiend" zuzulassen sich erdreistete. Wieso konnte er nicht, was ich hier tat, dh in Sanskrit-Lexika hineinzusehen?

Es gab keines? Nunja, warten wir es ab; ich erwarte noch die Ankunft von Prof Mylius's Sanskritlexikon aus dem jahre 1975, das damals im VEB-Verlag in der Ex-DDR erschienenh war. Allerdings kann man vorab bereits schreiben,  daß es kein Verschulden der TM-Scene war, daß die BRD-Indologen nicht fähig oder auch willens gewesen waren "moderne" Sanskrit-Lexika unter Zuhilfenahme der existent gewesenen englisch-sprachigen Sanskit-Lexika bzw der deutschsprachigen Petersburger Wörterbücher von Otto von Boethlingk und Herr Roth bereitzustellen.


Zur Bedeutung des Begriffs "Jagadguru", der sich in manchen Büchern des Mr. Mahesh unter dem Bild des Swami Brahmanda Saraswati bzw jenes Shankaracharyas findet, verweise ich hier auf meine Übersetzung der Rede eines befugten Vortragenden des Shankaracharya-Sitzes in Sringeri: Benedictory discourse of Shankaracharya Sri Sri Sri Vidhushekhara Bharati Sannidhanam, Daksihnamnaya Sri Sharada Peetham, Sringeri, Vortrag vom  25.7.2020, 28th Vardhanti - Anugraha Bhashanam of Jagadguru Sri Sannidhanam



 



iii) Nun aber zu dem Thema "TM-Mantren" und der zitierten Pfarrer Haak'schen Äußerungen dazu:


Dabei wird im Folgenden von Bedeutung sein und darauf zurückgegriffen werden, daß es sich um etwas handelt, was aus der Sprache, namens "Sanskrit" kommt, also um "Sanskrit-Worte" oder auch Sanskrit-Silbengebilde, wie Pfarrer Haak nunmal selber schrieb per der Erwähnung "Sanskrit-Mantras":


Da würde es sich eigentlich angeboten haben bzw bietet es sich an, mal in Sanskrit-Wörterbücher hineinzusehen, nicht wahr?






d) Außer der "Zauberformel-TM"-Liste wäre da noch die "Sektenwatch-Liste":



e) Auch im Internet findet man heutzutage da viele Infos; hier mal ad der sog. "Fortgeschrittentechniken":

i) Bei "https://meditationmantraguide.blogspot.com/2017/04/transcendental-meditation-mantra-list.html" findet man, daß "die Fortgeschrittentechniken von TM wie folgt seien":



ii) Zu Thema "Fortgeschrittentechniken" findet man auch was aus der Abteilung Schriftenmission der ev.-luth. Kirche.

in der Publikation  >> Friedrich-Wilhelm Haak „Transzendentale Meditation“, Münchener Reihe, 6. überarbeitete und erweiterte Auflage 1992, Verlag. evangelischer Presseverband für Bayern, Abteilung: Schriftenmission, ISBN 3-583-50622-7, herausgegeben von Thomas Gandow << - wie vorhin schon zitiert, auf Seite 27 - heißt es:





f) Man sollte auch Mr. Mahesh selber zu Wort kommen lassen:

https://www.youtube.com/watch?list=RDCMUCk7xmxtnAOAOY9aw3fS7SyA&v=kRSvW9Ml9DQ&feature=emb_rel_end

(...Wenn man im Video den Ton ausschaltet und meine (hoffentlich alsbald ..heute ist der 12.4.2020) folgende Simultan-Übersetzung ins Deutsche einschaltet, kann man es also auch auf Deutsch hören:  ...)



B) Hintergrund

a) Ad Hintergrund meiner Suche 

Zu bedenken ist, daß man mir jenes Thema als "Minderjährigem" aufoktruiert hatte und ich keinerlei Interesse habe mein irgendwann dann mal erlangtes "Erwachsenen-Leben" damit unnötig zu belasten; ich hatte nunmal keine Entscheidung pro "TM Erlernen" getroffen, noch eine "Entscheidung dagegen"; lediglich der Zeitpunkt war von mir als falsch und unerwünscht befunden gewesen. So suchte ich also als wie jener "minderjährige Schüler" von anno 1971.

Nunja, wenn man dieses Kapitel in obig erwähnter Biografie über Ramkrishna insgesamt liest und solche Aussagen von Herrn Ramakrishna findet, wonach er beim Blick in die Yoni (Vagina) das Antlitz Gottes gesehen habe, usw, so fallen einem da unweigerlich zwei Dinge ein:

Da gibt es Menschen, die solange "in die Flasche" schauten, bis sie als unverbesserliche Alkoholikerinzwis (etwa nach  Zeiten der "Alkoholpsychose" im Pflegeheim) verstorben waren oder auch vorher noch einige in den Tod fuhren.

Andererseits wurde ca 2018 in Bayern ein Lehrer vom Dienst suspendiert, weil er es gewagt hatte im Unterricht ein Nacktfoto einer Frau zu zeigen / für Unterrichtszwecke zu gebrauchen. Nun und was war das dann, was mir zugemutet wurde? Ich hatte mich da "naturwissenschaftlich-mathematisch" mal auf die Suche nach der "Wahrheit" bzgl "TM" zu begeben und mich auch mit Ramakrishna also zu befassen gehabt haben, weil jene "Wahrheit" für mich ansonsten - via wenigstens normaler, öffentlicher Buchhandlungen - nicht zu finden gewesen wäre?

Damit will ich Ramakrishna gar nichts nachsagen; nunja er fing das ja dann im Erwachsenenalter an; seine Angelegenheit. Allerdings gehörte es nicht zu den Aufgaben jenes erwachsenen deutschen Gymnasialprofessors, mich mit all dem zu belästigen. Es war nicht nur eine ziemliche Unverschämtheit, was sich jener Lehrer damals herausgenommen hatte.

Außerdem braucht in Bayern da nicht zweierlei Maß zu regieren.




b) Bemerkungen zur "Raute" der Bundeskanzlerin Dr. A. Merkel:

Im Übrigen ist da ja noch die Raute der Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,  die jene Raute auch schon der Welt zu zeigen pflegte als sie noch CDU-Vorsitzende war, also Vorsitzender der sog. Christlich Demokratischen Union. Es war auch mal auf einem "Wahlkampf"-Plakat der CDU übergroß gezeigt worden:

Siehe zB.: >> https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/wahlkampf-im-september-sp%C3%A4tsommer-herbst-2013-nachrichtenfoto/645542449 <<

(... Der Link war ok am 12.4.2020; allerdings sind mir 150.-€ echt zu viel, um dieses Bild hier posten zu dürfen...)


Diese Raute fand ich zufällig im Mahanirvanatantra (siehe www.pushpak.de, "5.3 Die Wandlung der Göttin", bzw in der gedruckten Ausgabe auf Seite 27 rechts unten wieder: Es ist - so gesehen - die "Yoni-Mudra" und in Prof. Dr. Dr. Mylius's Sanskritwörterbuch steht, daß Yoni eben auch "Vagina" bedeute. Im übrigen gilt die "Yoni-Mudra" als eine Übung zur Förderung von Konzentration/Konzentriertheit und als "Gebet" an eine "Göttin".

Betreffs der Yoni-Mudra und der "Ähnlichkeit" zu Dr.Merkel's "Raute" schrieb ich mal einen Kommentar in "www.zeit-online.de":

>> Bundeskanzlerin: Wie viel darf Systemkritik kosten?
Guten Tag, grüß Gott, Dr. Merkel's "Raute" fand ich zufällig in dem Text "Mahanirvana Tantra"; es ist die sog. "Yoni Mudra". Dabei bezeichnet Yoni die gesamte weibliche Geschlechtsorganlichkeit. Sieh zB auch Prof Dr. Dr. Mylius' "Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit"-Wörterbuch, (Seite 393, Harrasowitz-Verlag, 2005.Achtung: Das Sankrit-Alphabeth hat eine andere Reihenfolge; siehe Seite 14 im Lexikon; es ist auch eine indogermanische Sprache, lt.Jutta Marie Zimmermann's Buch "Sanskrit".): yónim (f), yoni f - 1.Schoß, Mutterleib, 2. Vagina, 3. Ursprung, Heimat, Quelle, 4.Stätte, 5.Geschlecht, Stamm, 6.Kaste .
"Yoni-Mudra" ist eine spezielle "Fingerstellung" über die im Internet (.. .ch) unschwer zu finden ist: >>Yoni Mudra. Das Yoni Mudra, auch als Siegel der Göttin bekannt, symbolisiert die Shakti, also die weibliche Energie im Universum. Das Sanskrit-Wort Yoni bedeutet entsprechend „Schoss“, „Quelle“, „Gefäss“ und „Siegel“.<<. Es wird bei anderen "Quellen" auch als eine Übung zur Beruhigung, zur Dämpfung von Nervösität uä bezeichnet.

Nun zum Anlaß:
Die Bundesregierung verteufelte zB die "TM", das Bundesverfassungsgericht warf jenen "Verschleierung hinduistischen Hintergrunds vor". Aber die Kanzlerin macht da systematisch eine Geste, die in der Welt-Öffentlichkeit teils als obszön uä ankommt; es stört niemanden in der "Christlichen-DU". Nunja woher soll man's wissen, wenn man es verteufelte? Menschenrechtsverletzung ist Mist. Aber was sind Menschenrechte? Regenwaldroden? Adios << :


Na klar kann Frau Dr. Merkel da von selber d'raufgekommen sein, weil's ihr halt so angenehm war/ist, Vielleicht hatte aber auch die "zugeordnete Göttin" sich der Frau Bundeskanzlerin einfach klammheimlich erbarmt und es ihr beigebracht, ohne daß es Frau Dr. Merkel bemerkte. Vielleicht hatte sie es auch in der Ex-DDR "angedreht" bekommen oder auch auf die eine oder auch andere Weise einfach beigebracht bekommen, wer weiß schon. Aber es ist numal in Indien schon seit Längerem in Gebrauch, hat ua jene definitive Bedeutung "Vagina" und da stellt man sich schon die Frage, wieso Botschafter Deutschlands in Indien, Indologen & co nicht gewußt haben sollten, welcher u.a. "Doppeldeutigkeit" sich die deutsche Bundeskanzlerin da aussetzte. So stellte sich vor 1 Million Flüchtlinge - vorwiegend Männer - hin, sagte irgend sowas wie "Ihr seid mir alle willkommen" und machte das Zeichen für "Vagina" dazu; igitt igitt. Nunja, ein verstorbener Freund, der Künstler war, würde vermutlich dazu sagen "shit happens" und nen kleines Bildchen dazu malen.

(Yoni-mudra wird in jener "tantrischen Zeremonie, welche von Mookerjee und Khanna dargestellt wird, auch erwähnt:

...

Man sehe u.a. auch:

https://www.tz.de/politik/merkels-raute-gibts-schon-seit-564-jahren-tz-3324952.html; Link vom 13.4.2020:

"Merkels Raute gibt's schon seit 564 Jahren" (allerdings starb der Apostel Johannes eben - so lehrte man mir in der Schule, als einziger der Apostel - genau nicht den Märthyrer-Tod; sodaß jenes Gemälde worauf man sich da bezieht schlichtweg eine flasche Behauptung aufstellt): auszugsweise findet man in jenem "humorvollen" Artikel der TZ:

>> Ganz anders deutet die Kabarettistin Luise Kinseher die Aktion: „Die Banken machen weiter wie bisher, die Amerikaner haben ganz Deutschland verwanzt, und Pofalla darf zur Bahn. Merkel köchelt schön brav im Süppchen. Die Raute heißt: Bin weichgekocht!“

Als „antike Einladung zum Flashmob“ empfindet Pfarrer Rainer Maria Schießler (St. Maximilian, Heilig-Geist-Kirche) die „Johannes-Raute“: „Wie kann man seinen Gegner noch wütender machen, als damit, ihn zu missachten? Oder, wie der Wiener sagt: Ich ignorier ihn nicht mal.“

Für zufällig hält Medien-Psychologe Jo Groebel die Koinzidenz, aber die Parallele ist durchaus vorhanden: „Menschen haben nun mal ein großes Repertoire an Gesten. Für mich bedeutet sie Einkehr, Besinnung, konzentrierte Ruhe. Das drückt meiner Meinung nach auch Angela Merkel mit dieser Handhaltung aus.“

Münchens Kulturreferent Hans-Georg Küppers fällt zu dem Foto von Merkel und Ronald Pofalla eine Art Stoßgebet der Kanzlerin ein: „Lieber Gott, der Mann neben mir kann noch nicht mal die Raute formen! Verschaffe ihm bitte einen Posten bei der Deutschen Bahn.“

Metaphysischer geht’s da Josef E. Köpplinger an. Der Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz schreibt uns: „Erst die Buddhisten, dann die Christen und nun auch die Bundeskanzlerin: Alle konzentrieren sich auf das Sonnengeflecht – besser bekannt als das Bauchgefühl. In der Kunst wird das schon lange als Inspirationsquelle verwandt. Kunst bedarf aber auch des Handwerks, daher ist die ideale Kombination Handwerk und Inspiration. Das wünsche ich mir auch von der Politik.“

Kabarettist Helmut Schleich, der einzig wahre zeitgenössische Franz Josef Strauß, macht sich Gedanken über die Positionierung der Hände an sich: „Wohin mit den Händen? Das war schon damals die Frage. Johannes steht zwar bis zum Bauchnabel im Kochtopf, aber die Finger verbrennen will er sich nicht. Geradezu symbolhaft für die politische Haltung der Kanzlerin.“ <<


bei n-tv, https://www.n-tv.de/politik/Merkel-lueftet-Geheimnis-der-Raute-article10580536.html, Link vom 13.4.2020, findet man >>Dann die Enthüllung. Was hat es eigentlich mit Merkels typischer Handbewegung, der sogenannten Merkel-Raute, auf sich? Die Geste hat sie sich selbst beigebracht, ihre Schwester - wie gelegentlich gerüchteweise vermutet worden war - habe ihr den Tipp nicht gegeben. "Es war immer die Frage, wohin mit den Armen. Und daraus ist das entstanden." Ihre Geste zeige "vielleicht eine gewisse Liebe zur Symmetrie".<<


bei >>https://www.welt.de/politik/deutschland/article115824348/Der-Brigitte-erklaert-die-Kanzlerin-ihre-Raute.html<<  heißt es im Artikel

>> Der „Brigitte“ erklärt die Kanzlerin ihre Raute

    Veröffentlicht am 02.05.2013  | Lesedauer: 3 Minuten  " <<

>>Ihre auf Fotos stets einander vor der Körpermitte berührenden Hände, die klassische „Merkel-Raute“ gehen mitnichten auf einen Tipp ihrer Schwester zurück: „Es war immer die Frage, wohin mit den Armen und dadurch ist das entstanden. Es birgt vielleicht eine gewisse Symmetrie.“

Auch käme sie mitnichten, wie oft kolportiert wird, monatelang beinahe ohne Schlaf aus. Aber sie habe „die kamelartige Fähigkeit“, Schlaf zu tanken und so ausgeruht in wichtige Nachtsitzungen zu gehen.<<


Nur, wenn eine Bundeskanzlerin auf Staatsbesuch in Indien ist, sich vor irgendwelche Männer hinstellt, vielleicht aus Stilgründen 1-2 Worte auf "Indisch" zur Begrüßung sagt und dabei versehentlch doer auch absichtlich oder auch gewohnheitsmäßig  die "Raute" dazu macht, so kommt das vermutlich eher sehr eindeutig an: irgendwie sowas wie >> Hä hä hä, ich bin nen Mädchen und ihr seid Männer, Ich bin mächtig, ihr nicht<< oder auch "Wenn dieser blöde Empfang hier endlich vorbei ist, könnt ihr gerne zu mir auf's Zimmer kommen".

Es ist durchaus nicht gerade staatsmännisch und es spricht nicht für ihren MitarbeiterInnen-Stab und die deutschen "Indologen-Vereinigung" & co, daß man ihr das nicht rechtzeitig sagte. Ihre Erklärung, daß es so und so entstanden sei in Ehren; aber bisweilen bedarf es auch eines "Nein, dies oder auch jenes ist es nicht", "es tut mir leid, falls ich damit Mißverständnisse verursacht haben sollte", usw.).

(...Außerdem gibt es die "blue card"für indische "IT"-Fachkräfte schon ziemlich lange, sodaß es sich angeboten haben würde, sich besser zu informieren und mit jenen anständiger umzugehen. Oder behandelt man so Gäste? Erst als "IT-Sachverständige" einladen und dann mit Symbol-Gesten auf die "Vagina" abzielen? Nunja, es erinnert an jenen Autor, der zuhause grundsätzlich nackt herumzulaufen pflegte und dem es egal war, wenn eine Dame, die er selbst zu eine Pary bei sich eingeladen hatte, dann - nichtsahnend - mit einem 10-jährigen Kind kam und er beim Türeöffnen nackt vor den beiden stand...)



c) Parallelen zwischen "Raute der Bundeskanzlerin Dr. A. Merkel" und "Mr. Mahesh's Situation"

Nunja, "Täuschung und Wirklichkeit", "Irrtum und Wahrheit", "Schein und Realität" sind offenbar schon Themen für die "christlichen Parteien" und auch für die christlichen Kirchen. Außerdem dürfte da also jemand auf so eine beruhigende oder auch einfach ruhevolle, bequeme, die Konzentration zumindest nicht störende, aufräumende, "Aufgeräumtheit" ausdrückende Geste auch selber gekommen sein, sie selber gefunden oder auch "erfunden" haben. Also leugnet Dr. Merkel da einen "hinduistischen Hintergrund"? Ist's einfach nur Zufall? Ist's geheime vollbewußte Absicht?

Solcherart ist in etwa die Situation mit Mr. Mahesh. Er hatte mal Meditation gelernt - oder auch mehr oder weniger gefunden - war sehr zufrieden damit; sein Guru hatte Ihm die Korrektheit seines "Meditier-Stils" vielleicht konkret bestätigt und Mr. Mahesh hatte die Erfahrung gemacht, daß das doch was ganz Systematisches sei und sich im Prinzip immer wieder dieselbe Erfahrung einstelle und das - schließlich hatte er ein abgeschlossenes Physikstudium; ob B.A. oder M.A. sei dahingestellt -  also irgendwie doch was "Wissenschaftliches" sein müsse; also bemühte er sich diesem Aspekt seines Wissens über "Meditation" gerecht zu werden und religiöse Optionen möglichst d'raußen zu lassen; das gelang Ihm evtl nicht immer und er setzte sich eventuell insofern bisweilen in Fettnäpfchen, so wie Frau Dr. Merkel mit "ihrer Raute" nunmal auch. Aber, Ihm boshafte Absichten nachgesagt zu haben, absichtliches Täuschen & co, das ist dann doch was Anderes. Man sieht an "Merkel" im  Vergleich zu "Mr. Mahesh" wie es um "Fairness", "Würde" & co in Deutschland bestellt war und ist.


Mr. Mahesh sagte mehrfach, daß all das was er so erzählte nie von Ihm ausgedrückt worden wäre, wenn man ihn nicht ständig gefragt hätte. Er bezeichnete es als "Wissen ausgraben". Daß bei Mr. Mahesh da Überlieferungen, Ausreden, echte Ideen, eigene Erfahrungen, Gehörtes, Verifiziertes und mal Gelesenes und längst Vergessen-Haben des wann, wo und daß er es mal gelesen oder auch gehört hatte anscheinend ziemlich munter durcheinander gingen ist die eine Sache, vorsätzliches Täuschen ist eine andere Sache.

Letzteres wäre ungefähr so, wie wenn Dr. Merkel in der Ex-DDR mal darin ausgebildet worden wäre die CDU/CSU lächerlich zu machen, indem sie als CDU-Vorsitzende munter zu einer Göttin Shakti oder co zu beten gepflegt hätte und ganz andere Absichten verfolgt hätte, also so in etwa wie "Juri Bezmenow" es mit "Deception was my Job" ausdrückte bzw auszudrücken versuchte.

Mr. Mahesh hat nicht korrekt zitiert und das ist schlimm genug, er war oft sehr naiv und handelte seit der Ereignisse in Südindien - als man ihn fragte ob er rede und dann Vorträge für ihn angesetzt worden seien, obwohl er seiner Ansicht nach extra dazu gesagt gehabt hätte, daß er aber keine Vorträge halte ; siehe Mr. Mahesh - nicht gerade gemäß einer sicheren Strategie. Er nahm es als "Willen Gottes", wie er mehrfach sagte. Diese Geschichte, wie es überhaupt erst zu Mr. Mahesh's "Lehrtätigkeit" in den 1950-er Jahren (nach ca 1954 oder auch 1955) kam, erkläre ich in "Mr. Mahesh" per "Verwechslung" von Gesten. Die Geste des "Kopgschüttelns" bedeutet, gemäß Baedeker's Reiseführer "Indien" in einigen Gegenenden Süd-Indiens schlicht&einfach "ja" und nicht nein. Es zeigt die "Gefährlichkeit", des sich auf Gesten verlassens, des überall und jederzeit gleichermaßigen Gebrauchens von Gesten.

Was in einem Land gut geht, kann in einer anderen Region zu weitreichenden Konsequenzen führen.

Mr. Mahesh wurde aus dem angestrebten wohlanständigen Sadhu-Leben im Gangestal so in die Welt hinauskapaltiert und sah sich - infolge von Täuschung, Verwechslung - vor die Aufgabe gestellt "'seine' Meditation zu lehren.

Wenn immer es sich bot, griff er auf das zurück was er einigermaßen sicher wußte und "wissenschaftliche Untersuchungen über TM" (Ab Dr. Keith Wallace Anfang der 1970-er Jahre) kamen Ihm da - sichtlicherweise - gerade recht.

Als dann irgendein sehr wenig seriöser scheinbarer "Wissenschaftlerinzwi" den sog. "1%-Effekt" ca 1975 veröffentlichte, fiel Mr. Mahesh - infolge seiner mangelenden Kenntnisse über Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik, Strategie sowie Geheimdienste - herein bzw schlug erst mal einen ziemlich seltsamen Weg ein, bevor er sich dann versuchte was zu suchen, worauf er sich besser als auf "Statistik" & co sollte verlassen können, dh er wandte sich den Veden, klassischen Schriften Indiens & co zu. Nachdem seine Sanskrit-Kenntnisse nicht die Besten waren behalf er sich damit die "besten Pundits" um sich zu scharen, etwa jenen Pundit Brahmarshi Devarat und seinen Sohn. Brahmarshi Devarat hatte die veden schon vor Swami Brahmanda Saraswati gesungen und war einiger der wenigen Pundits, der alle vier Veden gemeistert hatte.

Schließlich versuchte er sein "Konzept" des 1. Informationsvortrags bzgl "TM", dh die vier Punkte "volles geistiges Potential", "Gesundheit", "Soziale Auswirkungen" und sein ganz großes Ziel "Weltfriede" zu vertiefen:

Bzgl. "volles geistiges Potential" wandte er sich Patañjali's Lehren zu und fing an "TM-Siddhi-Techniken" zu lehren; auch auf die Veden udgl ging er näher ein (jenes Zentrum in Vlodropp/Niederlande/EU galt ja als "European Research University" und es ging dort um "vedische Studien").

Bzgl "Gesundheit" vertiefte er seine Darstellungen per "Ayurveda", wobei er erst wieder anerkannte Ayurveda-Experten um sich scharte (die dann teils auch viel bei Ihm lernten, wie sie sagen.).

Bzgl. "Soziales" wandte er sich der Idee zu, daß es auch "Ashrams" geben sollte, weil es eben auch Menschen gäbe, die mit dem Leben in den gegebenen Gesellschaften nicht so sonderlich gut zurechtkämen; er nannte sie "Siddha-Länder".

Zum "Weltfrieden" beharrte er leider auf dem "1%-Effekt" und allerlei seltsame, nicht überzeugende, deplacierte angebliche "physikalische Parallelen" wurden - "Witz komm raus, Du bist umzingelt!" - angeboten. Aus jenem "1%-Effekt" leitete er sein" Gruppen-Gefliege" & co ab, was einfach absurd war und kaum anders als lächerlich wirken konnte. Allerdings hat es die "Wissenschaftlerinzwi"-Gemeinschaft auch nie fertig gebracht, die sof. "1%-Effekt-Studie" aus dem Verkehr zu ziehen. Auch gab und gibt es andere - stochstik-unabhängige - Überlegungsmöglichkeiten, wieso es absurd war, dem "1%-Effekt" vertraut zu haben. All die Wissenschaftlerinzwis um Ihn herum (u.a der "Maharishi International University", Iowa/USA) haben es auch nicht fertig gebracht, Ihm die Grenzen von "Statistiken" klar zu machen und insofern selber verantwortungsvoll damit umzugehen.


Ok, Mr. Mahesh nahm es in den 1950-er Jahren damals als "Wille Gottes" - was aus meiner Sicht eine falsche Strategie gewesen war - , seine Sache. Sich dann  bemüht zu haben, stets "wahre Aussagen", "wahre Sachverhalte" nennen zu wollen und in jenem Sinne bei der "Wahrheit" zu bleiben, sich auf "Wahres" zu verlassen, war dann ein nicht gerade unvernünftiger, grundsätzlich strategisch sinnvoller Not-Behelf. Aber was, als dann ein TM-Lehrer  offenbar völlig wissentlich bis vorsätzlich die Anweisung, keine Minderjährigen ohne schriftlichem OK der Erziehungsberechtigten zu initiieren, mißachtete und einen Minderjährigen einfach ohne Ok, gegen dessen klar geäußerte Absichten, gegen den eingeholten Willen  der Erziehungsberechtigten initiierte? Auweia, das nahm Mr Mahesh dann vermutlich auch "als Wille Gottes". Oje, wie "shizophren" wären denn da dann jenös Götterinzwi eigentlich, hä?



C) die Suche nach klassischen Quellen  bzgl der "TM-Mantren"

a) "Die Welt des Tantra in Bild und Deutung" vo Mookerjee/Khanna

Nachdem  schon die "Zeremenonie gegenüber der Tradition der vedischen Meister" - sich bei genauerem Hinsehen - sich als "nicht-religiös", als keine Götterinzwi-Verehrung herausgestellt hatte, gilt es nun die Behauptung/Anschuldigung der "Götterinzwi-Verehrung per jener 'TM-Mantren' - gemäß solcher Listen der BeschuldigerInzwis wie Pfarrer Haak, Gandow, Bundesregierung von irgendwann, gewisse Gerichte, Presse, usw - genauer zu betrachten:



Aufgrund jenes Zusammenhangs zum Tantrismus - in der obig zitierten Ramakrishna-Biografie fand sich das ja im Kapitel 5, titels "Auf tantrischen Pfaden" - nahm ich mir ab der späten 1970-er Jahre nun auch noch - widerstrebend - die tantrische Literatur vor.

Ich mußte nicht lange suchen, da es im Buch "die große Welt des Tantra" von Mookerjee (gibt's auch als neuere Auflage: Ajit Mookerjee/Khanna, "Die Welt des Tantra in Bild und Deutung", Gondrom Verlag GmbH, Februar 1992, ISBN-10: 3811207024, ISBN-13: 978-3811207028) viel zu entdecken gab:

Ab Seite 196 findet sich darin die Beschreibung eines - eher nicht jugendfreien und kaum für den Unterricht an Bayern's Schulen erwünschtes - tantrischen Initiationsrituals, das auch sehr schöne, würdevolle Textstellen umfaßt.

Nun, interessanterweise, findet sich als Teil davon auf S. 208, ganz unten, in etwa die Silbe "hrim", wobei noch Tilde und "Unterpunkt" vorkommen, also "hrīṃ" , sodass es vermutlich jenem "hirin" der Mildenbergerliste entspricht.

Hier einige Zitate per Scans:

Seite 207:


Auf S.209 unter I) findet man "ai", was auch in der Mildenbergerliste direkt so vorkommt:


Auf S. 212 kommen wiederum jene Silben "hrī" und "ai" vor:


Auf s. 218 findet man "ī", was Mildenberger anscheinend als "in" schrieb; jenes "ī" enthält im Tantra-Buch wieder einen "Unterpunkt" und "Überstrich:


Auf S. 219 findet sich noch ein "srīṃ" mit Unterpunkt, was irgendwie zu "shirin" im Mildenbergerbuch zu gehören scheint; ebenso hriṃ:


Auf S.220 findet sich dann noch zahlreich "krīṃ" , was zu "kirin" der Mildenberger-Liste zu gehören scheint. (aiṃ und hrīṃ finden sich noch an anderen Stellen)




b) Nebenresultat dieser Suche: Hinweise ad "TM-Puja" anhand von Ajit Mookerjee/Khanna, "Die Welt des Tantra in Bild und Deutung"

....Auf S. 211 im Bereich über die Vergegenwärtigung des Gurus (nicht Verehrung/Vergegenwärtigung einer Gottheit!) finden sich just Zeilen, der Initiationszeremonie, die im Mildenberger-Buch weggelassen wurden. Allerdings wird in jenem Rahmen als Guru offenbar nicht ein Swami Brahmananda Saraswati genannt - wie in der "TM-Puja" -  sondern eher Shakti, die Tochter von Rishi Vasishta (siehe das Buch "Yogavasishta", zB ISBN 3-7157-0112-9; siehe bzgl Rishi Vasishta auch RIG-VEDA. Das heilige Wissen Indiens, Band I, Hrsg.: Peter Michel,marix-verlag,ISBN: 978-3-86539-165-0, Neuausgabe für Marix Verlag GmbH, Wiesbaden 2008 - nach der Ausgabe Göttingen und Leipzig 1923, 7'ter Liederkreis S.179ff), welche in jenem Teil der Puja, die im Mildenbergerbuch "zitiert" wird auf S. 57 als einE "MeisterIn der vedischen Tradition" erwähnt wird:
"Narayanam Padmabhavam Vasishtam Shaktim cha tat putra Parasharam cha"; unschwer zu erkennen sind Rishi Vasishta per dem Wort "Vasishtam" und Shakti, seine Tochter, per "Shaktim". Parashar ist übrigens der Sohn von Shakti.

Nun in jener tantrischen Zeremonie wird "Shakti" dann allerdings auch als "Gottheit" betrachtet; allerdings widerspricht es nicht die Guruni "Shakti", Rishi Vasishta's Tochter, als zugeordneter "Gurini" zu meinen. Es wird jedenfalls klar unterschieden zwischen "Verehrung der erwählten Gottheit" (Seite 207, 208), was zuvor kommt und dann dös Verehrung des Guru (Seite 211).  (...Auf Seite 212 wird dann der Guru als iṣṭadevatā visualisiert, was im Zusammenhang mit "TM" ohne Bedeutung ist...)

In Sachen TM-Puja ist es noch klarer, dass es um das zitierende  Erwähnen der anerkannten "großen" "Meister" der "vedischen Tradition" geht und keinesfalls um die Verehrung irgendwelcher hinduistischer GöttInnen/Gottes. Allerdings sei erwähnt, dass Herrn Rishi Vasishta in Indien ein eigener (kleiner) Tempel, eher an eine kustvoll ausgestaltete Einsiedelei erinnernd denn an einen Tempel, zugeordnet ist; siehe etwa:

    https://www.youtube.com/watch?v=Ql6dzpbmOdM, (  der Link war am 16.6.2017 ok; gibt es aber zumindest 2020 nicht mehr).

https://www.youtube.com/watch?v=TUB-KLUzuzQ (Link ok a. 11.4.2020)


c) Entscheidender Hinweis von Mookerjee in seinem Buch "Tantrasana"

Nach diesen, der Anzahl nach nicht gerade unbeträchtlichen, päßlichen Fundstellen, schien es sinnvoll in der Bayerischen Staatsbibliothek mal nach zu sehen, ob es von jenen Autoren Mookerjee und Khanna noch mehr Literatur gäbe. Diese Büche rlieh ich mir kurzerhand aus und in Ruhe fand ich zuhause dann einen sehr vielversprechenden, wertvollen Hinweis, nämlich:


Aha, wieder so nen sog. "TM-Mantren" aus den oben genannten "Listen" von Pfarrer Haak und Anderen.

Aber diesesmal war da noch ein Hinweis, ein für mich damals kaum verständliches Wortgebilde, nämlich:  "Sarasvatīstotra (Tantrasāra)".

Ok, dazu ließ sich dann mal der vollständige Text bei Sir John Woodroffe in seiner Übersetzung ins Englische finden. Siehe Saraswatistotra. Daß ein "Stotra" eine "Lobeshmyne" ist konnte ich mal bei Paul Mason nachlesen. Im Sanskrit-Lexikon von Prof. Mylius (Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Wörterbuch, Harrassowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4;) kann man dazu lesen:

stotrá n 1. Loblied n, Preislied n, ; 2. Rit. Gesang m, Gesangsliturgie w  (Seite 559, linke Spalte, mittig)




D) Suche nach etwaigen Bedeutungen der gefundenen sog. "TM-Mantren"

Über das "Saraswatistotra" kam ich dann auch noch zum Kali-Karpūrādi-Stotra und auch dort fand ich dann ein weiteres "TM-Mantra" (gemäß jener Listen), nämlich jenes "shyama", was schon bei Ramakrishna als allererstes gefunden worden war.

Diesesmal tauchte  es im Zusammenhang mit einer gesanglichen Darbietung des Kali-Karpūrādi-Stotra auf und ich gehe dort ausführlich darauf ein  - gegen Ende jener "Seite" -.



a) Bedeutung von "shyama":

Bereits zu sichereren Quellen gelangend, half nun ein Sanskrit-Lexikon - Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Wörterbuch, Harrassowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4; ( das Wörterbuch erschien zuletzt 2001 bei Langenscheidt KG; Im Vorwort wird von Prof. Mylius auf Folgendes hingewiesen:“Die Grundlage des vorliegenden Werkes bilden die sog. Petersburger Wörterbücher, nänämlich: Böttlingk, O. und Roth, R. Sanskrit Wörterbuch, 7 Bände, St. Petersburg 1855-1875; Neudruck Osnabrück 1966 (>>Großes PW<<)) - weiter und es ergab, daß dieses Wort "shyāmā" ua "dunkel, schwarz" bedeutet:

 

Vorab eine Info:

Man findet man bei Jutta Zimmermann in ihrem Buch >>„Sanskrit, Devanagari“ , Raja Verlag,  verfaßt von Jutta Marie Zimmermann, ISBN 3-936684-06-5, 1. Auflage 2003, auf Seite 56  u.a. Folgendes:

ś wird wie "Sch" gesprochen , etwa wie bei "Schale", "Schach", "Schatten".

wird ebenfalls ungefähr wie "sch" gesprochen wird - etwa wie bei "wish"

s wird wie Sunday, Saturday, summer gesprochen.

Wenn nun "Mantren" mündlich weitergegen werden, könnte  der Unterschied zwischen ś und ṣ von den üblichen "Sanskrit-Laien" unter den zukünftigen "TM-Lehrerinzwis"  nicht gehört werden.

Also sah ich betreffs eines gehörtes "S(c)hyama" außer unter Anfangsbuchstaben "ś" auch bezüglich Anfangsbuchtstaben "ṣ" nach.

Auf den Seiten zu "ṣ" gehörigen 2 Seiten, nämlich 496 und 497 war dazu bei Prof Mylius jedoch kein passender Eintrag zu finden.

Bleibt also zur Betrachtung  "śyāmá" übrig:


Im Übrigen ist festzustellen:

Das Wörterbuch von Prof. Mylius bietet ja auch einen Teil "Deutsch-> Sanskrit" und wenn man da unter "Blau" nachschaut findet man da auch weder "śyāmá" noch "śyāmā" und auch nicht "śyāma"

Für Prof. Mylius liegt die Bedeutung dieses Wortes der Sanskrit-Sprache in dem Adjektiv "dunkel, von dunkler Farbe".



Bei Prof. Mittwede (siehe: Spirituelles Wörterbuch, Sanskrit - Deutsch, Martin Mittwede, 8.überarbeitete Auflage, 2013, ISBN 978-3-932957-81-9) heißt es dazu so:

Nun, abweichend von oder auch in Ergänzung zu  Professor Mylius wird nun auch "blau" als weitere Bedeutung genannt.


Künstlerische Darstellungen zu Kali (einige frei verfügbare Bilder) sind im Textteil "Kali-Karpūrādi-Stotra" - gegen Ende samt der Links zu den Quellen - zu finden:

* Raji Ravi Varma (1848 bis 1906) malte Göttin Kali  in einem Bild intensiv blau. (Das  ( 2) in meinem Textteil)

* In einem anderen Bild - ( 3) in jenem Textteil von mir - von  Raji Ravi Varma ist sie einfach dunkel gemalt.

* In jenem Bild  - in meinem Textteil (1)  - vom Nationalmuseum in Kopenhagen, ist Göttin Kali tief schwarz gemalt.

Insofern kommen bei den künsterlischen Darstellungen alle 3 "Bedeutungen" vor.


Achso, "Blau" wie ein Bild von Professor Fritz Winter, der damals (60-er Jahre) einfach mal nur Farbe malen wollte, Farbe ohne Form:


Nundenn, aber "TM-Mantren"  die Laute ohne Bedeutung sein sollen, wären Blödsinn, allenfalls klammheimliche Verehrung "hinduistischer" Götterinzwis, meinten Pfarrer Haak, Gerichte und Andere.

b) Feststellung zu "TM-Mantren sind Laute ohne Bedeutung"

Vorab - in Ergänzung zur Farben-Bedeutung von śyāma - noch eine Feststellung:

Wenn man was (...es sei mal das Sanskrit-Wort "śyāma" genommen...) mit blauer Farbe auf einem Untergrund mit derselben blauen Farbe schreibt, kommt etwas heraus wie folgt:

ok, geschrieben mit blauer Farbe:     śyāma

Der Hintergrund "blau" aber etwas anderes blau als die Schrift:  śyāma

na klar, noch zu lesen; Das Wort hat noch eine "Bedeutung"

Aber nun für den Hintergrund dieselbe Blaufarbe wie für die Schrift: śyāma

Schön, nicht wahr? Nix mehr zu lesen, kein Wort mehr zu sehen, keine Bedeutung mehr vorhanden außer "Blau", dh nur noch "Farbe", nämlich "blau".

So in etwa verhält es sich dann halt evtl. auch mit den "TM-Mantren" auf dem Hintergrund der "TM-Puja": Keine Bedeutung mehr vorhanden, nur noch "Laut".


Was wäre, wenn jemand zu einer Textstelle " Blau " sagt: Da ist eindeutig "śyāma". Man würde wohl sagen ob er eine Brille auf hat auf der "śyāma" geschrieben steht, sodaß er nix anders mehr sehen kann oä.

(Dabei - und das versteht sich von selbst - lasse ich mir von irgendwelchen Parteien nicht die Farben stehlen, weder rot, noch schwarz, noch grün, noch blau, noch gelb, noch rosa, noch lila. Die haben doch Parteinamen, nicht wahr?)

Zu "Unsichtbarmachen" findet man bei Patanjali zB:





c) Ergänzung zum Thema "Shyama":

Lt. Professor Mittwede sei es auch eine Bezeichnung für Krishna.

Da ist folgendes zu ergänzen: 

Beim Link (Ab Minute 1:37 findet man eine gesangliche Darbietung  -mit entsprechenden bildlichen Darstellungen- des Kali-Karpūrādi-Stotra) " https://www.youtube.com/watch?v=fvjWmWFgUzM." findet man in den mit angebotenen Infos auch:

 >>Kali (/ˈkɑːliː/, Sanskrit: काली, (IAST: Kālī), also known as Kālikā (Sanskrit: कॉलिंका) or Shyāmā (Sanskrit: श्यामा), is a Hindu goddess. Kali is one of the ten Mahavidyas, a list which combines Sakta and Buddhist goddesses.<<

dh (von mir ins Deutsche übersetzt):

"Kali, auch bekannt als Kālikā (in Sanskrit-Sprache:  कॉलिंका) oder auch ' Shyāmā ' (geschrieben in Sanskrit-Sprache: श्यामा) ist eine Hindu-Göttin. Kali ist eine der 10 Mahavidyas, einer Liste, welche Sakta und buddhistische Göttinnen in Beziehung zueinander setzt.

 

Also, śyāmá wird auch als Bezeichnung für Göttin Kali benutzt.

Nundenn es bedeute auch Krishna sagt Prof. Mittwede. Je nachdem ob "a" am Ende oder "ā" (was übliche Abendländer ja sowieso nicht am gesprochenen Wort unterscheiden können, könne es auch Devi (= "Gemahlin von Shiva" bezeichnen. Ansonsten könnte es bei dieser Schreibweise aber auch noch Kali oder auch Kālikā bedeuten. Also wie ist dieses "Durcheinander" zu lösen? Achso das "Selbst" von Götterinzwis ist dasselbe, nämlich Brahman so wie das "Selbst" von Ameise, Hund, Katze, Mensch, Hase, Pferd, Löwe, Hai, Wal, Ahornbaum, Plame usw usf dasselbe Selbst ist wie das von einem selber. Man kann also gar nicht sagen, daß jemand "Krishna" verehre, wenn er sich mit "Brahman" befaßt, "Brahman zu verwirklichen beabsichtigt, anstrebt bzw sich das möchte", weil man auch nicht die Frau eines Anderen verehrt, wenn man es dem Lehrer in der Schule ganz genau recht machen möchte und höchsten Bildungsidealen gemäß auch dessen Selbst - welches dasselb Selbst ist wie jenes der Frau eines Anderen - gebührlich Beachtung zuteil werden läßt. Und dann bedeutet es ja auch noch "dunkel;" schwarz", "blau". Wie bitte kann man da als vernünftiger Mensch (ehemaliger Lehrer, ev.-luth. Pfarrer, Presseausweis-Haber) im Rahmen von "Schriftenmission" geschrieben haben, daß es eindeutig aus dem Hinduismus komme und eindeutig "religiös" sei?


Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, der Bedeutungen gemäß der 2 Wörterbücher.

Pfarrer Haak und andere waren scheinbar "Geistleser". "Im Zweifelsfall für den Angeklagten", "Fairness" sieht anders aus! Oder möchten CDU/CSU & co, daß aus "Bundeskanzlerin Dr. A. Merkel macht Symbol 'Raute'; 'Raute' ist auch das 'Siegel der Göttin' und bedeutet auch 'Vagina' folgt, daß Dr. Merkel 'Vagina' folglich gemeint habe"? Es ist logischerweise nunmal falsch von einer ein-eindeutigen Beziehung auszugehen, wenn sie nicht vorhanden ist.

Wieso behandelte man dann aber Mr. Mahesh, die TM-Lehrerinzwis, TM'lerinzwis und Andere so vonseiten gewisser Sektenbeauftragter, vonseiten der ev. Schriftenmission (!), jener/~n Bundesregierung/~en, gewissen Gerichten, Presse & co?


Nunja, die gemalte Farbe von Professor Winter wies schon auch irgendwie eine Form auf und wenn halt jemand eine besonders lebhafte Fantasie hat, dann könnten das Fußabdrücke von Götterinzwis gewesen sein oder auch Handabdrücke irgendwelcher blauer Venusmädchen, die damals gerade bei Professor Winter im Atelier gewesen waren; vielleicht hatte Gott Vishnu ja statt der Gestalt Kirshnas kurzerhand mal die Farbe irgendeines Einzellers, Bakteriums oder auch Virus angenommen oder auch, - warum auch immer - Professor Winter's "Förmlichkeit" von "blau" da extra voll absichtlich kopiert und wurde zu einem Virus mit genau dieser ausgefransten Form und dann kämen da Pfarrer Haak & co daher und täten, Mission betreiben wollend, behaupten Prof. Winter hätte genau das gemalt haben wollen und genau darum wäre es Ihm "hinterfotzigerweise", "arglistigerweise", "klammheimlicherweise" gegangen. Aber geht's noch?

Im Falle der gemalten Farbe "grün" könnten es auch "grüne Marsmännchen" gewesen sein und bei "orange" vielleicht "orange JupiterInzwichens", usw, oder wie bitte, aber sonst waren bzw san jene "Sektenkriegerinzwis" noch g'sund, hä?



Aber lassen sich Bedeutungen gemäß der, mir zur Verfügung stehenden, 2 deutschsprachigen Sanskrit-Lexika auch zu den anderen "TM-Mantren" finden?

Was bedeuten dann einige dieser Mantren?

Vorab: Achja, so nette "Sachen" wie "dieser, diese, dieses" und - wie schon festgestellt - "dunkel, schwarz, blau".


E) Einige Hinweise zur Sanskrit-Sprache anhand vorhandener, frei verfügbarer Literatur:

Nun vorab noch einige im Folgenden benötigten Infos aus Sanskrit-Büchleins:


a) Auf Seite 99 heißt es bei Sammlung  Göschen De Gruyter Manfred Mayrhofer, Sanskrit-Grammatik, ISBN 3 11 007177 0

>> § 140.  V e r b a l e   K o m p o s i t i o n. - Altindische Verba können mit Präpositionen zusammengesetzt und dadurch in ihrer Bedeutung modifiziert werden. Die wichtigsten dieser Präpositionen sind:

ā  - 'herbei, her' << (Es folgen  noch weitere Präpositionen, die hierfür zunächst mal aber unerheblich sind)


b) Bei Professor Mylius findet man im Sanskrit-Lexikon ( Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius, Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit, Wörterbuch, Harrassowitz-Verlag, 2005, ISBN 3-447-05143-4)

Auf Seite 15 heißt es ua.:

a pron Stamm der 3. Person

 a a privativum, neg. Präf vor Kons un-, ~los, ohne<<

Dh so ein vorgestelltes "a" bedeutet sowas wie die Vorsilbe "un" im Deutschen bzw hat eine Wirkung wie die Nachsilbe "los" oder auch das Zusatzwort "ohne"


c)  „Sanskrit, Devanagari“ , Raja Verlag,  verfaßt von Jutta Marie Zimmermann, ISBN 3-936684-06-5, 1. Auflage 2003:

Auch Folgendes wird sich als hilfreich erweisen:



 

*  „sanskrit, Aussprache des Sanskrit-Alphabets, wichtiger Begriffe des Yoga und gängiger Mantras“, zsammengestellt und gesprochen von Catharina Kiehnle, 1. Auflage , Januar 2018, Yoga Vidya Verlag in der Yoga Vidya GmbH, ISBN 978-3-943376-27-2 besagt dazu:







d) Das Yoga-Wörterbuch: Sanskrit-Begriffe - Übungsstile - Biographien"  von Wilfried Huchzermeyer, Sanskrit-Deutsch-Wörterbuch, Taschenbuch: 250 Seiten, Verlag: "edition sawitri"; Auflage: 5. Überarbeitete (1. August 2007), Sprache: Deutsch, Sanskrit, ISBN-10: 3931172252, ISBN-13: 978-3931172251

Hilfreich ist bisweilen auch ein Blick in dieses Buch; das gibt's - zumindest - bei "amazon" auch als "kindle"-Ausgabe.


e) Als vorerst Letztes wird noch etwas aus der "deutschen Grammatik" benötigt, der Begriff "Partikel":

Betreffs dieses Begriffs  "Partikel" siehe etwa: https://easy-deutsch.de/partikel/

es heißt dort:

>> Die Eigenschaften von Partikeln

  • Man kann nicht nach ihnen fragen.
  • Sie machen die Sprache lebendig, können den ganzen Satz positiv oder negativ bewerten und zeigen Gefühle.
  • Sie werden vor allem in der gesprochenen Sprache benutzt.
  • Man kann sie jederzeit weglassen.

<<

aber auch:

>>

Welche Formen gibt es?

Man unterscheidet zwischen:

  • Gradpartikel
  • Fokuspartikel
  • Negationspartikel
  • Modalpartikel
  • Gesprächspartikel
  • Ausdruckspartikel
  • Lautmalende Partikel


<<

(Man findet unter jenem Link auch zahlreiche Beispiele, sodaß das sehr gut zu verstehen und nach zu vollziehen ist)

 

f) Hinweis:

Vorab sei noch nochmals erwähnt, daß in einer völlig blauen Umgebung eine Person, die durchgehend imselben "Blau" "bemalt" ist, nicht wahrgenommen wird. Das sind, wenn man so will, "Zaubererinzwis-Tricks", aber auch in den Patañjali-Yogasutren findet man einen entsprechenden Hinweis im Kapitel über die "siddhis".

Wenn also die "Bedeutung" eines Mantras genau das ist, was bei "TM" "gemacht" wird, was "TM" ist, so ist diese Bedeutung wie nicht vorhanden und es bedarf keinerlei Notwendigkeit sich darum zu kümmern. TM-Lehrerinzwis haben sich - per der "Puja" - darum zu kümmern, daß das weitergegebene Mantra auch so weitergegeben wird.


g) Erfreulicherweise fand sich noch ein Hinweis im Rahmen meiner Bemühungen jenes "philosophische indische System" namens "Nyaya" zu übersetzen:

>>

I. Gotama der Begründer der Philosophie namens Nyâya

Pâṇini, der gefeierte Sanskrit Grammatik-Gelehrte, von dem angenommen wird, daß er um 350 v.  Chr.  [*]  wirkte, leitet das Wort "Nyaya" [#] von der Wurzel "i" ab,       

Erklärung für das Wort           welches dieselbe Bedeutung vermittelt, mit sich bringt, -

Nyâya                                     wie "gam" gehen. "Nyâya", verstanden als sich auf Logik        

                                               beziehend, die Logik erläutert, ist deshalb - was seinen Ursprung anbelangt - abgeleitet von "nigama", der abschließenenden Schlußfolgerung aus einem Syllogismus, das Ergebnis einer streng logischen Kette von Schlüssen. "Logik" wird in der Sanskrit-Sprache nicht nur mit dem Wort "Nyaya" bezeichnet, sondern auch mit allerlei anderen Wörtern, welche auf verschiedene Aspekte der Wissenschaft hinweisen. << (übersetzt von MAHÂMAHOPÂDHYÂYA SATĪŚA CHANDRA VIDYÂBHUṢANA, M.A., Ph.D.,Leiter des SANSKRIT College, CALCUTTA; herausgegeben, verlegt vom

Büro in PÂṆINI, BHUVANEŚWARI ÂŚRAMA, BAHDURGANJ,Allahabad,Gedruckt von APRUVA KRISHNA BOSE bei INDIAN PRESS,1913).

Wegen der Jahreszahl "1913" für das Erscheinen des Buches hat SATĪŚA CHANDRA VIDYÂBHUṢANA sicher nicht zugunsten von Mr. Mahesh's Wirken (ab ca Ende 1950) das - einiges korrupterweise hindrehend - so übersetzt wie er es übersetzt hat und auch nichts korrupterweise angemerkt, was Mr. Mahesh für's "Rechtbehalten" im Rahmen seiner "TM-Lehre" gerne so gehabt hätte, aber nicht der Wahrheit entsprochen hätte.


Für die Erörtung an dieser Stelle ist speziell

>> Wurzel "i" ab, welches dieselbe Bedeutung vermittelt, mit sich bringt,  wie "gam" gehen.<<. Dabei geht es einfach nur um Eigenheiten, Gesetzmäigkeiten, Realitäten der Sanskrit-Sprache


Kurzum, da wird etwas sachlich erklärt betreffs "i" und insofern wäre dann ja sowas wie "aim" oder auch "āim" einigermaßen sicher und bequem zu begreifen als "nicht-religiös".

Zusammen mit

ā  - 'herbei, her' << 

oder auch

"a pron Stamm der 3. Person
  a a privativum, neg. Präf vor Kons un-, ~los, ohne<<

ergibt sich für ai "Nicht-Gehen", also zu echter, wahrer Ruhe kommen, sich beruhigen, "transzendieren", den "Punkt in der Mitte des Rades", "das Klatschen einer Hand". An anderer Stelle gehe zitiere ich noch betreffs eines "m" am Ende eines Wortes, das auch weggelassen werden könnte. Diese Sonderrolle für "m" am Ende könnte man dann noch genauer untersuchen. Aber was ich zeigen wollte und sich zeigte ist, daß man mit diesen "Mantren" sehr wohl bestens ohne "religiöse Bedeutung" klar kommen kann.







F) Weiteres betreffs objektiver Suche nach Bedeutungen von "TM-Mantren" als Basis betreffs jener Kriktikerinzwis wie Pfarrer Haak, usw:

Davon ausgehend waren noch weitere - genau alle weiteren solche "TM-Mantren" zu finden bzw deren "Bedeutung" "heraus-arbeitbar".


a) Vorbemerkung

(....Nachdem die Mantren von Mr. Mahesh mündlich weitergegeben wurden und die meisten TM-Lehrerinzwis zwischen einem gesprochenem "a" und einem "ā"  (...zum Heraushören der Unterschiede sehe man bei einige YouTube-Videos von Gaiea Sanskrit über die Bhagavad-Gita, Patañjali und andere an und lese mit; allmählich hört man dann die Unterschiedlchkeit der Laute heraus...) eh nicht unterscheiden konnten/können, können jene "Feinheiten" da nun mal keine Rolle spielen:...)


b) diese Vorbemerkung findet sich sinngemäß auch bei Pfarrer Haak/Gandow:


Diese Bemerkung der zwei Sektenbeauftragten der ev.-luth. Kirche, Haak und Gandow, ist in mehrfacher Hinsicht bedeutsam:

i) Es heißt, daß jene Mantren "Sanskrit-Mantras" seien, dh deren etwaige Bedeutung etwas mit der Sprache "Sanskrit" zu tun habe. Nur wieso zogen sie dann keine Sanskrit-Lexika zu Rate und verbreiteten die - notabene alles andere als zu ihren "Sektenvorwürfen", klammheimliche Verehrung hinduistischer Götterimnzwis, dh Verstoß gegen das "1.Gebot" , namentlich "Ihr dürft/sollt keine anderen Götter neben mir haben", usw passenden - Ergebnisse statt so manch anderem Unfug?

ii) >> doch nicht absolut lautgetreu weitergegeben werden. So muß es nicht beabsichtigt sein, wenn bei jedem TM-Lehrer-Kurs eine etwas andere Aussprache der Mantras herauskommt << räumen Haak, Gandow (und, notabene, auch der ev. Presseverband für Bayern, Abteilung Schriftenmission) ein.

Ja, sagen Sie mal, wieso soll dann wenn - lt. professorlich-professioneller Sanskritlexika von der Aussprache her 2,3 oder gar 4,5 Bedeutungen möglich sind, Mr. Mahesh doch ganz offensichtlich genau die gemeint haben, welche Pfarrer Haak, Gandow & co  in deren Anklage-Schriften, die damit den Charakter von Hetzschriften, Fake annahmen - hineinpaßten? Wo sie doch extra schrieben, daß es nicht beabsichtigt sein müsse, daß da bei jedem TM-Kurs eine etwas andere Aussprache herauskam?

Igitt igitt, bestätigt das denn nicht gerade die Aussage des Mr. Mahesh, wonach "TM-Mantren" "Laute ohne Bedeutung" sind? Nur wieso schrieben Pfarrer Haak, Gandow und die ev. Schriftenmission eigentlich dann all den Mist?

iii) es heißt, daß es nicht beabsichtigt gewesen sein müsse, daß da bei jedem TM-Kurs eine etwas andere Aussprache herauskam.

Ja was fanatasier(t)en denn die Autoren sich da eigentlich zusammen?

Weitergegeben wird mündlich, je nach variierender Aussprache kommen da - gemäß Sanskrit-Lexika - ganz unterschiedliche Bedeutungen heraus und interessanterweise auch immer jene, welche genau zu unpersönlicher Advaita-Philosophie passen (wie sie etwa von Gaudapada - einem der "Meister" der "TM-Tradition" und dem Lehrer/Meister des Lehrers/Meisters von Shankara  und insofern Shankara's "Großmeister" in seiner Karika zur Mandukya-Upanishade - die in deutscher Sprache seit über 100 Jahren, dank Prof. Dr. Paul Deussen,  nach zu lesen ist bzw gewesen sein würde - der Nachwelt hinterließ. Siehe Mandukya-Upanishade  bzw auch direkt via  https://archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/577 oder auch: https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#596 und jene als "Bedeutung" insofern doch tatsächlich haben könnten.

Dann schreiben Haak und Gandow noch extra, daß es auf Swami Brahmanda Saraswati zurückgehe, den "Meister", den sich Mr. Mahesh bzgl. sich selber ausgesucht habe.

Daß dieser Swami Brahmanda Saraswati die gesamt Zeit über, zu welcher Mr. Mahesh bei Ihm - mit der Absicht von Ihm zu lernen - Shankaracharya von Jothir Math war, wird gleich wieder - versehentlich oder auch absichtlich - verschwiegen, weggelassen.

Was ist denn die Aufgabe eines Shankaracharya?

Was anders zu lehren als die Lehren von Shankara? - Doch gewiß nicht!

Wieso schrieb denn Shankara auch einen Kommentar zur Mandukya-Upanishade und dann auch noch zum Kommentar seines Großmeisters? Um nachzuweisen, daß sein "Großmeister" ein "Lügner" gewesen sei? Nunja, da braucht man ja das nur nachzulesen und stellt fest, daß er Übereinstimmung zwischen seiner Lehre und der seines Großmeisters fand, dh daß er zum Ergebnis kam, daß es Ihm wohl richtig überliefert worden sein müsse.

Also ist es so völlig unerwartet, wenn ein wenig Nachsehen in Sanskrit-Lexika und Sanskrit-Grammatik als Ergebnis erbringt, daß den TM-Mantren Bedeutungen zu zubilligen sind, wie es Herr Gaudapada in seiner Karika - seinem überlieferten Kommentar zur Mandukya-Upanishade - am Beispiel "AUM" vorexerzierte?

Also wie wäre dann wohl die Bedeutung von sowas wie "AIM" wohl? "A" wie in der Mandukya-Upanishade, "M" wie in der Mandukya-Upanishade aber am Ende käme raus, was Pfarrer Haak's "Niedermach-Methode" helfen solle? Nunja, gemäß dem Hinweis aus "Nyâya" (g) wäre für "i" noch "gehen" anzusetzen und damit die Bedeutung von "aim" im Zusammenhang mit der Gaudapada-Tradition sowie Shankarcharya-Tradition und der Philosophie des Advaita auch so herum klar und va wäre es immer "klärbar" gewesen.

Nunja, wie es in der Bhagavad-Gita sinngemäß  an einer Stelle heißt: "Wer das Richtige glaubt und tut, kommt auch ans Ziel" (Wer die Wahrheit kennt und ihr gemäß handelt, kommt andererseits auch ans Ziel). Nur leider "glaubten" Pfarrer Haak und Andere in diesem Zusammenhang offenbar das Falsche und die "TM'lerinzwis" das Richtige, nämliche als "Worte ohne Bedeutung" benutzen, einfach nur als "Klang" und "religiös", "politisch" oä ist es nicht.


iv) Jamei, weil ich schon dabei bin:

Es heißt Buddh-ismus, Hindu-ismus, Tao-ismus; zu Anhängerinzwis, Nachfolgerinzwis von Buddha sagt man "Buddh-isten", zu Hindus sagt man häufig bis meist: "Hindu-isten" zu nachfolgern von Laotse und Anderen sagt man "Tao-isten" und wie sagt man zu terroristischen Islam-"Angehörigen"? Achso. Islam-isten und was hat die deutsche Sprache für fanatische Christen bereit? "Ich spreche Dich los von deinen Sünden", oder wie bitte? Wie wär's mit Christ-isten?

Und wie wär's bitte sehr, wenn man in Sachen Buddha, Latose, religiöse Lehren  Indiens  mal aufhören täte, von anfang an mit "ismus" und "isten" christ-istisch d'rauflos zu diskriminieren?

Wie wär's "frei schweizerisch" etwa mit Buddhilis, Hundulis, Taolis, Jainalis?

Wieso war das nur Haak & co nie in den Sinn gekommen, sich da mal um etwas "Ordnung"  zu bemühen?


v) Jamei, da ging anscheinend das "Bilderstürmer-Naturell" gewisser Evangelen mal wieder mit jenen durch. Achso, da ist ja bei der "TM-Puja" das Bild des Mr. Swami Brahmananda Saraswati. Nunja evangelisch-lutherische Kirchengebäude udgl haben auch eine Form - also 3-dimensionale Bilder - oder sind das "Formen ohne Bedeutung"?

Aber es wäre völlig unvorstellbar und absolut total inankzeptabel, wenn in der TM-Meditationsmethode "Worte ohne Bedeutung" benutzt werden, nur der "Lautaspekt" von Worten aus dem Sanskrit?

Was waren/sind das nur für HeuchlerInzwis?

Den "Augsburger Religionsfrieden" haben/hatten sie auch völlig vergessen?




G: Ergebnisse der Suche:

a) iṅg, iṅga

Prof. Mylius's Sanskrit-Wörterbuch liefert:

Seite 73, linke Spalte, ziemlich in der Mitte:

              iṅg und "iṅk" = "iṅg"

              iṅga - Adj, beweglich

(Nachgestellte a müssen jedoch nicht geschrieben werden , da gilt "das nachkonsonantische a muß nicht extra geschrieben werden" (Siehe obigne Hinweis aus „Sanskrit, Devanagari“ , Raja Verlag,  verfaßt von Jutta Marie Zimmermann, ISBN 3-936684-06-5, 1. Auflage 2003:)


b) im, imá


Auf Seite 74, rechte Spalte, ca in der Mitte findet sich dann noch:

imá Pron Stamm dieser, diese, dieses

und auf Seite 76 in der echten Spalte oben:

im nachgesetzter Partikel zur Vertretung bzw Verstärkung eines Akk.; auch sonst zur Verstärkung.

(Als "Partikel" - siehe etwa: https://easy-deutsch.de/partikel/ kann es einfach weggelassen werden, was heißt, daß es in der Meditation einem Zustand momentanen Samadhis durchaus weichen darf und daß es bei "TM" - im Gegensatz zu fakischen, falschen Behauptung bei Pfarrer Haak,  Zauberformel TM uä - eben nicht um "Japa", dh ständiges Wiederholen oder auch "Murmeln" von Mantren geht. Insofern deutet die grammatikalische Aussage vage an, wozu es da ist; es geht um Transzendieren, man benutzt es als "Vehikel", aber die ganze Wahrheit, worum es in der Meditation nunmal zu gehen  hat ist, daß es im Zustand des Turiya - siehe betreffs "Turiya" auch Seite 187 bei Prof. Mylius, bzw Mandukya-Upanishad - jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen "weggelassen" ist bzw  - allenfalls - latent vorhanden bleibt, ist.)


Daß "im" zu einem Sanskrit-Buchstaben gehört, las ich wo anders (Mahanirvana-Tantra bei   https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra06.html#P5,Kapitel 6.5 bei "oṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ parameśvari svāhā"; ... und werde es dann im Rahmen des Kapitels  4)Mahanirvana-Tantra aus anderen Gründen betrachten:

Vorab schon: Im Kapitel 6.5 heißt es:

>> Danach murmelt er das Wurzelmantra mit den Müttern der Buchstaben beginnend (den Matrikas) vorwärts und rückwärts (mit dem ganzen Alphabet der 51 punktierten Sanskritbuchstaben: aṁ āṁ iṁ īṁ uṁ ūṁ r̥ṁ r̥̄ṁ l̥ṁ l̥̄ṁ ēṁ aiṁ ōṁ auṁ aṁ aḥ kaṁ khaṁ gaṁ ghaṁ ṅaṁ caṁ chaṁ jaṁ jhaṁ ñaṁ ṭaṁ ṭhaṁ ḍaṁ ḍhaṁ ṇaṁ taṁ thaṁ daṁ dhaṁ naṁ paṁ phaṁ baṁ bhaṁ maṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ haṁ ḻaṁ kṣaṁ):<<

und man findet also:

iṁ und īṁ  werden als "Buchstaben" "bezeichnet".

Auch ēṁ und aiṁ werden, notabene, als Mütter der Buchstaben, als "Matrikas" aufgelistet.

Darüberhinaus heißt es  auf der nächsten Seite - Seite 60 oben im Buch - u.a.: Maya-Keimsilbe „hrīṁ“, sodaß dieses Mantra allenfalls "Täuschung", "Illusion" zugeordnet ist, der Illusion in Bezug auf Götterinzwis, jene "Fatamorgana", der Gott Brahma gemäß eines Mythos mal hinterhergerannt sei.


c) Aing, Ainga  Aim, Aima

Aber zurück zu Professor Mylius' s Sanskrit-Lexikon:

a pron Stamm der 3. Person

a a privaivum, neg. Präf vor Kons un-, ~los, ohne (das hatte ich als Vorbermerkung bereits erwähnt)



Aus "iṅga - Adj, beweglich" wird (...gemäß der Regel, wonach ein vorgstelltes "a" eine Negierung mit sich bringt wie bei "vidya" und "avidya", "dharma"  und "adharma"; bzw des Zitats von Prof. Mylius betreffs "a"..), daß dann also

a-iṅga = aiṅga schlichtweg "unbeweglich" als "Bedeutung" herauskommt.

aus "imá" wird analog a-imá, also aimá und insofern ist dem dann die Bedeutung "nicht dieser, nicht diese, nicht dieses" , "ohne Diesem" gemäß der Sanskrit-Sprache zugeordnet.

Das klingt doch dann schon ganz - frei - nach Vyasa's Vedanta  (siehe Prof. Paul Deussen's Übersetzung des Vedanta ins Deutsche): 'Nein, nicht dieses, weil jenes'... nicht dieses, beweglich - nicht beweglich.

(....Und wie sagte Shankaracharya Swami Shantananda Saraswati - gemäß https://de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand - bzgl "TM"?

>>Während seiner Amtszeit zeigte sich Shantanand gegenüber einem anderen ergebenen Schüler von Brahmananda, Maharishi Mahesh Yogi, "hilfsbereit" und "trat öfters mit Ihm zusammen öffentlich auf". [9][10] Im Jahr 1961 kam er zu einem der TM-Lehrerausbildungskurse des Maharishi in Rishikesh und sprach zu den Auszubildenden; er beschrieb die Meditationsmethode als den "Zentralschlüssel zum Wissen des Vedanta": "Es gibt andere Schlüssel, aber ein Universalschlüssel reicht aus, um alle Riegel öffnen zu können". [11] 1963 gab Sri Shantanand seine Unterstützung für Maharishi's "All Indian Campaign". [11] <<

wobei noch anzufügen ist:

>>Paul Mason: The Maharishi: the biography of the man who gave transcendental meditation to the world. Shaftesbury, Dorset 1994, ISBN 1-85230-571-1 (englisch). Deutsche Übersetzung: Maharishi Mahesh Yogi : die Biographie. Aquamarin Verlag, Grafing 1995, ISBN 3-89427-071-3.<< ...)


Aber was, wenn es ein "ā" sei, daß vorangestellt wäre?

Nun in den Hinweisen erwähnte ich: "ā  - 'herbei, her'" (vorgestellte Präposition)

ā-iṅga = āiṅga bedeutet dann (...wenn es denn dieses Wort überhaupt bildbar sein sollte und "ā" mit nachfolgendem "i" überhaupt grammatikalisch zulässig sein sollte...) schlichtweg "herbei beweglich", "her-beweglich", also, wenn man davon ausgeht, daß das reine Bewußtsein die "Quelle der Gedanken" ist (siehe "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" von Mr. Mahesh, SRM Publications, Darüber hatte ich 1971 in der Schule zu referieren), hat das so die Bedeutung wie eine interjektion alà "Hei", "Oisa nacha" und zwar im Sinne als her-beweglich zu dem wovon die gedanklichen Aktivitäten, das "Bewegliche"  ausging. Im Zusammenhang mit dem Vergleich zu einem Ozean ist es also die Welle die sich her-bewegt zum Ozean, dh den Ozean nie verlassen kann, weil sie eben ein Teil des Ozeans ist und in Wirklichkeit eben nicht als getrenntes etwas eine "eigene Existenz" hat. "Das Beweglichea, Ozean", die "Wellen des Ozeans" sind von ihrer Natur her "herbei beweglich", "her-beweglich" und so ist's mit den gedanklichen Aktivitäten eben auch. Es drückt insofern auch "Unendlichkeit" aus, "nie endend". (Siehe betreffs "Unendlichkeit" auch die Ausführungen und Darstellungen unter Narada).


Nun was schrieben Haak und Gandow - wie schon eingangs zitiert - dazu?

und dazu wiesen sie, peinlicherweise, kurz zuvor noch auf das "Sanskrit" hin:


Nunja, das wäre insofern der besondere Standpunkt von Pfarrer Haak, wie er im Buch Guruismus dann zum Ausdruck brachte:


Gott-sei-Dank hat Professor Mylius "iṅga - Adj, beweglich" gleich komplett und passend in sein Wörterbuch aufgenommen, aufdaß ich mich - ausgehend davon per der Bedeutung der Vorsilbe "a",  welche ebenfalls bei Prof. Mylius zu finden war und andererseits betreffs und "ā", das auch in einem "Fachbüchlein" (Sammlung  Göschen De Gruyter Manfred Mayrhofer, Sanskrit-Grammatik, ISBN 3 11 007177 0) zum Thema Sanskrit-Sprache zu finden war/ist- nicht so leicht "verrechnen" sollte.


d) Weiter führendes - auch Fortgeschrittentechniken-Liste

Es ließ sich bei Prof. Mylius auch folgendes finden:

śrī 1. Pracht f, Schönheit f, Herrlichkeit f; 2. Glück n, Wohlstand m, Reichtum m; 3. Majestät f; 4. Myth. Personifikation von 1. und 2. , später Name der Gattin des Viṣṇu; 5. (~|-) in Namen Ehrwürdiger m, Erhabener.

Wieso werden vier hübsche, nette, neurale, wirklich passende Bedeutungen geleugnet und vorwurfsvoll sowie anklagend geäußert, daß doch da offensichtlich nur das Fünfte damit gemeint sein könne? Dabei bezieht es sich aber lt. der Bedeutung Nr. 5 nicht auf Göttin Saraswati (Die Gemahlin von Gott Brahma, dem "Schöpfer" - der ja vielleicht den Job "Jahwe" annahm, weil da irgendwelche Menschen keine andere Gottesvorstellungen aufbringen wollten, konnten oder auch durften) sondern auf Göttin Lakshimi.

Jawohl jenes Phänomen "transzendentaler Meditation", dieser "Weg" ist prächtig, schon, herrlich- fraulich-zwilich; es ist majestätisch und es ist ein Glück, daß es das gibt.

Nunja, zu etwas, das wie "namah" klingen soll - es wurde von Pfarrer Haak & co ja auf die "mündliche Weitergabe"-Praxis hingewiesen - sind bei Prof Mylius durchaus auch nette Bedeutungen zu finden:

etwa:

 náma - Weide, S.236 linke Spalte, der erste Eintrag nach dem Rest von der Vorseite.

und auf Seite 240 ist und war zu finden:


Bzgl "namah", wußte Pfarrer Haak & co anscheinend ganz genau, daß trotz dem, was er als "Hör-und *Übertragungsfehler" bezeichnete und worauf im obigen Zitat ja extra hingewiesen wurde, es ganz klar keines jener "nāma" gewesen sein könne und auch nicht jenes Erstere im obigen Zitat aus Prof Mylius's Wörterbuch.


Ein "namah", "nāmah, oä konnte ich nicht finden.Es gibt aber auf Seite 235 in der rechten Spalte ein

>> nam <1>, namati 1. sich verneigen; 2. (mit Dat, Gen. od.- Akk) sich unterwerfen; 3. (mit Gen) auf jdn zielen (mit Instr) mit; 4. beugen, biegen; 5. Gramm zerebrailsieren <<

Nunja, manche verneigen sich, andere machen "stehende Ovationen" usw, all das findet sich anvielen Stellen im gesellschaftlichen Leben und ist keinesfalls immer "religiös" und wird weder so verstanden, noch war es so gemeint.

Wenn jemand  nach 1 1/2 Jahren kommt um sich eine "Fortgeschrittentechnik" zu holen und dafür auch noch bezahlt, hatte er zuvor wohl eher positive Erfahrungen mit "TM" gemacht und er "unterwirft" sich dem was er schon weiß, nämlich daß Ihm da ein Mantra mündlich weitergegeben wird und das als "Laut ohne Bedeutung" verstanden wird und so zu nehmen ist. Am "Meditationsvorgang", jenem "Transzendieren" an sich und an der "TM-Technik" ändert sich dabei nichts.

Wenn jemand, wie ich hier, dann feststellt:

Nunja, wenn jemand  wie ich in diesem Kapitel, mal in Sanskrit-Lexika nachschaut, so stelle ich fest, daß "Pracht, Schönheit -   herbei beweglich    - nämlich", mit dem naheliegenden Veerständnis:

Es ist nämlich nicht so  - als gäbe es da isolierte die Wellen für sich alleine lustig in der Gegend herumfliegen können und sich dann über mir jenseits der Alpen als Welle von 8m Höhe und mehr plötzlich brichen und mich erschlagen, nein es ist wie ein Ozean, in den die Wellen immer wieder zurückfallen und den auch Meeresströmungen nie verlassen können. Wachen, Träumen und Schlafen existieren nicht getrennt von einander, nein da ist jenes "reine Bewußtsein", das sie nicht nur verbindet, sondern jene drei durchdringt.


Bei Prof. Mittwede steht da geschrieben:

>> namah indekl eine andere Form von namas <<

unter namas findet man dann

>> namas indekl Verneigung, Verbeugung, Verehrung; namas wird oft in Verbindung mit einem Gebet oder Mantra benutzt. In einigen Fällen (vor tönenden Konsonananten und anderen)  wird daraus namo, zum Beispiel om namo narayanaya - "Om, ich verneige mich vor Nārāyana", in anderen Fällen steht of die Form namah, besonders am Ende eines Satzes, zum Beispiel OM keshavāya namah -  "OM, ich verneige mich vor Keshava". Das Erweisen der Ehrerbietung, das aus einer Verneigung oder Sich-zu-Boden-Werfen bestehen kann, ist eine wichtige Methode, um sich von falschem Stolz zu befreien. In Indien wird diese selbst von goßen Heiligen praktiziert. <<

Auffallend ist, daß  vor einem "namah" aber immer konkrete Götterinzwi-Namen stehen. Das fällt auch auf, wenn man so im Bereich der Mantra-Rezitations-Darbietungen sich im Internet "umhört", etwa bei Deva Premal und Anderen.



Nur wieso konnten das Haak, Gandow, jene Politikerinzwis, jene Richterinzwis und einige Journalisten nicht die unterschiedlichen - gehörbedingten -  Möglichkeiten sehen und dann bei "Im Zweifelsfall für den Angeklagten" bleiben?

Selbst wenn man von der Bedeutung von "namah" ausgeht, die Prof. Mittwede bringt, gibt es immer noch die Bedeutung, die jedem Wisserschaftlerinzwi geläufig ist, daß man sich für die Aufklärung des einen oder anderen speziellen Sachverhalts engagiert. Ein Mathematiker aus Großbritanien, hat mal Jahrzehnte an einen einzigen Beweis hingearbeitet, der dann ein ganzes Buch umfaßte.

Ist das was anders als "Hingabe","sich verneigen" vor jener Aufgabe, jenem Thema, der Fragestellung?

Also wieso eine "religiöse Bedeutung" hinein zu zwingen versuchen, als nachgewiesenermaßen nicht beweisbaren Behauptung  vorwurfsvoll,  anklagend in die Welt setzen und immer und immer - "gebetsmühlenhaft" - wiederholen, wo es zick andere Möglichkeit - genau in jenem Sinne, wie die TM-Lehrerinzwis und Mr. Mahesh lehrten und es ja auch sagten - des Verstehenkönnens gibt?


Dann auch noch geschrieben zu haben: >> Ehrfurchtsvoll verneige ich mich vor "Ainga". Ainga bezieht sich auf Göttin Saraswati << ist dann schon sowas wie ein Gipfel an Unverschämtheit.

"Shyama" fand ich nunmal direkt in zwei Lexika: Bei  Prof Mylius und Prof Mitwede.

"Ainga" kommt bei beiden nicht direkt vor. Auch im "Yoga-Wörterbuch" von Wilfried Huchzermeyer ist es nicht - zumindest nicht direkt - verzeichnet, wie die Option "Blick ins Buch"  -bei Fa. amazon -frei zugänglicherweise ergibt.

  

Wenn  es sowas wie Götterinzwis nunmal gibt, dann sind ses das was sie nunmal sind und das ist und bleibt unabhängig von dem wahr, was irgendwelche Priester, Pfarrer, Gurus, Sadhus usw über jenen oder auch jenzwis sagen bzw meinen zu wissen.

Es ist im Übrigen davon auszugehen, daß Götterinzwis (das gehört zum Begriff "Gott" nunmal) nicht geil danach sind "verehrt" zu werden. Sinnvollerweise bzw weil es eben so ist, wurde aber zusammen mit der Welt jene Option des "Transzendieren-Könnens" für die Wesen geschaffen und jedem mitgegeben. Daß es dazu eben keiner Götterinzwi-Verehrung bedarf, um diesen Weg beschreiten zu können ist etwas Großartiges und es lohnt sich, den Weg in die Wertschätzung des damit "Voranschreiten-Könnens" mit ein zu beziehen.

Es lohnt sich immer, auch den Weg selbst zu betrachten und nicht nur ein Ziel vor Augen zu haben und dem - mittels eines Weges, den man selber nicht weiter beachtet, außer evtl mal über den schlechten Zustand zu jammern - Weg weiter keine Achtung zu schenken.

Spirituellerweise gilt nunmal nicht nur "ich bin  das, Du bist das" sondern eben auch, daß ein "Weg" auch "das" ist. 

Dabei darf man sehr wohl kritisch bleiben, wie ich es zB von Anfang an zu tun, gar nicht umhingekommen war und nunmal immer tat.

Es lohnt sich bzgl eins Weges "kritisch" zu bleiben; siehe etwa:

Etwas weiter hinten dann - schon fast im Talschluß - war der Weg dann abgerutscht. - Nunja, der Weg ging so nen paar Stunden so dahin; insgesamt war ich damals ca 8-10 Stunden von ca 1 Busstation nach Garafia (im Bus nach Barlovento) aus nach Barlovento unterwegs. -

(Auch in der Taburiente kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen - anscheinend meist Toruisten - , wenn der Weg unter einer Wandergruppe nach längeren heftigen Regenperioden durchweicht worden war.

Die "Wegeanleger", ein eigener Beruf dort, geben ihr Bestes, die Wege in Stand zu halten; aber wenn jemand versucht einen durchweichten Weg durch Betrampeln zum Abrutschen zu bringen, sind sie verständlicherweise machtlos.

Wenn es auf La Palma mal heftig geregnet hat, prasseln an sehr vielen Stellen neben den Straßen und Wegen plötzliche mächtige Wasserfälle herunter; das sieht spektakulär aus, kann aber sehr gefährlich werden, wenn man nämlich von dem "Wasserstrom", welcher da über die Steilhänge stürzt, zuvor mitgerissen wurde oder in engen Rinnen weiter oben, die sich in Bächlein verwandelten auf glitschnassem Fels-und Lehmboden einfach den Halt verlor und mehr oder weniger bewußtlos dann hinuntergespült wird.)

So beziehen sich so "Fortgeschrittentechniken" - wenn man die behaupteten oder auch geschilderten "TM-Fortgeschrittentechniken-Mantren" einfach sachlich, unpersönlich, TM-unabhängig-lexikonartig distanziert betrachtet - eben auch auf den Weg, der einem ja eigentlich näher ist als das Ziel, solange man noch auf dem Weg ans Ziel ist. Anfänglich mag ja für evtl. viele das "Ziel" bedeutsamer erscheinen.

Selbst wenn in zB Bayern "Pilgergruppen" nach Altötting usw unterwegs sind und von Polizeieskorte gegen raserei-wütige Autofahrerinzwis gesichert werden, bleiben die benutzten  Straßen immer noch "Allgemeingut" und "Straßen" und werden dadurch nicht in das Eigentum der zuständigen "Religionen" und in "religiöse Symbole" verwandelt. Wenn dann jemand so eine Straße benutzt, verbietet es sich offenbar für Pfarrer Haak, Gandow & co jenen nachzusagen, daß sojemand doch offensichtlich "Pilger" sein müsse und offensichtlich einen "religiösen Weg" beschreite und da "zweifelsohne" aus "religiösen Gründen" unterwegs sei und es doch gar nicht anders sein könne, wo die Straße durch die Pilgerreise doch jetzt ein Eigentum der Kirche georden sei.

Ja, man kann auf so einer Straße auch aus "religiösen Gründen" unterwegs sein. Aber deshalb sind das noch lange nicht alle und es ist und bleibt Angelegenheit der Einzelenen.

Na klar werden manche Wege zu einem Art religiösen Symbol, wie zB der berühmte "Jakobs-Weg", worüber nunja Herr Hape Kerkeling sein ziemlich bekanntes Buch "ich bin dann mal unterwegs" schrieb. Dennoch kann man diese Wege auch aus nicht-religiösen Gründen beschreiten und nicht jeder der dort unterwegs ist, muß es aus religiösen Gründen tun.

Soviel sollte man "TM" dann schon auch zubiligen können und hätte es eigentlich ja auch können müssen.

Dieses, lt. Haak und Gandow, auch so "zentral bedeutsame Mantra", hat - als Sanskrit-Wort gesucht - sich als völlig harmloser Begriff herausgestellt, der allerdings zu dem paßt, worum es bei "TM" nunmal geht oder auch gehen soll. Mag sein, daß jemand diesem Wort auch "religiöse" Symbolik zuerkennt; das ist aber niemals die "TM-Lehre" gewesen.

Selbst wenn, zB Herr Hape Kerkeling jenen Jakobsweg aus tiefst religiösen Gründen heraus ´, im Sinne einer religiösen Praxis gegangen wäre, so würde er jedenfalls mir Wegbeschreibungen geben könne, wenn wir uns eben näher kennen sollten und ich ihn darum bäte. Er würde mich da sachlich, nicht-religiös informieren können. Dabei blieben meine Motive dann immer noch meine Motive und der Weg wäre dann eben ein "nicht-religiöser" Weg. Der Weg an sich ist und bleibt dabei sowieso nicht-religiöser Natur, weil es eben kein "Privatweg" ist, den zB die r.-kath. Kirche besäße. Auch "TM" ist nunmal kein "Privatweg" des Mr. Mahesh gewesen, was alleine  schon daraus folgt, daß er es als Wissen des Swami Brahmanda Saraswati darstellte und darüberhinaus per der TM-Puja es als Wissen dargestellt wird, das aus "Urzeiten" halt immer wieder überliefert wurde, Yogi Govinda bekam es von Gaudapada und Shankara bekam es von Yogi Govinda; Shankara gab es dann  wiederum an andere weiter, usw.

Gerade eben weil die "TM-Puja" gemacht wird und es TM-Lehrerinzwis abverlangt wird, sie zu erlernen und vor der Mantrenweitergabe auszuführen, wird einprägsam und unmißverständlich ausgesagt, daß es kein Privatweg des Mr. Mahesh ist, um welchen es geht und insofern auch weder  Bindung an Mr. Mahesh noch Verpflichtung Ihm gegenüber entsteht!

Es waren Pfarrer Haak, gewisse Ärzte, Psychiaterinzwis und Andere, die der Welt per "falschem Zeugnis wider den Nächsten" einzureden versuchten, daß da persönliche Beziehungen zu Mr. Mahesh, TM-Lehrerinzwis udgl verbunden seien. Als ein TM-Lehrer (im Übrigen aus dem evangelisch-lutherischen Lager) mal aus der TM-Centerkartei alle "Berühmten" herauszusuchen sich erdreistete und dann eine Schauspielerin (H. S.) aufforderte, sich doch mal für die Verbreitung von TM einzusetzen (und jene dann einer Münchner Boulevard-Zeitung ein entsprechendes Interview gab), kritisierte ich jenen TM-Lehrerinzwi und die anderen TM-Lehrerinzwis, die das "gut" fanden. Insofern ist es gut nach zu vollziehen, wenn jemand lieber "anonym" zum TM erlernen kam. Als TM-Lehrerinzwi hat man einen Weg angeboten, jemandem diesen Weg gezeigt und damit hat sich's. Wer dann mal wieder kommt und Fragen hat oder was mitarbeiten will, bitte sehr - sofern nicht gewichtige Gründe dagegen sprechen -.


Zu solchen Täuschungs-Problemen erzählte mir eine Kollegin mal einen Witz:

>>  Ein zufällig vorbeikommender Ortspfarrer spricht eine Person - welche ihm für ihre "Nicht-Christen-Religiösität" bekannt war -  an , die gerade ihr Haus verläßt:

"Mein Sohn, Du bist ja gläubig geworden, wie kam das?"

Der Angesprochene: "Wieso?"

der Ortspfarrer: "Du hast Dich doch gerade bekreuzigt."

Der Angesprochene: "Achso,  ja wenn ich das Haus verlasse klopfe ich mir immer auf die Stirn und frage mich dann ob ich alles dabei habe. Dann berühre ich meine Hose, ob ich das Hosen-Tür'l auch geschlossen habe, dann die linke Brusttasche, ob ich die Brieftasche - mit Fahrzeugpapieren usw -  dabei habe und anschließend die rechte Brusttasche, ob ich den Schlüssel auch sicher eingesteckt habe. Das ist alles. Das mache ich immer so, bevor ich die Türe zuziehe; das hat sich bewährt." <<



b) Aim, Aima

Wieder zurück zu Professor Mylius' s Sanskrit-Lexikon:

a pron Stamm der 3. Person

a a privaivum, neg. Präf vor Kons un-, ~los, ohne (das hatte ich als Vorbemerkung bereits erwähnt)


aus "imá" wird analog a-imá, also aimá und insofern ist dem dann die Bedeutung "nicht dieser, nicht diese, nicht dieses" , "ohne Diesem" gemäß der Sanskrit-Sprache zugeordnet.

Das klingt doch auch ganz - frei - nach Vyasa's Vedanta  (siehe Prof. Paul Deussen's Übersetzung des Vedanta ins Deutsche): 'Nein, nicht dieses, weil jenes'... nicht dieses, beweglich - nicht beweglich.

 



zur Erinnerung: Auf Seite 99 heißt es bei Sammlung  Göschen De Gruyter Manfred Mayrhofer, Sanskrit-Grammatik, ISBN 3 11 007177 0

>> § 140.  V e r b a l e   K o m p o s i t i o n. - Altindische Verba können mit Präpositionen zusammengesetzt und dadurch in ihrer Bedeutung modifiziert werden. Die wichtigsten dieser Präpositionen sind:

ā  - 'herbei, her' <<

Ferner, auf Seite 74, rechte Spalte, ca in der Mitte fand sich dann nunmal:

imá Pron Stamm dieser, diese, dieses

und auf Seite 76 in der echten Spalte oben:

im nachgesetzter Partikel zur Vertretung bzw Verstärkung eines Akk.; auch sonst zur Verstärkung.


 

mit ā und im bzw imá

erhält man also:

ā-im, dh āim; und "im" diene nur als Verstärkung von "ā" also "herbei, her"; na klar strebt man nach dem zustand des "reinen Bewußtseins", nach Turiya, nach Samadhi und wnen man da extra in ein TM-Center sich begab, sogar noch neues weißes  Taschentuch, Blumen und Fürchte besorgte, auch meist noch etwas bezahlte, dann ist das nicht mehr nur ein "herbei" im Sinne von "sich denken" im Sinne von wäre nett das zu haben.  Es drückt aus was jene Person bgl "TM-Erlernen" tat und nimmt insofern die Farbe der Schrift an (siehe Shyama: Blaue Schrift auf Untergrund derselben blaune Farbe). 

aus "imá" wird analog ā-imá, also āimá und insofern ist dem dann die Bedeutung "herbei dieser, herbei diese, herbei dieses"  gemäß der Sanskrit-Sprache zugeordnet.



Folgende "Optionen" sind anhand des Mahanirvana-Tantra auch zu finden:

ā-iṁ und ā-īṁ

"Danach murmelt er das Wurzelmantra mit den Müttern der Buchstaben beginnend (den Matrikas) vorwärts und rückwärts (mit dem ganzen Alphabet der 51 punktierten Sanskritbuchstaben: aṁ āṁ iṁ īṁ uṁ ūṁ r̥ṁ r̥̄ṁ l̥ṁ l̥̄ṁ ēṁ aiṁ ōṁ auṁ aṁ aḥ kaṁ khaṁ gaṁ ghaṁ ṅaṁ caṁ chaṁ jaṁ jhaṁ ñaṁ ṭaṁ ṭhaṁ ḍaṁ ḍhaṁ ṇaṁ taṁ thaṁ daṁ dhaṁ naṁ paṁ phaṁ baṁ bhaṁ maṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ haṁ ḻaṁ kṣaṁ):" findet sich im Mahanirvana-Tantra (zB https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra06.html#P5); man beachte dazu das Kapitel über "Mahanirvana-Tantra")

i) >> aiṁ (gleich neben "ōṁ", "auṁ") << ist festzustellen.

Insofern ist man bei der Art der Auslegung gemäß der Mandukya-Upanishade und den Kommentaren wie jenen von Gaudapada, Shankara.

Also wieso sollte Mr. Mahesh, der 13 Jahre bei einem Shankara-Acharaya - also einem Dozenten für das Wissen Shankaras, einen Bewahrer der Lehren Shankaras - zu lernen sich bemühte , dann es schon recht anders verstanden haben als wie im Sinne von Gaudapada und Shankara? Wieso sollte sein Verständnis für diese Mantren recht anders sein als wie es der Verfasser der Mandukya-Upanishade, aber auch Gaudapada und Shankara bzgl "AUM" erläuterten? Wieso hätte Mr. Mahesh es 13 Jahre lang ausgehalten, wenn er die Lehren Shankara's, Advaita-Philosophie & co nicht für sinnvoll erachtet hätte?

 


ii)  "ṁ" und "īṁ" bedeuten dabei nunmal letztlich nichts anders als den Buchstaben "M" (siehe Mahanirvana-Tantra).

Genauer betrachtet ergibt sich:

Aber was sind Matrikas?


Bei "http://www.spiritwiki.de/w/Matrikas" findet man dazu:

>> Das Shiva Sutra 2.7 – Matrikacakra, wo Matrika auch als die Macht des Tones, welche in den Buchstaben des Alphabetes enthalten sind, angesehen wird, erwähnt sie ebenfalls wie auch das  Matrikabheda - Tantra, das Svachhanda - Tantra and das Yogini Hridaya. <<

"Macht des Tones" was ist das? Nunja, die Analyse von "AUM" in der Mundakya-Upanishade und den Kommentatoren Gaudapada und Shankara gibt da klare Hinweise bzw Vorgaben.


Bei https://de.wikipedia.org/wiki/Matrikas" findet man u.a.:

> Die Matrikas (Sanskrit: mātṝkās, मातृका, wörtl. "die Mütter"), manchmal auch Matara (Sanskrit: mātaraḥ, मातरः) oder Matris (mātṛs, मातृ) bilden eine Gruppe von sieben (sapta), acht (ashtha) oder mehr Muttergottheiten, die in der Blütezeit des Hinduismus sowohl im Norden als auch im Süden Indiens sowie in Teilen Nepals sehr populär waren.

Geschichte

Der Ursprung der matrikas reicht möglicherweise bis in die Zeit der Induskulturen zurück, denn dort wurden einige wenige Siegel und Münzen gefunden, auf denen sieben weibliche Personen oder Gottheiten nebeneinander dargestellt sind. Der Rigveda spricht an einer Stelle [1] von sieben Müttern, die den göttlichen Unsterblichkeitstrank (soma) zubereiten. Im 1. Jahrhundert n. Chr. tauchen sie auch im Mahabharata auf; dort werden sie beschrieben als dunkelhäutig, in fremden Sprachen redend und am Rande (der Dörfer) lebend. Auch mit den in den Wäldern lebenden weiblichen yakshas, die vorarisch-dravidischen Ursprüngen entstammen, werden sie in Verbindung gebracht. Man nimmt heute an, dass es sich ursprünglich um eher dämonische Volksgöttinnen des ländlichen Raums handelt, die ihrerseits wiederum als Verkörperungen von positiven und negativen Aspekten der Mahadevi anzusehen sind und somit eine große Eigenständigkeit und Unabhängigkeit besaßen, die in der Zeit der Kodifizierung des orthodoxen arisch-brahmanischen Hinduismus – vor allem im Gupta-Reich – als problematisch angesehen wurde und allmählich verschwand.<<


desweiteren heißt es da:

>>

Brahmani

Brahma

Kette (mala), Topf (kalasha)

Gans (hamsa)

Stolz

Vaishnavi

Vishnu

Muschelhorn, Keule (gada), Diskus

Sonnenadler (garuda)

Gier

Maheshvari

Shiva

Dreizack (trishula)

Bulle (nandi)

Zorn

Indrani (Aindri)

Indra

Donnerkeil (vajra)

Elefant

Nörgelei

Kaumari (Ambika)

Kumara/Karttikeya

Speer

Pfau

Verblendung

Varahi

Varaha

(Eberkopf)

Eber

Neid

Narasimhi

Narasimha

(Löwenkopf)

-

-

Chamunda

Shiva

-

Eule oder Leichnam

Verleumdung

Chamunda ist nicht immer dabei; andererseits werden aber auch Kali, Yogeshvari, Yami, Vinayaki und andere in religiösen Texten manchmal als Matrikas bezeichnet, wenngleich sie so gut wie nie in der Reihe der Göttinnen dargestellt werden. In Nepal wird Narasimhi meist durch Lakshmi ersetzt. <<

Insofern haben jene "Buchstaben" da eben auch so Bedeutungen wie "Stolz", "Gier", "Zorn", "Nörgelei", "Verblendung", "Neid". Die Zuordnung dieser Bedeutungen zu irgendwelchen Gottheiten ist dann offenbar Sache des Hinduismus.


Die hinduismus-unabhängige, neutrale Bedeutung von īṁ ließ sich bei Yogavidya finden:

https://wiki.yoga-vidya.de/Im ergab zu:

 īṁ: >> Im, Sanskrit ईं īṁ, ist ein Bija Mantra für Energie und Transformation. Die Rezitation des Mantra Im verhilft zu besserer Visualisierung und Vorstellungskraft.<<

ā-īṁ  ergäbe dann also sowas wie "herbei Vorstellungsvermögen"; "Vorstellungsvermögen ist herauzufordern" alà "gibt es etwas jenseits aller Vorstellungen? Reines Bewußtsein? Es geht in jenem Fall also um so was typisches "Bewußtseinsthematisches" wie "Bewußtsein", "Vorstellung", was  ja nicht gerade nicht das TM-Thema ist.


Es findet sich dabei noch eine weitere "Schreibweise":

īm >>Im, Sanskrit ईम् īm, (encl.) (Vedisch) Akkusativ: ihn, sie, es, oder: als (Form von etwas); zur Vertretung eines Acc. oder bei einem Acc., auch sonst verstärkend, verallgemeinernd und expl.<< , welche die Übersetzung "es" zuläßt bzw was bei Prof Mylius schon zu lesen war: "verstärkend, verallgemeinernd <<

ā-īm ergibt dann also "herbei verallgemeinernd". Ja was ist denn das "reine Bewußtsein"? "kleiner als das Kleinste" und "größer als das Größte", transzendent, jenseit alles "Konkreten, Veränderlichen,  Sterblichen und insofern völlig "verallgemeinert", das wovon Wachen. Träumen und Schlafen "nur" sowas wie "wellen" auf dem, Ozean sind. Also typisch für Advaita, Vedanta, Gaudapada, Shankara aber auch durchaus mit großer - bis verblüffender - Ähnlichkeit zu Mr. Mahesh's Darstellungen in der Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens".

(Im Übrigen wird ā und "m" mittels "ī" verbunden. Wachen und Schlafen sind verbunden zu "ruhevoller Wachheit" per ī, sodaß das "ī"  wie ein Synonym für das anzusehen ist, was Mr. Mahesh als "transzendieren" bezeichnet; Wachen, Träumen, Schlafen kommen "zurück" auf das Gemeinsame, "reine Bewußtsein".)


Es findet sich dort bei https://wiki.yoga-vidya.de/Im auch wieder der Hinweis:

>> Im als Akkusativ mit der Bedeutung ihn, sie es Im ist ein Sanskritwort und bedeutet ihn, sie, es bzw. zur Vertretung eines Acc. oder bei einem Acc., auch sonst verstärkend, verallgemeinernd und expl. <<.


Das ebenfalls angsprochene Thema der "Bija-Mantras" gehört wegen der Beziehung zur Lehre der Chakren in den Bereich des Tantrismus, sodaß sich das Buch von Sir Avalon "Die Schlangenkraft" aus dem O.W.Barth-Verlag dazu anbieten könnte. Mit ca 150.-€ ist jenes Buch allerdings sehr teuer.

Weiter will ich mich aber - erstmal - in den Bereich des Tantrismus aber nicht hineinbegeben.



Auch hierzulande haben gewisse "Silben" eine - traditionelle - Bedeutung", etwa "au", "oh" , "ok", und sie werden eher als "Interjektionen" bezeichnet, die eine gewisse "Tendenz" anzeigen, einem Satz durch ihr Davorstehen einen gewissen "Tenor vorrausschicken"; auch im Englischen gehört es zu gehobenerem Englsich - lernte ich im  C1-Kurs - da einem Satz kurze einleitende Wörter voranzustellen, etwa: "In my opinion", "In fact", "actually", usw. "As a matter of fact" lernte ich mal im Gymnasium.

Der "gewisse vorausgeschickte Tenor", wenn man sich zur Ausübung von "TM" hinsetzt ist dabei sowas wie "tiefstmögliche Ruhe erlangen", "es geht um ruhevolle Wachheit" , "es gibt um reines Bewußtsein und nicht um irgendwelche erbaulichen, schönen oder auch unerfreulichen, nervigen Gedankeninhalte"  nie&nimmer irgendeine Gottesvorstellung.

Das ist so, weil es per der Info-Vorträge und dem Vorbereitungsvortrag nunmal "davor gestellt" wird.

Das ist auch so, weil sich zeigt bzw teils schon zeigte, daß die Bedeutungen gemäß der Sanskrit-Sprache durchaus päßliche Bedeutungen bieten, die so sind, daß die Bedeutung das ausdrückt, was man bei TM macht und wodurch die Bedeutung bedeutungslos wird, weil ersetzt durch den Vorgang des "Transzendierens", des "beschreiten des Weges zum reinen Bewußtsein", zu momentanem Samadhi, zu Turiya


ā-im - "herbei Buchstabe M" hieße es beim Verständnis, daß "im" den Buchstaben "m" bezeichnet und per dem "I" dem "M" lediglich eine gewisse Tendenz mitgegeben wird. "M" steht dabei für Schlafen, für Ruhe, "Gedanken-Abwesenheit", "Vergessen-Können">> ā, herbei  "M" hieße also sowas wie "transzendieren so natürlich wie einschlafen".

Zu dem Buchstaben "M" ist dabei in der Mandukya-Upanisahde Vieles zu finden, ua:

>>Mandukya-Upanishade - Vers V: Jenes ist der Zustand des Tiefschlafes, worin - schlafend seiend - man weder irgendein Objekt begehrt noch irgendwelche Träume sieht. Das dritte Viertel ist Prajna, dessen Bereich der Tiefschlaf ist und in dem alle Erfahrungen zusammenkommen,verschmelzen,münden; das wahrlich eine Masse Bewußtsein ist, das voll ist von Glückseeligkeit und eine Glückserfahrung hat; es ist die Tür, die zum Wissen über Träumen und Wachen führt.<<

>>Mandukya Upanishade Vers VII: Turiya ist nicht das was der inneren (subjektiven) Welt bewußt ist, noch ist es das was der äußeren (objektiven) Welt bewußt ist, noch ist es das was beider bewußt ist, noch ist es eine Masse Bewußtsein. Es ist nicht einfach Bewußtsein noch ist es Nichtbewußtsein. Es ist unwahrgenommen, nicht in Bezug zu etwas seiend, nicht umfassbar, nicht erreichbar im Bereich der Schlußfolgerung/des Schlußfolgerns, undenkbar und unbeschreibbar. Es ist die Essenz des Bewußtseins, die sich als das Selbst in den 3 Zuständen manifestiert; es ist das Aufhören aller Phänomene; es ist voll und ganz Friede, voll und ganz Glückseeligkeit und nicht-dual. Dies ist es was als das Vierte (Turiya) bekannt ist. Es ist Atman und dies hat verwirklicht  zu werden.<<

>> Mandukya-Upnaishade  - Vers VIII: Derselbe Atman der vorhin als ausgestattet mit 4 Vierteln erklärt/dargestellt wurde, wird aus dem Blickwinkel der Silbe AUM beschrieben. AUM, das ebenfalls in Teile zerteilt ist, wird vom Standpunkt der Buchstaben aus betrachtet. Die Viertel des Atman sind dieselben wie die Buchstaben von AUM und die Buchstaben sind dieselben wie die Viertel. Die Buchstaben lauten A, U und M. <<


>>Mandukya-Upanishade Vers XI:

Prajna Atman, dessen Spähre der Tiefschlaf ist, ist M, der dritte Buchstabe von AUM und das weil beide den richtigen Rahmen haben, im richtigen Verhältnis sind, dasselbe Versmaß haben und desweiteren weil in ihnen alle Eins werden. Wer das weiß ist fähig alles zu messen/einzuordnen und umfaßt/begreift alles in sich selber.<<

 


Gemäß des letzten Verses hat die Bedeutung dieses Buchstabe also etwas auch mit "einordnen", "messen", "begreifen", "umfassen" zu tun. Und so bedeutet ā-im eben nicht "herbei Schlaf"

Auch fällt die Beziehung zwischen -im" und "a-u-m" auf, wobei der Buchstabe "i" eben eine etwas andere Bedeutung hat wie U und durch dessen vor-vorkommen im Wort hat es einen Einfluß auf das nachfolgende "m".


ā-īm:

>> īm nachgesetzter Partikel zur Vertretung bzw Verstärkung eines Akk.; auch sonst zur Verstärkung. << heißt es bei Prof. Mylius.


Es soll das ā und dessen Bedeutung "herbei" also verstärkt, betont werden. Worum geht es denn bei "TM"? Achso, nunja, jamei - es geht um "transzendieren" und um "Turiya", das "Vierte" und das soll also "herbei-geführt" werden, aber es soll nicht gemacht werden durch sowas wie "Arbeit", "Tun", "Handlung" sondern, gemäß der "Mandukya-Upanishade" durch einen Vorgang wie "Einschlafen", was eben darauf hinweist, daß es eine natürliche Option im Leben ist,  sich wie ein "Sich-Schlafen-Legen"  auch zum "Transzendieren und Erlangen von Samadhi, Turiy hinzusetzen".

Das wäre dann also ā-īm und wie bemerkt, wurden die Mantren mündlich weitergegeben und ob nun das eine oder auch das andere, ob ā-īm oder auch ā-im, beides sind keine Götterinzwi-Namen.



Bleiben noch a-im und  a-īm zu betrachten:

a-im hieße "nicht Buchstabe M" und also, gemäß der Mandukya-Upanishade: Es geht nicht um Einschlafen oder sondern um den Vorgang des, zu tiefer Ruhe kommenden  aber wachbleibenden Transzendierens, was in "ruhevoller Wachheit" endet oder auch - wie es zum Knaurs Buch der Heilmethoden festzustellen war: >> Dann geht es im Knaurs-Buch weiter mit "Das Sprechen des Mantras" und es wird früher oder später dann die "Sammlung sich einstellen", was ja auf Seite 834 angesprochen wurde per "Durch innere Sammlung und geistige Versenkung soll der Meditierende in einen besonderen Bewusstseinszustand geraten," und per "und eine nach innen gerichtete, entspannte Aufmerksamkeit herbeigeführt" (wo die wirklich frapierende Ähnlichkeit zu Mr Mahesh's "ruhevolle Wachheit" - sein Begriff für "Turiya", "das Vierte" - siehe auch Shiva-Sutren - auffällt) abgerundet wird.<<. Dort stelle ich auch fest: >>Auch pflegte Mr. Mahesh - auffallenderweise - zu sagen "reines Bewußtsein, reine Gewahrheit" (..."pure consciousness, pure awareness"...) und nicht nur das eine oder das Andere, Insofern beschreibt "und eine nach innen gerichtete, entspannte Aufmerksamkeit herbeigeführt" wohl "reine Gewahrheit".<< (Siehe Knaurs großes Buch der Heilmethoden).


Bliebe noch:

a-ī- das ginge dann also um eine gewisse "Verstärkung" des "a" und die Bedeutung "a" ergibt sich aus der Mandukya-Upanshiade:

>> Mandukya-Upanishade - Vers IX:
Vaisvanara Atman, dessen Sphäre die Aktivität, dessen Einflußbereich, Aktivitätsspäre der Wachzustand ist, ist A, der erste Buchstabe von AUM und zwar aufgrund seiner Alldurchdringendheit oder auch aufgrund dessen, daß er der Erste ist. Jemand, der das weiß, erlangt die Erfüllung aller Wünsche und wird der Erste unter den Großartigen, wird großartig. <<


Es geht also um eine gewisse Verstärkung des "Wachsein". Eine Welle kann ohne Zusammenhang zum Ozean- zu einem größeren Ganzen - nicht existieren; analog sind die Stunden des "Wachseins", die immer wieder von Träumen, Schlafen unterbrochen werden nicht "beständig". Das Wachsein gewinnt an Geordnetheit und Bedeutsamkeit durch Zusammenhang mit "Turiya". Gemeint wäre also im Zusammenhang mit "TM" das "Transzendieren". Im Sinne von "kleiner als das Kleinste, größer als das Größte", ließe sich Turiya auch beschreiben mit "Wacher als das Wachste" und gleichzeitig  "ruhiger als das Ruhigste".

Jedenfalls ergibt sich auch so kein Götterinzwi-Namen und es widerspräche auch so geschrieben, so verstanden nicht der "TM-Lehre".


(Bei Pfarrer Haak heißt es dazu auf Seite 11 in >> Friedrich-Wilhelm Haak „Transzendentale Meditation“, Münchner Reihe, 1977, 2. Auflage, Verlag: Evangelischer Preseverband für Bayern, 8000 München 19, Abteilung: Schriftenmission << :

>>Diese Mantren sollen teilweise Codeworte für indische Gottesnamen sein (zB iem/aim für die Göttin Saraswati). Dazu zitiert Pfarrer Haak dann noch aus der dänischen Zeitung "Kristelligt Dagblad" u.a.: "Beispiele solcher Silben sind AIM, SEM und AINGA. Es läßt sich jedoch beweisen, daß diese Silben alle Codeworte für Gottesnamen sind. Beispielsweise ist das Mantra AIM Codewort für die Göttin Saraswati" (Seite 12).

Nun, das erwähnte ich ja bereits, was von Jemandem zu halten ist, der einem durchgehend blauen Rechteck das Wort "syhama" erkennen zu können, sich ganz sicher ist und der Welt dann auch noch weis machen möchte, daß es ganz sicher nichts anderes als das sei.)




c) Kiring, Kirim

 

i) ad kiring:

Es läßt sich bei Professor Mylius ein Silbengebilde "kiri" auf Seite 119 finden:

kiri m (-|~) aufgeschütteter Haufen (von).

nachdem "i" kurz gesprochen wird, könnte es sich mit "kiring" wie folgt verhalten:

aus kiri und iṅg wird insofern einfach ein "kirīg", da "ī " "lang gesprochen wird", also "beweglicher aufgeschütteter Haufen" (das trägt auch das Bild eines  Ozean mit all seinen "aufgeschütteten, aufgetürmten Wellen" in sich).

(oder meinen Sie, daß bei mündlicher Weitergabe per Microphon und Kopfhörer normal-übliche "westliche Menschen" den Unterschied zwischen einem undeutlich gesprochenen "i" und "ī " gehört hätten?

Nunja ist ja auch egal, da Pfarrer Haak, jene Gerichte etc den "TM-Lehrerinzwis" ja sowieso sowas wie "jegliche Kompetenz" absprechen; jene Richter & co haben zwar überhaupt nie "TM" ausgeübt, aber sie wissen darüber ganz genau Bescheid; ha ha ha.

Das ist wie mit Bergführern, die über eine Region bisweilen nur theoretisch ein bischen Bescheid wissen (siehe etwa das Unglück im Tabuirente-Tal auf La Palma trotz "österreichischem Bergführer"); Einheimische, die allenfalls einen Esel auf vorgegeben Wegen führen können und so einmal die Woche die Wege abgehen, würden bei jenen Bedingungen eben nicht dort hinter gegangen sein; einer dieser "Eselführer" sagte mal in einem kurzen Interview - im Rahmen eines der alljährlichen "La Palma"-Filmen im ZDF zur "Ferienzeit" uä - , daß es Gegenden gibt, in welche zu gehen er bis heute nicht gewagt habe und er war bereits ein älterer Herr. (Ad Taburiente/La Palma siehe ua.: https://lapalma1.net/2019/10/17/gewaltiger-felssturz-in-der-caldera-de-taburiente/ betreffs des Hintergrunds und dann aber auch: https://www.teneriffa-news.com/news/la-palma/leichtsinn-auf-la-palma-deutscher-stirbt-bei-nachtwanderung-in-sperrgebiet_12200.html und dann v.a.: ?; weitere genauere Links kommen dann noch mal.) Oft ist eben die Praxis vorzuziehen und die "These" von "Beidem" ist bisweilen ein  Märchen, weil ein Arzt, der auf "Tieropfer" verpflichtet ist in Sachen "Yoga" & co kaum anders als Probleme bekommen kann; man kann nicht Yoga & co ausüben und meint, daß "ahimsa" & co im eigenen Leben, Denken und Lehren keinerlei Platz zu haben bräuchten. Das bundesrichterliche Geschwafel, Getöne und Gerufe nach "therapeutischer Kompetenz" ist insofern schlichtweg völlig weltfremd und entspringt genau jener "Nicht-Kompotenz", die sie - dann ja verständlicherweise - anscheinend von sich selber in "TM-Lehrerinzwi-Ausbildungskurse" hineinprojezierten. Daß Swami Brahmanda Saraswati aus meiner Sicht kompetenter gewesen sein würde als wie sein Sekretär "Mr. Mahesh" ist schon richtig; aber der Ruf nach "Therapeutischer Komptenz" ist Blödsinn und wenn überhaupt macht das nur Sinn im Zusammenhang mit "Heilbehandlungsbemühungen" ad "Blutdruck", "Drogenabhängigkeit" & co, wobei für jene "auf Tieropfer vereidigte" Mediziner da zu erwartenderweise jene ganz erheblichen "Hürden" existieren. Man kann nicht 2 Herren dienen", "man kann nicht auf 2 Hochzeiten tanzen" sind Sprichwörter dazu.

Im Übrigen ist das u.a. von Pfarrer Haak & co erhobene "Kompetenz-Gezetere" ähnlich zu jenen Vorwürfen, die bzgl Swami Shantanand Saraswati erhoben worden waren, als sich herrausstellte, daß er zum Shankaracharya berufen worden war. Plötzlich wäre Swami Brahmananda Saraswati bei der Abfassung seines Testaments dann schon sowas wie "sinil" gewesen; nur vorher hatten jene "ober-getreuen", "superg'scheiten" Anhängerinzwis, die dann nicht Shankaracharya geworden waren, gegen Ihn sowas nicht gesagt, ha ha ha. Nunja, man könnte ja, wenn man schon meint, daß man selber besser Sanskrit gekonnt habe und besser bewandert gewesen sei in den Schriften usw, ja auch einfach ein Haus unweit des Badrinath-Tempels beziehen können und Shankaracharya Shantanand die Mitarbeit, Unterstützung, Ratgebungstätigkeit, "Literaturecherche-Ergebnisse-Beisteuerungs-Tätigkeit" usw angeboten haben. Als Shankaracharya Swaroopananda dann später mal einen eigenen Ashram unweit vom Badrinath-Ashram bezog, waren insofern "räumliche Vorraussetzungen" gegeben. Nun, indische Gerichte haben sich mit dieser Thematik zu befassen gehabt und die Urteile liegen vor und sind über das Internet erhältlich. Es ist schon eigenartig, daß die "indienfernen", "der Sanskritsprache nicht mächtigen" deutschen Gerichte - deren Staat bis dahin nicht einmal fähig gewesen war ein einigermaßen leicht zu lesendes, zuverlässiges Sanskrit-Lexikon herauszugeben - das alles besser wußten und da nicht einmal Gerichtsurteile in Indien abwarten bzw zitieren mochten und insofern vorzugreifen pflegten. Man kann nicht 2 Herren dienen", "man kann nicht auf 2 Hochzeiten tanzen" sind Sprichwörter dazu.

Ferner richtet sich "TM" eben nicht in erster Linie an "kranke Menschen", sondern an jene, die an Spiritualität Interesse haben, was im Namen der ersten Organisation "Spiritual Regeneration Movement" auch deutlich genug zum Ausdruck kam. Es waren dann westliche Wissenschaftlerinzwis, beginnend mit Keith Wallace/USA, die physiologische Experimente machten und dann meinten man könne "TM" zielorientiert gegen gewisse "Probleme" sozialer, gesundheitlicher usw Art und Weise einsetzen. Mr. Mahesh tolerierte jene "Beobachtungen", aber es war stets klar, daß niemandem vesprochen werden kann, daß er innerhalb von soundso viel Jahren "Erleuchtung" erlangen werde, diese oder jene Probleme per "TM-Ausübung" beheben werden könne. Das war niemals die "TM-Lehre" gewesen. Im Zuge der "TM-Siddhi-Techniken", die aber von der "Transzendentalen Meditation" verschieden sind versuchte Mr. Mahesh dann gewisse "konkrete" Zielvorgaben mit "seiner" "geistigen Praxis" der "TM-Siddhi-Techniken" erlangbar machen zu können. Das hat aber mit "TM" nichts zu tun und wer diese 2 einfachen Unterschiede nicht mal zu sehen  und verstehen vermag, sollte über Mr. Mahesh, TM & co weder Bücher schreiben noch zu Gericht sitzen.

Es sei an dieser durchaus Stelle erwähnt, daß lt. Duden in 15 Bänden im Buddhismus ein nicht erleuchteter Mensch als kranker Mensch angesehen wird. Allerdings handelt es sich - auch wenn das wohl durchaus so seine Richtigkeit hat - dabei um kein "offizielles Krankheitsbild" der "modernen Medizin":

aus:  Brockhaus in 15 Bänden, Band 2, ISBN 3-7653-2822-7; ISBN für das Gesamtwerk:  3-7653-2802-2, Mannheim 2001,2002, zweite durchgesehene und aktualisierte Auflage.


ii) ad kirim:

Analog  zu >>aus kiri und iṅg wird einfach ein "kirīng", da "ī " "lang gesprochen wird", also "beweglicher aufgeschütteter Haufen" << ergibt sich:

kirim und wegen des Hinweises:

>> imá Pron Stamm dieser, diese, dieses

und auf Seite 76 in der echten Spalte oben:

im nachgesetzter Partikel zur Vertretung bzw Verstärkung eines Akk.; auch sonst zur Verstärkung.<<

Die Endung "im" dient in kiri-im der Verstärkung, da es ja eindeutig nachgestellt ist, dh sowas wie "einfach nur Haufen".

Nunja, der Gott der Christen würde wohl ungerne als "bist einfach nur ein Haufen", "ich bete DIch an Du Haufen" betrachtet werden; also kann auch hier keinerlei religiöse Bedeutung, kein Götterinzwi-Namen ausgemacht werden.

(Im Ozean-"Vergleich" sind Wellen und Ozean alle "Wasser" und es wäre also sowas wie "ist halt einfach ein Haufen Wasser, Wellen hin, Wellen her":


                                                           (irgendwo auf La Palma; Fotograph: Franz Rickinger)

 



auch bzgl kirim git:

Betreffs der Buchstaben "A", "U" und "M" empfiehlt es sich auch mal in der Mandukya-Upanishade nach zu lesen sowie in den Kommentaren dazu, welche ua Gaudpada und auch Shankara anfertigten und welche überliefert worden sind. Siehe Mandukya-Upanishade.

(Man kann die Seite ja auch als extra-"TAB" öffnen, sodaß man den "Faden" hier deshalb nicht zu verlieren braucht, als externe Seite auch: ).



Die Bedeutungen von "ainga" bzw "aima" sollte sich auch via "a- ing-a" und "a-aim-a" erschließen, dh mit Vor-und Nachsilbe "a" oder auch "ā" erschließen lassen.

 

d) hiring, hirim

Auf Seite 577 im Sanskrit-Wörterbuch von Prof. Mylius findet sich dann  "hi":

hi Indek l, nie am Satzanfang stehende Partikel denn, ja, nämlich, sodaß sowas

Es ist auch zu finden:

>> hi  Interj 1. des Staunens; 2. des Entsetzens; 3. des Lachens << 

(S. 578 rechte Spalte,, zweiter Eintrag von unten); dabei bedeutet "Interj" nunmal "Interjektion". (siehe Seite 13).




 


Außerdem ergibt sich die Feststellung:


ri <IX;IV>: riṇati, riṇite; riyati 1.loslassen, freilassen,abtrennen 2. Atm a) sich auflösen b) ins fließen kommen;

genauer, auf Seite 402, rechte Spalte, etwa in der Mitte im Lexikon des Professors Mylius:


Interessant ist hier insbesondere "ā~", was auf "āri" führt.

Wenn man "vorgestellte ā'" und dessen Bedeutung berücksichtigt, läßt sich daraus die Bedeutung von ri herleiten.

zur Erinnerung: >> ā  - 'herbei, her' <<

(Man kann das ja mal auf "ātman" anwendet, so müßte sich gemäß "ā - tman" auch "tman" im Sanskritlexikon zu finden sein: auf Seite 192 findet sich dann:

"tmán" m. 1.Lebenshauch m; 2. Selbst n; Lok (= ~) wirklich, sogar, eben, doch, was als Bedeutung für "Ātman" dann ergäbe: "Lebens-'Hauch'" einfach "herbei Lebenshauch", dh Das Thema, des Einsssein mit ātman, das tman" sein, die Natur des nie "Getrenntgewesenseins" von Ātman.)

Insofern ergibt sich dann die Bedeutung von "ri" per eines Wegnehmens des "herbei" von der Bedeutung von  "āri", also: ā + ? ergab  "fließen lassen", dh "Springbrunnen-Hahn aufdrehen und aufgedreht lassen" und dieses "herbei" soll nun weg, dh man betrachtet wieder das "in sich ruhende Wasser", man hat auch sowas wie "Fließen-Könnendes", "Flüssigkeit", also wieder kommt man zur Möglichkeit des Beispiels "Ozean".

Insofern kommt man zu:

ri "in sich ruhende Wasser", "etwas Fließen-Könnendes", "Flüssigkeit"

Man könnte auch so sagen - eine  Betrachtung meinerseits, angestellt an einem anderen Tag, frei nach René Descartes -:

Wenn in "āri" die Vorsilbe "ā" mit der Bedeutung "herbei, her" enthalten ist und diese Zusammensetzung "ließen lassen" bedeutet, ergibt - nunmehr statistischer betrachtet - .sich für "ri" also sowas wie, "sich ohne Richtung bewegend", "in Bewegung seiend", also:

ri = "sich ohne Richtung bewegend", "in Bewegung seiend"

ri =

,

ri <IV>: riyate = ri (Seite 403, rechte Spalte, zweites von oben)

 

zusammen ergibt sich insofern:

hi + ri + iṅg = hirīng

"Deshalb - was man fließen lassen kann - beweglich" oder auch

"nämlich -  was man fließen lassen kann -  beweglich" oer auch

"nämlich - sich ohne Richtung bewegend - beweglich"

Es stört das transzendentale Bewußtsein nichts, ob man in den Bereich des Handelns & co verhaftet ist oder nicht. Es ändert das Seil nicht, wenn es für eine Schlange gehalten wird. Wird die Wahrheit erkannt ist da das Seil. (Siehe Shankara's Kommentare zur Mandukya-Upanishade). "Was  man fließen lassen kann - beweglich"; schon schon, aber der Ozean bleibt der Ozean, auch wenn es da Meereströmungen, Wellen usw gibt.



Analog ergibt sich mit Mandukya-Upanishade Vers XI, daß die Sphäre des Tiefschlafs  dem "M" zugeordnet ist

hi + ri + im = hirīm

deshalb - ohne Richtung (sich) bewegend - "M", wobei "M" gemäß der Mandukya-Upanishade für Tiefschlaf steht.

Nach zielgerichteter Aktivität setzt "Ruhebedürfnis" natürlicherweise ein. Aber da bleiben die "Wünsche", "Begierden", "getroffenen Zielsetzungen" und all das erhalten; wacht man auf, geht's wieder von vorne an. Da ist aber etwas was jenseits all der Wünsche & co ist (siehe Bhaja Govindam, aber auch Swami Brahmanda Saraswati's "Vorträge", wovon ich ja einen  Teil ins Deutsche übersetzte. Das sind ja auch jene grundlegenden "Prägungen" - die auch als Folgen vergangener Handlungen betrachtet werden, sodaß man gewisse, Verpflichtungen dann nicht auskommt und wieder wird man mit "Zielsetzungen", "Zielstrebigkeit" & co konfrontiert, als wäre des das einzige wichtige im Leben; dann aber kommt wieder der Schlaf und wie Mr. mahesh mal durchaus zutreffend sagte, hat man da nichts beseeres zu tun als all den erworbenen Reichtum, all die erworbenen Titel & co vergessen zu können und die Schlafphase über ganz&gar zu vergessen. Das was da jenseiots der Wünsche & co liegt, das ewig in sich selber ruhend ist, unbegrenzt, das ist es worum es bei "Turiya", dem "Vierten" geht und "TM" ist nunmal der "Weg" , worum es bei Mr. Mahesh ging und wobei "Mantren" sowas wie "Vehikel" für den Geist, die geistigen Aktivitäten sind, um in Turiya anzukommen.

Es deutet auf den Vorgang des Transzendierens und Turiya hin; einen Vorgang der natürlich und wichtig ist wie der Einschlafvorgang. "Tiefschlaf" ist nicht das Alleinseeligmachend bzgl "Ruhebedürfnis", dh es gibt da noch was Anderes, Turiya und insofern "sich ohne Richung bewegend  - "beweglich" - Tiefschlaf.  Da ist etwas was "hi" und "M" verbindet, nämlich "beweglich". Wachen. Träumen und Schlafen sind Erscheinungsweisen reinen Bewußtseins und es gibt die Möglichkeit sich in den Zustand des Samadhi, Turiya zu begeben.

 


und Auf Seite 378 kann man lesen:

hirá f Ader

und auf Seite 379

hira, ~ka m Diamanat m

Auf Seite 379 findet sich auch:

hṛ  was da aber Nachsilbe zu sein scheint.

Auf Seite 580 findet man dann:

hṛ <IX>

sodaß es mir möglich scheint, die Bedeutung von "hṛim" auch in ähnlichem Sinne zu finden.

Eine Möglichkeit ist bereits zusammen mit www.pushpak.de zu sehen:

"hi" + "r̥ṁ" = "hir̥ṁ" bzw "hi" + "r̥̄ṁ" = "hir̥̄ṁ"



Nachdem Konsonanten am Ende, lt. Sanskrit-Literatur immer ein "a" als Abschluß bekommen stören die paar a's am Ende solcher sog. "TM-Mantren" auch nicht sonderlich die etwaige "Bedeutung", die gewisse Sektenbeauftragte und Gerichte sowie die Bundesregierung zu sehen meinten oder auch wähnten:

Da schaut man doch lieber sicherheitshalber in Fachliteratur nach.

Folgendes ist zu finden bei  „Sanskrit, Devanagari“ , Raja Verlag,  verfaßt von Jutta Marie Zimmermann, ISBN 3-936684-06-5, 1. Auflage 2003:


 „sanskrit, Aussprache des Sanskrit-Alphabets, wichtiger Begriffe des Yoga und gängiger Mantras“, zsammengestellt und gesprochen von Catharina Kiehnle, 1. Auflage , Januar 2018, Yoga Vidya Verlag in der Yoga Vidya GmbH, ISBN 978-3-943376-27-2 besagt dazu:





Bei "https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra06.html#P5" findet man darüber hinaus:

>> Maya-Keimsilbe „hrīṁ“ <<, sodaß das insofern mit Täuschung, Illusion und der Verhaftetheit in Illusion zu tun hat; es ist gemäß "www.pushpak.de" jedenfalls keine Götterinzwi-Verehrung.

Es heißt bei www.pushpak.de weiter:

>>

Danach murmelt er das Wurzelmantra mit den Müttern der Buchstaben beginnend (den Matrikas) vorwärts und rückwärts (mit dem ganzen Alphabet der 51 punktierten Sanskritbuchstaben: aṁ āṁ iṁ īṁ uṁ ūṁ r̥ṁ r̥̄ṁ l̥ṁ l̥̄ṁ ēṁ aiṁ ōṁ auṁ aṁ aḥ kaṁ khaṁ gaṁ ghaṁ ṅaṁ caṁ chaṁ jaṁ jhaṁ ñaṁ ṭaṁ ṭhaṁ ḍaṁ ḍhaṁ ṇaṁ taṁ thaṁ daṁ dhaṁ naṁ paṁ phaṁ baṁ bhaṁ maṁ yaṁ raṁ laṁ vaṁ śaṁ ṣaṁ saṁ haṁ ḻaṁ kṣaṁ):

aṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ paramēśvari svāhā ...
kṣaṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ paramēśvari svāhā
kṣaṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ paramēśvari svāhā ...
aṁ hrīṁ śrīṁ krīṁ paramēśvari svāhā <<

sodaß also "hrīṁ śrīṁ krīṁ" benutzt werden, um die Buchstaben zu verehren. Also worauf bezieht sich die Verehrung?

Steht "aṁ" am Anfang, bezieht es sich auf die Verehrung des Buchstaben "aṁ", usw.



e) Nunja, es geht also nur noch darum 2 Mantren - und zwar shring, shirim -  aufzuklären:

i) Man könnte an "Shri" als Vorsilbe mit "Verschlucktem" "i" denken, dh an

Shri + "ing" und "Shri+ M".

Zu "Shri" findet man nun bei Professor Mylius netterweise auf Seite 492 Folgendes:

Also in der linken Spalte unten sowas wie: (

śrī 1. Pracht f, Schönheit f, Herrlichkeit f; 2. Glück n, Wohlstand m, Reichtum m; 3. Majestät f; 4. Myth. Personifikation von 1. und 2. , später Name der Gattin des Viṣṇu; 5. (~|-) in Namen Ehrwürdiger m, Erhabener

śrī Mischung

śrī + im = śrīm, sodaß dieses "Mantra" auch so eine - zusätzlich sicherende - Erklärung findet.

Die Pracht, Schönheit, Herrlichkeit aber auch  Mischung von "M", dh "Schlafzustand", dh es geht auch um das was zB in der Mandukya-Upanishade im Vers V dargelegt wird:

>> Mandukya-Upanishade - Vers V: Jenes ist der Zustand des Tiefschlafes, worin - schlafend seiend - man weder irgendein Objekt begehrt noch irgendwelche Träume sieht. Das dritte Viertel ist Prajna, dessen Bereich der Tiefschlaf ist und in dem alle Erfahrungen zusammenkommen,verschmelzen,münden; das wahrlich eine Masse Bewußtsein ist, das voll ist von Glückseeligkeit und eine Glückserfahrung hat; es ist die Tür, die zum Wissen über Träumen und Wachen führt. <<

bzw Shankara's Kommentar dazu:

>>

Shankara Bhashya (Shankara's Kommentar zu Vers 5 der Mandukya-Upanishad):


Das adjektivisch Gebrauchte "viz" , - jenes  "worin, schlafend seiend, man" (jenes, gemäß Prof Deussen's Übersetzung von Vers 5, "wo er eingeschlafen"), usw, -  wird im Hinblick darauf gesetzt, aufdaß man erfassen solle, erfassen solle können, wofür der Zustand des Tiefschlafs ( Suṣupti ) symbolhaft steht und zwar, genauergesagt wie folgt: Schlaf - in welchem die Abwesenheit des Wissens über die Realität charakteristischerweise eine Gegebenheit ist - ist, das was jene geistigen Veränderungen, jene Wandlungen, die einerseits mit (dem Wachen, dh ) der Wahrnehmung (grober, grobstofflicher) Objekte und andererseits (dem Traum, dh) der Nicht-Wahrnehmung (grober, grobstofflicher) Objekte verbunden sind, gemeinsam haben. Die Absicht hinter dem adjektivischem Gebrauch von "vizkönnte auch (4) darin liegen, daß es um die Unterscheidbarkeit des Zustandes des Tiefschlafs (der schlafenden Person) und den zwei vorherigen Zuständen geht, wobei es um die Hervorhebung dessen geht, daß der Schlaf,  - der als Charakteristikum die Abwesenheit des Wissens über die Reailität hat, auszeichnet - die Gemeinsamkeit der drei Zustände darstellt,  das ist, was die drei Zustände gemeinsam haben. "Worin seiend" bezeichnet insofern "in welchem Zustand  oder auch zu welcher Zeit, die schlafende Person weder einen Traum erlebt, weder träumt  noch sich irgend etwas Wünschenswertes, Begehrenswertes,  (ein Objekt, das ihm/ihr/zwi wünschenswert erscheint) wünscht. Das ist so weil im Zustand des Tiefschlafs, anders als in den anderen beiden Zuständen, weder irgendwelche Wünsche, irgendwelches Verlangen, irgendeine Lust  noch die Traumerfahrung - deren Wesen es ist, daß Dinge für etwas gehalten werden, was sie nicht sind - da sind. Es wird Suṣuptasthāna genannt, weil seine Sphäre der Zustand des Tiefschlafs ist. Gleichermaßen wird es als Ekībhūta  bezeichnet, dh der Zustand in welchem alle Erfahrungen verschmelzen, zu einer Einheit, Widerspruchsfreiheit gelangen - ein Zustand in welchem alle Objekte der Dualität, alle dualen Objekte ,welche nichts anders als Formen von Gedanken, Formen gedanklicher Aktivitäten sind und welche sich in den zwei Zuständen (viz., dem Wachen und Träumen) ausbreiten, den Zustand der Ununterscheidbarkeit und Undifferenziertheit erreichen und zwar ohne daß sie ihre Chrakteristka verlören, was so ist wie mit dem Tag - ,der phänomenartige Objekte sichtbar werden läßt, -, der von der Dunkelheit der Nacht umhüllt wird. Deshalb werden bewußte Erfahrungen - welche nichts anders als Formen von Gedanken, Formen gedanklicher Aktivitäten sind -, die während der Zustände des Wachens und Träumens wahrgenommen werden, zu einer mächtigen, undurchdringlichen, dichten, vollen Masse (von Bewußtsein), so wie es (im Zustand des Tiefschlafs) wäre. Das Wort "eva" ("wahrlich", "wahrhaft"), das im  Text vorkommt, bezeichnet die Abwesenheit, das Nichtvorhandensein von irgendetwas außer Bewußtsein (im Tiefschlaf). (Zur Zeit des Tiefschlafs gilt:) Der Geist ist frei vom Elend, Leiden, Kummer und den Schicksalsschlägen, die mit den Anstrengungen und Bemühungen verbunden sind, welche um jener Zustände des Geistes willen unternommen werden, in  welchen der Geist, die gedanklichen Aktivitäten in die Beziehungen von Subjekt und Objekt verwickelt,verhaftet ist/sind.: Deshalb wird es als Ānandamaya bezeichnet, welches "versehen, ausgestattet mit einem Überfluß an Glückseligkeit" bedeutet. Aber dies ist nicht Glückseligkeit selbst, wil es nicht unendliche, unbegrenzte, unbeschränkte Glückseligkeit ist. So wie in allgemeinverständlicher  (Erfahrungen-bezoger) Sprache, "auf gut Deutsch", jemand der frei von Angestrengtheiten", "malochen müssen, usw", als glücklich bezeichnet wird und als jemand gilt, der Glückseligkeit erfährt bzw dem Glückseligkeit widerfährt, so gilt das auch in folgendem  Sinne: Prājña genießt den Zustand des Schlafes, jenen Zustand, der völlig frei ist von all den Angestrengtheiten sowie intensiven Bemühungen infolge der Verwickeltheiten als auch Bestrebungen und wird deshalb als Ānandabhuk (der/die/zwi Erfahrende von Glückseeligkeit) bezeichnet. Die Śruti besagt auch : "Dies ist die höchste Glückseeligkeit, das größte Glück". Es wird ‘Cetomukha’ genannt, weil es die Türöffnung, der Weg zu den anderen zwei Zustände, welche als Wachen und Träumen bekannt sind, ist. Oder aber auch ist dem so, weil Ceta (die wahrnehmende Wesenheit, jene eigenständige, vollständige Einheit des Wahrnehmenkönnens, Wahrnehmens und der Wahrnehmung,  welche einen eigenen Charakter hat), das von (empirischem, praktisch-wahrnehmungsbezogem) Bewußtsein (Boddha)  geprägt, charakterisiert ist,  seine Türöffnung, sein Weg ist, welcher zur Erfahrung, zum Erfahren von Träumen usw führt; insofern wird es als "Cetomukha" bezeichnet. Es wird Prājña geannnt, da es sich sowohl der Vergangenheit und Zukunft bewußt ist als auch aller Objekte. Es wird als Prājña bezeichnet, Wissendes Wesen par excellence und zwar auch während/bezüglich des Tiefschlafs, weil das dessen Eigenheit schon in den zwei vorherigen Zuständen war. Oder aber auch ist dem so, daß die Bezeichnung Prājña zutreffend gewählt ist, weil seine besondere Eigenheit, seine Charakteristisk undifferenziertes, nicht weiter ausgeprägtes Bewußtsein ist. In den anderen Zuständen existiert, gibt es zweifelsohne Bewußtsein; allerdings ist es (dabei, in diesen Zuständen)  der (Erfahrungen von) Vielfalt gewahr. Prājña, das damit beschrieben ist und wurde, ist das dritte Viertel.<<



Betrachtet man nun die sog. Fortgeschrittentechniken, über welche jene "TM-Gegnerinzwis" ja auch ausführlich genug berichten (Siehe am Anfang dieses Kapitels), so sieht man daß da allenfalls die "Pracht, Schönheit und Herrlichkeit" der anhand der Sanskrit-Sprache erarbeiteten, abgeleiteten "Bedeutungen" des Mantras betont wird; Es geht um den Vorgang des Meditierens selbst, mit welchem man im Laufe regelmäßiger TM-Ausübung über einen gewissen Nzeitraum hinweg vertrauter und vertrauter wurde und dies findet sich dann ausgedrückt in den "Mantren" der Fortgeschrittentechniken.

Auch da ist keine Götterinzwi-Verehrung auszumachen und insofern auch kein "verschleierter Hinduismus".


Diese Vorsilbe in den sog. "Fortgeschrittentechniken" ist aber ein Hinweis, wieso Shankracharyaa Swaroopananda dem "TM-System" vorwarf, daß Mantren benützt würden, die allesamt auf Reichtum, Wohlstand, Glück abzielen würden.



ii) Nunja, es bleiben also Shiring und Shirim zu betrachten:

Eine erste Möglichkeit des Zustandegekommenseins scheint - mit Obigen zu "śrī", per "verschlucktem" "i" Folgendes zu sein:


śrī + im = śrīm

śrī + ing = śring (shiring?)


Darüberhinaus wird das ergänzt von:

>

https://wiki.yoga-vidya.de/Sri liefert:

>>

1. Sri, (Sanskrit सृ sṛ) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet: rasch laufen, gleiten, fließen, zerrinnen, wehen, gehen, bewegen, rennen, sich entfernen, entlaufen, entfließen, nachjagen, verfolgen, sich begeben, sich nähern, ausrutschen, hinübersetzen. Das PPP dieser Wurzel lautet Srita.

2. Sri, (Sanskrit श्री śrī f., vedisch:) Glücksglanz; Bezeichnung Lakṣmīs; wird zum Zeichen der Hochachtung vor Namen gesetzt; heute vor männlichen Eigennamen: Herr

3. Sri, (Sanskrit श्रि śri ) dienen, von jemandem abhängig sein.

4. Sri, (Sanskrit शृ śṛ ) auseinander reißen, in Stücke teilen, verletzen, töten.

5. Sri, (Sanskrit श्री śrī), Mischung. sri ist eine alternative Schreibweise für Shri.

6. Sri, (Sanskrit श्री śrī ) kochen, kleiden. Sri ist eine alternative Schreibweise für Shri.

<<

und weiter:

>>

Sri als Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu)

Sṛ ist eine Verbalwurzel, Sanskrit Dhatu, also ein Verb, das in den allermeisten Fällen aus einer Silbe besteht. Man spricht von Wurzel, weil daraus durch Voranstellen von Präfixen, also Präpositionen, das Anfügen  von Suffixen, durch Deklination und Konjugation, durch Wortkombinationen und Sandhis, Verbindungen von Wörtern,  neue Wörter gebildet werden. Die altindischen Sanskrit Grammatiker wie Panini sprechen von Dhatus, Elementen, Grundbausteinen. Mehrsilbige Sanskritwörter werden zuallermeist aus diesen Dhatus, diesen Verbalwurzeln, gebildet.

<<


iii) Aber man kann "shiring" und "shirim" wohl besser wie folgt erläutern:

In Professor Mylius's "Sanskrit-Deutsch Deutsch-Sanskrit" Lexikon kann man auf Seite 483 Folgendes finden:

śi Adj liegend

śi <IV>  Ātm: ...

(Siehe auch auf Seite 482:

śi und "ā~", dh "āśi" und die Bedeutungen "Liegen in oder auf", "jdm lästig werden"

und per >> ā  - 'herbei, her'<<

ergibt sich:

somit

"śi"  "liegend" aber ohne dem "herbei" , es drückt etwa aus, was stets in Ruhe ist, als das Unbewegte, Unverändliche, "Turiya", jenes "transzendentale Bewußtsein".

bzw

"jdm lästig werden" aber ohne dem "herbei", dh das "latent vorhandes jemandem lästig werden können", dh den Zustand der "Unwissenheit", "Unerleuchtetheit"; man möchte eben nicht jemandem "lästig werden", man sucht das Ruhen in "Korrektheit" usw: "Wer das Gemüt durch das Selbst zur Ruhe gebracht hat, findet das Glück im Verweilen", sagt König Janaka (oder auch wird von Rishi Vasishta) zitiert an einer Stelle im "Yogavasishta".









śī = nicht das herbeiführen, was dazu führt daß man anfängt zu liegen (es geht also nicht darum einzuschlafen), man verbleibt im Wachzustand.

oder auch:

für śī = nicht das herbeiführen, was dazu führt, daß man jmdm (inkl. sich selber) lästig wird (es geht nicht darum am Ende aggressiv, lästig zu sein; es geht um etwas Beruhigendes, Besänftigendes; es wird nicht das herbeigeführt, was einem lästig ist, nämlich die andauernde gedanklichen Aktivitäten, dauerndes wollen, wünschen usw)

 


Nachdem, lt. Jutta Zimmermann's Sanskrit-Grammatik („Sanskrit, Devanagari“ , Raja Verlag,  verfaßt von Jutta Marie Zimmermann, ISBN 3-936684-06-5, 1. Auflage 2003) bzw jenem Büchlein zur Aussprache des Sanskrit von Yoga-Vidya („sanskrit, Aussprache des Sanskrit-Alphabets, wichtiger Begriffe des Yoga und gängiger Mantras“, zsammengestellt und gesprochen von Catharina Kiehnle, 1. Auflage , Januar 2018, Yoga Vidya Verlag in der Yoga Vidya GmbH, ISBN 978-3-943376-27-2)

"ś" nunmal wie "Sch" gesprochen wird hat man die Bestandteile von shirim und shiring also beisammen.

Damit ergeben sich "shirim" und "shiring" analog wie bei  "hirim" und "hiring".

ś + ri + iṅg = shirīng

"nicht das herbeiführen, was dazu führt, daß es einem lästig wird - "ohne Richtung beweglich -  beweglich"  bzw


oder auch:

"Deshalb - "liegend" aber ohne dem "herbei" -  beweglich" oder auch

"Deshalb" - "latent vorhandes jemandem lästig werden können" - "beweglich" bzw

"Nämlich" - "latent vorhandes jemandem lästig werden können" - "beweglich".

Letzteres ist genau das weswegen man "TM" macht, um "frei von Zorn zu werden" (das war Swami Brahmanda Saraswati schon sehr wichtig als im Kindesalter seinen "Meister" suchte und in Swami Krishnananda schließlich fand. Es paßt also sehr genau zu jenem Bereich aus welchem "TM" nunmal herkommt. Jenes "latent vorhandene jemandem lästig werden können" wird als "beweglich", nicht unabänderliches Schicksal betrachtet und im Rahmend es "Transzendier-Vorgangs" wird es hinter sich gelassen, um im Zustand reinen bewußtseins jenseits der Gegensatzpaar "gut und böse", "rein und unrein", "schön und unschön" zu gelangen und per Ergänzung des Bereichs der Aktivität um regelmäßige TM-Ausübung morgens und abends ein dauerhaftes Verankertsein, "Gegründesein" im "reinen Bewußtsein" zu erlangen. (Aufgrund seines "Transzendentseins" kann nunmal das "reine Bewußtsein" mit Wachen, Träumen und Schlafen auf natürliche Weise co-existieren. Dazu passen auch etliche passagen in Mr. Mahesh's Kommentar zu den ersten 6 Kapiteln der Bahagavad Gita und seine Erläuterungen betreffs der Transzendentalen Meditation, die er in diesen sicherlich auch religiösen Text sachlich-neutral einstreut: "Gefestigt im Sein, handle". "TM" erblickt Mr. Mahesh, gemäß seines Kommentars, va in Versen "sei ohne die 3 Gunas, in Reinheit ewig fest" und jenes "gefestigt im Sein, handle".

Ersteres (>> "Deshalb - "liegend" aber ohne dem "herbei" -  beweglich" << drückt aus, daß die Co-Existenz von "transzendentalem Bewußtsein" mit dem Bereich des Handelns natürlicherweise möglich ist und daß das Erlangen von Samadhi, Turiya, "transzendentalem Bewußtsein" nichts mit einem Zustand des "Nichts", des "Todes im Sinne von einfürallemal aus sein mit dem Lebendigsein" zu tun hat. "Es ist tiefe Ruhe immer da und der Bereich des Handelns coexistiert damit"; die "Ruhe" muß nicht erst hergebracht werden; sie coexistiert mit Wachen, Träume und Schlafen; siehe auch Swami Shantanand's Ausführungen zu "Meditation" und jenem "unendlichen Ozean der Ruhe und Stille".

ś + ri + im = śrim (shirim)

śī = nicht das herbeiführen, was dazu führt daß man anfängt zu liegen (es geht also nicht darum einzuschlafen)

oder auch:

für śī = nicht das herbeiführen, was dazu führt, daß man jmdm (inkl. sich selber) lästig wird (es geht nicht darum am Ende aggressiv, lästig zu sein; es geht um etwas Beruhigendes, Besänftigendes; es wird nicht das herbeigeführt, was einem lästig ist, nämlich die andauernde gedanklichen Aktivitäten, dauerndes wollen, wünschen usw)



ri  - "Springbrunnen-Hahn aufdrehen und aufgedreht lassen" und dieses "herbei" soll nun weg, dh man betrachtet wieder das "in sich ruhende Wasser", man hat auch sowas wie "Fließen-Könnendes", "Flüssigkeit", also wieder kommt man zur Möglichkeit des Beispiels "Ozean"; sich ohne Richtung bewegend", "in Bewegung seiend

śrim verbindet ś - die verborgenen Bemühungen des Wachzustands, des Alltags, das Bemühen "nicht das herbei zu führen, was dazu führt daß man anfängt zu liegen (es geht also nicht darum einzuschlafen)", aber auch daum ,nicht das herbei zu führen, was dazu führt, daß man jmdm (inkl. sich selber) lästig wird (es geht nicht darum am Ende aggressiv, lästig zu sein; aber auch "konzentriert zu bleiben", daß einem die eigenen Idden, Wünsche usw nicht anfangen lästig zu sein, wenn man sich doch zu konzentrieren hat, konzentriert und zuverlässig etwas zu tun hat - mit "M", was für Schlafzustand steht; Bindeglied ist "ri" "sich ohne Richtung Bewegendes". Es geht also um "Ruhevolle Wachheit", um Turiya. Reines Bewußtsein ist eben wie ein "sich ohne Richtung bewegendes etwas", es ist wie ein Ozean und die Wellen sind vorrübergehende Phänomene und die Option dazu aber ewig. verhaftet zu sein in die Wellen heißt immer und immer wieder Geburt und Tod zu erleiden. Die umfassende Sicht reinen Bewußtseins zu erlangen, im reinen Bewußtsein verankert zu sein, heißt Freiheit von Geburt und Tod, was nicht das Ende der "Welle" zu bedeuten hat.

Insofern  findet auch śrim so eine meditationsbezogene, neutrale Meditation beschreibende Bedeutung.

 


Selbstverständlich gibt es dazu Passendes in der Mandukya-Upanishade zu finden, die man am Besten samt des Kommentars von Shankara ergänzend mal liest.

ad Turiya:

Shankara's Vorrede zu Vers

>>

Shankara’s Vorrede zu Vers 7:

Das vierte Viertel, welches nun Thema (zwecks Erklärung) ist, bedarf der Beschreibung.
Dies geschieht  im Text mit den Worten. "Nicht des inneren Objekts bewußt seiend." Es (Turīya) zeigt, besagt daß es nicht möglich wäre, daß es unmöglich ist, es zu beschreiben oder mit Worten anzudeuten, anzuzeigen; es ist vielmehr so, daß jeglicher Sprachgebrauch - ob unterstützend, zustimmend oder auch ablehnend - es nicht auszudrücken vermag. Deshalb wird versucht Turīya mittels der Negation aller Attribute, Sinnbilder, Symbole (typischer Eigenschaften) anzudeuten, als existent zu zeigen.

 (Einwand) -  Dann wird, erscheint es als nutzlos, sinnlos, nichtig, leer, anfechtbar, als Śūnya.

(Antwort) - Nein,weil es für das Vorstellungsvermögen unmöglich ist ohne einer Grundlage, ohne einer Substanz für die Substanziellheit von Vorstellungen zu existieren. Die Vorstellung, die Illusion von Silber, einer Schlange, eines Menschen oder auch einer Luftspiegelung, einer Fata Morgana, usw, ist nicht als existent vorstellbar, wenn man nicht ein entsprechendes Medium, eine korrespondierende Trägersubstanz, eine dazugehörige Grundlage als die "Mutter", den "Hervorbringer" des Perlmuts als Silber und dazu der Existenz von Perlmut, der Schlange als Seil und also die Existenz eines Seiles sowie eines Baumstammes oder auch einer Wüste, usw hat.

(Einwand) - Wenn dem so wäre, sollte Turīya  mit Worten angedeutet werden können bzw erklärend darauf hingewiesen werden können statt mit der Negation jeglicher charakteristisieren sollender Eigenschaften. Es ist nämlich die Grundsubstanz, das Medium, die Grundlage all solcher Vorstellungen wie Prāṇa, usw; das ist wie bei Krügen, usw, welche die Grundlage, das Medium für Wasser, usw sind und die durch solche Worte bezeichnet, geklärt, erfaßt werden.

(Antwort) - Die Idee des Prāṇa, usw. (vorausgesetzt, daß es in Turīya existiert), ist so unwirklich wie die falsche Vorstellung, Idee daß es sich bei Perlmutt um Silber handle, es sich bei einem Seil um eine Schlange handle, usw. Eine Beziehung zwischen dem/einem Wirklichen und dem/einem Unwirklichen kann nicht mit Worten ausgedrückt werden, weil so eine Beziehung seinerseits nicht-existent ist bzw wäre. Turīya kann, nicht das Objekt irgendeines anderen Instruments des Wissens bzw Wissenerlangens (so wie zB das Wahrnehmen/die Wahrnehmung) sein; anders ist das bei zB "Kuh", usw; das liegt an seiner einzigartigen Natur, welche auf dem Nichtvorhandensein von Upādhis beruht. FürĀtman kann als Eigenschaft sowas wie eine Bezeichnung für eine ganze Sorte von Objekten, ein Gattungsbegriff, wie zB  "Kuh", usw nicht passend sein; Ātman kann so eine Sammel-Eigenschaft nicht zugesprochen werden; das liegt daran bzw das folgt daraus, daß es ohne jegliche Upādhis - oder auch,  anders gesagt - , ohne jegliche Attribute ist, attributlos ist. Es hat weder Gattungseigenschaften, es hat weder Eigenschaften, die mit einem Sammelbegriff beschrieben werden könnten, noch hat es spezielle Charakteristika, speziell-konkrete Eigenschaften, weil es Eines ist ohne zwar ohne ein Zweites. Es ist,  anders als beispielsweise bei einem Koch bw dem Begriff "Koch", nicht möglich, es durch irgendwelche Tätigkeiten, die darin ihre Ursache bzw ihren Ursprung hätten - oder auch anders gesagt, die davon ausgehen, darin  entstehen - zu wissen;  das liegt daran, daß daraus keine Handlungen entspringen, es nicht die Ursache von/der Handlungen ist. Es kann nicht durch Attribute, Eigenschaften wie "blau", usw beschrieben werden, weil es aller Egenschaften bar ist. Deshalb hat man als Folgerung, daß Turīya nicht durch irgendeinen Namen, irgendeine Bezeichnung angezeigt, angedeutet, dargestellt werden kann; es ergibt sich, anders gesagt, daß auf Turīya nicht mittels irgendeiner Bezeichnung, eines Namens hingewiesen werden kann bzw daß es nicht mit einem Namen, einer Bezeichnung gerufen, aufgerufen, auf es hingewiesen bzw es beschrieben werden kann; es könnte mit keiner Bezeichnung "benannt" werden; man kann Turīya keinen Namen geben, womit man es rufen bzw darauf hinweisen könnte.

(Einwand) -  Dann wäre Turīya sowas wie "Hörner eines Hasen" und die eigene Erforschung, Bemühung,  es zu finden, zu erkennen, zu erlangen - oder auch anders ausgedrückt, das eigene Streben danach - wäre sinnlos, würde erfolglos bleiben.
(Antwort) - Nein, Das Wissen über Turīya als identisch mit dem Selbst (Ātman) zerstört das starke Verlangen nach Objekten, welche "nicht-selbst" sind; es ist wie beim Wissen über Perlmut (das irrtümlich für Silber gehalten wird, mit Silver verwechselbar ist), das den Wunsch nach (illusionärem) Silber beseitigt, überwindet, überlistet. Wenn nämlich das Einssein von Turīya und Selbst verwirklicht, wahrheitsgemäß erkannt wurde, dann kann es nicht mehr sein, daß man von Unwissenenheit, Wünschen sowie Lust, den entsprechenden falschen Auffassungen sowie Irrglauben (welche die Folge von Unwissenheit sind) getäuscht wird und es gibt auch für Turīya keinerlei Grund nicht als identisch mit dem Selbst gewußt zu werden. Das ist so, weil alle Upanishaden auf dieses Ende nur als evident seiend gemäß "Jenes bist Du" , "Dieses Ātman ist Brahman", "Jenes ist wahr und jenes ist Ātman", "Das Brahman, das direkt und auch indirekt erkannt wird sowie erkennbar ist", "Er/Es ist ebenso sowohl außen als auch innen als auch ohne Ursache" , "All dieses ist wahrlich Ātman", usw hinweisen. Dieses ureigentliche, sehr wohl seiende Ātman wird schon immer, seit altersher beschrieben als das was der höchsten, letztendlichen Wirklichkeit ebenso dessen Verfassung, dessen "So-Sein-wie-es-ist" als auch dessen Gegenteil (9) (dem Unwirklichen) gibt; analogerweise wird es darüberhinaus auch als "vier Viertel habend" beschrieben. Sein unwirklicher (illusionionärer, täuschungscharakter-habender) Aspekt wird von altersher beschrieben als wegen Unwissenenheit so seiend - das wird so beschrieben als wie die von Illusion verursachte Existenz einer Schlange in einem Seil - und welcher betreffs seiner Eigenschaften die drei Viertel habe und von dessen Natur her es sich verhält/verhalte wie bei Same und Sprößling (10). Jetzt wird (in dem folgenden ŚrutiTurīya - welches nicht von der Art der Verursachungen, Ursachen  ist, sondern von der Art, Natur der  Höchsten, letztendlichen Wirklichkeit (also, im Vergleich, dem Seil entsprechend) ist - durch Negierung (ii) der drei Zustände, die weiter oben aufgezählt und dargelegt wurden - welche, im Vergleich, der Schlange, usw entsprechen -, beschrieben.

Anandagiri Tika (Glossarium)
(9) Dessen Gegenteil - dh die illusionären Objekte, nur aus Täuschung, Getäuschtheit heraus existenten Objekte. Es ist eine Tatsache, daß nur Brahman existent ist und Brahman das Eine ebenso ist wie Alles. Nichts, was als unwirklich zu bezeichnen ist, existiert jemals und existierte auch niemals. Das was unwissenden Wesen unwirklicher- oder illusionärerweise bzw als unwirklich oder auch illusionär erscheint ist - aus der Sichtweise eines konsequenten, höchsten Standpunkts von Advaita - ebenfalls Brahman. Deshalb ist alles aus Brahman zusammengesetzt, deshalb schließt Brahman alles ein, Brahman umfaßt alles. <<

(10) Same und Sprößling - Die Eigenheit der drei Zustände wird damit erklärt, daß sie eine/die Beziehung  von Ursache und Wirkung haben und dies analog zum Beispiel von "Same und Sprößling"

Mandukya Upanishade Vers VII: Turiya ist nicht das was der inneren (subjektiven) Welt bewußt ist, noch ist es das was der äußeren (objektiven) Welt bewußt ist, noch ist es das was beider bewußt ist, noch ist es eine Masse Bewußtsein. Es ist nicht einfach Bewußtsein noch ist es Nichtbewußtsein. Es ist unwahrgenommen, nicht in Bezug zu etwas seiend, nicht umfassbar, nicht erreichbar im Bereich der Schlußfolgerung/des Schlußfolgerns, undenkbar und unbeschreibbar. Es ist die Essenz des Bewußtseins, die sich als das Selbst in den 3 Zuständen manifestiert; es ist das Aufhören aller Phänomene; es ist voll und ganz Friede, voll und ganz Glückseeligkeit und nicht-dual. Dies ist es was als das Vierte (Turiya) bekannt ist. Es ist Atman und dies hat verwirklicht  zu werden.

Shankara's Kommentar zu Vers 7:

(Einwand) - Der Gegenstand war es, Ātman  als vier Viertel habend zu beschreiben. Einfach mittels der Beschreibungen der drei Viertel, wird das Vierte als etwas eingeführt was mit der grundlegenden Eigenschaft der erster Drei, nämlich jenem "des Subjekts sich bewußt seiend" - unvereinbar ist und das schlicht-und-einfach so nicht dargelegt werden kann, anders ist;  es wird als etwas klargemacht was grundlegend anders ist als jene drei, die per "des Subjekts sich bewußt seiend" dargestellt wurden und werden können. Deshalb hilft die Negation (von Attributen, Eigenschaften, die im Zusammenhang mit den ersten drei Vierteln gebraucht wurden, Sinn machen und damit in Zusammenhang stehen.) nicht weiter, wenn es darum geht das Turīya anzudeuten, wißbar zu machen; es hilft nicht weiter es implizit zu versuchen, wie es in der Feststellung "Turīya ist das was sich nicht irgendeiner Sache, nicht irgendeiner Person, überhaupts nicht irgendetwas bewußt ist" udgl versucht wird. .

(Erwiderung) - Nein. So wie die Natur des Seils erkannt wird indem man dessen illusionäre - nur in Täuschung existente - Erscheinung als Schlange - analoges gilt bei anderen solchen Täuschungen wie Kaninchen mit Hörnern, (oder auch das Beispiel von Markus Barwasser, alias Herr Pelzig: "Busch, der als Bär angesehen wird") , usw -  negiert, bezweifelend hinsieht, dessen Wirklichkeit negierend durchschaut und durchschauen kann, so ist es die Absicht das eigentliche Selbst, das in den anderen Zuständen trotzdem das bleibt was es ist -  fortbesteht, davon weder vernichtet werden kann noch vernichtet wird -, als Turīya zu etablieren, das Turīya so außer Frage zu stellen. Das geschieht hier geradeso wie bei (der großartigen vedischen Feststellung ) "Du bist Das". Wäre Turīya tatsächlich irgendwie verschieden von Ātman, der/die/zwi/das in den drei Zuständen fortbesteht, von den drei Zuständen in seiner Existenz nicht beeinträchtigt wird, dann würden die Lehren der Schriften - jenbezüglicher Texte - bedeutungslos sein, weil es keinerlei Instrument zur Erlangung von Wissen  (betreffs Turīya) geben würde. Oder aber es wäre die unweigerliche Alternative, die einzige andere Möglichkeit, nämlich absoluten Nihilismus - dh (siehe zB Macmillan- oder auch Langenscheidt-Online-Wörterbücher) Verneinung aller Werte, Nichtigkeit von allem; lt. Macmillan sind spezielle Richtungen des Nihilismus zB Atheismus, Autoritärheitsismus und Behaviourismus -  (śūnya), zur letztendlichen Wahrheit zu erheben. Wenn ein-und-dasselbe Seil irrtümlicherweise für ein Schlange, eine Girlande, usw gehalten wird, so ist das Wissen, welches aus dem Negieren, dem Nicht-Akzeptieren dieser Eigenschaften "Schlange", "Girlande" usw entsteht, das Mittel, um alle Unwahrheit über das Seil ans Tageslicht zu bringen und die Wahrheit über die Natur jener "Schlange", "Girlande", usw als "Phänomen von Täuschung" zu etablieren, zu gesichertem, gefestigten Wissen werden zu lassen; ebenso verhält es sich mit Ātman , der-  in den drei Zuständen, die mit unterschiedlichen  Charakteristiken, kennzeichnenden Eigenschaften verbunden sind - irrtümlicherweise für Antaḥprajña (sich des Subjektiven bewußt seins), usw gehalten wird: Das Wissen, das aus dem Negieren, aus dem Nicht-Akzeptieren solcher Attribute, Eigenschaften wie "das was sich des Subjektiven bewußt ist" erwächst, ist das Hilfsmittel, die Methode um die völlige, absolute Abwesenheit aller unwirklicher Phänomene der Welt (oder sogar auch Phänomenalität der Welt), die man mit Ātman verbindet, sich im Ātman vorstellt, sich im Ātman zusammenfantasiert,  zu etablieren, zu gesichertem Wissen werden zu lassen.
 Es ist eine Tatsache, es ist nunmal so, daß die zwei Ergebnisse, nämlich einerseits die Negation, das Zurückweisung, das Nicht-Akzeptieren, Nicht-Hinnehmen von (per Überlagerung entstehender, gleichsam eingeblendeter, hinzu gefügter) Eigenschaften und andererseits das Sich-Auflösens der nicht-wirklichen Phänomene, der nur aus Täuschung heraus existenten Phänomene gleichzeitig stattfinden. Deshalb ist weder ein zusätzliches (6) Wissensinstrument noch ein weiteres, anderes(7) Bemühen betreffs der Verwirklichung, des Erlangens von Turīya erforderlich und es muß auch nicht nach sowas gesucht werden. Mit dem Aufhören der Idee, es sei eine Schlange uä, wird die wahre Natur des Seils klar, offenkundig und  dies geschieht gleichzeitig damit, daß das Wissen über die Unterschiedlichkeit von Seil und Schlange erworben wird. Jene jedoch, die sagen, daß nur das Wissen einerseits und die Beseitigung der Dunkelheit (welche irgendein Behältnis umgibt) andererseits dann zusammen es ermöglichen (8) das Behältnis zu kennen, darüber Wissen zu erlangen, könnten ebensogut Folgendes behaupten bzw versichern oder auch als "wahr verkünden": Sowohl die Handlung des Fällens eines - natürlich verstorbenen - Baumes als auch das Auflösen der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Teilen jenes Körpers, der gefällt werden solle, funktioniere (auf andere Art und Weise) auch im Zusammenhang mit anderen Körperteilen. So wie man sagt, daß die Handlung mit dem Ziel einen - natürlich verstorbenen - Baum in 2 Teile zu teilen, mit der Teilung des Baumes in 2 Teile erfüllt wurde, so ist das auch mit dem Wissen, das angewandt wird, um das Behältnis als umgeben von jener Dunkelheit wahrzunehmen von der es umgeben wird: Es hat seinen Sinn&Zweck erfüllt, wenn dadurch die Dunkelheit beseitigt werden konnte, obwohl die Beseitigung der Dunkelheit, das Beseitigen von Dunkelheit nicht das beabsichtigte Ergebnis war. In so einem Fall ist insofern das Wissen über das Behältnis, welches untrennbar,unvermeidbarerweise sowie stets (10) mit der Beseitigung von Dunkelheit verbunden ist und einhergeht, nicht das Ergebnis, das von der Anwendung des Wissensintruments ausgeht. Geradeso verhält es bei dem Wissen, welches (in diesem Falle also nun) dasselbe ist, wie jenes, was sich aus der Negation, Zurückweisung, volkommenen Anzweifelung von Aussagen,  Prädikaten, Satzaussagen ergibt, die man in Hinblick auf die Unterscheidbarkeit, den Unterschied von solchen Attributen wie "der,die/zwi/das sich des Subjektiven Bewußtseiende" als "Ātman überlagernd", "Ātman angedichtet" usw unternimmt; es kann nunmal geradeso nicht (11) in Hinblick auf Turīya und dem Negieren, Zurückweisen solcher Attribute wie"der,die/zwi/das sich des Subjektiven Bewußtseiende" - welche nicht das zu erlangen beabsichtigte, anvisierte Ziel sind -  funktionieren. Das liegt daran, daß mit der Negierung, dem Zurückweisen solcher Attribute wie "der,die/zwi/das sich des Subjektiven Bewußtseiende", usw gleichzeitig, untrennbar verbundenerweise das Aufhören der Unterschiede, der Unterscheidbarkeit zwischen dem Wissenden, dem Gewußten und dem Wissen erreicht wird bzw sich einstellt. In diesem Sinne heißt es dann an späterer Stelle: "Dualität kann nicht sein und kann es nicht geben, wenn Gnosis, die Höchste, letztendliche Wahrheit (Nicht-Dualität), verwirklicht wurde". Das Wissen des Dualseins, der Situation der Dualität, des Verstehens der Welt als Dualität kann nicht auch nur einen einzigen Moment lang noch nach dem Moment des Aufhörens von Dualität existent sein. Falls es bliebe, so würde sich etwas ergeben was als "regressus ad infinitum" bekannt ist und infolgedessen würde die Situation der Dualität niemals enden. Deshalb ist es etabliertes Wissen, daß das Zum-Ende-kommen, das Aufhören solcher unwirklicher Eigenschaften wie "bewußt sein des Subjektiven", usw, welche Ātman überlagert sind, durch welche Ātman verschleiert, verdeckt ist, geschieht gleichzeitig zum Erlangen sicheren Wissens über Ātman, welches seinerseits das Mittel (pramāṇa)  für die Negation, das Bezweifeln, das Negieren von Dualität ist.  Mittels der Feststellung, der Aussage, daß es (Turīya) "nicht des Subjektiven bewußt ist", wird bedeutet, daß es nicht “Taijasa” ist. Entsprechend wird mit der Feststellung, der Aussage, daß es "nicht des Zieles bewußt ist", wird verneint, daß es (TurīyaViśva sei/ist, dh es wird klargemacht daß es (Turīya) nicht Viśva ist. Indem gesagt (genauer geschrieben steht) wird, daß es "weder des einen noch des anderen bewußt ist, weder dem einen noch dem anderen anhaftet", wird festgehalten daß Turīya auch keiner der Zustände zwischen dem Wach- und Traumzustand - keiner der Zustände wie halb Wachsein und halb Schlafen - ist. Durch die Feststellung, daß Turīya keine Masse, Ansammlung von Gewahrheiten, von Gewahrseinheiten ist ( wird klargestellt, daß es nicht der Zustand des Tiefschlafs ist - welcher für die ursächliche Verfassung sei und zwar aufgrund der eigenen Unfähigkeit, Wahrheit und Fehler (im Tiefschlaf)  auseinander halten zu können, zwischen Wahrheit und Fehler, Irrtum (im Tiefschlaf) unterscheiden zu können. Indem es heißt, daß es "nicht einfach Bewußtsein" ist, wird mit festgehalten, die Schlußfolgerung ermöglicht, daß Turīya nicht auf einmal, nicht gleichzeitig  die gesamte Welt des Bewußtseins erkennen kann, Turīya kann das nicht durch einen einzigen Bewußtseinsakt geben. . Und zuletzt kommt mit der Feststellung, der Aussage, daß es nicht "unbewußtsein" ist, zum Ausdruck, daß Turīya nicht Nicht-Gewahrsein, nicht wie ein nicht-empfindenkönnenende Etwas ist, nicht ist wie "Materie".


(Einwand) - Weiterhin bleibt die Frage, wie solche  Attribute wie "bewußtsein des Subjektiven", usw - welche (unmittelbar, zunächst mal) wahrgenommen werden als  "denkbar möglich" im Zusammenhang mit Ātman, mit Ātman irgendwie ja doch einhergehen oder auch einhergehen zu scheinen -,  es schaff(t)en - trotz der Vorstellung von Ātman, trotz des Begriffs Ātman -   irgendwie weiterbestehen zu können,  nur durch einen Akt des Negierens, ernsthaft Bezweifelns, Zurückweisens - analog zur Schlange, oä, die in einem Seil wahrgenommen wird, für ein Seil, gehalten wird -  nicht-existent werden, verschwinden, als absurd erkannt werden könnten (mittels eines Akts der Negierung, des Zurückweisung, ernsthaften Bezweifelns)?

(Antwort) - Obgleich die Zustände (Wachen und Träumen) wirklich von der Essenz, von der grundlegenden Substanz her Bewußtsein selbst sind und sie insofern nicht voneinander verschieden sind (aus der Sicht der Substanz her - Anmerkung des Übersetzers: Bei Rishi Vasishta findet man im Yogavasishta immer wieder das Beispiel, wonach ein Ring aus Gold ja doch letztlich auch als  "Gold" begriffen werden könne und insofern nichts als Gold sei und die ganze Form Gold auch sei, in und aus Gold existiere; insofern wären eben ein Ring aus Gold und eine Kette aus Gold  - je nach Betrachtungsweise - dasselbe, nämlich Gold; für jemand der "Altgold" ankauft, ist das nunmal so; ist es Gold derselben Güte, ok, dann zählt für so jemanden, gemäß dieser Betrachtunsgweise - alsdann nur "noch" das Gewicht; Hauptsache die beiden durchaus ja verschiedenen Dinge sind von der Substanz her ein-und-dasselbe; ein/eine/ön Küntsleroinzwi würde das wiederum in den allermeisten Fällen sehr viel Anders sehen; es sei denn es wäre beides "Schrott" und allenfalls sinnvollerweise auf den passenden "Schrotthaufen" zu bringen -) ist es jedoch so, daß es beobachtbar ist,  erlebbar ist, daß der eine Zustand sich in den anderen verwandelt und das ist nunmal ebenso wie bei den Erscheinungsweisen von Schlange, "Linie im Wasser", usw, die von ihrer eigentlichen, grundlegenden Substanz her nichts anders als ein Seil, odgl sind. Aber das Bewußtsein selbst ist wirklich, weil es sich niemals verändert. (Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: Der Eine sieht in dem Seil eine Schlange; ein Anderer sieht darin eine Girlande; Einer der Beiden mutmaßt dann zB: "Achja, ich denke doch daß Du recht hast und daß es wirklich eine Schlange ist und doch keine Girlande", usw usf, dh es wird von einer illusionären Vorstellung zu einer anderen illusionären Vorstellung gewechselt und die Illusionärheit beider, die Illusionärheit all dieser Vorstellungen wird dabei nicht erkannt, dh das Anhaften, Verhaftetsein in die Illusion als Solcher besteht fort.)

(Einwand) - Bewußtsein wird als sich verändernd (verschwindend) im Tiefschlaf wahrgenommen. Oder auch anders ausgedrückt: Man sieht aber doch, daß im Tiefschlaf das Bewußtsein sich verändert indem es verschwindet.

(Erwiderung, Gegenrede) -  Nein. Der Zustand des Schlafes ist eine Erfahrung, eine Angelegenheit von Erfahrung. Die Śrutis sagen dazu: "Das Wissen des Wissenden ist niemals nicht vorhanden, geht nicht verloren, ist niemals abwesend".

Aus diesen Überlegungen ergibt sich Folgendes: Es (Turīya) ist "ungesehen", "unsichtbar"; und weil es ungesehen, unsichtbar ist, ist es unfaßbar, unbegreiflich, unzugänglich. Turīya kann mit den Handlungsorganen nicht gewahr gemacht, nicht gefaßt werden, nicht ergriffen werden. Alakṣanam bedeutet "nicht schlußfolgerbar", "nicht herleitbar", weil es keine Liṅga (allgemeine Charakteristik, beschreibende Eigenschaft) für dessen Schlußfolgerbarkeit gibt. Deshalb ist Turīya "undenkbar", "unvorstellbar", "jenseits des Bereichs des Denkens" und insofern (mit Worten) nicht beschreibbar, unbeschreiblich. Es ist, von seinem Wesen her, von der Natur des Bewußtseins, das aus Selbst besteht. Turīya sollte gewußt werden indem man jenes Bewußtseins anstrebt, "lokalisiert", welches sich in den drei Zuständen, also viz (Wachen), usw sich nicht verändert - , welches in den drei Zuständen immer dasselbe ist, stets gleichbeibt, immer es selber bleibt - und dessen Natur jene eines einheitlichen, absoluten, einzigartigen, autonomen Selbsts ist. Der Satz könnte aber auch bedeuten, andeuten, daß einzig und allein das Wissen des einen, einzigartigen Ātman das Mitteln zur Realisatíon, Verwirklichung, "Erkenntnis", zum Erlangen des Turīya ist und daß deshalb Turīya das Wesen, die Essenz dieses Bewußtseins, Selbsts bzw Ātman ist. Die Śruti besagt auch : "Es sollte bzgl desölbigen meditiert werden als Ātman." Manche Attribute, Eigenschaften, Beschreibungsversuche wie "bewußt seiend des Subjektiven", usw, die in Verbindung stehen mit bzw einen Bezug haben zu den Manifestationen, Ausprägungen (so wie Viśva usw) in jedem der drei Zustände wurden bereits zurückgewiesen, negiert, für null und nichtig erklärt.


Nun wird Turīya beschrieben als "das Aufhören, Zuendegekommensein von Illusion" (das Aufhören von Täuschung, das Aufhören des Maya-Ausgeliefertseins, Das Aufhören des Verhaftetseins in Unwahrheit, Ruhe haben von Verhaftetsein in Täuschung) und indem das so getan wird, werden die Attribute, die Eigenschaften - welche  die drei Zustände , viz., das Wachen,Wachsein, usw charakterisieren, ausmachen - negiert, als für nicht auf Turīya zutreffend erklärt.   Infolge dieser Überlegungen und Situation her ist es "immer, stets, dauerhaft friedvoll", dh ohne irgendwelche Äußerungen, Anzeichen, Symptome von Veränderlichkeit, Veränderung  und es ist "durch-und-durch glückselig" . Weil es "nicht-dual", nicht zwigespalten, nicht in sich widersprüchlich ist, dh  illusionäre Ideen, Vorstellungen, Konzeptionen von Unterschiedlichkeit ihm fremd sind, wird es Turīya, das "Vierte" genannt und das auch insofern als es, von seinem Charakter, seinem Wesen her, völlig verschieden ist von den drei Vierteln, welche blose Erscheinungsweisen, Erscheinungsformen sind. "Dies ist wirklich und wahrerweise Ātman und es sollte gewußt werden" heißt es im Hinblick  darauf, daß die vedische Aussage "Jenes bist Du" auf jenes beziehungslose, unabhängige, eigenständige Ātman (Turīya) hinweist, welcher (wie im Beispiel Seil-Schlange) wie das Seil ist und ganz-und-gar verschieden, getrennt, unabhängig von der "Schlange", der Linie auf dem Boden, nem Stöckchen, usw, welche blose Erscheinungsweisen, Ansichtssachen, Erscheinungen infolge von Täuschungseffekten sind, nur in der Einbildung existieren. Jenes  Ātman - welches an Stellen der Śrutis als "ungesehen, aber der/die/zwi Seherinzwi oder auch Rishi", als  "Das Bewußtsein des/der/dös Seherinzwi ist niemals nicht vorhanden, ist niemals weg", usw bezeichnet, beschrieben wird - sollte gewußt werden. (Das nicht umfaßbare, nicht begreifbare, unfassbare, unverständliche) Turīya "sollte gewußt werden" und dieses wird ausschließlich auf der Basis des Standpunkts der zuvor unbekannten Verhältnisse so gesagt und das weil "Dualität" nicht existieren kann können, wenn die höchste Wahrheit, die letztendliche Wahrheit gewußt wird, erkannt worden ist.           



Anandagiri Tika (Glossarium):


6 Zusätzliches Instrument, usw - Kein Wissensinstrument kann Turīya etablieren, wegen seiner Natur des Nicht-Verbundenseins, der Nicht-Dualität. Selbst bei der Śruti, welche Turīya darlegt, sich mit Turīya befaßt, geht es nur um das Negieren desen was unwirklich, relativ und Nicht-Brahman ist.


7 Weitere Bemühungen - .... Deshalb kann die Verwirklichung von Turīya nicht als das Ergebnis irgendeines speziellen Wissensinstruements oder auch irgendeiner Yogapraxis definiert werden.(Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: Der Begriff der Wahrscheinlichkeit kann nicht definiert werden als der Grenzwert - im Sinne der Analysis - der relativen Häufigkeiten bei unendlicher Wiederholung des zugehörigen Zufallsexperiments, weil es kein Zufall mehr wäre, wenn es zwischendrin nicht passieren könnte, daß eben einige Millionen Male hintereinander zB die "5 gewürfelt" werden könnte und damit das Konzept der Konvergenz im Sinne der Analysis scheitert. Herr Kolmogoroff löste das Problem schließlich indem er die grundlegenden Eigenschaften von "Wahrscheinlichkeit" als Axiome an den Anfang stellte und sich daraus dann der Zusammenhang zwischen relativer Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit - bei geeigneten Vorraussetzungen an das "Zufallssexperiment" - als "Konvergenz nach Wahrscheinlichkeit" - siehe "zB Bernoulli's Gesetz der großen Zahlen", das mit Mitteln der Schulmathematik und einem etwas größeren Maß an Bemühung noch "leicht" allen, einigermaßen erfolgreich Mathematik lernen könnenden Schülerinzwis, zu beweisen ist - als Schlußfolgerungen ergibt. Allerdings folgt daraus auch, daß u.a. auf der Menge aller Teilmengen des 3-dimensionalen reellen Raumes nie&nimmer der Begriff Wahrscheinlichkeit angewendet werden kann; man kann schlichtweg kein "Wahrscheinlichkeistmaß" definieren, womit man den Ereignisse in diesem Mengenystem jemals korrekterweise Wahrscheinlichkeiten zuordnen könnte, dh es gibt bzgl. jenes Mengensystems grundsätzlich keine "Meßbarkeit" mit "Wahrscheinlichkeiten")


8 Ermöglicht, usw - Damit ist gemeint, daß das Wissensintrument, neben der Beseitigung der, das Gefäß umgebenden, Dunkelheit noch ein weitertes positives Ergebnis hervorbringt/hervorbringe, nämlich den deutlichen Beweis, die Offenbarung, die Sichtbarwerdung des Gefäßes


10 - untrennbar verbunden, usw - Es ist weil das Gefäß existiert, selbst wenn es von Dunkelheit umhüllt ist.


11 Kann nicht funktionieren. Dies ist so, weil Turīya Wissen selber ist. Daher kann kein Instrument des Wissens in Bezug darauf wirken. Turīya bedarf keiner Bergündung oder auch eines Beweises, weil es immer existiert. Das Wissensintrument beseitigte lediglich die Attribute, die Ātman fälschlicherweise überlagert, angedichtet wurden. Das Wissensinstrument (Wahrnehmung) macht solange Sinn und bleibt bezüglich eines Objekts tätig, bis das Objekt (als Brahman) erkannt wurde.



Gaudapa's Karika (Kommentar von Gaudapa):

10 Turiya, der unveränderliche Regent, Regler ist fähig alle Qualen, alles Elend, allen Jammer, alle Not zu beseitigen. Indem alle anderen Wesen, eigenständigen Seinsheiten,Einheiten unwirklich sind, wird der nicht-duale Turiya alleine als strahlend, voller Ganz und all-durchdringend gewußt.

 


iv) Nur wieso sollten alle TM-Mantren sich von ainga und shiring ableiten?

Nochmals das Zitat der ev. Schriftenmission - bzw Haak/Gandow - dazu:


Zu "ainga" schrieb ich bereits als es darum ging.

Was ergab der Blick in die Sanskrit-Sprache bzgl "shiring" als angebliches "Basismantra"von dem der Rest der TM-Mantren abstamme?

>> ś + ri + iṅg = shirīng

"nicht das herbeiführen, was dazu führt, daß es einem lästig wird - "ohne Richtung beweglich -  beweglich"  bzw


oder auch:

"Deshalb - "liegend" aber ohne dem "herbei" -  beweglich" oder auch

"Deshalb" - "latent vorhandes jemandem lästig werden können" - "beweglich" bzw

"Nämlich" - "latent vorhandes jemandem lästig werden können" - "beweglich".


Dazu stellte ich fest:

>> Letzteres ist genau das weswegen man "TM" macht, um "frei von Zorn zu werden" (das war Swami Brahmanda Saraswati schon sehr wichtig als im Kindesalter seinen "Meister" suchte und in Swami Krishnananda schließlich fand. Es paßt also sehr genau zu jenem Bereich aus welchem "TM" nunmal herkommt. Jenes "latent vorhandene jemandem lästig werden können" wird als "beweglich", nicht unabänderliches Schicksal betrachtet und im Rahmen des "Transzendier-Vorgangs" wird es hinter sich gelassen, um im Zustand reinen Bewußtseins jenseits der Gegensatzpaar "gut und böse", "rein und unrein", "schön und unschön" zu gelangen und per Ergänzung des Bereichs der Aktivität um regelmäßige TM-Ausübung morgens und abends ein dauerhaftes Verankertsein, "Gegründesein" im "reinen Bewußtsein" zu erlangen. (Aufgrund seines "Transzendentseins" kann nunmal das "reine Bewußtsein" mit Wachen, Träumen und Schlafen auf natürliche Weise co-existieren.) <<

und gegen Ende dann:

>>  siehe auch Swami Shantanand's Ausführungen zu "Meditation" und jenem "unendlichen Ozean der Ruhe und Stille". <<


Jamei, das ist das Thema bei "TM", bei Vedanta, bei Advaita-Philosophie und es ist nicht ersichtlich, wieso die anderen "Mantren" von "ainga" und "shiring" abstammen sollten. Allerdings wenn dem schon so wäre, dann hatten ja gerade diese 2  Sanskrit-Worte in deren Bedeutungsmöglichkeit - gemäß der Sanskrit-Sprache - sich als besonders einfach und "vedantisch", "advaitaisch" sowie "klassisch TM-isch nicht-religiös" aufklärbar herausgestellt.

Hierzu nochmals das Vorwort von Professor Deussen zur Mandukya-Upanishade und Gaudapada's Karika:

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/SechzigUpanishadsdesVeda_11198672#597

Achso, worüber regten sich Pfarrer Haak, Gandow, jenen  "ev. Schriftenmissions-Leute", CDU/CSU und jene Bundesregierung eigentlich so auf? Wieso vermochten  das jene gewissen Gerichte bzw damaligen Richterinzwis nicht aufzukären?



H) Fazit:

Damit wurden alle "TM-Mantren" gemäß der "Zauberformel-TM"-Liste anhand der Sanskrit-Sprache klar erläutert und deren nicht-religiöser Charakter nachgewiesen



a) ergänzende Anmerkung:

In den sog. "TM-Fortgeschrittentechniken" ginge es lt. Kritikerinzwi-Seiten

 ums sowas wie:

"Shri hrīṁ  namah"

"Shri śrīṁ namah"

"Shri krīṁ namah"

 

Gemäß www.pushpak-"Maha Nirvana Tantra"'s Sätzchenbildungsart müßte es heißen:

>>

"Shri hrīṁ ... svaha"

"Shri śrīṁ ... svaha"

"Shri krīṁ ... svaha"

<<

Daraus wurde bei Mr. Mahesh dann - lt. jener Kritikerinzwis-Seiten - (zitiere ich gelegentlich noch genau):

"Shri hrīṁ  namah"

"Shri śrīṁ namah"

"Shri krīṁ namah"

Dabei wurde offenbar das "paramēśvari" weggelassen.

"paramēśvari" hat auch religiöse Qualität; es ist darüberhinaus ein Mädchenname ist - , wie zB https://www.pitarau.com/meaning-of-parameswari zeigt:

>> Orginal:                                      meine Übersetzung in die deutsche Sprache

   Parameswari परमेश्वरी                            - Parameswari परमेश्वरी 

  • Suitable for Girl                                               - geeignet für Mädchen
  • Unique name                                                   - einzigartiger Name         
  • 5 syllables and 11 letters                               - 5 Silben und 11 Buchstaben
  • pronounced as paramezvarI                         - gesprochen als paramezvarI
  • Hindi (Sanskrit) परमेश्वरी                                   - auf Hindi und Sanskrit geschrieben als: परमेश्वरी

Parameswari meaning: Supreme goddess << - Bedeutung von "Parameswari": höchste Göttin

und auch:


>>

Literal meaning of Parameswari:

The name is derived from Sanskrit, where its primary meaning is "the supreme sovereign goddess". It is a name of the goddess Durga or Parvatl. <<

(von mir übersetzt ins Deutsche:) wortgetreue Bedeutung von Parameswari: Der Name leitet sich aus dem Sanskrit her, wo dessen hauptsächliche Bedeutung "die höchste souveräne, führende Persönlichkeit und königinliche Göttin". Es ist ein Name der Göttin Durga oder auch von Parvati.



>>

Intended meaning of Parameswari:

The baby name Parameswari is a Sanskrit compound, joining the words Param, meaning supreme and Eswari, meaning sovereign goddess. Thereby, Parameswari can be loosely translated as "the supreme sovereign goddess".
Parameswari finds reference in Harivansha (हरिवंश) in which Parameswari is the name of goddess Durga. Parameswari finds mention in the Ramatapaniya Upanisad (रामतापनीय उपनिषद्) where Parameswari is the name of Goddess Sita. The meaning of name Parameswari is another name for Durga. <<

von mir in die deutsche Sprache übersetzt ergibt:

Beabsichtigte Bedeutung von Parameswari:

Der Baby-Name Parameswari ist eine Zusammensetzung der Sanskritwörter "Param" - was Höchstes, Wichtigstes, Mächtigstes, Entscheidendes, Kritisches, Erhabenstes, Überragendes, außerordentlich Großartiges heißt - und "Eswari" - was Göttin und führende Persönlichkeit, souveräne Göttin, souverän herrschende Göttin bedeutet -. Daher kann Parameswari annähernd  übersetzt werden mit ""die höchste souveräne, führende Persönlichkeit und königinliche Göttin".

Parameswari wird in Harivansha ( (हरिवंश)) erwähnt, in welchem Parameswari der Name der Göttin Durga ist. Parameswari wird in der Ramatapaniya Upanishade (रामतापनीय उपनिषद्) erwähnt, in welchem Parameswari der Name der Göttin Sita ist. Die Bedeutung des Namens Parameswari ist ein anderer Name für Durga.



 


Vergleicht man nun die Struktur

>> Shri krīṁ ... svaha <<

aus dem Mahanirvana Tantra

mit der Struktur jener Mantren der sog. "TM-Fortgeschrittentechniken"

"Shri hrīṁ  namah",

daß es umso etwas wie "genauere Betrachtung" jener Mantras, die einem "transzendieren" ermöglichten, dh es geht um den "Vorgang des Transzendierens" und um sowas wie obig erläuterte Mantras, um "transzendentales Meditieren", dh "transzendentale Meditation" - geht.

Es geht hier nicht um Götterinzwi-Verehrung.


Das ist durchaus eine solide Argumentation, nachdem die Kriterikinzwis ja auch das System der Fortgeschrittentechniken attackierten und als religiös zu diffamieren versuch(t)en.


 

 

 

Es erweisen sich also, ziemlich nebenher, auch jene "TM-Fortgeschrittentechniken-Mantras" als nicht religilöser Natur.

 


Insofern konnte ich insgesamt den nicht-religiösen Charakter der TM-Mantren wohl lückenlos nachweisen.


b) Kritik an der Kritik vonseiten der ev. Schriftenmission, usw:

Wie war das gleich wieder? "Im "Zweifelsfall für den Angeklagten" oder doch lieber immer schön feste d'ruff und feste an die "blauen Venusmädchen" glauben?


Es geht außer um die Darstellung der TM-Lehre auch darum, aufzuzeigen, wie KirchenvertreterInnen oder auch zeitweilige KirchenmitarbeiterInnen auf der Basis falscher Vorstellungen und ihres all zu begrenzten Weltbildes (vgl Galilei's Probleme mit damaligen Amtsinhabern der Kirche) den begriff "Jugendreligionen" & co prägten, diesen "negativ besetzten" und dann Gerichte sich ahnungslos stellten und meinten, daß man doch sowas schon so sagen könne (uä), wo es doch in der TM-Scene (nach 1976) jene gewissen eigenartigen Entwicklungstendenzen und Phänomene gab. 

Wenn Prof. Winter doch in den 60-er Jahren versuchte nur "Farbe", ua die Farbe "Blau" zu malen (und es gibt so ein Bild von Ihm), so kann man doch bei Anwendung des Mantras "shyāmā", wo doch dieses Wort "dunkel" "schwarz", "blau" bedeutet, eigentlich allenfalls eine Paralelle zum Zen-Buddhismus sehen:

"Ein Zenmeister klatscht und sagt dann 'Nun höre das Klatschen einer Hand' "; es ginge allenfalls also um die Erfahrung der Farbe "blau" an sich, dh von etwas was "jenseits von Form" wäre und insofern von "transzendenter Natur".

Daß die "TM-Technik" des Umgangs mit dem Mantra etwas anders ist und solchiges dennoch selbstverständlich enthalten ist, ist dann ein anderes Thema.

Aber daraus "klammheimliche Götterinzwi-Verehrung zu machen und Abendlandsfremdheit - was man eben auch in die "neuen Begrifflichkeiten" von "Jugendsekte", "Jugendreligionen" hineinwob - um ablehnende Wirkung hervor zu rufen? - & co, war und ist absurd; weil diese "Vor-Überlegungen" und schriftlich festgehaltenen Zwischenergebnisse von zB Pfarrer Haak aber in jenen Begrifflichkeiten hineingewoben wurden, sind jene Begrifflichkeiten unfair. Die Gerichte machten sich eben nicht die Mühe die genauere "Bildung" jener aus "Kirchenkreisen" geschaffener Begriffe zu untersuchen.

"Farbe ohne Form" stammt von einem westdeutschen Kunstprofessor und insofern ist "Laut ohne Bedeutung" von jenen existenten, anerkannten mit ca 20 000.-€ gehandelten Kunstwerken geprägt gewesen oder zumindest - anscheinend tatsächlich unabhängig - mitgeprägt worden.

Das leugneten jene "Kirchenkreise" und wollten partout nichts anderes zulassen als "klammheimliche Götterinzwi-Verehrung".

Mir sieht das eher so aus, als ob Pfarrer Haak und andere sich in indische Götterinzwis vergafft hatten und sie irgendwie aus dem Kopf bringen wollten; oder wieso sonst sahen sie plötzlich überall, auch da wo gar nichts dergleichen war, jene "Götterinzwis", wieso mutmaßten sie hinter jedem Klecks Farbe, jedem Laut ohne Bedeutung, jeder in den Sanskrit-Lexika nicht verzeichneten "Buchstaben-Kombinationen" oder auch hinter verzeichneten Wörtern, die "beweglich", "blau" usw bedeuten uä  plötzlich "Götterinzwi-Namen", "Götterinzwi-Kräfte" & co?

Oder was wollten jene eigentlich?


Es ist abzulehnen, daß Kirchenleute ihre persönlichen Probleme mit ihrem "Mono-Gott" versuchen anderen in die Schuhe zu schieben und dem Rest der Welt vorzuschreiben versuchen, wie sie sich zu verhalten und zu benehmen hätten, was sie tun dürften und was nicht, aufdaß sie nicht Probleme mit ihrem "Mono-Gott" bekommen. Wo käme man denn da hin, wenn Christ A "beichtet, das oder jenes getan zu haben und tun zu können die Möglichkeit gehabt zu haben und dann würde per Gericht den anderen etwas verboten werden, aufdaß irgendwelche Christen nicht - aus der Sicht ihrer Religion - auf Abwege geraten sollen können.

Der Freistaat Bayern erwies sich ja nicht mal als fähig - weil nicht willens -, das per alliiertem Befehl erlassene Gesetz zur "Lern-und Lehrmittelfreiheit" umzusetzen und bei Verletzungen dieses Gesetzes mit negativen Folgen, dann die Verantwortung wenigstens zu übernehmen! Der Bundesstaat Deutschland erwies sich als unfähig sein "Bundesland" Baywern jenbezüglich rechtzeitig zur Räson gebracht zu haben!

Darum geht es nämlich in meinem Fall; dann mir jenes bischen "Heimat" in der "TM-Scene" per Dauer-Herumgenörgel, Tyrannei. Lügenmärchen & co auch noch zerstört zu haben, geht mir allerdings dann noch viel zu weit!


Das Buch über Ramakrishna war damals anno ca 1976 ebenso in der Buchhandlung Hugendubel am Marienplatz in München verfügbar wie das Buch von Mookerjee/Khanna über "Tantra". Insofern waren das auch "frei verfügbare Quellen", die auch den deutschen Nachrichtendiensten selbstverständlich zur Verfügung standen; wenn sie sie nicht benutzten, so wäre das deren eigenes Problem gewesen. Daß das Sanskrit-Lexikon von Professor Mylius, das auf der Basis normalen Abituirniveau zweifelsohne benutzbar ist, erhältlich gewesen wäre ist zweifelsohne richtig, da man ja als Westbürger - auf der Basis von 5.-DM "Zwangsumtausch" - besuchsweise zB Ostberlin besuchen konnte, wie auf der letzten Klassenfahrt 1971 jener Klasse, in welcher ich nunmal gewesen war - vorgeführt worden war. Daher habe ich für all die Lügenmärchen und falsch geprägten Begriffe kein Verständnis.



c) Kurzer Hinweis auf die Folgen jener radikalen, brutalen evangelischen Missions-Aktivitäten:

Achja, Pfarrer Haak zitiert immer wieder den Fall eines TM'lers, der Selbstmord begangen habe aus Angst unter Hypnose sein Mantra zu verraten.

Nur, wer hat ihn so bedrängt? Wie hat man dem so zugestezt?

Pfarrer Haak, der seine "Liste der TM-Mantren" irgendwie zusammenbringen wollte?

In Pfarrer Haak's Elterninitiative von einem Arzt ver-leitete Eltern, es unbedingt mal mit "Deprogramming" zu versuchen?

Sorry für die Opfer der "Führungsunfähigkeit" des Pfarrer Haak im Zusammenhang mit jener Elterninitiative deren Gründungsmitglied er nunmal war und der deren Vorsitzender er auch mal war, kann die TM-Scene nichts!

Auch mir versuchte man jahrelang tagaustagein einzureden, ich bräuchte Hilfe von Psychologen, Psychiatern und die Kirche wäre doch besser: Das ganze waren nichts anders als perverse, gewaltsame Missionierungsversuche unter dem Vorwand, daß ich nicht richtig-genuger Christ sei/gewesen  sei; es war sowas wie "mittelalterliche Inquisition", sonst nichts!

Meine Mutter hatte man unter Druck gesetzt" Sie waren eine schlechte Christin, habe ihre Kinder rnicht christlich erziehen können".

Nur was war wirklich passiert?

Ein staatlicher Lehrer hatte die Referatthema-Wahl - bis auf sich mit Ihm beraten müssen - "frei gestellt".

Erst lehnte alle naturwissenschaftlich-orientierten Themenvorschläge meinerseits ab:

"Verantwortung des Wissenschaftlers am Beispiel Chemie" - Nein, da müßte extra der Chemielehrer dazu kommen, das braucht's doch nicht, war sein Antwort.

"Kernreaktoren - Geschichte, technische Grundlagen, Gefahren, Entsorgungsproblem, militärische Aspekte, soziale Verträglichkeit".  Abgelehnt. Derweil hatte ich Prof Heinz Haber's Buch der "blaue Planet gelesen" und dessen Fernsehsendung dazu im ZDF mir angesehen gehabt. In seinem Buch kamen so abenteuerliche Entsorgungsvorschläge bzgl des radioaktiven Mülls wie "auf die Rückseite des Mondes schicken", "mit Spezial-Torpedo 100m tief in den Meeresboden rammen" und va, daß man noch keine brauchbaren Vorschläge hatte, es noch nicht wußte, obwohl man schon Kernreaktoren betrieb und jenen Müll produzierte. Für den Lehrer war sofort klar: Kein Thema.

Achso typische "CSU-Haltung" meinen Sie?

Umwelthemen lehnte er alle ab (ca 10 oder mehr "Formulierungsbemühungen meinerseits)


Schließlich schlug ich in der nächsten Woche "Jean Paul Sarte 'der Ekel' vor und das TM-Thema, aufdaß das Sartre-Thema nicht so alleine sei und er zu was 'Nein' solle sagen können".

Was sagte der staatliche Lehrer zum Jean-Paul Sartre-Thema?: "Sartre, sös is nix".

Was sagte er zum "TM-Thema: "Dazu würde ich Dir raten".

Was hatte ich kurz zuvor zu meiner Freundin gesagt und im TM-Center praktiziert?

"Nein- des is nix für mich, jedenfalls nicht bevor ich volljährig bin; also wieso sich damit jetzt schon belasten?"



Beim Referat ließ er dann noch eien Zusatzveranstaltung zu, bis ein Schüler ausrastete wegen des Themas und ich chließlich sagte: "wenn diese Frage jetzt nochmals kommt, muß ich das auch noch anfangen auch" Da schrie der Lehrer den Schüler an: "Herbert, jetzt hört endlich auf!" und als der, noch erboster, dieselbe Frage nochmals wiederholte, da ließ er die Frage, wissend was passieren werde bzw könnte - "nur" bewußt oder auch voll absichtlich - zu.

Nein, weder meine Eltern, noch ich sind da irgendwie "schuld" an ndem was dann passierte.

Daß aber Pfarrer Haak, der selbst mal Gymnasiallehrer war, diese krasse Verletzung des Gesetzes über die "Lern-und Lehrmittelfreiheit" nicht erkennen wollte und meiner Mutter lauter Blödsinn verzählte, sie für seine "Missionsarbeit" auch noch zu mißbrauchen  versuchte und sein katholischer Kollge Hans Löffelmann, der sich sowieso noch  gegen  Lern-und Lehrmittelfreiheit auch noch aktiv sengagierte - das geht und ging zu weit!

Als ich dann mich hinaugearbeitet hatte, auf die Aktivitäten von KGB  & co gestoßen war und Pfarrer Haak & co dafür garantiert die falschen Ansprechpartner waren, das versuchte man mir dann per realer Folter & co "aus zu treiben".

Ha ha ha, wie blöd sind die eigentlich bzw gewesen?

Also solchen "Kirchen" und solchem "Christentum" solle man sich unter keinen Umständen anschließen! Gott-sei-Dank war Joseph Kardinal Ratzinger dann grundsätzlich anders.


Im Zusammenhang mit dem übernächsten Kapitel (Mahanirvana-Tantra) kann man dann noch - einfach so - den Eindruck gewinnem bzw finden, daß es bei - zumindest etlichen - jener sog. "TM-Mantren" (gemäß jener Listen) um sowas wie "Interjektionen" dh um Worte wie "Igitt igitt", "jamei", "Auweia",  "So so", "Oisa nacha", "Ok," geht. Auch so wären Pfarrer Haak & cio dann schon so in etwa der Wahrheit nahe gekommen gewesen, da so Interketiuonen "Einleitungsworte sind", die aber selber nicht so wichtig sind. Mr. Mahesh sagte ja nunmal eher einige 10 000'de mal denn nur 1000'de Mal, daß Mantren sowas wie "vehikel" sind, um in den Ozean von Ruhe und Stille  jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen einzutauchen.


d) Abschließende Kritik an der Kritik vonseiten der ev. Schriftenmission, usw:

Auf das was dazu führte, daß ich mich damals in die TM-Scene zu begeben hatte, wies ich schon hin.

Ok, wieso aber "unser" Lehrer damals auch noch jene Lern-und Lehrmittelfreiheitsverletzung "Zwangsumtausch" beging, indem er "Ostberlinbesuch zur Pflichveranstaltung" machte, als ob man die "Berliner Mauer "nicht vom Westen aus genauso sehen hätte können, ist so nen Frage.

Dabei ist nicht einmal auszuschließen, daß es Ihm mal so ähnlich ergangen war wie es Eduard Kennedy, lt. Juris Bezmenow, erging - nämlich "erpreßbar gemacht woden" -; evtl hatte er ja seinen "Erpressern" aus dem "Osten" einen Gefallen zu tun und seine Schülerinzwi  in eine "passende" Situation zu bringen gehabt. Systematisch vertuschte er die Folgen seines Tuns und in der Woche nach jener "Abiturfahrt" - während des Schuljahrs und vor dem Abitur; wie absurd! - veranstaltete er seinen "TM-Referat-Terror" und als ich während jener Klassenfahrt, infolge von KO-gepillt-Wordenseins, übernacht weg war, da terrorisierte er mich, statt das Ganze mal ordnungsgemäß aufzuklären! Deweil hatte er durch eine absurde "Erlaubnis einer 'seiner' minderjährigen Schülerinnen gegenüber" die KO-Pillennacht überhaupt erst ermöglicht. Ein Brief der Freundin, der mich in Berlin erreich6 hätte, war dann auch "angeblich rein zufällig" in einer Postsortiermaschine gelandet und erreichte mich 3 Wochen später als zeitgleich 2 Schüler vom Oberstudiendirektor persönlich einen  Direktoratsverweis bekamen, weil sie sich anscheinend ihre 5.-DM "Zwangsumtausch" per "Schwarztauschen" mit Zins&Zinseszins wieder hereinholen hatten wollen...)

Hatte ich denn nicht Recht, dass für solche Fragen "Sektenbeauftragte" einfach nicht zuständig sind?

Bedrängt von Sektenbeauftragten, Linke Revoluzzerinzwis am Hals, 1/2 Jahr zuvor schoß der Asisstent von Prof. Bäumler auf Prof. Bäumler, nur weil ich eine bemühterweise völlig objektive, korrekte, 1-er-würdige Diplomarbeit über "TM-Auswirkungen" machen wollte und da wäre das Schmieren-Theater der Sektenbeauftragten "Gut gemeingt" und "als Hilfe gedacht" gewesen sein?  Meine Mutter wollte im "TM-Prozeß" in Münster aussagen, daß ich ""TM in herbst 1976 angefangen habe, Die Wahrheit ist, daß ich damals an dem "TM-Referat" zu arbeiten begonnen hatte und TM erst im zweiten Drittel des März 1971 erlernte. Diese Aussage, daß ich damals noch Schüler war und die Befassung mit "TM" etwas mit der "Schule" zu tun hatte, hätte dem Ex-Gymnasiallehrer Haak ja doch eigentlich genügen sollen. Da klagte er die TM-Scene überall an, wo e nur konnte, aber sich - auf Suche meiner Mutter hin - sich ans Kultusministerium gewandt zu haben und um genaue Aufklärung gebeten zu haben und da dann mal penetrant nachgefragt zu haben, das war Ihm nunmal unmöglich. Die Frage, wann ich wo und wieso "TM" erlernte hatte, hatte ich dem "mutmaßlichen zivilen Jugendschützer" R. M. bereits in einem Flugzeug (München nach London) im Sommer 1972 beantwortet gehabt! Jedem, der mich das fragte, gab ich diesselbe objektive, faktengetreue, wahrheitsgemäße Antwort. Es ist nur so, daß Pfarrer Haak und Andere das nicht hören wollten bzw nicht wahrhaben wollten und immer und stets "der böse Hinduismus" bzw oberböse Shankara und dessen Tradition als Schuldige auszumachen gewesen sei. Sorry, für solchen Blödsinn den Hr. Haak damals veranstaltete, habe ich 0,0 Verständnis. Eine Ex-Schülerin Martina von Pfarrer Haak (flog später wegen kommunistischer Umtriebe vom Gymnasium und hatte dann einen etwas mühsamen, beschwerlichen  Lebensweg vor sich) die mal konzentriert arbeitende, freundlich-tadellose Kollegin von mir war, sagte bzgl Hr. Haak als Lehrer: "Ach, der Haak, der war ganz umgänglich". Was war nur aus Haak geworden? Achso, es paßt das Bild eines "religiösen Menschen", der sich "radikalisiert" hatte.


Achja, Pfarrer Haak zitiert immer wieder den Fall eines TM'lers, der Selbstmord begangen habe aus Angst unter Hypnose sein Mantra zu verraten.

Wer hat jenös TM'lerinzwi nur so bedrängt? Pfarrer Haak, der seine "Liste der TM-Mantren" irgendwie zusammenbringen wollte?

In Pfarrer Haak's Elterninitiative von einem Arzt ver-leitete Eltern, es unbedingt mal mit "Deprogramming" zu versuchen?

Sorry für die Opfer der "Führungsunfähigkeit" des Pfarrer Haak im Zusammenhang mit jener Eltenerinitiative deren Gründungsmitglied er nunmal war und deren Vorsitzender er auch mal war, kann die TM-Scene nichts!

Auch mir versuchte man jahrelang tagaustagein einzureden, ich bräuchte Hilfe von Psychologen, Psychiaterinzwis und die Kirche wäre doch sowieso besser:

Die Folgen bzw Tätigkeitssorte waren sowas wie "mittelalterliche Inquisition", sonst nichts!

Allerdings wurde diesmal mit Psychopharmaka gefoltert und zu "verbrennen" versucht.

Dazu paßt ja auch, daß all jene Schriften von der evangelischen Schriftenmission herausgegeben wurden.

Jawohl, davor sollte die Bundesregierung warnen.

Wie war das gleich wieder mit der Gefahr der "Fake-News", "Fake-Berichte" & co? Wahlfälschung per Fake? Für CDU/CSU Wählerfang betreiben indem man Lügen über "TM" verbreitete? Nunja, den Fake-Charakter jener Darstellung von Pfarrer Haak habe ich hiermit soweit nachgewiesen.

Daß von US-Gerichten bisweilen nicht all zu viel oder auch nicht immer "nichts als die Wahrheit" zu erwarten ist, zeigen etliche Fälle und auch die berüchtigten "21 Kriegsgründe der USA" ad deren ersten Irakkrieg bzw die Kriegs-"Gründe" der USA gegen Gaddafie, die zu dessen Ermordung führten. Wenn wieder mal ein US-Präsident sagt "we have evidence" muß man da schon etwas lachen.


Wenn die r.-kath. Kirche per Papst Paul VI verkündete, daß die natürlichen Mittel der Familienplanung erlaubt seien und ich das so im Religionsunterricht an einem staatlichen  Gymnasium unterrichtet bekommen hatte, es erlernt zu haben per Schulaufgabe unter Beweis zu stellen hatte, dann ein Papst "Woitela" ("Johannes Paul II") kam, der das unverzüglich revidierte und alsdann kam dann Papst Benedikt XVI, der in einem schier unlösbaren Dilemmen sich nun befand und dann als Ausweg erkor "Ja in gewissen Ausnahmefällen müssen sie schon erlaubt sein" und Papst Franziskus I dann verlauten ließ, "daß man sich ja nicht vermehren müsse wie die Karnickel", dann erlaube ich mir festzustellen, daß jene auch in 2000 Jahren noch keine Ahnung dazu haben werden und ich mir erlauben kann, ihnen zu raten, dazu den Mund zu halten oder, alternativ, den kommunistisch (v)erzogenen "Papst" Johannes Paul II nachträglich zu feuern. Außerdem bezweifle ich, daß jene zu "TM" mehr zu sagen wissen als was Papst Paul VI schon wußte, nämlich: "Zu ihren Bemühungen um Weltfrieden gratuliere ich ihnen". Dann kam noch Kardinal Josef Ratzinger mit seinem Motto "Mitarbeiter an der Wahrheit", wozu ich Ihm gerne gratuliere und der Kirche empfehle, es Ihm nach zu tun.

Mitarbeit an der Wahrheit betreffs TM förderte jedenfalls zutage, daß es um die Philosophie des Vedanta geht, es eine "vedantische Meditationspraxis" ist und weder die Mantren noch die gesangliche und symbolische Handlungen beinhaltende "Quellenangabe" ("TM-Puja") religiöser Natur sind und in keinem Widerspruch stehen zu irgendeiner Religion und schon gleich gar nicht im Widerspruch zur "Wahrheit".

Die Mantren sind anscheinend genaue Beschreibungen des Vorgangs des Transzendierens, des Ablaufs der "transzendentalen Meditation" und insofern verschwindet deren ausgemachte Bedeutung - so in etwa wie das Wort blau auf einem Hintergrund derselben blauen Farbenicht mehr erkennbar ist - , wenn man die Transzendentale Meditation damit ausübt. Die "TM-Puja" sorgt per des gesanglichen Aspekts dabei dann anscheinend dafür, daß die "TM-Mantren" auch tatsächlich - als solche Worte ohne Bedeutung im Zusammenhang mit der Meditationspraxis - bei der Person ankommt, die TM zu erlernen gekommen ist.


Im Zusammenhang mit dem übernächsten Kapitel (Mahanirvana-Tantra) kann man dann noch - einfach so - den Eindruck gewinnem bzw finden, daß es bei - zumindest etlichen - jener sog. "TM-Mantren" (gemäß jener Listen) um sowas wie "Interjektionen" dh um Worte wie "Igitt igitt", "jamei", "Auweia",  "So so", "Oisa nacha", "Ok," geht. Auch so wären Pfarrer Haak & co dann schon so in etwa der Wahrheit nahe gekommen gewesen, da so Interketionen "Einleitungsworte sind", die aber selber nicht so wichtig sind. Mr. Mahesh sagte ja nunmal eher einige 10 000'de mal denn nur 1000'de Mal, daß Mantren sowas wie "Vehikel" sind, um in den Ozean von Ruhe und Stille  jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen einzutauchen.



e) "Ironie des Schicksals:"

Erst riefen Pfarrer Haak & co nach therapeutischer Kompetenz und welche Mantren empfiehlt da "Therapeutenschaft" in "Knaurs großem Buch der Heilmethoden"?


Achso sich selber gesundbeten mit Krishna, Rama & co wäre ok.

Engel pflegen "Halleluja" zu singen und "Amen" singen die Engel - so der Überlieferung nach - schon gar nie nicht.

"Aus basta Amen" pflegt man in Bayern zu sagen, wenn's langt.

Aber wiederholen tut man das Amen da dann nicht mehr, das wäre ja widersinnig, völlig bläd.

"Halleluja" sang auch Aloisius, der "Münchner im Himmel", bis er sagte "jetzt langt's mia awa" und beim "aus basta Amen" sozusagen angelangt war. (https://www.youtube.com/watch?v=VvdEgkqei6c, https://www.bing.com/videos/search?q=der+muenchner+im+himmel+youtube&docid=608005216540037040&mid=429FA946086D04F964F2429FA946086D04F964F2&view=detail&FORM=VIRE

oder auch: Sorry, wenn die Therapeutenschaft wenigstens "Halleluja" empfohlen hätte; aber das "Amen" vom Friedhof, mag ja zu deren Beruf passen aber weniger zum "Leben".

Ja und dann noch Kirshna, Rama , ja himme-herrgott-Sakrament nu amoi, in Bayern gäb's da nur einen König der infrage käme und

des klängerte - zumindest irgendwie und so ungefähr - auch gleich wie so nen "indisches Mantra" do, nämli "Kini" !

Awa do miassat ma do scho z'erscht amoi aeoro Majestät um Erlaubnis frong und des kena man

leida net, wei der leida vo da Psychiatrie "kr....", na jeda woaß'äh.

Oisa, nachha.


Zu "AUM" sagte Mr. Mahesh, daß es nur für "zölibatär" und in Armut lebende und bleibende Menschen geeignet sei, also sowas wie Sadhus (und evtl auch

Mönche und Nonnen der christlichen Kirchen?) und jemand, der das für die Meditation benutze, mehr und mehr all materielen Wünsche verliere und dann zölibatär in Armut werde enden.

Die Verwandschaft von AUM und  Amen ist anhand von Sanskrit-Lexika nicht nachzuvollziehen, oder?


Nunja, her/Frau/Zwi Doktor spricht dann von "entspannter Konzentriertheit" als "Ziel-Zustand der Meditation" bzw "Sinn &Zweck von Meditation". Jamei das klingt auch nicht nach so was sehr Anderem als wie "ruhevolle Wachheit", "reine Gewahrheit", "reines Bewußtsein", "Samadhi", Turiya".

Darüberhinaus wird im gleich gar noch genau beschrieben, wie man mit so Mantren umzugehen habe.

Der Warnhinweis "pschyisch labile Menschen sollten es lassen" wird da nicht mehr viel helfen dann, nicht wahr?

Das ist wie wenn man in voll durch-digitalisierten "Selbstbedienungs-Geschäften" "Drogen" anbieten  und d'raufdrucken täte, daß sie nicht gekauft werden dürfen. So nen Aufdruck hilft dann eher nichts

mehr, nicht wahr?

Sorry, aber alles was recht ist.

Ok, man sollte für so "Mantra-Weitergeben" und "TM-Lehren" kein Geld nehmen, denn dann kommt all die "Therapeutenschaft" sehr schnell nicht mehr auf die Idee, daß sie das doch "besser" könnten. Bei denen kostet ja das Herausschreiben eines Rezepts bereits was.

Wie wird denn so "Mantra-Sing-Sang" "Hare Kirshna, Hare Rama Óm  Om  Om Sum Sum summ,

Bienchen Sum herum" bei der Therapeutenschaft so abgerechnet?

Nix für Ungut.

Nix gegen "Hare Krishna", Gaiea Sanskrit singt's sehr schön .

und andere sangen und singen es auch wunderbar und auf nem Internet-Radio kann man's

rum-um-die Uhr hören.

Nix gegen König Krishna bzw König Rama usw.

Nur "strange" ist das schon, da eignet sich hierzulande die Meditationsmethode des Mr. Mahesh samt der "sog. Geheimnistuerei" & co besser, meine ich.

Ok, vielleicht ergeht es ja so ner Therapeutinzwi  ja dann mal wie Prinz Buddha und sie erlangt doch tatsächlich Erleuchtung und sieht dann ihre "Therapie-Thesen & co" im Lichte der Wahrheit in Begriffen ihres Selbsts. Ehrlicherweise befürchte ich, daß sie dann ihren beruf nicht mehr wird ausüben können  und hoffentlich lernt sie gewisse Kollegen dann nicht als das kennen asl was ich sie leider kennenlernte: brutale Folterknechte.

Dazu nen Tipp von "Crème-de-là-crème"-Elite-Soldaten aus UK: Wenn man gefoltert wird, den Folterinzwis immer Recht geben (war ne Doku in Phönix oä vor ca 1 Jahr; einer jener ist heute Historik-Prof.) und ihnen nicht - wie ich bei der Wahrheit bleiben, ihnen ins Gesicht spucken oder zu so nem Arzt der "Haldol" daherbringt sagen: "Das kannst selber sauffen, pfiati nacha!".


3) erste gefundene klassische Textangabe zu einem jener  sog. "TM-  Mantren"