Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?


7) Vyasa:


Vyasa verfaßte va auch die Vedanta-Sutren und die Brahmasutras, wozu es jeweils mindestens eine Übersetzung in die deutsche Sprache gibt. In den Brahmasutras geht es um die Möglichkeit "Brahman" überhaupt erkennen zu können. Vedanta ist eines der 6 Systeme klassischer indischer Philosophie. Zu diesen beiden Werken gibt es Übersetzungen ins  Deutsche.

Vyasa war, lt. Srimad Bhagvatam - von welchem Er auch als der Verfasser gilt/ welches Er auch verfaßte - der Urenkel von Rishi Vasishta: Rishi Vasishta war der Vater von Shakti, Shakti war die Mutter von Parashar und Parashar wiederum war der Vater von Vyasa (so kann man das im Srimad Bhagavatm nachlesen).

Zur Region seines Wirkens (...gemäß der Überlieferungen...) hier erstmal zwei Fotos:

(Die Fotos von machte Narada)



Seine Qualifiziertheit zur Verfassung des großen Epos Mahabharata ergibt sich ua daraus, daß er einen Kommentar zu Samkya und auch zu Patanjali's Yoga Sutren verfaßte. In der Bhagavad Gita heißt es bekanntluch an einer Stelle "Höre die Lehre nun erst mal in Form von Samkya"; etwas später heißt es dann "Nun vernimm die Lehre im Sinne von Yoga". Man sieht wie es zusammenpaßt, daß Vyasa sowohl Samkya als auch Yoga offenbar eifrig und intensiv studiert und - gemäß (... sozusagen, "Unschuldsvermutung" betreffs ...)  eines guten Schülerinzwis - geübt hatte.


ISBN 978-0-282-45556-9
ISBN (In Leinen gebunden?) 978-0-331-48441-0




Die Bhagavad Gita ist das Kernstück des  Mahabharata.

Auszugsweise wurde das Mahabharata (Das Sterben von Duryodhana un das Bedauern des Sohnes am Ende des Kriegs im Kreise seiner Familie) ca 2018 im Volkstheater München auf der kleinen Bühne zur Aufführung gebracht:


Die Bhagavad Gita wurde vielfach auch ins Deutsche, sowie in zahlreiche andere Sprachen übersetzt. In der Bhagavad Gita geht es sowohl um Samkya als auch um Yoga; Krishna, der Arjuna belehrt, erklärt Ihm seinen Lehre aus der Sichtweise des Samkya und dann auch vom Standpunkt des Yoga. Samkya und Yoga sind weitere Systeme der 6 Systeme klassischer indischer Philosophie:

Professor Dr. Paul Deussen's Übersetzung findet sich in "vier philosophische Texte des Mahabharatam":


https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406

https://archive.org/details/vierphilosophisc00deusuoft/page/x

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406#45


Dr Franz Hartmann übersetzte es im Nicht-Gedicht-Stil ca 1905 und  in poetischer Form übertrug Er es nach Edwin Arnolds Sanskrit-Übersetzung ins Deutsche, siehe etwa vierte Auflage 1924, Theosophisches Verlagshaus Leipzig.

Aber auch von Shri Aurobindo gibt es eine Übersetzung und dazu eine Übersetzung derselben ins Deutsche.

Von Paramahmansa Yogananda gibt es eine 2-Bändige Übersetzung (sah ich im "Oneness World" in der Kreuzstraße in München); auch diese wurde ins Deutsche übertragen.

Von Ekanth Easwaran's Übersetzung gibt es ebenfalls eine Übersetzung, welche ebenfalls in die dutesche Sprache übertragen wurde.

Ebenso verfaßten viele andere Autoren Übersetzungen und Kommentare dazu.

Von Mr. Mahesh Prasad Varma - alias Maharishi Mahesh Yogi - existiert eine - nunmal - unvollständig gebliebene Übersetzung mit ausführlichem (eigenwilligen und teils, wie ich meine, auch irreführendem) Kommentar, wobei die Übersetzung zu nahezu 100% aus wortgetreuen Übernahmen aus anderen Übersetzungen, lt. Mr. Mahesh's eigener Schilderungen, besteht; nur in Ausnahmefällen fertigte Vernon Kaatz eine Übersetzung an, welche Mr. Mahesh - besser - zu passen schien; Mr. Mahesh's Sanskrit-Kenntnisse hätten dafür - so schilderte Er es mal - nie&nimmer ausgereicht. (Näheres siehe zB meine Rezension bei amazon.de). Nach seinem Tod, wird diese "neue Übersetzung" mit seinem - teils eigenwilligen, aber weder uninteressanten noch grundsätzlich falschem - Kommentar niemals fertig werden, da es zu den letzten wenigen Kapiteln von Ihm nunmal gar nichts gibt. Die erste deutsche Übersetzung von 1972 wurde inzwischen numal defacto ergänzt durch eine weitere Übersetzung von einem Team aus jenem "Mr-Mahesh-Komplex" in Vlodropp/Niederlande, welches auch auf die vorhandene Übersetzung von 1972 zurückgriff. (Das Problem bei Mr. Mahesh's Kommentar ist nunmal, daß er eine hazdeurhafte, d'raufgängerische Handlungsweise pflegte und seine eigenen Problem mit dem Bereich des Handelns, Tätigseins nicht so recht passen zu dem was er - durchaus vielfach präzise und passend -  in seinem Kommentar zum "Handeln und Nicht-Handeln" erläuterte. Angesichts seiner absurden Reaktion dereinst in Südindien, welche überhaupt erst dazu führte, daß er zu lehren anfing, fällt es schwer ihm betreffs "Kunst des Handelns" udgl zu vertrauen. Nunja auch bei anderen Autoren ist/bleibt Vieles "intellektuelle Befassung" und nicht immer "yogische Realisation". Aber mehr dazu in "Mr. Mahesh"  und "Mr. Mahesh und TM".


Die Bhagavad Gita - und damit auch ein gewisser Zeitbereich für die Lebensdaten des Herrn Vyasa - wird von Herrn Russel Re Manning (...) auf ca 250 v. Chr. datiert. Siehe S. 35 in "Religion in 30 Sekunden, Russel Re Manning, Librero-Verlag, erschienen im englischen Irginal 2011, ISBN 978-90-8998-822-5. Herr Manning doziert an der Thelogischen Fakultät der University of Cambridge und ist Mitglied des dortigen St. Edmund's College.

Prof. John Bowker datiert in seinem Buch "Religionen der Welt" (..Coventgarden, ISBN 978-3-8310-9057-0, englische Orginalausgabe erschien erstmals 1997...) auf Seite 32 das Epos "Mahabharata" und damit die "Bhagvad Gita", welche ein Teil desselben ist, auf zwischen 300 v. Chr. und 400 n. Chr.

Die Übersetzung von Richard Garbe, erstmals 1905 bei Haessel in Leipzig erschienen, Nachdruck folgend der 2.Auflage von 1921, Anaconda-Verlag GmbH Köln,ISBN 978-3-7306-0416-8 wäre da auch noch zu erwähnen. (Dr. Garbe übersetzte es aus dem Sanskrit), Ausgabe von 1921, nachgedruckt bei Anaconda 2016, ISBN 978-3-7306-0416-8.

(Richard Garbe schrieb übrigens 1894 auch einen Text zur Samkya-Philosophie:


ISBN

978-1-391-58838-4

ISBN (in Leinen gebunden?)

978-1-396-60230-6

...)


Zeitliche Einordnung der Bhgavad Gita und ihrer Entstehung:

i) In Herrn Garbe's Ausgabe zur Bhagavad-Gita wird die Entstehung der Bhagavad Gita in mehrere Perioden eingeteilt, wobei die erste Periode - zu der eine Art Ur-Bhagavad-Gita gehört, welche nur ca die Hälfte Anzahl an Versen umfaßt habe - von einer unbestimmten Zeit bis 300 v. Chr. gerechnet wird:

Seite 29: " Wenn man auch nicht durchaus nötig hat, die >>Gottesliebe<< schon der ursprünglichen Bhagavata-Religion zuzuschreiben, so war doch der Glaube der Vasudeva-Verehrer jedenfalls von diesem Gefühl schon erfüllt, lange bevor die Bhagavad-Gita gedichtet worden ist; denn eine neue Idee wird anders verkündigt als die bhakti in der Bhagavad Gita, wo diese Empfindung auf Schritt und Tritt wie etwas Selbstverständliches gefordert wird." ...

Seite 29: "In diese erste Periode, die ich von dem unbestimmte Anfang bis gegen 300 v. Chr. rechnen möchte, fallen wahrscheinlich alle bisher in diesem Kapitel behandelten religionsgeschichtlichen Vorgänge, d.h. kurz zusammengefaßt: Die Begründung des populären Monotheismus durch Krishna-Vasudeva, die philosophische Verbrämung mit Samkya-Yoga, die Vergöttlichung des Stifters und, wie ich glaube, auch schon die Vertiefung des religiösen Gefühls durch die Forderung der bhakti.

Seite 29: Die zweite Periode wird charakterisiert durch die Brahmanisierung der Bhagavata Religion und die Identifizierung Krishnas mit Vishnu. Schon die große Volkstümlichkeit der Sagen und Legenden, von denen die Gestalt Krishnas umwoben war, muß die Aufmerksamkeit der Brahmanen erregt haben;"....

Seite 31: "Ich glaube, die zweite Periode der Bhagavata-Religion von 300 v. Chr. bis etwa zum Anfang unserer Zeitrechnung ansetzen zu dürfen. Jedenfalls gehört die ursprüngliche Bhagavadgita - ohne mit dieser Bemerkung zunächst etwas über ihre Datierung aussagen zu wollen in diese Periode deshalb hinein, weil in ihr Krishna noch nicht mit dem Brahman identifiziert, aber mehrfach als Vishnu bezeichnet wird (von den 3 Stellen       X. 21, XI. 24, 30 gehören die beiden letzten schon dem alten Gedicht an) und weil       IV.  6-8 eine Anspielung auf die Avtar-Theorie enthält.

Seite 31: Die dritte Periode der Bhagvata-Religion, für die ich die Zeit vom Beginn unserer Zeitrechnung bis zur Mitte des 11.Jahrhunderts annehmen möchte, ist gekennzeichnet durch die Identifizierung Krishna-Vishnus mit dem Brahman; es bleiben aber trotz der Vedantisierung des Krishnaismus die alten Samkya-Yoga-Elemente bestehen. In der Frühzeit dieser Periode ist die Umarbeitung der Bhgavadgita vorgenommen worden."

Seite 34: "Fassen wir nun die ursprüngliche, noch nicht vedantisierte Gita ins Auge, wie ich sie aus der überlieferten Gestalt herauszuschälen versucht habe, so bedarf es zunächst kaum eines Hinweises darauf, daß sie den allgemein-indischen Glauben an die Seelenwanderung, an die nachwirkende Kraft des Werkes und an die Möglichkeit der Erlösung aus dem qualvollen Kreislauf des Lebens teilt."


Wenn nun aber Richard Garbe in seiner Einleitung eine Vedantisierung dieser "urprünglichen Bhagvadgita" erst in der dritte Periode sieht und für jenes philosophische System"Vedanta" aber Herrn Vyasa als Urheber gilt, lebte Herr Vyasa demzufolge am Anfang jener dritten Periode, also in etwa nach Beginn unserer Zeitrechnung und innerhalb der ersten paar Jahrhunderten danach.


Dem widerspricht zB das Verzeichnis der Shankaracharyas von Sringeri. Nun, es gab ja auch nicht so arg viel Päpste als daß man diese nicht verzeichnen und das Verzeichnis korrekt überliefern hätte können. Ähnlich verhält es sich mit den Shankaracharyas von Sringeri. Demzufolge wird von den westlichen Autoren ein herausragender, rühriger Shankaracharya - der um 700 n. Chr. - lebte mit Shankara verwechselt und der erste Shankaracharya von Sringeri, Vartika Kara (oder auch Sureshvaracharya genannt) lebt ca zur Zeit von Buddha. Insofern müßte Rishi Vasishta als Urgroßvater von Vyasa - dem Verfasser der Brahmsutras, welche Sankara kommentierte, ca 200 Jahre vorher gelebt haben, da nach Vyasa dann erst noch dessen Sohn kam, danach Gaudapda, welcher der Guru von Yogi Govinda war welcher wiederum der Meister von Shankara war. Insofern käme man auf ca 900 v. Chr. und Vyasa wäre also eher der Verfasser jener "Urgita" gewesen. Erst zu späteren Zeiten hätte man sich dann darum bemüht Vedanta - ebenfalls verfaßt von Vyasa - in den Zeilen der Bhagvad Gita mher herauszuheben, dh aus der Urgita eher einen Kommentar zur Bhagavad Gita im Lichte des Vedanta gemacht und diesen Kommentar später dann wieder als die "Bhagvad Gita" bezeichnet. Die Überlieferung geschah nunmal lange Zeit mündlich. Ca letztes Jahr wurde zB in Sringeri von zahlreichen Teilnehmerinzwis die Bhagavad  Gita auf Sanskrit in voller Länge im Verlauf von ca 2 Stunden rezitiert; am Nachmittag wurde es dann wiederholt. (Siehe https://www.sringeri.net/)



ii) Mr. Mahesh verlegt die historischen Ereignisse, welche der Bhagavad Gita zugrunde liegen in die Zeit um 3000 v. Chr. und das Auftreten sowie die Lehren der Bhagvad Gita in jene Zeit und setzt es mindestens 2000 bis 2500 Jahre vor Budha an. Nachdem Shankara einen Kommentar zur Bhagavad Gita schrieb, muß die Bhagavad Gita daher vorher geschrieben worden sein. Gemäß westlicher Historikerinzwis gelten die Lebensdaten von Shankara als bekannt. Darüberhinaus müßte Herr Vyasa gelebt haben bevor Shankara seinen Kommentar zur Bhagavad Gita verfaßte. Auch muß Vyasa nach Patanjali gelebt haben, da er ja zu dessen Yogasutren einen Kommentar verfaßte.  Im Kapitel über Rishi Vasishta gehe ich auch auf jene Tantra-Schrift ein, in welcher es um "Lern-Jahre" von Rishi Vasishta geht und welche davon handelt, daß ein gewisser Buddha den nach Vollkommenheit strebenden Vasishta unterrichtete. Es heißt dort, daß das aber nicht unbedingt Gautama Buddha gewesen sein müsse, das es zuvor bereits mehrere Buddhas gegeben habe/hat.

iii) Interessant im Zusammenhang mit den Bemühungen einer zeitlichen Einordnung sind folgenden Erläuterungen des emeritierten Professors Dietmard Rothermund, der Professor em. für die Geschichte Südasiens am Südasien-Institut der Universität Heidelberg ist und es vier Jahre leitete.  Man findet dazu sehr Bedeutsames in seinem Buch "Gandhi, der gewaltlose Revolutionär", erschienen bei C.H.Beck.

Die Leseprobe, die auf der Seite des C.H.Beck Verlags zu finden ist, genügt dabei für meine Zwecke zunächst mal; dennoch besorgte ich mir jedenfalls das ganze Buch.

https://beckassets.blob.core.windows.net/product/readingsample/28457630/28457630_leseprobe_gandhi.pdf

https://www.schweitzer-online.de/buch/Rothermund/Gandhi/9783406624605/B437636/

Auf den Seiten 7 und 8 findet man da etwas zum Tema "Die Wahrheit transzendiert die Geschichte". Hoch Interessant ist es auch, daß Herr Gandhi das Mahabharata "gemieden hatte, weil er es für eine Hymne auf Krieg und Gewalt hielt". 1922 widemte er 4 Monate  dem Mahabharata und sah sich dann einem tieferen Verständnis desselben ausgesetzt/gegenüber:

U.a ist in dieser Leseprobe folgendes zu finden:





Auf Seite 33 findet man noch eine Erklärung, was unter Ashram im allgemeinen verstand und was Gandhi im besonderen damit meinte bzw nicht meinte.

 

künstlerische Darstellungen der Bhagavad Gita:

Eine künstlerische Präsentation der Bhagvad Gita findet man zB bei Dr. Mohani Heitel; In ihrem E-Book singt sie 72 ausgewählte Verse und liest sie dann auch in deutscher Übersetzung (alles mit sanfter Gitarrenbegeleitung). Es gibt aber auch eine rein-gesangliche Darbietung auf Sanskrit von ihr.

siehe zB.: 

Bhagavad Gita - Microsoft Store

https://www.microsoft.com/de-de/store/music/album/dr-mohani-heitel/bhagavat-gita/8d6kgx0h8z7c

Bhagavat Gita Dr. Mohani Heitel. 2016 • 15 Musiktitel • Hörbuch / Hörspiel • Hörbuch • Smirti Music. Album kaufen 14,99 €

...Amazon.com: Kapitel 3: Bhagavat Gita: Dr. Mohani Heitel ..., https://www.amazon.com/Kapitel-3-Bhagavat-Gita/dp/B01C7FXJJO

Hörprobe: https://www.amazon.de/Bhagavat-Gita/dp/B01CRA65RC/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1513166413&sr=8-3&keywords=mohani+heitel

(..Links vom 13.12.2017..)


Eine andere gesanglich-künstlerische Darbietung findet man etwa bei Frau Gaiea Sanskrit, ua. unter https://www.youtube.com/watch?v=0XYUOYffGhw.  Die Englischsprachigen Untertitel kann man in gewisser Weise durch Deutschsprachige ersetzen, indem man sich eine deutsche Übersetzung der Bhagvad Gita, etwa in Gedichtsform von zB Dr. Lorinser, Prof Deussen,, Dr Garbe, Dr Hartmann oder anderen daneben legt und Kapitel 2, Verse 54 bis 72 aufschlägt. (Link vom Juli 2019). Interessant ist daß Frau Gaues Sanskrit nicht nur perfekt Sanskrit spricht (sie fing im Alter von 5 mit Sanskrit an), sondern als Britin auch perfekte Englisch kann, sodaß ihre Übersetzungen ins Englische - die sie entweder selber erstellt oder aber wohl zumindest überprüft haben wird - bedeutungsvoll sind.

Aber auch die Verse 10 - 47 aus Kapitel VI werden von Gaiea Sanskrit in rezitativ-musikalischer Form via YouTube der Öffentlichkeit angeboten: https://www.youtube.com/watch?v=MIxB93VfcOo.  (Link vom Juli 2019)

Desweiteren findet man unter https://www.youtube.com/watch?v=et-7-v1nZgM  gesanglich, ebenfalls von Gaiea Sanskrit, vorgetragene Verse aus der Bhagavad Gita. Die Aufzeichnung dieser Verse war von 'Sanskrit at St James' in Auftrag gegeben worden. Man sehe dazu  zB http://www.sanskritexams.org.uk. (Link vom Juli 2019)

Einen kleinen Einblick ins St James Institut erhält man bei: https://www.youtube.com/watch?v=d-y1pR5RZLo, wobei die rezitierten Sanskrit-Verse dann auch nochmals in englischer Sprache gesungen werden. (Link vom Juli 2019)


Eine vollständige Rezitation - in Sankrit - aller Verse im klassischen indischen Stil findet man zB bei: https://www.youtube.com/watch?v=BhW6QvNYTd8


deutschsprachige Literatur im Zusammenhang mit Vyasa, der auch Badarayana genannt wird:

"Bhagavad Gita", Nachdruck der Ausgabe von 1907, ISBN 3-8262-0812-9, Dr. Franz Hartmann

"Bhagavad Gita, Das Lied von der Göttlichkeit oder die Lehre vom göttlichen Sein", von Dr. Franz Hartmann, dritte und vierte Auflage, Leipzig, Max Altmann, 1919

"Die Bhagavad Gita", in poetischer Form nach Edwin Arnolds Sanskrit-Übersetzung ins Deutsche übertragen von Franz Hartmann M.D., vierte Auflage, 1924, theosophisches Verlagshaus Leipzig

"Bhagavad Gita", 2.Auflage von 1921, Anaconda-Verlag GmbH Köln, übersetzt von Dr. Richard Garbe, ISBN 978-3-7306-0416-8


Bhagavad Gita, übersetzt von von Dr. Franz Lorinser in "Gedichtform",1869,


ISBN 978-0-366-11388-0
ISBN (in Leinen gebunden?) 978-0-366-15077-9

(Das Buch erschien übrigens ca 1 Jahr nach Dostojewski's Buch "der Spieler". Das ist auch insofern interessant, als Dostojewski als seinerzeit ziemlich hoffnungslos spielsüchtig war und nicht umhin kam - wegen eines "Knebelvertrages" verursacht von seinen Spielschulden - das Buch überhaupt zu schreiben. Er zögerte das Anfangen an diesem Buch bis zu allerletzt hinaus, da es Ihm völlig unerheblich erschien im Vergleich zu einem anderen "Werk" an welchem er damals zu arbeiten vorzog. Nachdem er das Buch "Der Spieler" geschrieben hatte und sich dazu anscheinend mal "zurückgelehnt" und sich rational - und mit all seinen schriftstellerischen Fähigkeiten und Anforderungen an sich selber - mit der Thematik auseinandergesetzt hatte, war er hinther von seiner Spielsucht befreit. Im Mahabharata und dessen Kernstück, der Bhagavad Gita, geht es um die schrecklichen Folgen einer Spieleidenschaft bzw Unkenntnis bzgl des Themas "Spiel".)

Dr. Lorinser meint, daß christliche Einflüsse die Bhagavad Gita wesentlich geprägt hätten. Dr. Paul Deußen widerspricht dem, sich auch unmittelbar auf Dr. Lorinser beziehend, zB in seiner Vorrede zu seiner Übersetzung des Vedanta. Dennoch ist die Übersetzung von Dr. Lorinser in Gedichtform durchaus sehr gut zu lesen und wenn man zB jenen "Schlüsselvers" aus der Sicht von Hr. Mahesh Prasad Varma aus Kapitel II mal heranzieht, so ist die Übersetzung von Dr. Lorinser kaum verschieden von jener des Hrn. Mahesh Prasad Varma.


Bhagavad Gita und 3 weitere Auszüge aus dem Mahabharata übersetzt von Professor Deussen:

Eine Übersetzung von Professor Paul Deussen (in Zusammenarbeit mit Dr. Strauss) aus dem Jahre 1906:

ISBN 978-0-666-30236-6;  ISBN (Cloth) 978-0-364-58963-2 , auf deutsch, 1031 Seiten

(siehe: https://www.forgottenbooks.com/en/books/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406 )

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406#46

 


(Die anderen 3 Texte, Sanatsujâta-parvan, Mokshadharma und Anugîtâ gelten schließlich auch als von Vyasa verfaßt und sind ebenfalls von Interesse)


Professor Deussen's Übersetzung der Bhagavad Gta findet man in "vier philosophische Texte des Mahabharata" und zwar auch bei:

https://archive.org/details/vierphilosophisc00deusuoft/page/x


Interessant ist allerdings - betreffs des Umfelds in welchem die Bhagvad Gita spielt -  auch Prof Deussen's Bericht betreffs der "Krishnastadt" in seinem Buch "Erinnerungen an Indien"; siehe dazu etwa: https://archive.org/details/erinnerungenindi00deus/page/110. Professor Deussen stellte auf seiner Reise in jenr Stadt in welcher Krishna aufwuchs klar christliche Einflüsse bzgl der Darstellungen fest. Jedoch liest man das besser in den Worten von Prof Deussen:

Erst mal Anreise und erste Hinweise; siehe zB: https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.127381/page/n117 oder auch: https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/ErinnerungenanIndien_10323264#126 ,

Auf Seite 102 im Buch heißt es:


Seite 103 besagt:


Ab Seite 109 geht's dann um die "Geburtsstadt von Krishna":






Das Buch gibt's auch als Buch-Ausgabe, etwa von Wentworth Press, Reprint einer Ausgabe von 1904.


Sehr wichtig und kaum beachtet erscheint mir allerdings Folgendes:

Im selben Buch schreibt Prof. Deussen auch etwas zu den "Bergstämmen" des damaligen Indiens, sodaß man sich da die "5 Pandavas", welche ja eine Seite der Bhagavad-Gita-Geschichte liefern, vielleicht passender vorstellen kann. Siehe: https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/ErinnerungenanIndien_10323264#118 oder auch  https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.127381/page/n109 :


Krishna, der formal- weltlich als König betrachtet werden kann bzw zu betrachten ist (und das als ein König der damals eben auch - und das nicht allzuweit vom Ort der Geschehnisse entfernt) lebte verhalf jenen 5 Pandavas und deren gemeinsamer Ehefrau (Draupadi), die anscheinend einem "Bergstamm" angehörten.

Auch in der näheren Gegenwart gab es oder gibt es noch Bergstämme im Himalya, bei welchen es der Brauch ist, daß eine Frau mehrere Ehe-Männer hat. Daß Draupadi die gemeinsame Ehefrau der 5 Pandava-Brüder war, weist also darauf hin, daß sie wohl zu so einem "Bergstamm" bzw "Himalaya-Volk" gehörten, genauer deren Anführer gewesen waren.  (...Das ist auch anhand einer Doku deutlich geworden, die ich mal in einem der öffentlich-rechtlichen deutschen TV-Sender sah  - und welche leider kaum zitierbar sind, da man a) in rechtlche Probleme käme, wenn man solche Teile einfach einblenden  würde, b) man es kaum wiederfindet, wenn man es mehr oder weniger zufällig mal sah -, in der filmisch auch eine Familie gezeigt wurde, die aus 1 Frau und deren mehreren Männern bestand bzw von jenen gegründet worden war. Als Begründung galt, daß der Hausrat wie Töpfe & co sehr rar und kostbar ist und daher der Hausrat "zusammengehalten" werden müsse, was per jener Art von Familienbildung im Gesamtgefüge derer gesellschaftlicher Strukturen gefördert wird...).

Krishna verhalf jenen Pandavas zu ihrem Königreich zurück und machte deren "Übertölpelung" durch angeblich "gebildete anderen Gesellschaften aus der Ebene" ein Ende.

Insofern ist das dann sehr aktuell. Im TV-Film "Kampf um's Herz der Welt", der im Bayerischen Fernsehen mal vor etlichen Jahren am ersten oder auch zweiten Weihnachtsfeiertag gezeigt worden war, ging es darum, wie aus den USA gewisse "Sekten-SpezialistInnen" zu Indianer-Häuptlingen in das Amazonsgebiet geschickt werden, jene zielstrebig "übertölpeln", indem sie ihnen verführerisch einen irren Sektenglauben angedeihen lassen, ihnen dann Höllenängste bereiten und sie damit dann unter Druck setzen bis sie einer US-Firma eine "Abbaugenehemigung" auf deren Stammesgebiet erteilen. Dann fangen - in aller Rücksichtslosigkeit und Primitivität-  jene, sich für zivilisierter, gescheiter, höher entwickelter und besser haltender 'Flachländer' an, dort die Natur zu zerstören, zu vergiften und lassen am Ende außer vergifteter, zerstörter Natur auch noch die nunmehr an Ekzemen (in jenem Film) und anderen Krankheiten leidenden Stammesangehörigen zurück.

Insofern erscheint Krishna dann eben als ein Freund jener indigener Völker, der es ihnen jedoch auch nicht ersparen kann, ihnen zu sagen, daß es da was gibt, was sie nicht wissen, jedoch unbedingt wissen sollten und daß es ohne der Erlangung dieses Wissens durch sie selber nicht möglich wäre/ist, ihnen und deren "Naturreich" zum Sieg über jene perversen, boshaften, verlogenen "Besserwisser" und "Fanatikerinzwis" zu helfen.

("Mytho-logisch" betrachtet, erscheint Kishna so als jemand mit viel Ähnlichkeit und Bezug zu "Rudra", der sozusagen als "Schutzpatron" der "wilden" Menschen sowie "wilden" Tiere gilt und eher als ein Aspekt Shivas verehrt/betrachtet/gemutmaßt wird. Siehe Rishi Vasishta's "Lernjahre" in jener Tantra-Schrift im Kapitel über Rishi Vasishta.)


Bhagavad Gita, der vollständige Text ,mit dem Kommentar  Shankaras , Knaur Esoterik,, München 1989, ISBN 3-426-26447-1.





Hier erst noch ein kleiner Vergleich der Übersetzungen anhand einer der "Zentralstellen" gemäß Mr. Mahesh:

 Dr. Lorinser verfaßte: (siehe https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DieBhagavadGita_11218168#0  und auch:

 https://archive.org/details/diebhagavadgita00unkngoog/page/n5





aus https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DieBhagavadGita_11218168#63


Von Dr. Franz Hartmann, Ausgabe 1919, wurde das wie folgt übersetzt:


Bei Dr. Richard Garbe, Reprint der Ausgabe von 1921, heißt es dazu:



Bei Mr. Mahesh (genauer deutsche Übersetzung von 1971  seiner Übersetzung jener Verse) heißt es dazu so:


Übersetzung gemäß "Knaur Esoterik":



Bei Professor Deussen findet man:

siehe: https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/VierPhilosophischeTextedesMahabharatam_11040406#57



 "Brahmasutra", Badarayana, Übersetzung aus dem Sanskrit und Kommentar von Raphael, 1. Auflage 2008, ISBN 978-3-89901-141-8, Übersetzung Beate Schlepp, J.- Kamphausen-Verlag.  Titel der Orginalausgabe: Brahmasutra, 2005, Asram Vidya, Rom, ISBN 88-85405-54-1


Badarayana, 766 Seiten, Leipzig, F.A. Brockhaus 1887, "Sutras des Vedanta oder die Cariraka-Mimansa des Badarayana", zB Lesesaal der Stadt Bibliothek München am Gasteig.


"System des Vedanta nach den Brahma Sutras des Badarayana und dem Kommentare des Cankara über dieselbe", 1906, F.A. Brockhaus, Paul Deussen, 540 Seiten


"System des Vedanta nach den Brahma Sutras des Badarayana und dem Kommentare des Cankara über dieselbe", 1906, F.A. Brockhaus, Paul Deussen, 540 Seiten, CLASSIC REPRINT SERIES, Forgotten books, ISBN 978-1-332-35463-4, FP&c Lttd, Dalton House, 60 Windsor Avenue, London, SW 19 2RR.

Siehe auch: https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DasSystemdesVedanta_10321104#0

bzw https://archive.org/details/dassystemdesved00deusuoft oder auch https://archive.org/details/bub_gb_4ZZBUbsgZRQC


Das Bemühen um korrektes Verstehen/Verstehenwollen, kommt u.a. auf Seite 235/236 zB zum Ausdruck:


https://archive.org/details/dassystemdesved00deusuoft/page/234


Über die Begreifbarkeit der Vedantasutras heißt es bei Deußen, daß sowohl Vyasa ( wird auch Badarayana genannt) als auch Shankara es so darstellten, daß es per Reflexion nicht wirklich begreifbar sei. Zwar wird der Reflexion andererseits eine gewisse Rolle zuerkannt (wenn alles Brahman ist, so auch die Reflexion und das Reflektieren und insofern steht Reflexion nicht im Widerspruch zu Brahman und der Lehre des Brahman; aber auf der Ebene des Reflektieren selbst bleibend geht es eben nicht; es erfordert jenes "Transzendieren", wie es Mr. Mahesh auszudrücken pflegte. Aber an dieser Stelle möchte ich Prof. Dr. Deußen in seinen Ausführungen zu Vedanta zu Wort kommen lassen; erst ein Auszug von Seite 103; Ausführlicheres, dh Seite 95 bis Seite 103 dann in der Bildergalerie zum Durchblättern und lesen:








Die Sutras des Vedanta oder die Cariraka-Mimansa des Badarayana nebst dem vollständigen Commentare des Cankara. Aus dem Sanskrit übersetzt. Leipzig, F.A. Brockhaus, 1887, derzeit (dh 12.August 2018) erhältlich als Reprint bei CLASSIC REPRINT SERIES, Forgotten books, FP&c Lttd, Dalton House,, 60 Windsor Avenue, London, SW 19 2RR, Die Lieferzeit beträgt derzeit allerdings ca 2 Monate.

ISBN 978-1-390-98573-3
ISBN (in Leinen gebundene Ausgabe?) 978-1-396-37603-0


Es sei nicht versäumt in diesem Zusammenhang ergänzen darauf hin zu weisen, daß diese Übersetzung des Vedanta inklusive des Kommentars von Shankara von Prof. Paul Deußen in Form der 1.Ausgabe, gemäß der Vorrede, bereits im Jahre 1887 erfolgte und daß es gemäß Seite X der Vorrede die erste vollständige Übertragung der Vedanta-Sutren inklusive des kompletten Kommentars von Shankara in eine europäische Sprache war.

- Man gewinnt da gleichzeitig einen interssanten Einblick in jene Zeit; erstaunlich, daß es damals bereits verfügbar war, wie es dann nach dem 2. Weltkrieg plötzlich im Zusammenhang mit Shri Yukteswar (die Hl. Wissenschaft, O.W. Barth Verlag) Paramahansa Yogananda (Autobiographie eines Yogi - aber auch Übersetzung der Bhagavad Gita u.a.), Shri Aurobindo, Maharishi Mahesh Yogi, Osho - der anscheinend nunmal ursprünglich wirklich Philosophieprofessor in Indien gewesen und, zumindest intellektueller, Kenner der gesamten Materie war - und Anderen zu einem Thema für Viele wurde, nicht mehr unter den Tisch gekehrt werden konnte, aber dennoch systematisch gemäß "Bewußtem Nicht-Verstehen-Wollen" udgl diffamiert und verfolgt wurde bis die "Verfolger" schließlich stolz so in etwa verkündeten "es ist eigentlich heutzutage kein Thema mehr". Nun wurden die Grundlagen der "indischen Geisteswelt" abermals wiederentdeckt und in Form höchstseriöser Herangehensweise und Bemühungen betreffs "Gerechtwerdung" bei "forgottenbooks.com" - insbesondere auch als PDF-Dateien und somit papierlos - verfügbar gemacht. -

Dabei hatte Prof Deußen die Absicht dazu beizutragen, daß allen - deutschsprachigen - Philosophiestudenten die wichtigsten Werke der indischen Geisteswelt in zuverlässiger Form in Deutsch vorliegen sollten, aufdaß sie nicht extra auch noch Sanskrit zu erlernen haben sollten. Was seiner Ansicht nach dabei vorrangig und unverzichtbar ins Deutsche übersetzt werden sollten, listete er auf Seite IX seiner Vorrede freundlicherweise auf; diese Seite erlaube ich mir hier zu zitieren (Seite 8 unten bis Seite 10 oben):


https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DieSutrasdesVedantaoderdieCarirakaMimansadesBadarayanaNebstdemVollstandigenComme_11188949#6

Anhand dieses Zitats kann man ersehen, welche große Bedeutung Prof. Deußen den Vedanta-Sutren aber auch Shankara's Kommentar dazu beimaß/beimißt.

Für mehr siehe: https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DieSutrasdesVedantaoderdieCarirakaMimansadesBadarayanaNebstdemVollstandigenComme_11188949#0

oder auch: https://archive.org/details/dassystemdesved00deusuoft/page/n3

 Erfreulicherweise gibt es Etliche, der von Prof. Deußen für wesentlich erachteten Übersetzungen ins Deutsche, tatsächlich.


Srimad Bhagavatam:

ŚRĪMAD BHĀGAVATAM, Swami Prabhupāda, The Bhaktivedanta Book Trust, 1983; zB.: Erster Canto aus dem Jahre1983 hat ISBN 0-89213-069-5, Zweiter Canto aus dem Jahr 1983 ist zu finden mittels ISBN 0-89213-067-9, Neunter Canto, vom Jahr 1984 hat ISBN 0-89213-057-1; es umfaßt aber noch mehr Bände

Auch dieses Werk wurde, u.a. gemäß https://wiki.yoga-vidya.de/Bhagavata_Purana, von Vyasa verfaßt. Eine Übersetzung ins Deutsche gibt es zB insbesondere durch das, offenbar große, Interesse des "Hare Kirshna"-Ordens an diesem Werk. Bei obiger Quelle findet man einige Hinweise (Anfang der Seite bis "Inhaltsangabe") was ich rein informationshalber erwähne. Es schildert insbesondere die Zeit nach den Ereignissen des Mahbharata.


Bei Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Bhagavatapurana) findet man dazu Folgendes:

>> Bhagavatapurana

Das Bhagavatapurana (Sanskrit, भागवतपुराण, Bhāgavata-Purāṇa, in etwa: „Das alte Buch von Gott“), auch Srimad Bhagavatam, ist eine heilige Schrift des Hinduismusvishnuitischer Prägung.

In 18.000 Versen, die auf 12 „Bücher“ aufgeteilt sind, erzählt es Geschichten von Vishnu und seinen Avataras, von denen der bekannteste Krishna ist. Im 10. Buch, das circa ein Viertel des Gesamtwerks umfasst, werden die Kindheit und die Jugend Krishnas behandelt, der mit seinem Charme und seiner Schönheit die Hirtenmädchen (Gopis) seines Dorfes in seinen Bann zieht. Die ekstatische Liebe dieser Mädchen zu Krishna gilt als Symbol für Bhakti, die mystische Sehnsucht und Liebe der Seele nach Gott. [1]

Das Bhagavatapurana ist eines der berühmtesten Puranas. Es verkündet Vishnu bzw. Krishna als höchsten Gott. Vishnu wird auch als Bhagavan angeredet, die Anhänger Vishnus (Vaishnavas) werden auch Bhagavatas genannt.

Im religiösen Ritualtheater heißen bhagavata die männlichen Darsteller üblicherweise brahmanischer Herkunft. Bhagavata Mela ist ein religiöses Tanzdrama zu Ehren Vishnus, das nur in drei Dörfern nahe der südindischen Stadt Thanjavur aufgeführt wird. <<

 


Von den 12 Bänden des Bhagavatam sind auf "https://www.ananda-dham.com/publikationen/weitere-b%C3%BCcher-zum-download/srimad-bhagavatam-deutsch/" werden  derzeit (Mai 2019) ca 10 Bände frei als PDF-Dateien angeboten. (Teil 2 des 10'ten Bandes, Band 11 und Band 12 sind auf Deutsch dort derzeit nicht zum Download angeboten - Mai 2019 -) .Wie jener "Ashram" mit der Hare-Krishna-Organisation zusammenhängt, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Angabe dieses Links erfolgt selbstverständlich ohne jegliche Gewähr; es ist mir leider nicht mal klar, ob da Rechte der Herausgeber verletzt werden. Eine Anfrage meinerseits wurde nicht beantwortet. Wären solche Rechte verletzt, würde ehrlicher Erwerb selbstverständlich geboten sein. Die Bücher können dort - ebeso wie in den Hare Kirshna-"Tempeln", die es in einigen Städten gibt - auch käuflich erworben werden; selbstverständluch auch via amazon, im allg. Buchhandel usw. Der Band 1 ist mir in Buchform derzeit verfügbar; darin finden auch Narada, Vyasa, Shukadeva wiederholt Erwähnung und deren Beziehungen finden sich dargestellt.


Diese Bände enthalten sehr ausführliche Hinweise und Erläuterung von Swami Prabupâda.

Anscheinend gibt es auch eine Ausgabe ohne der Kommentare und Anmerkungen, sodaß der eigentliche Text in einem einzigen Band Platz findet.


Mahabharata: 

Deutsche Komplettübersetzung des Mahabharata von Vyasa in 9 Bänden. Die Übersetzung stammt von Undine und Jens, siehe auch www.pushpak.de.

(zufällig gefunden bei amazon)


Hier Angabe zu den Bänden 1 bis 9 , Taschenbuch – 13. September 2018

Taschenbuch: 575 Seiten
Verlag: Independently published (13. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1720280533
ISBN-13: 978-1720280538

Band 2:

Taschenbuch: 583 Seiten
Verlag: Independently published (13. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1720281653
ISBN-13: 978-1720281658

Band 3:

Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Independently published (13. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1720283095
ISBN-13: 978-1720283096


Band 4:

Taschenbuch: 675 Seiten
Verlag: Independently published (15. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723727687
ISBN-13: 978-1723727689


Band 5:

Taschenbuch: 476 Seiten
Verlag: Independently published (15. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 172372792X
ISBN-13: 978-1723727924


Band 6:

Taschenbuch: 370 Seiten
Verlag: Independently published (16. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723746371
ISBN-13: 978-1723746376


Band 7:

Taschenbuch: 456 Seiten
Verlag: Independently published (16. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723746614
ISBN-13: 978-172374661


Band 8:

Taschenbuch: 485 Seiten
Verlag: Independently published (16. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723746770
ISBN-13: 978-1723746772


Band 9:

Taschenbuch: 251 Seiten
Verlag: Independently published (16. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723747041
ISBN-13: 978-1723747045



Harivamsha Purana

von Vyasa (Autor), Undine und Jens (Übersetzer);  siehe auch www.pushpak.de

Taschenbuch (723 Seiten) – 19. September 2018

Verlag: Independently published (19. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723832235
ISBN-13: 978-1723832239


Vishnu Purana Taschenbuch
von Vyasa (Autor), Undine und Jens, siehe auch www.pushpak.de

20. September 2018

Taschenbuch: 297 Seiten
Verlag: Independently published (20. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1723859958
ISBN-13: 978-1723859953


Auf Englisch gibt's dann zB noch: The Yoga-Darsana, The Sutras of Patanjali with the Bhasya of Vyasa, dh eine

Übersetzung von Patanjali's Yogasutren mit einem Kommentar von Vyasa.

https://archive.org/details/yogadaranasutra00patagoog/page/n4


oder bei forgottenbooks.com, wo es besser und für die Augen wohl "weniger ungesund" lesbar ist:


ISBN 978-0-282-45556-9
ISBN (In Leinen gebunden?) 978-0-331-48441-0

https://www.forgottenbooks.com/en/books/TheYogaDarsana_10852315

(Nachdem es dieses Buch noch nicht auf Deutsch gibt, sollte bzw gedenke ich auch dieses wohl  gelegentlich zu übersetzen)


In wie weit das wirklich alles vomselben Autor stammt oder es sich ähnlich verhält wie bei jenem Mathematik-Werk "Bourbaki", bei welchem "Bourbaki" nunmal ein Name für eine sich ständig erneuernde Gruppe von Mathematikerinzwis ist, kann  ich nicht beurteilen.




8) Yajnavalkya: