Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?


einige Ausführungen meinerseits:


a) Allgemeine Überlegungen:

Nunja, lt, Shankara, Vasishta etc ist diese Welt eine Art "Traum", "Samsara". Aufwachen aus diesem Traum heißt "Frieden" finden und hieße die "Wahrheit" über die Natur dieser Welt jenseits von Wachen,Träumen&Schlafen in "absolutem Bewußtsein" zu finden; das würde "richtige Meditation" leisten. (....Auch im Kleinod der Unterscheidung findet sich Etliches dazu und auch auf Seite 135 ein Kapitel titels "der Schüler erfährt Brahman"...)

Nachdem alles, was in dieser Welt vorkommt, auch im Traum erfahren werden kann, könnte - formal logischerweise - diese ganze Welt hier eine Art Traum sein.

Weil diese Welt eine Art Traum sein könnte (ich behaupte hier nicht "ist"!), so würde aus der "Existenz" von Leiden in dieser Welt nicht mehr auf die Nicht-Existenz Gottes geschlossen werden können: Gott wüßte ja gegebenenfalls die Natur dieser Welt als "Traumwelt" und müßte folglich gegen "Leiden" nichts unternehmen, obgleich Er/Sie/sie ja ihre Hilfe und Unterstützung würden abieten können.

Außerdem könnte es auch ein Gesetz des Karma geben, da es einerseits Folge der Taten eines Gottes/von GöttInnen sein könnte und andererseits man auch wiederkehrende Träume haben kann.

Der Tod in dieser Welt wäre letztlich nur ein Aufwachen. Erneute Träume wären "Wiedergeburt" in dieser Welt oder auch so einer Welt.

Offenbar  heißt "Diese Welt ist eine Art Traum" nicht "Tun&Lassen"-Können was man will, da es ja auch ein Gesetz des "Karma" inkl. Wiedergeburt geben könnte - also immer schön "yogisch-brav" leben. Manche meinen, sie müßten senkrechte Wände hochklettern, andere leben brav und bequemer. Solange "yogisch-brav" so "gut"-genug.

 Ebenso offensichtlich ist, daß es, wenn diese Welt eine Art Traum wäre, einen Ausweg aus dem Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt geben könnte und der Ausweg im Erkennen der Wahrheit über die Natur dieser Welt (inklusive Gesetz des Karma,..)  bestünde.

Für jenes Finden der Wahrheit über die Natur dieser Welt bedürfte es eben auch einer "richtigen Meditation"; siehe auch obige Literaturangabe und zB die Zitate von Seite 67 und 98 aus Shankara's Kleinod der Unterscheidung.



b) "Überlegungen ad Kompatbilität von TM und Abendland:

 In den Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie, NIKOL-Verlag, ISBN 978-3-86820-327-1, führt René Descartes aus, wie Er sich bemühte zu "zweifelsfreiem Wissen" zu gelangen und sicherheitshalber alles wegließ, woran für Ihn auch nur im geringsten Grund zum Zweifel bestand. "Augen zu, Ohren zu,...", weil die Sinne Ihn täuschen könnten, was blieb? Er dachte noch. Im Gegensatz zur üblichen Aufassung, meine ich nicht, daß nun aus "möglichst viel denken, seine Schlußfolgerung "Ich bin" kam/käme, sondern, daß Er merkte, daß Er sich auch schon mal verrechnet hatte, absurden Gedanken angehangen hatte und so nahm Er Zuflucht zu "Ergo" (was folgt nun daraus noch?) und kam zum -zweifelsfreien - Ergebnis "ich bin"; "Cognito ergo sum" - "ich denke, also?, ich bin".

Nunja, wenn man scherzhaft weiter denkt und sich so vorstellt, wie Herr Descartes mit verschlossenen Augen und verstopften Ohren in seinem Morgenmantel in seinem Sessel sitzt, könnte man zu: "Cogito ergo sum, summ, summ,summ  Bienchen summt herum" gelangen und daß das Ohrenverstopfen nicht alle Geräusche auszuschließen vermochte und so käme man dann zu: "Achja, Bienchen ist offenbar auch" und, oje, was nun, was noch? Na klar Andere sind auch noch. In den Upanishaden findet man "Ich bin das, Du bist das, all dies ist das". Herr Descartes gab die Antwort auf die Frage, was jenes "bin" , jenes "sein" eigentlich sei, nicht, zumindest nicht sogleich. In den Upanishaden, aber auch bei Vasishta, Shankara und Anderen findet man als Antwort, daß es da was gäbe, woraus alles bestünde, alle Götter , alle irdischen Lebewesen, alle Dämonen, alle Engel und was, gemäß den Brahma-Sutras des Herrn Vyasa "erkennbar" wäre, nämlich jenes absolute Bewußtsein. Insofern sehe ich die Lehren der Herren Vasishta, insbesondere des Religionsphilosophen Shankara und Anderer alles Andere als "wesenfremd" zum Abendland an.

Interessanterweise schuf  Herr René Descartes, wie auch in zahlreichen Mathematik-Schulbüchern zu finden ist, die "analythische Geometrie" durch welche geometrische Vorstellungen auf "Zahlen-Gebilde" zurückgeführt wurde. Eine Fortentwicklung  der "analythische Geometrie" - welcher als Teilgebiet der Mathematik die sog. "lineare Algebra" zugehörig ist - ist die "lineare Optimierung".(...Einfache Beispiele und ein Verfahren für einfachste Fälle findet sich auch in etlichen Mathematik-Schulbüchern..) Die Aufgabenstellung der sog. "Spieltheorie" (2-Personen-Nullsummenspiel" ) läßt sich immer auf  eine Aufgabe der "linearen Optimierung" zurückführen. Die Aufgabenstellungen der sog. "Vektoroptimierung", wo es in Erweiterung der "Spieltheorie" um die Optimierung mehrere Ziele gleichzeitig geht, läßt sich - unter gewissen Vorraussetzungen - auf eine endliche Abfolge von Rechnungen mittels der Algorthimen der "linearen Optimierung" zurückführen, lehrte Prof.Dr. Behringer an der TU München.

Da ich schrieb, daß diese Welt eine Art "Traum" sein könnte, es Gott geben könnte, es ein Gesetz des Karma geben könnte, es Befreiung aus dem Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt geben könnte, ist es offensichtlich, daß man, salopp ausgedrückt, nicht der Depp sein will, falls es Gott, Gesetz des Karma, Erleuchtung geben könnte bzw die Welt sich eines Tages - etwa nach etlichen Geburten und Wiedergeburten - völlig zweifelsfrei und wahrheitsgemäß als eine Art Traumwelt heraustellen sollte; andererseits will man selbstverständlich auch nicht der Depp sein, falls es Gott dann doch nicht geben sollte, Er,Sie,sie sehr anders sein sollte/~n, als man es sich vorstellte, vorstellen konnte, definierte, zu definieren vermochte, das Gesetz des Karma entweder gar nicht existiert oder aber auch eine Art "kosmischer Karma-Verwalter" eine Begnadigung für jene erteilen kann, die zuverlässig gelernt haben, in Harmonie mit den Geschöpfen und der Welt leben zu wollen und zu leben, usw.   

Mit welcher "Aufgabenstellung" hat man es da dann - abstrakt logisch,  mathematisch gesehen - zu tun? Nunja, man hat es mit einer Aufgabenstellung der "Vektoroptimierung" zu tun, da man mindestens 2 Ziele zu optimieren vor sich hat, nämlich Alltag und Gott oder aber auch Alltag, Gott, Ende des Kreislaufs von Geburt und Wiedergeburt (Erleuchtung), Wahrheit über die Natur dieser Welt, Gesetz des Karma.

Interessanterweise stelle ich  zweifelsfrei fest, daß René Deascartes's Philosophie und sein Beitrag zur Mathematik da harmonisch, perfekt zusammenwirken, um also auch die "Schlußfolgerungen" die "philosophischen Überlegungen/Schlußfolgerungen/Ergänzung derselben (...wie Analythische Gemometrie ergänzt um lineare Optimierung"...)  für den Alltag zweifeslfrei, wissenschaftlich-objektiv-sachlich bewältigen zu können.

(....Im Zusammenhang mit meiner Übersetzung von Gaudapada's Kaurika merkte ich bereits Folgendes an: >> René Descartes wies in seinen Überlegungen explizit daraufhin, daß der Geist unteilbar sei. - Siehe René Descartes, Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie, NIKOL, ISBN 978-3-86820-327-1. Auf  Seite 24 heißt es: "..Dieser Schluß wird in der sechsten Betrachtung gezogen und wird daselbst noch dadurch bestätigt, daß wir alle Körper als teilbar, den Geist dagegen oder die menschliche Seele nur als unteilbar auffassen. In der Tat können wir ja von keinem Geist eine Mitte vorstellen, wie wir es bei jedem noch so kleinen Körper können".....<<. Das ist durchaus sehr bedeutsam, da aus der "Unteilbarkeit des Geistes" leicht die Befürchtung aufkommen könnte, daß die "analythische Geometrie" untrennbar mit Subjektivitäten des René Descartes verbunden sei und man sozusagen in seinem "unteilbaren Geist" schließlich gefangen sei. Nun ist es aber so, daß die Mathematik zweifelsfrei nachweisen konnte, daß aus der Analythischen Geometrie logisch korrekt alle Aussagen der "euklidischen Geometrie" - wie sie  zB von Hrn. David Hilbert, allgemein akzeptierter Weise, in axiomatischer Form korrekt dargestellt werden konnte; siehe auch das Buch von Professor Effimov - geschlußfolgert werden können und umgekehrt. Diese Tatsache äquivalenter Darstellungen erweist jenes "mathematisch wahre Gebilde" als jenseits von Hilbert, jenseits von Descartes, jenseits von Euklid. Jene, Descartes, Hilbert, Euklid usw haben ein und dasselbe dargestellt, etwas was insofern nicht gebunden ist an Euklid, Descartes, Hilbert und sich mit Jenem zu befassen führt daher zu keiner Verstrickung in jene, die das darstellen. Insofern ist eben der Ansatz des Mr. Mahesh, demzufolge, er die Richtigkeit der TM-Lehre im Lichte der Bhagavad Gita, etc darzulegen hätte, sehr sinnvoll gewesen. Später versuchte Er es ja anhand der Veden selbst. indem Er Tat Wale Baba, Shankaracharya Shantanand wenigstens abundzu zu Wort kommen ließ, hat Er auch einen Beitrag in jene Richtung geleistet. Es ist sehr bedauerlich, daß Mr. Mahesh keine Übersetzung mit Kommentar zu allen Kapiteln der Bhagvad Gita vollenden konnte....)

Wenn da "Christen", deutsche Gerichte etc solche Probleme sahen, daß sie zu Maßnahmen der Verleumdung griffen, so frägt sich, woraus denn Ihr Gott besteht, der doch zweifeslfrei gewisse "Eigenschaften" habe und es auch eine Beziehung zwischen jenen Eigenschaften geben solle, da Er ja unsterblich wäre. Dürfte man etwa nicht zum zweifeslfreien Ergebnis gelangen, durch korrekte, natürliche, objektiv-sachlich ausgeübte Meditationspraxis, daß auch jener Gott - falls es Ihn tatsächlich als eigenständiges Wesen geben sollte bzw je gegeben haben sollte - nichts anderes ist als Brahman und zu Brahman in jener Beziehung steht wie ein" Ring zu Gold, Silber oder auch Kupfer, dh dem Material woraus er besteht", ein "Gefäß zum Ton woraus es gemacht ist"?              



c) Alltag und "Spiritueller Weg", inkl. "TM"

Interessant ist auch im Yogavasishta, Kapitel II, der Anfang der Unterweisung, [Die Geschichte von Suka], Seite 19-20; (,Die Lehren des Weisen Vasishta, Ansata-Verlag, ISBN3-7157-0112-9). 

Der große Gelehrte Vyasa unterrichtete seinen Sohn Suka zunächst selbst. Irgendwann schickte Er Suka für weitere oder auch zusätzliche Unterweisungen zu König Janaka und Suka ging zu König Janaka, seinem Vater vertrauend.

Dem gegenüber ist die Geschichte Ramas zu sehen, der als 16-Jähriger sich auf eine Pilgerreise begab, dann mit "Total-absolut-0-Bock"-Stimmung zurückkehrte, nichts mehr aß, nur noch in seinem Zimmer saß, usw. Es bedurfte vieler Zufälligkeiten, daß Er überhaupt überlebte: Vishwamitra kam - zufällig oder auch absichtlicher oder auch intuitiv oder auch...... - des Weges und befand, daß Rama nicht krank sei sondern nur der richtigen Belehrung bedürfte (was zB die "moderne" Psychiatrie schon nicht mal zu begreifen vermag, sodaß heutzutage solch ein "Zustand" ziemlich zwangsläufig zu schweren Misshandlungen durch den deutschen Staat per "seiner" Psychiatrie - zumindest in Deutschland - führte); Rishi Vasishta, der Hofweise, lebte zufälligerweise - oder auch absichtlich -  zu jener Zeit und wurde ausgewählt, jene Belehrung zu übernehmen.

Das Yogavasishta stellt also jenen geordneten, wohlbehüteten, zielstrebigen Weg des Suka dem chaotisch verlaufenden, problemebeladenen Weg des Rama gegenüber. Offenbar ist Suka's Weg das "Vorzuziehende"; Rama's Weg ist so ähnlich wie keine Elementarschadensversicherung für ein Haus zu haben und wenn es bei einem Erdbeben zerstört wurde, fängt man an Lotto zu spielen und erwartet, daß man nun aus karmischen, religiösen, sozialstellungsbedingten oder auch sonstigen Gründen sicher gewinnen werde. Ein Anderer schloß jene Versicherung mit Erwerb des Hauses ab, zahlte regelmäßig einen relativ geringen Betrag und "gewann" nach dem Erdbeben bei jener "Art von kluger Lotterie" sicher, das was Er zum Wiederaufbau benötigte.

Interessanterweise verstand es Herr Vasishta, Rama zu helfen. Gar erstaunlich sind solche "Hilfen".

Allgemein sei bzgl. "Hilfen" noch folgendes bemerkt: Ein über 80-jähriger Vater und Kollege erzählte mir mal folgende Geschichte: Sein Sohn war auf Drogen; die Terroristenclique Baader-Meinhof  waren außer TerroristInnen auch Drogenjunkies; in jener Drogenclique der Baader-Meinhof-Bande war nun auch sein Sohn gewesen, als man Andreas Baader und Ulrike Meinhof, die sich gerade mal wieder mit Drogen vollgepumpt hatten, in einem alleinstehenden Haus im Speicher oben verhaftete. Sein Sohn, der nicht zu den Terroristen gehörte kam in die geschlossene Psychiatrie wegen seiner Drogensucht. Eines Tages kam der behandelende Arzt und Psychiater zum Vater und sagte: "Ihrem Sohn kann kein Mensch mehr helfen; wir vermögen nicht mehr in seine Welt vorzudringen. Wenn Ihm überhaupt jemand helfen kann, dann ein Tier, evtl ein Hund. Ein Boxer wurde für besonders geeignet befunden und Er schaffte was kein Facharzt, kein Richter, kein Anwalt, nicht der Vater, keine Menschen-Freunde vermochten; er drang in dessen Welt vor und brachte ihn heil zurück, wo Er dann ein normales Leben zu leben vermochte; allerdings blieb es die Aufgabe jenes Vaters, sich um den Herrn Hund, den Boxer zu kümmern.

So ist es alles andere als selbstverständlich, daß Rishi Vasishta dem jungen Prinzen Rama zu helfen vermochte; interessant ist auch welche Vielzahl von schier unglaublichen Geschichten Herr Vasishta - ua jene von der unsterblichen Krähe Busunda, dem Dämon Prahlada, usw - der Hofweise Rishi Vasishta dazu aufbot.

Offen bleibt dabei zunächst  dann die Frage nach dem wie man einen geeigneten "Lehrer für solche Themen" von einem Ungeeigneten, der einen am Ende auf so eine "Pilgerreise alà jener verhängnisvollen des Prinzen Rama" schickte, auszuwählen in der Lage sein sollte. Dabei könnte man argumentieren, daß die Übereinstimmung mit den Erfordernissen eines gut-möglichen Alltagslebens, ein wichtiges Kriterium sein könnte; ebenso sind natürliche Meditationsübungen - ohne Gewalt gegen sich - sicherlich sicherer. Gegen außer Schlafen-Wachen-Träumen, sich auch in natürlicher, anstrengungsloser Weise in Richtung tiefer Ruhe zu bewegen (vgl Ausführung von Shankaracharya Shantanda) und sei es unter Zuhilfenahme eines "Wortes ohne Bedeutung", eines traditionellen Mantras, kann kaum was eingewendet werden, sofern es in einem geeigneten zeitlichen Rahmen bleibt. Aber dieser Frage wird man sich genauer zu widmen haben; auch hier kann "Entscheidungstheorie" eine gewisse hilfreiche Rolle spielen und sollte einen vor "völlig falscher Richtung" - mehr könne man eh nicht erwarten, schrieb ein Professor im Vorwort zu seinem Buch ad Entscheidungsstheorie -  bewahren können.

Auch die Bhagavad Gita beschreibt jenes Problem, das im Zusammenhang mit einem Bemühen um Spritualität, Erleuchtung entstehen könnte: Arjuna, jener Krieger, war plötzlich - als der Gegner bereits zum Angriff blies - unfähig zu handeln und war wie gelähmt, hilflos dem Widerstreit seiner Gefühle, Ideen, Überlegungen ausgesetzt. Auch in seinem Falle fand sich zufälligerweise jemand, der kompetent war, Ihm rechtzeitig zu helfen. Aber es würde zweifelsohne völlig absurd sein , sich "einfach d'rauflos auf sprituelle Abenteuerwege" einzulassen/zu begeben auf der Basis des Glaubens oder auch "Versprechens dubioser Personen", es werde dann jemand kommen, Ihm/Ihr zu helfen, so wie Rama und Arjuna geholfen worden sei. Die entscheidungstheoretisch sinnvolle Überlegung anläßlich jener klassischen Schriften und "Probleme", ist, daß man sich vorher einen strategisch vernünftigen Weg zu suchen habe und der nächstbeste, nicht unbedingt - eher selten - ein tauglicher geschweige denn der geeignetste wäre. Es gilt eben Alltagseerfordernissen und spirituellem Streben im Sinne von Vektoroptimierung optimal gerecht zu werden.

Es ist offensichtlich, daß es keinen  Sinn ergeben konnte, wenn man in einem unreifen und unmündigen Staat, wie es Deutschland anno 1971 nach der NAZI-Schreckensherrschaft immer noch gewesen war, einen Minderjährigen einfach nötigte sowas wie TM zu erlernen, vorbei an den Rechten und Ansichten der Erziehungsberechtigten usw und sich dabei stets nur darauf verließ, daß da gar nichts dabei passieren könne, was nicht eh passiere sollte. Da waren Ärger bis hin zu Verfolgung dann vorprogrammiert.





d) Ad Streit zwischen TM-Vereine in Deutschland und der Bundesregierung bzw Deutschland's Umgang mit der "TM" und "TM-Scene":

Es kann nicht hingenommen werden und bedarf der ausdrücklichen Kritik, daß irgendwelche Sektenbeauftragte von r.-kath. oder auch ev.-luth. Kirche, irgendeine "C-DU"-Regierung dann irgendwann anfingen all diese zahlreichen wissenschaftlichen, von ProfessorInnen als zumindest ausreichend beurteilten Untersuchungen betreffs TM, als "Betrügereien", "Lügen", "Absurditäten" etc vom Tisch zu wischen zu versuchen. Hat die Bundesregierung, die TM runter machte, auch nur eine einzige wissenschaftliche Publikation, annährend vergleichbar zur Ph.D-Arbeit von Keith Wallace etc vorlegen können, welche eine "Gefährlichkeit der TM-Meditatonsübung" nachwies? - Mir ist keine einzige bekannt und man konnte mir, als ich mir mal einen Tag Zeit nahm, solches anzuhören, keinen einzige nennen: weder in einem großen Klinikum (wo doch TM angeblich so gefährlich sei; da wüßte man in einem großen Klinikum gar nichts Genaueres dazu?), noch bei einer Uni, noch beim Bay. Kultusmininisterium, noch vom Sektenbeauftragte der r.-kath. Kirche konnte man  mir eine solche Untersuchung vorlegen. Hingegen begegnete man mir mit Gewaltätigkeit, Lügen usw.  Was von sog. "Gutachten" irgendwelcher PsychiaterInnen zu halten ist, erklären folgende wahre Begebenheiten: a) Ein geldhabender Mann ermordete seine Tochter  mit 19 Messerstichen; nach der ca Hälfte seiner Stiche war das Messer abgebrochen und Er ging in die Küche, holte ein neues Messer und machte weiter. Er wurde verhaftet, kam in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung. Ein Psychiater erklärte Ihn für "psychostisch" etc und dem Staatsanwalt waren nun die Hände gebunden. Nach 1 Jahr war die Frist, Anklage wegen Mordes erheben zu können, dem Staatsanwalt davongelaufen und nun kam eilends ein zweiter psychiatrischer Gutachter und entschied, daß das erste psychiatrische Gutachten falsch gewesen sei. Nun wurde der Mörder auf freien Fuß gesetzt. Vom Tod seiner Tochter profitiert/~e er dahingehend, daß sie ihren Pflichtteil sich nicht mehr auszahlen lassen konnte, keine Schadensersatzklage gegen Ihn mehr führen konnte usw usf.  Eine andere Geschichte ist Folgende:  b) Ein Mann war wegen wiederholter Vergewaltigung udgl verurteilt worden. Eines Tages kam die, jenen Straftäter "betreut" gehabt habende, Psychiaterin zum zuständigen Beamten und verlangte die Freilassung ihres "Patienten". Der Beamte weigerte sich jedoch und verwies auf die lange Vorstrafenliste. Daraufhin schrieb sie das "nötige" Gutachten und der Mann wurde auf freien Fuß gesetzt. Weil er ja angeblich im Verlauf jener psychiatrischen Behandlung etwas dazu gelernt habe, vergewaltigte Er dieses mal nicht "nur", nein, diesesmal ermordete Er sein Opfer anschließend auch noch.

Zweifelsohne wäre es für den deutschen Staat ein relativ Leichtes, die Statistiken ad "Erwerbslosigkieit", "Hartz-IV-Fall-Geworden", "Verarmung" etc von TM'lerInnen mit einem repräsentativen Bundesquerschnitt zu vergleichen. So würden sinnvolle, nützliche Ergebnisse, die eventuell für die TM-Vereine im Ergebnis gar nicht schmeichelhaft gewesen sein könnten, erlangbar gewesen sein. Aber willkürliches für Verrückterklären, bestehendes fachärztliches Gutachten zugunsten eines TM'lers durch ein nicht-vorhandenes Guachten zu ersetzen, sich dabei auf einen Antrag eines einfachen Arztes zu berufen, der nochdazu in einem Gutachten für interne Zwecke haufenweise Fakten verdrehte, vorgegebene Formblätter wahrheitswirdrig ausfüllen udgl, das kann man nur als Verfolgung bezeichnen und hat mit Rechtsstaatlichkeit, Würde, Freiheit, Gerechtigkeit ebenso wenig zu tun wie mit Wissenschaftlichkeit, Seriösität usw.

Hinzukomt, daß Pschyiatrie nunmal von der Lehre her "materialistisch" ist: Bewußtsein wäre die Folge eines funktionierenden menschlichen Gehirns, glaubt bzw dogmatistiert man da. Vonseiten der vedischen Tradition hingegen geht man davon aus, daß es ein aus sich selbst heraus existentes unendliches, zeitloses absolutes Bewußtsein gebe, woraus dieses Weltall und alles was dazu gehört, entstanden sei. Es kann  nicht hingenommen werden und bedarf der ausdrücklichen Kritik, daß "Psychiatrie" es nie&nimmer zustehen kann und darf, per "psyschiatrischen Gutachten" den eigenen "Materialismus" für das "Alleinseeligmachende", alles Andere für "geistesgestört" zu erklären, als Solches zu verkünden und dumme Gerichte erklären das dann zur Wahrheit schlechthin. Na klar, darf eine spezielle Bundesregierung aus atheiistischen MitgliederInnen bestehen; das ist nicht auszuschließen; ebenso könnte es mal lauter "Materialismus-AnhängerInnen" sein; aber es steht ihnen im Rahmen der freiheitlichen demokratoischen Grundordnung nach 1945 nie&nimmer zu, den "spirituellen Standpunkt" für "falsch", "hoch-gefährlich" odgl zu erklären; die private Meinung einzelnener RegierungsmitgliederInnen ist deren Meinung; sie kann aber keine Regierungsmeinung sein!

Allerdings besteht sehr wohl eine allgemeine Gefahr, wenn jemand so loslegt, wie es Mr. Mahesh getan hatte: Ohne fertiges Lehrgebäude, ohne konkrete Ausbildung dafür, entgegen des Rates von jemand, der er selber für kompetent hielt, einfach "TM-Lehren" anfangen, das war schon hoch-riskant und da nahm Er schon viel Unheil billigend in Kauf. Das darf und sollte man schon - auch als Bundesregierung, Kirche etc - sagen; aber man muß dann schon sachlich korrekt argumentieren und das kritisieren, was zu kritisieren ist. "TM-Vereins-Gebilde" und "TM selber" einfach in einen Topf geworfen zu haben, kann nur als Unverschämtheit, illegal und Vor-1945-Un-Stil bezeichnet werden.

Durchaus gilt ad Kritik vonseiten der Kirchen einzuwenden, daß ihr Jesus Christus bekanntermaßen bzw von den Kirchen selber eingeräumtermaßen im Zusammenhang mit einem ebenfalls unreifen, unmündigen Staatsgebilde, wie es das römische Schreckensreich nunmal auch war, schlimmes Unheil, schlimme Verfolgung über viele "AnhängerInnen" brachte. Aber TM'ler der Verfolgung auszuliefern - per unsachgemäßer Kritik, falscher Bezichtigungen, "falschem Zeugnis wieder den Nächsten" etc - und dann mit "christlichem Märtyrer-Denken" zu kommen und so den, zu Opfern gemachten, TM'lerInnen, das Christentum "hautnah erlebbar zu machen zu unternehmen versucht/unternommen zu haben" war und  ist absurd. Es kann auch nicht hingenommen werden, wenn Sektenbeauftragte sich in die TM-Center begaben, um dort für ihre Kirchen zu "missionieren". Nachdem wie ich deren aggressives, verleumderisches Auftreten 1976 erlebte erübrigten sich deren Vorstellungen/Verständnnisse von der christlichen Religion ohnehin.


Es gab bei deutschen Ministern bisweilen das Problem, daß sie das Minister-Briefpapier missbrauchten, um Empfehlungsschreiben für eine privat bevorzugte Firma oder auch die Firma eines Freundes zu verfassen, die einer Werbung für jene Firma entsprechend, dann eingestuft wurden. Das offizielle Bundesregierungsbriefpapier missbraucht zu haben, um eine "Empfehlung" gegen Jemand herauszugeben, kann nicht als etwas Anderes verstanden werden. Die Darstellung von Meditation von Swami Shantanand Saraswati und die Darstellungen des Mr. Mahesh - etwa in seinem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" unterscheiden sich - außer das Swami Shantanand Saraswati wohl die schönere und bessere Darstellung gab - kaum. Man muß allerdings im Zusammenhang mit Mr. Mahesh noch berücksichtigen, daß seine Anweisungen bzgl des Umgangs mit Gedanken während einer Meditations-Sitzung erst im Rahmen des "Kurses zur Erlernung der TM" nach der Initiation gegeben werden. Swami Shantanda Saraswati betrieb da offenbar wesentlich weniger Geheimniskrämerei. Nichtsdestoweniger sind die Anweisungen im Rahmen eines Kurses zur Erlernung  von TM von jenen, von Swami Shantanand Saraswati dargelegten Ausführungen, nicht grundsätzlich verschieden. Welche Mantren Swami Shantanand Saraswati weiterzugeben/zu benutzen pflegte, weiß ich nicht; ich weiß auch nicht, was Er von den von Mr. Mahesh "benutzten" Mantren hielt. Allerdings haben sich die "TM-Mantren" als klassische Mantren herausgestellt, sodaß ihnen "Destruktivität" oder auch "Gefährlichkeit" nachzusagen nur als sowas wie Diskriminierung, anti-indische Agitation verstanden werden kann. Die TM-Organisationen sind etwas anders als die "TM-Meditations-Technik", dh etwas anderes als die "transzendentale Meditation" und wenn die Bundesregierung die "Transzendentale Meditation" - erst als destruktive und dann - als "gefährliche Sekte" einstufte, so war das schlichtweg eine Unverschämtheit und von so einem Missbrauch von Bundesregierungsbriefbögen nicht mehr zu unterscheiden. Es war allerdings auch eine Unverschämtheit vonseiten des Mr. Mahesh jene SRM udgl aufgelöst zu haben und lediglich jene "Monarachie nachempfundene" "komisch-dubiose" Organisation eingeführt zu haben. Nunja, wenn jemand TM im Rahmen von sowas wie einer "Heils-Monarchie" (vgl. jene "Sekte "Heilsarmee") lernen bzw lehren will, na bitte, solange jene Organisation im Rahmen der Gesetze der freiheitlicher demokratischen Grundordnung bleibt. Aber es sollte nicht nur, sondern es müßte schon auch noch zusätzlich jene SRM weitergeben, wobei jene SRM vom organisatorischen her zweifelsohne ja auch Verbesserungsbedarf hatte.

Es ist sicherlich richtig, daß von der Regierung des Dr. Kohl, die gekennzeichnet war durch die Spendenaffaire (siehe ua Doku im SRW, ca Januar 2018), sich systematischen Lügens (Der jetzige Bundestagspräsident und langjährige Finanzminister Dr. Schäuble sagte sowas; er sagte, daß es keine Spender gegeben habe, denen Dr. Kohl sein" Ehrenwort" gegeben gehabt habe; es sei hingegen ein System schwarzer Kassen gewesen.) bediente, auch bzgl. deren Aussagen betreffs "TM" nicht viel zu halten sein kann. Anbetung des "Mammon" ist das Eine, ein System schwarzer Kassen unterhalten (...nochdazu als Bundeskanzler und CDU-Vorsitzender, Vorsitzender einer Partei, die sich als "christlich" verstanden wissen will...) und insofern auch noch "schwarze Magie" betreiben und "dem Mamon" sowas wie "schwarze Messen abhalten" ist noch etwas anderes. Auch insofern hatte Dr. Kohl und seine Regierung nicht die not-wendige Wissenschaftlichkeit, Bereitschaft zu Objektivität, fairem Umgang udgl. in Sachen "TM". Insofern kann es nicht verwundern, wenn ich so relativ leicht klare, krasse Mängel, Unterlassungen, Widersprüchlichkeiten und Falschheiten in jenen "verbreiteten Auffassungen" jener deutschen Bundesregierung finden konnte und sie als "falsches Zeugnis wider den Nächsten" enttarnen konnte.