Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

Am 18.11.2020 nochmals überarbeitet.


  22) Patañjali


Vorbemerkung:

Im Buch "Allgemeine Geschichte der Philosophie, Band I.3, Die Nachvedische Philosophie der Inder" von Professor Paul Deussen, etwa vierte Auflage von 1922,  F.A. Brockhaus, findet man ab Seite 507 "XV. Der Yoga des Patañjali". Ab Seite 511 findet man dann Professor Deussen's Übersetzung der Patañjali Yogasûtren aus dem Sanskrit ins Deutsche.

Man findet das auch per folgendem Link: https://archive.org/details/p3allgemeinegesc01deus/page/510/mode/2up

Gegenüber dem Buch "Patañjali  - Die Wurzeln des Yoga" (herausgegeben von Bettina Bäumer, O.W. Barth-Verlag, Limitierte Jubiläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4) fehlt bei Professor Deussen ein einziger Vers, wodurch die Nummerierung. dann auch verrutscht ist:

Im Teil IV, "Über die  Freiheit, Kaivalya Pada", ab Seite 163 im Bäumer-Buch, gibt es da im Abschnitt B "Mensch, Bewusstsein und Welt" (Seite 173) den Vers 16

"na ecacitta -tantra vastu tad-apramāṇakaṃ tadā kiṃ syāt", welcher übersetzt angegeben ist als:

"Die Sache ist nicht von einem einzigen Bewusstsein abhängig, weil es nicht erwiesen ist - denn wie könnte sie sonst existieren?"

Dieser Vers kommt in der Übersetzung von Professor Deussen - aus welchem Grund auch immer - nicht vor. (Der Stil dieses Verses 16 in der Ausgabe, welche Frau Bäumer übersetzte, erinnert etwas an Vaysa's stilistischen Rythmus im Vedanta.).

Infolgedessen sind dann die nachfolgenden Verse um den Summanden 1 verschieden nummeriert.


Ein weitere Ausgabe der Patañjali-Yogasutren in deutscher Sprache findet sich im Büchlein ( ab Seite 109) von Swāmi Vivekānanda, "Rāja-Yoga", Verlag Herrmann Bauer KG, Freiburg/BR., ISBN  3-7626-0410-X, 1937; die Übersetzung aus dem Englischen fertigte Frau Emma von Pelet an. Das Buch gehört zu einer Bücherreihe, die von J. Herbert und L. Reymond herausgegeben wird/wurde. Aufgrund des Herausgabedatums 1937 ist dieses Büchlein zweifelsohne unabhängig von jenen "modernen Gurus" wie Mr. Mahesh, Osho und Anderen.

(Professor  Deussen und Swāmi Vivekānanda waren übrigens miteinander bekannt.)


Hinweis:

im Ersten Text übersetzte Prof. Deussen wie folgt:

>>

1.1 Nunmehr die Belehrung über den  Yoga

1.2 Der Yoga ist die Unterdrückung der Funktionen des Bewußtseins

1.3 Dann wird erreicht das Bestehen des Sehers (des Purushas) in seiner eigenen Natur

1.4 Im andern Falle teilt er die Natur der Funktionen

1.5 Die Funktionen sind fünffach, bedrückt und nicht bedrückt (mit den kleça's
behaftet oder nichtbehaftet)

1.6 Sie sind: [Richtiges erkennen durch die] Erkenntnisnormen, Verkehrtheit,  Annahme, Schlaf, Erinnerung.

<<

 Bettina Bäumer übersetzte so:

>>

1.1 Nun (folgt) Die Disziplin des Yoga

1.2 Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.

1.3 Dann ruht der Sehende in seiner Wesensidentität.

1.4 Alle anderen inneren Zustände sind bestimmt durch die Identifizierung mit den seelisch-geistigen Vorgängen

1.5 Es gibt fünferlei seelisch-geistige Vorgänge, (und sie sind entweder) leidvoll oder leidlos

1.6 (Und zwar die folgenden:) Gültiges Wissen, Irrtum, Vorstellung, Schlafbewußtsein und Erinnerung

<<


Vivekananda's Übersetzung lautet:


1.1 "Jetzt wird Konzentration erklärt."

1.2  "Yoga ist die Unterdrückung der Funktionen (vṛtti) der Denksubstanz (citta)."

1.3 "Während dieser Zeit (der Zeit der Konzentration) ruht der Schauende (puruṣa) im eigenen unveränderten Wesen."

1.4 "Zu anderen Zeiten (als denen der Konzentration) ist der Schauende mit den Funktionen identisch geworden.

1.5 ""Es gibt fünf Arten von Funktionen (einige) mühevoll und (andere) mühelos."


Diese Übersetzungen parallel zu lesen erleichtert und vertieft das Verständnis, meine ich.

Im Vers 1.2 fällt ein echter oder auch scheinbar deutlicher Unterschied sofort auf:


Professor Deussen's Übersetzung:


Bettina Bäumer's Übersetzung:

Vivekananda's Übersetzung

1.2 Der Yoga ist die Unterdrückung der Funktionen des Bewußtseins

1.2 Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.

1.2  "Yoga ist die Unterdrückung der Funktionen (vṛtti) der Denksubstanz (citta)."

Bei Professor Deussen geht es augenscheinlich um den Vorgang, jenen "Zustand des Yoga" zu erlangen. Dabei läßt es Prof. Deussen offen, inwieweit das gelingen mag und in späteren Versen wird das "wie" dann sowieso näher ausgeführt. Professor Deussen hatte sich bekantlich umfänglich mit den Upanishaden befaßt und außer der Mandukya-Upanishade auch Gaudapada's Kommentar dazu ins Deutsche übersetzte (siehe Mandukya-Upanishade) und war sich also völlig darüber im Klaren war, daß es um jenes "Turiya", jenes Vierte geht, welches ein von Wachen, Träumen, Schlafen verschiedener Bewußtseinszustand ist. Die Funktionen des Bewußtseins waren Wachen, Träumen und Schlafen und sie galt es sozusagen "Nieder zu  halten", um den Zustand des "Vierten" zu erreichen, da, sobald Wachen beginnt, man eben wach ist und analoges gilt für das Träumen und das Schlafen.

Mit "Niederhalten" und "Unterdrücken" wird damit nichts  Gewaltsam-totalitäres gemeint. Es beschreibt, daß "Turiya" eben nur da sein kann, wenn Wachen, Träumen, Schlafen "niedergehalten sind". Man liest dazu am besten die Mandukya-Upanishade samt der Kommentare von Gaudapada und Shankara.


Bei Bettina Bäumer wird eine Definition anhand dessen geben, was jemand, der das liest, weil er Yoga nicht weiß, nicht weiß was Samadhi, nitya-samadhi, kaivalya, usw sind, eigentlich gar nicht verstehen kann. Es wird stillschweigend vorausgesetzt, daß die seelisch-geistigen Vorgänge überhaupt im Zustand des Lebendigseins zur Ruhe kommen können. Oder ist  der Zustand des Yoga gleich "endgültigem Tod"?

Aber so ist dieser Vers anscheinend nunmal.

Bei Mr. Mahesh findet man das durchaus ähnlich,  wenn von Wachen, Träumen, Schlafen geredet wird und daß es noch einen vierten Bewußtseinszustand gäbe. Seiner Lehre entspricht nunmal eher was Frau Bäumer's Wortwahl.

Frau Bettina Bäumer ist durchaus recht zu geben in dem "Bild" das sie zeichnet.

An dieser Stelle des Textes, kann es sich mehr oder weniger nur um eine "Skizzierung" dessen handeln, was Yoga ist. Wozu wären sonst die anderen Verse noch nötig, wenn alles gesagt wäre.

Allerdings ist Prof Deussen voll&ganz zu zubilligen, daß er, als Philosoph in diesem Vers am Anfang sowas wie eine Definition sieht und sich bemühte, gemäß der Regeln ordnungsgemäßen Definierens, ihn daher nunmal so übersetzte, wie er ihn übersetzte.

Es sei zur Kenntnis genommen, daß Prof. Deussen desöfteren etwas mit "unterdrücken" übersetzte was Bäumer/Deshpende - aber selbstverständlich auch Mr. Mahesh, TM-Lehrerinzwis, usw -  eher als ein "zur Ruhekommen" verstanden wissen wollen.


In den Versen 2.1 bis 2.27 (Seite 520 in der Allgemeinenen Geschichte der Philosophie, Band I.3) geht es dann um "kleça's", um "Spannungen" und um den "Abbau von Spannungen". Die Lehre des Mr. Mahesh betreffs "Abbau von Stress und Verspannungen" kommt wohl daher, notabene.

In den Versen 1.33, 1.35 und 1.40, 1.41 kommt dann aber zum Ausdruck, daß "Unterdrückung" und "Zur Ruhekommen", "Zurruhebringen" von Professor Deussen eher synonym verwendet werden bzw evtl als 2 Seiten einer Münze betrachtet werden.

Stellt man, mithilfe des Mantras, immer wieder vorsätzlich ein - in der Meditation auftretendes - Nachhängen irgendwelcher Gedanken mühelos, gewaltlos usw ab, so ist das eben letztlich auch ein "Unterdrücken jener Gedanken, denen man nachgehangen hatte bzw des Denkens überhaupts" (Siehe Swami Shantanand Saraswati' "Sayings of Shantananda".

Lassen Sie es uns genauer vergleichen:

Professor Deussen:

1.33 "Die Beruhigung des Cittam erfolgt durch die Vergegenwärtigung von Freundschaft (1), Mitleid (2), Freude (3), und Nachsicht (4), welche sich auf Lust (1), Leid (2), Gutes (3) und Böses (4) beziehen.

1.34 Oder durch das Ausstoßen und Zurückhalten des Atems [kann Beruhigung des Cittam erreicht werden].

1.35 Oder eine auf [vergeistigte] Objekte bezügliche Tätigkeit, wenn gelingend, ist Veranlassung des Beharrens [in der Beruhigung des Cittam].

1.36 Oder eine kummerfreie, lichtvolle [Geistesstimmung ist Veranlassung dieses Beharrens].

1.37  Oder ein auf leidenschaftslose Dinge, bezügliches Denken [ist Veranlassung dieses Beharrens].

1.38  Oder sie [die Veranlassung dieses Beharrens] ist bedingt durch eine [die objektive Kontemplation begünstigende] auf Traum und Schlaf rückbezügliche Erkenntnis.

1.39 Oder durch eine beliebige Meditation [erfolgt die Beruhigung des Cittam].

1.40 [Nachdem das Cittam des Yogin beruhigt ist],  erstreckt sich seine Herrschaft [oder: sein Nichtbeherrschtwerden] vom Allerkleinsten bis zum Allergrößten.

1.41 Sind die Funktionen des Cittam unterdrückt, so erfolgt wie für einen klaren Kristall (*), bei Erkenner, Erkennen und Erkenntnisobjekt als das Aufgehen in dem letztern und das Durchdrungenwerden von ihm die Samâpatti (Erhebung).

Fußnote (*):

An das Durchdrungensein des Kristalls von der Farbe der hinter ihm befindlichen roten Blume möchten wir darum nicht denken, weil dieser Vergleich in der Regel nur gebraucht wird, um den I r r t u m , als sei der Kristall rot (Der Âtman mit den Upâdhi's behaftet), zu erläutern.

Swami Vivekananda's Übersetzung dieser Verse lautet:

1.33 "Freundschaft, Barmherzigkeit, Freude und Gleichgültigkeit besänftigen das citta, wenn sie im Hinblick auf Gegenstände betrachtet werden, die glücklich, unglücklich, gut, beziehungsweise schlecht sind."

1.34 "(Das geschieht) durch Ausstoßen und Einbehalten des Atems."

1.35 Jene Formen der Konzentration, die außerordentliche Sinneswahrnehmungen     

hervorrufen, bewirken Beharrlichkeit des Denkorgangs."

1.36 "Oder (man  meditiere über) das Strahlende Licht jenseits allen Leides."

1.37 "Oder (man meditiere über) herz, das sich von allen Sinnesobjekten löste."

1.38 "Oder man meditiere über die im Schlaf gewonnene Erkenntnis."

1.39 "Oder man meditiere über irgendetwas, das einem geeignet erscheint."

1.40 "Meditiert der yogin in dieser Weise, so stellt sich seinem Denken, vom Atom bis zum Unendlichen, kein Hindernis entgegen."

1.41 "Der yogin, dessen vṛttis auf diese Weise kraftlos (beherrscht) wurden, gelangt zur Konzentration und zur Identität mit dem Empfänger, dem (Instrument des) Empfang(s) und dem Empfangenen (dem Selbst, dem Denkorgan und den Sinnesobjekten) gleich dem Kristall (vor verschiedenfarbigen Gegenständen)."

Bei Bettina Bäumer heißt es:

1.33 Die Verwirklichung von Liebe, Mitleid, Heiterkeit und Gleichmut in bezug auf Freude und Leid, Gutes und Böses führt zur Abgeklärtheit des Geistes

1.34 Oder (Meditation mit Hilfe) des Ausstoßens und Anhaltens des Atems (führt zur Ruhe des Geistes)

1.35 Oder (Meditation über) das Entstehen einer intensiven Beschäftigung in bezug auf einen Gegenstand (führt zur Festigkeit des Geistes).

...

1.40 Die Behrrschung des (gefestigten Geistes) reicht vom kleinsten Atom bis zur höchsten Größe (des Himmels).

1.41 Wenn die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe gekommen sind, wir der Geist (transparent) wie ein Kristall, der die Beziehung von) Erkenner, Erkennen und Erkanntem widerspiegelt. Diese Einheit und diese Durchdringung wird samāpatti (betrachtende Vereinigung) genannt.

Diese Übersetzung des Verses 1.41 von Bettina Bäumer, verglichen mit ihrer Übersetzung des Verses 1.2 zeigt, daß es nun um also um jenen Zustand geht, der in Vers 1.2 als Zustand des Yogas bezeichnet wird:


Bettina Bäumer

Bettina Bäumer

1.2 Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.

1.41 Wenn die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe gekommen sind, wir der Geist (transparent) wie ein Kristall, der die Beziehung von) Erkenner, Erkennen und Erkanntem widerspiegelt. Diese Einheit und diese Durchdringung wird samāpatti (betrachtende Vereinigung) genannt.




Swami Vivekananda

Swami Vivekananda

1.2  "Yoga ist die Unterdrückung der Funktionen (vṛtti) der Denksubstanz (citta)."

1.41 "Der yogin, dessen vṛttis auf diese Weise kraftlos (beherrscht) wurden, gelangt zur Konzentration und zur Identität mit dem Empfänger, dem (Instrument des) Empfang(s) und dem Empfangenen (dem Selbst, dem Denkorgan und den Sinnesobjekten) gleich dem Kristall (vor verschiedenfarbigen Gegenständen)."

1.41 in der Übersetzung von Professor Deussen zeigt nun, was mit dem "Unterdrückungszustand" im Vers 1.2 also gemeint ist und daß das nicht wirklich verschieden ist von dem was Bettina Bäumer's Übersetzung besagt , ergibt sich anhand der Übersetzung der Verse 1.33 bis 1.39 unmittelbar:


Professor Deussen Vers 1.2

Professor Deussen Vers 1.41

1.2 Der Yoga ist die Unterdrückung der Funktionen des Bewußtseins

1.41 Sind die Funktionen des Cittam unterdrückt, so erfolgt wie für einen klaren Kristall (*), bei Erkenner, Erkennen und Erkenntnisobjekt als das Aufgehen in dem letztern und das Durchdrungenwerden von ihm die Samâpatti (Erhebung).

Fußnote (*):

An das Durchdrungensein des Kristalls von der Farbe der hinter ihm befindlichen roten Blume möchten wir darum nicht denken, weil dieser Vergleich in der Regel nur gebraucht wird, um den I r r t u m , als sei der Kristall rot (Der Âtman mit den Upâdhi's behaftet), zu erläutern.



Professor Deussen's Übersetzung:

 Bettina Bäumer' Übersetzung:

Swami Vivekananda's Übersetzung

1.33 "Die Beruhigung des Cittam erfolgt durch die Vergegenwärtigung von Freundschaft (1), Mitleid (2), Freude (3), und Nachsicht (4), welche sich auf Lust (1), Leid (2), Gutes (3) und Böses (4) beziehen.

1.33 Die Verwirklichung von Liebe, Mitleid, Heiterkeit und Gleichmut in bezug auf Freude und Leid, Gutes und Böses führt zur Abgeklärtheit des Geistes

1.33 "Freundschaft, Barmherzigkeit, Freude und Gleichgültigkeit besänftigen das citta, wenn sie im Hinblick auf Gegenstände betrachtet werden, die glücklich, unglücklich, gut, beziehungsweise schlecht sind."


Nunja, da gibt es ja nun wohl - aus der Sicht des Mr. Mahesh "Meditation = ein Unterdrücken" ist völlig falsch - gar nichts auszusetzen an der Übersetzung von Professor Deussen.

Bei Bettina Bäumer schimmert da der frühere Mitarbeiter von Gandhi, Herr Deshpende, sehr durch (worauf sie in ihrem Vorwort nunmal ausführlich genug einging). Wie >> "Liebe", "Mitleid", Heiterkeit und Gleichmut in bezug auf Freude und Leid, Gutes und Böses << erreicht werden kann (bei Gandhi war es wohl sein stetes Bemühen im Alltag), bleibt dabei offen. Ob das bei Gandhi immer so ohne Unterdrückung vonstatten ging?

Bei Professor Deussen hat man da eigentlich sehr schön das Bild einer "Meditationssitzung" und eine Beruhigung des Cittam wird/würde erreicht indem man sich von diversen Unpassendheiten im Geisteszustand, wie Hass, In-Selbstmitlied- zerfließen, usw  eben abwendet indem man sich einfach sowas wie der Idee, des Impulses von Freundschaft, Mitleid, Freude und Nachsicht zuwendet. Ein Unterdrücken ist da nicht mehr zu sehen. Bzw es wird der Begriff "Unterdrücken" hier präzisiert und es scheint alsdann so als hat er eine Bedeutungsveränderung erfahren, was angesichts der aggressiven Wortgebäude des Marxismus-Leninismus, der Psychiatrie usw nicht wundert.

(...Auch die deutsche Rechtschreibreform in der Zeit der "Kohl-Ära" weist ihre neu geschaffenen - und man sieht, daß sowas bisweilen aktiv erst geschaffen werden mußte und konnte - Unerträglichkeiten auf:

Das "Mißgeschick" hieß es vorher; danach hieß es, lt. Dudenonline vom 18.11.2020 (siehe https://mentor.duden.de) und so heißt es derzeit: "Missgeschick", was eindeutig ein Diskriminerungs- und Beleidigungs-Schlagwort, ein Unwort darstellt, da es besagt, daß es sich um die typische "Geschicklichkeit" einer "Miss" handle und von einer Miss nichts anders zu erwarten sei. Hinzukommt dabei, daß Anglozismen nunmal als ziemlich normal gelten. ...)


Professor Deussen:

Bettina Bäumer:

Swami Vivekananda:

1.33 "Die Beruhigung des Cittam erfolgt durch die Vergegenwärtigung von Freundschaft (1), Mitleid (2), Freude (3), und Nachsicht (4), welche sich auf Lust (1), Leid (2), Gutes (3) und Böses (4) beziehen.

1.33 Die Verwirklichung von Liebe, Mitleid, Heiterkeit und Gleichmut in bezug auf Freude und Leid, Gutes und Böses führt zur Abgeklärtheit des Geistes

1.33 "Freundschaft, Barmherzigkeit, Freude und Gleichgültigkeit besänftigen das citta, wenn sie im Hinblick auf Gegenstände betrachtet werden, die glücklich, unglücklich, gut, beziehungsweise schlecht sind."


1.34 Oder durch das Ausstoßen und Zurückhalten des Atems [kann Beruhigung des Cittam erreicht werden].

1.34 Oder (Meditation mit Hilfe) des Ausstoßens und Anhaltens des Atems (führt zur Ruhe des Geistes)

1.34 "(Das geschieht) durch Ausstoßen und Einbehalten des Atems."

1.35 Oder eine auf [vergeistigte] Objekte bezügliche Tätigkeit, wenn gelingend, ist Veranlassung des Beharrens [in der Beruhigung des Cittam].

1.35 Oder (Meditation über) das Entstehen einer intensiven Beschäftigung in bezug auf einen Gegenstand (führt zur Festigkeit des Geistes).

1.35 Jene Formen der Konzentration, die außerordentliche Sinneswahrnehmungen hervorrufen, bewirken Beharrlichkeit des Denkorgangs."


1.36 Oder eine kummerfreie, lichtvolle [Geistesstimmung ist Veranlassung dieses Beharrens].

1.36 Oder (Meditation über) einen Zustand der Ledilosigkeit, der die Eigenschaft der Erleuchtung hat (führt zur Festigung des Geistes)

1.36 "Oder (man  meditiere über) das Strahlende Licht jenseits allen Leides."


1.37  Oder ein auf leidenschaftslose Dinge, bezügliches Denken [ist Veranlassung dieses Beharrens].


1.37 Oder (Meditation über) einen Geisteszustand, der frei ist von der Begierde nach den Sinnesgegenständen (führt zur Festigkeit des Geistes)

1.37 "Oder (man meditiere über) herz, das sich von allen Sinnesobjekten löste."

1.38  Oder sie [die Veranlassung dieses Beharrens] ist bedingt durch eine [die objektive Kontemplation begünstigende] auf Traum und Schlaf rückbezügliche Erkenntnis.

1.38 Oder Meditation über) die Erfahrung, die im Traum oder im Schlaf gewinnen wurde (führt zur Festigung des Geistes)

1.38 "Oder man meditiere über die im Schlaf gewonnene Erkenntnis."

1.39 Oder durch eine beliebige Meditation [erfolgt die Beruhigung des Cittam].

1.39 Oder durch die Meditation über einen geliebten Gegenstand (erlangt man die Ruhe Geistes)

1.39 "Oder man meditiere über irgendetwas, das einem geeignet erscheint."

1.40 [Nachdem das Cittam des Yogin beruhigt ist],  erstreckt sich seine Herrschaft [oder: sein Nichtbeherrschtwerden] vom Allerkleinsten bis zum Allergrößten.

1.40 Die Beherrschung des (gefestigten Geistes) reicht vom kleinsten Atom bis zur höchsten Größe (des Himmels).

1.40 "Meditiert der yogin in dieser Weise, so stellt sich seinem Denken, vom Atom bis zum Unendlichen, kein Hindernis entgegen."


1.41 Sind die Funktionen des Cittam unterdrückt, so erfolgt wie für einen klaren Kristall (*), bei Erkenner, Erkennen und Erkenntnisobjekt als das Aufgehen in dem letztern und das Durchdrungenwerden von ihm die Samâpatti (Erhebung).

1.41 Wenn die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe gekommen sind, wir der Geist (transparent) wie ein Kristall, der die Beziehung von) Erkenner, Erkennen und Erkanntem widerspiegelt. Diese Einheit und diese Durchdringung wird samāpatti (betrachtende Vereinigung) genannt.

1.41 "Der yogin, dessen vṛttis auf diese Weise kraftlos (beherrscht) wurden, gelangt zur Konzentration und zur Identität mit dem Empfänger, dem (Instrument des) Empfang(s) und dem Empfangenen (dem Selbst, dem Denkorgan und den Sinnesobjekten) gleich dem Kristall (vor verschiedenfarbigen Gegenständen)."

(*) An das Durchdrungensein des Kristalls von der Farbe der hinter ihm befindlichen roten Blume möchten wir darum nicht denken, weil dieser Vergleich in der Regel nur gebraucht wird, um den I r r t u m , als sei der Kristall rot (Der Âtman mit den Upâdhi's behaftet), zu erläutern.




So sieht  man, daß die Übersetzung von zB Profesor Deussen und Bettina Bäumer sich nun doch sehr ähneln bzw sich hilfreich ergänzen und Professor Deussen's Übersetzungen nachwievor Aktualität hat.

In analoger Weise kann man sich mit allen drei Versen befassen.

Statt zu lesen "Unterdrücken" und sofort loszulegen "ojeminie, wie altmodisch, das ist doch völliger Blödsinn", sollte man besser mal weiterlesen genauer Hinsehen und mit anderen Übersetzungen vergleichen. Man kann es wohl Professor Deussen nicht anlasten, daß er es sich abverlangte sich korrekten Definierens zu befleissigen.


Auch die Hinzunahme des Begriffs "Disziplin" - der bei Bettina Bäumer im Vers 1.1 benutzt wird) verdeutlicht die Nicht-Widersprüchlichkeit:

Es geht/gehe um das Erlangen von "Samadhi" mittels Disziplin. "Disziplin" umfaßt nunmal einerseits Unterdrücken alà "dieses gehört nicht hierher; das muß eben auf einen Zeitpunkt nach der Meditation verschoben  werden", "jetzt ist  nunmal die Zeit der Meditation und für Gedanken ist da kein Platz, darum werde ich mich nachher kümmern, zurück zum Mantra und zum Vorgang des Eintauchens in die Tiefen des Ozeans, zurück zum Erlangen der Ruhe, dessen was jenseits der Welt der Dualität ist, zurück zum 'Einen'" - siehe  Sayings of Shantanand -; "Zurück zum Mantra".

Disziplin umfaßt aber auch "zu Ruhe kommen", "sich nicht Gewalt antun", "fit bleiben", "Wiederherstellung von Erholtheit, Ausgeruhtheit", "Wiederherstellung der Gesundheit".

Daß es im Yoga um einen Zustand disziplinierten Lebens geht, sieht man dann ja weiter hinten, wenn es eben auch um die 8 Glieder des Yoga geht. Bei Bettina Bäumer im Teil II, E "Die achblättrige Blüte des Yoga", Vers 2.28, 2.29 usw (Seite 115)

und bei Prof. Deussen Vers 2.28, 2.29 usw (Seite 525, im "Vierten Text", beginnend auf Seite 523 mit einigen einleitenden Worten von Prof. Deussen).




 

Professor Deussen:

Bettina Bäumer:

Indem durch Betreiben der Glieder des Yoga die Unreinheit schwindet, entflammt sich das Wissen bis  zur Erkenntnis des Unterschieds [zwischen Prakiti und Purusha]

2.28 Wenn die Unreiheit geschwunden ist durch die Ausübungen der (acht) Yoga-Glieder, leuchtet Erkenntnis auf bis hin zur Schau der Unterschiedung

Zucht, Selbstzucht, Sitzen, Atemregeln, Einziehen [der Organe], Fesselung [des Cittam], Meditation und Versenkung sind die acht Glieder

Äußere und innere Disziplin (yama und niyama), Körperhaltung, Atemregelung, Zurückhaltung der Sinne (von den Objekten), Konzentration und Versenkung sind die acht Aspekte des Yoga.


* In der Übersetzung der Patañjali-Yogasutren von Swami Vivekananda - zumindest manchen Ausgaben des ~es - Buch "Raja-Yoga" findet man auch die Übersetzung mit "Unterdrückung" und nicht jene des "Zurruhe-Kommen"s.

 

Dieses Vergleiche möchte ich damit soweit belassen, da es schließlich auch noch ein "copyright" gibt, das es zu beachten gilt und wer schon mal Übersetzungsarbeit machte, weiß, daß sich sowas nicht von alleine tut.

Aber eines ist wohl unmißverständlich klar: Also die Gurus kamen und schließlich gewisse Sektenbeauftrauftragte der 2 großen Kirchen in Deutschland zur Keule der "inquistitionistischen Betrachtung der Angelegenheit samt Auslösung entsprechender Taten" griffen, arrogante Politikerinzwis aus CDU/CSU mit nachfolgenden Psycholgen, Psychiaterinzwis und Richterinzwis zu entsprechenden Taten schritten, da gab es damals 2 gut-genuge Übersetzungen des klassischen Textes der Patañjali-Yogastren in deutscher Sprache bereits seit vielen Jahren. Kurzum, man würde die Angelegenheit serh wohl seriös, fair, anständig, literaturbasierend, "wissenschaftlich" auch betrieben haben können und würde zweifelsohne zu einem gänzlich anderem Ergebnis, einem gänzlich anderen Umganston muteinander usw gelangt sein.

Hinzukommt, daß der Franzose Jean-Herbert diese Patañjali-Yogastren als das Maß bezeichnet mit dem jedwede Art von Yoga zu messen sei.



i) Eine gesangliche Darbietung zu den Patañjali-Yogasutren mit einem traditionellen Vorspann zur Befassung mit Patañjali's Werk/Hinterlassenschaften findet man bei https://www.youtube.com/watch?v=nK8IR_2coUs .

(Bei und mit Gaiea Sanskrit kann man obige Ehrerbietung gegenüber Maharishi Patañjali unter  https://www.youtube.com/watch?v=nK8IR_2coUs  anhören und auf Sanskrit mitlesen.

Es klingt von der Tonfärbung übrigens etwas wie TM-Puja auch.

TM-Puja gesungen von Mr. Mahesh, siehe etwa: http://paulmason.info/gurudev/sources/mp3s/Maharishi_GuruDevpuja.mp3  - aus dem Jahre1969 - oder auch  http://paulmason.info/gurudev/sources/mp3s/brahmachari_GuruDevpuja.mp3   - ebenfalls 1969 -; im ZDF, SWR odgl war unlängst eine Sendung betreffs eines ayurvedischen Zentrums in Indien, das mit "Hathayoga" arbeitete; im dem Zusammenhang wurde auch auszugsweise eine "Puja betreffs Patañjali" gegen  Sendungsende gezeigt und dazu, ziemlich befremdlicherweise behauptet, daß da "Gott Patañjali angebetet werde"; nunja, manche hatten auch mal jenen "Apostel Paulus" angebetet, was er - lebendig anwesend wie er seinerzeit war - sich verbat. Das steht irgendwo im Neuen Testatment, vermutlich in der Apostelgeschichte.)


ii) Vorab, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, sei zu den, anschließend oder auch im Text bisweilen zitierten, Yogasutren von Hrn. Patañjali  folgendes angemerkt: Im Teil IV  "Kaivalya Pada", Abschnitt A, heisst es im Vers 1: "Die wunderbaren Fähigkeiten (siddhi) sind entweder angeboren oder sie entstehen durch (medizinische) Pflanzen, durch heilige Worte (mantra), durch Askese oder durch Versenkung" .

(siehe S.163, "Patanajali  - Die Wurzeln des Yoga", herausgegeben von Bettina Bäumer, O.W. Barth-Verlag, Limitierte Jubiläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4,  ). Nachdem es sich hierbei offenbar um eine allgemeine, sachliche Aufzählung geht, kann daraus keinesfalls geschlußfolgert werden, dass eine  "siddhi"  auch anders als zB "durch Geburt" zu erlangen  sei.

Im Kapitel III, Abschnitt C, heißt es (Seite 143 im oben angegebenen Buch des O.W. Barth-Verlags) im Vers 18:

"Durch die unmittelbare Erfahrung der unterbewußten Eindrücke erlangt man Wissen von den früheren Existenzen".

Damit wurde also vorher bereits zum Ausdruck gebracht, dass man Geburt-und Wiedergeburt bei diesen Überlegungen, logischerweise, in Betracht zu ziehen habe.

Wenn man als Elefant  geboren wurde und heranwuchs, erlangte man offenbar "elefantente Stärke"(vgl Vers 24, Seite 154: "Wendet man die >>Sammlung<< auf die Kräfte hin, so erlangt man Stärke wie die eines Elefanten,...."); ähnlich erwirbt man auch durch Geburt die Fähigkeit zu "fliegen"; als Camäleon, Tintenfisch oä geboren, hat man die Fähigkeit "sich unsichtbar zu machen" erworben und als Huhn erwarb man die Fähigkeit durch Verzehr gewisser "pflanzlicher Substanzen" die Eier zu färben, sodaß sie in einer speziellen Umgebung wie "unsichtbar" wurden.

Es heißt in den Patanjali-Yogasutren - im Gegensatz zu  Fehldeutungen im Drogenbereich,etc,! - an keiner einzigen Stelle, dass man als Mensch den Zustand der Erleuchtung, "übernatürliche Fähigkeiten", die Hr. Patanjali als "siddhis" bezeichnete odgl, per Drogenkonsum  oä erreichen könnte; nicht einmal dass eine "Erreichbarkeit" von Erleuchtung, siddhis  etc per Drogenkonsum erleichtert werden könnte, heißt es!

Es heißt an keiner einzigen Stelle, dass ein Mensch per Einnehmen >> "medizinischer" Pflanzen << (insbesondere im Sinne von Drogen) auch nur eine einzige "Siddhi", Erleuchtung, "kaivalyam" etc erreichen könnte.

Für Menschen sind da eben evtl ja ausschließlich "Askese", "mantra", Versenkung als Mittel verfügbar. Für gewisse Tiere ad gewisser Fähigkeiten sind, wie erwähnt, eben auch andere Mittel bisweilen verfügbar; manche Fähigkeiten könnten überhaupt nur durch passende Geburt erlangt werden.

Dass man, auch durch gut-vegane Ernährungsweisen, das eine oder andere tun kann, gegen Erkrankung, für verbessertes Sehen-Können,usw gehört in den Bereich des Allgemeingutes und bisweilen auch in einen seriösen Bereich  von - tierversuchsfreier; also ohne jene Greuel gegen Tiere, Pflanzen, die Natur - "Natur-Medizin" oder auch - im Prinzip nicht auszuschließen - in den Bereich der "Medizin" im Allgemeinen.

Nachdem Vögel fliegen, Chamäleons und andere Geschöpfe sich unsichtbar machen, Elefanten elefantene Stärke an den Tag legen können, blieb Hrn. Patanjali, wollte er unparteiisch, neutral, abstrakt, sachlich-wissenschaftlich umfassend sein wollen, schlichtweg nichts anders übrig als jene Aufzählung aus Vers 1, Im Kapitel IV, Abschnitt A - S.163 -.


"Samyama" - Physik, usw aber auch "Hl. Geist"/Christentum

Dazu noch Folgendes, umfassenderweise mit Zitaten belegt (wobei sich die Zitatangaben wiederum auf  das Buch "Patanjali  - Die Wurzeln des Yoga", herausgegeben von Bettina Bäumer, O.W. Barth-Verlag, Limitierte Jubiläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4, beziehen.)

Seite 123
1 Das Festhalten des Bewußtseins in der Leere des Raumes, ist Konzentration (dharana)
2 Dort (in dieser Konzentration) ist das Einstimmen in einen einzigen Erfahrungsakt  Meditation (dyana)
3. Nur die Meditation, die den Gegenstand allein zum Leuchten bringt und wobei man sozusagen der eigenen identität entblößt ist, ist die Versenkung (samadhi).

Seite 134
B Von der Versenkung zur "Sammlung"
   (Samyama)

4 Diese drei (Dharana, dyana, samadhi) werden zusammen als "Sammlung" (samyama) bezeichnet.
5 Deren Meisterung führt zur Weisheitsschau
6 Sie wird auf verschiedene Bereiche (der Meditation) angewendet
Diese drei (dharana, dyana, samadhi) sind der innere Kern der früheren Aspekte des Yoga (dh. yama, niyama, asana, pranayama und pratyahara).
8 Selbst diese drei sind nur die äußeren Aspekte der "keimlosen Vesenkung" (nirbija)

Seite 154
26 Wendet man die "Sammlung"  auf die Sonne hin, so erlangt man Wissen vom Kosmos.
27 Wendet man die "Sammlung" auf den Mond hin, so erlangt man Wissen von der Ordnung der Gestirne.
28 Wendet man die "Sammlung" auf den Polarstern hin, so erlangt man Wissen von der Bewegung der Sterne.

Nach diesem umfänglichen Zitieren, nun der Grund dafür:

Was ist ein Fernrohr und wie richtet man es auf ein Objekt?

a) Man hat ein Rohr und das Bewußtsein muß in der Leere des Rohrs sozusagen "festgehalten" werden. [vgl.: "1 Das Festhalten des Bewußtseins in der Leere des Raumes, ist Konzentration (dharana)"]
b)  Anschließend  richtet man es auf das zu betrachtende Objekt und nur auf dieses, dh Dort (in dieser Konzentration des Bewußtseins im Rohr) stimmt man sich ein in einen einzigen Erfahrungsakt [vgl.:" 2 Dort (in dieser Konzentration) ist das Einstimmen in einen einzigen Erfahrungsakt  Meditation (dyana)"]
c) Man dreht am Okular solange bis man das Objekt alleine zum Leuchten bringt und abstrahiert dabei ganz von sich selber, es geht um die Abgleichung der Brennpunkte der Sammelinse und des Okulars unter Berücksichtigung der Entfernung zum Objekt. Es geht nicht um das, was man gerne sähe, sondern um das Bild das sich aus der "Scharfabstimmung" ergibt. [ Man vergleiche: 3. Nur die Meditation, die den Gegenstand allein zum Leuchten bringt und wobei man sozusagen der eigenen identität entblößt ist, ist die Versenkung (samadhi)].
d) Nun diese 3 als Ganzheit, sind die Basis für "wissenschaftliches Beobachten" [siehe: "4 Diese drei (Dharana, dyqana, samadhi) werden zusammen als "Sammlung" (samyama) bezeichnet."], dh sie führen zur "Weisheitsschau" [siehe. "5 Deren Meisterung führt zur Weisheitsschau"] und was macht die Physik (zumindest anfänglicherweise bzw die Astronomie?)
"26 Wendet man die "Sammlung"  auf die Sonne hin, so erlangt man Wissen vom Kosmos.
27 Wendet man die "Sammlung" auf den Mond hin, so erlangt man Wissen von der Ordnung der Gestirne.
28 Wendet man die "Sammlung" auf den Polarstern hin, so erlangt man Wissen von der Bewegung der Sterne."


Diese Verse ergeben insofern eine sehr bildche Veranschaulichung der Einsichten, Darstellungen, Erläuterungen und Ratgebungen vonseiten des berühmten Herrn Patanjali.
Allerdings ist Patanjali's Reihenfolge interessant und es wird vor dem Beginnen mit bzw jenem Ermöglichen von  "Physik" in Vers 17 zB klar auf die Gefahr und die Beachtbarkeit von Verwechslungen, Täuschungen hingewiesen:
"Wenn man Wort, Gegenstand und Vorstellung miteinander verwechselt, einsteht eine Verwirrung. Wendet man die Sammlung (samyama) auf die klare Unterscheidung der drei hin, so erlangt man Erkenntnis der Sprache aller Lebewesen." (Seite 143).

(Anmerkung von mir: Wenn sich angehende Physikerinzwis die Mühe machen würden, sich mit Mathematik, jener abstrakten Sprache intensiv zu befaassen, so würden sie nicht umhinkönnen die Prinzipien der Entscheidungstheorie zur Kenntnis zu nehmen und später zu beachten. Man  kann nicht mathematisch präzis, Mathematik gerecht werdenerweise vorgegangen sein wenn man die Prinzipien der Entscheidungstheoire mißachtete und hazadeurhaft d'raufgängerisch loslegte bzw solches tut. (Siehe Atombomnebnau, siehe Atomreaktoren und radioaktive Müllhalden, siehe Fusionsreaktorversuche, siehe allgemein darüberhinaus das gesamte Umweltdebakel, Treibhauseffekt, Ozonloch, Artenausrotten, Welt terrorisieren, usw usf.)

Vers 18 ist "früheren Existenzen" und dem Wissen darüber bzw der Wißbarkeit derselben gewidmet.

Die Verse 22 und 23 sind dann sozusagen nochmals die Höhepunkte und Zusammenfassung der "Ermahnungen" und die Darlegung der Unverzichtbarkeit der Beachtung der Reihenfolge der Lehrsätze:

Vers 22: Das Tun (karma) hat entweder einen Anfang (und ein Ende) oder es hat keinen Anfang (und kein Ende). (Anmerkung von mir: Nun, da hat er ja zweifeslohne recht gemäß der mathematischen Vernunft; in der Quatenmechanik bedient sich die Physik leider aber einer sog. "3-wertigen Logik", wo es dann weder "ja", noch "nein" gibt sondern sowas wie "Oje"."Jamei", Naund". Siehe etwa das Gutachten von Prof. Dr. Mittelstaedt für die Bayerische Akadamie der Wissenschaften; insofern ist's also doch nicht "selbstverständlich". Auch bei großen elektrischen Netzwerken bedient man sich solcher "mehrwertiger Logiken")Wendet man die "Sammlung" darauf hin, so erlangt man Vorauswissen vom (eigenen) Tod oder Unglück. (Kein Wunder insofern, daß man die negativen Folgen von Wisenschaft & Technik nicht korrekt vorhersah bzw vorhersieht.

Vers 23 : Wendet man die "Sammlung" auf Liebe usw (Mitleid, Heiterkeit und Gleichmut vgl I 33) hin, so erlangt man die (seelischen) Kräfte.

Ergänzend dazu:

Vers 17: Wenn man Wort, Gegenstand und Vorstellung miteinander verwechselt, entsteht eine Verwirrung. Wendet man die "Sammlung" (samyama) auf die klare Unterschiedung der drei hin, so erlangt man Erkenntnis der Sprache aller Lebewesen"

Einschub: Nun, da kann man eine Parallele zu christlichen Lehren betreffs "Nächstenliebe"  ("Verständnis füreinander aufbringen", "Zuhören" aber auch "Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst", "Werke der Liebe tun", "Liebe Gottes") einerseits und  dem sog. "Pfingstwunder", des "plötzlich in  anderen Sprachen reden haben könnens" schwerlich leugnen einerseits und kaum übersehen andererseits. Ist jener Zustand des Samadhi gemäß "ich bin Das, Du bist Das" verwirklicht, so erweist sich das Phänomen "Samyama" als selbstverständlicher, natürlicher geistiger Vorgang, der auch vorher schon immer mehr oder weniger verstandenener- bzw wertgeschätzterweise da war und was eben stattfand, so ablief. Wird Samyama, entfaltet per Hingabe an Gott (Siehe Teil I, Abschnitt D, Vers 20 und va Abschnitt E Vers 23 vom Teil I) dann gemäß Vers 17 angewendet, kommt sowas wie das "Pfingstwunder" heraus. Der "heilige Geist"  erscheint insofern als geistige Tätigkeit auf der Basis jener erlangten Unparteilichkeit, Objektivität und gewissen "Weisheitsschau", welche das "Unbegrenzte" und insofern auch zeitlich weder Anfang noch Ende Habende einerseits nicht mehr außer acht läßt und andererseits nicht mehr mißachtet. Die erlangte "Gesammeltheit" gepaart mit Nicht-Mißbrauch erscheint insofern als die Basis für jenes "Pfingstwunder".

Diese Lehren von Patanjali leugnen insofern keinesfalls Lehren, die im Christentum eine zentrale, große Rolle spielen. Lediglich pflegt Patanjali betreffs der "Wege", "Mittel" und "Methoden" zu "Nitya-Samadhi" bzw zur Erlangung jenes dauerhaften, sehr umfassenden Samadhi gemäß "Ich bin das, Du bist das" eine umfassender Schau, Christentum hingegen verfiel leider immer wieder in Fantatismus gemäß "nur unser Weg  kann der richtige sein" und daraus sich weiter verirrend kam es immer wieder zu gewaltsamen Bestrebungen Andere von deren Weg, der jene problemlos-genug, in ausreichender Harmonie mit dem Alltag ans Ziel geführt haben würde, abzubringen, sie daran zu hindern, jenen Leid zuzufügen in der Hoffnung sie davon abbringen zu können und im Exdstremfall war dann die "Inquisition" auch noch voller Mordlust, mörderisch, unvorstellbar graumsam, ekelerregend.



Anschließend erst geht es dann um den Bereich von Kräften, die (ohne die not-wendigen seelische Kräfte) an-und-für-sich bei Menschen Mißbrauchsmöglichkeiten eröffnen könnten:
Vers 24
"Wendet man die "Sammlung" auf die Kräfte hin, so erlangt man Stärke wie die eines Elefanten oder anderer (Wesen).


iii) Nunja, wenn man natürlich nunmal die Sonne ist, kann man schon auch mal den, ca 4000m hohen, Vulkan Teide auf Teneriffa für Bewohner der Nachbarinsel La Palma kurzeitig unsichtbar machen:

Teide (liegt auf der Insel Teneriffa) frühmorgens von Santa Cruz de La Palma (also Insel La Palma) aus, bei der Bushaltestelle vor dem Hotelchen "Fuente", bei der Bushaltestelle, auf den Bus wartend, fotografiert.


....und plötzlich war der Teide weg.

1 .Das Festhalten des Bewußtseins in der Leere des Raumes ist Konzentration (dharana);2. Dort (in dieser Konzentration ist das Einstimmen in einen einzigen Erfahrungsakt Meditation (dhyana); 3. Nur die Meditation, die den Gegenstand allein zum Leuchten bringt und wobei man sozusagen der eigenen Identität entblößt ist, ist Versenkung (samadhi); 4 Diese drei (dharana, dhyana, samadhi) werden zusammen als "Sammlung" (samyama) bezeichnet; 5. Deren Meisterung führt zur Weisheitsschau. .... 21 Wendet man die "Sammlung" auf die Erscheinung des Körpers hin, so wird die Kraft, die ihn wahrnehmbar macht, gehemmt und die Verbindung zwischen dem Auge und dem Licht unterbrochen, und er wird unsichtbar." (Patanjali Yogasutren, ISBN 3-502-67006-4). Nunja, eine gewisse Sammlung wandte sich der Erscheinung des Teides zu. Die Sonne kam unterm Horizont hervor und verharrte in der Leere des Raumes. Dort in diesem Verharren, stimmte sie sich per Tag und Zeitpunkt in den einen Erfahrungsakt, jenes Objekt "Teide" ein; schließlich brachte sie den ganzen Teide alleine zum Leuchten, überstrahlte ihn - es war noch nicht allgemein taghell - , da sie genau neben Ihm aufging und so wurde er aufgrund dieser 3 Phänomene für mein Auge und die Kamera "unsichtbar". Nunja unsichtbar war der Teide geworden und vielleicht findet es auch in den Patanjali-Yogasutren eine päßliche Darstellung-


Als die Sonne dann komplett aufgegangen war, war der Teide wieder da:


Das Geschehen etwas detaillierter:

Nach dem Aufstehen und sich startklar gemacht haben (...von dem Balkon jenes Zimmers des Hotels aus...); Blick in Richtung Atlanatik und Teide; es ist noch ziemlich Nacht.


wenig später vor dem Verlassen des Zimmers:

unten an der Bushaltestelle angekommen (kaum mehr als nur durch jene Gasse, die man in den obigen Fotos sieht, durchzugehen gehabt):

Die Sonne ist noch ganz unter dem Horizont und doch war der Teide plötzlich unsichtbar gemacht gewesen:


Kurz danach wird der erste kleine Teil der Sonne als winziger Fleck sichtbar:

Mehr von der Sonne ist zu sehen:

Es zeigt sich noch mehr von der Sonne:

Die ganze Sonne steht gerade über dem Horizont und überstrahlt noch alles

Wenig später war der Teide wieder zu sehen.

Nachdem ich ja nicht viel zu früh zum Bus gegangen war, aber mir für einen zu früh abfahrenden Bus udgl etwas Zeit eingeplant hatte und daher kaum mehr als 15-20 - so weit ich mich entsinne -Minute vor dem genauen Abfahrtstermin an der Bushaltestelle gewesen war, lief das Ganze in jenem relativ kleinen Zeitraum ab.








iv) Anmerkungen zu Seite 115 ff, "Die Achtblättrige Blüte des Yoga" (siehe S.163, "Patanajali  - Die Wurzeln des Yoga", herausgegeben von Bettina Bäumer, O.W. Barth-Verlag, Limitierte Jubiläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4,  ). In den TM-Centern wurden von den TM-LehrerInnen (zumindest bis ca Frühjahr/Sommer 1976) üblicherweise "wöchentliche Gruppenabende"/"Gruppenmeditation" veranstaltet und dafür wurden von der internatioanlen TM-Organisation, die zumindest bis ca 1974/1975 unter direkter Kontrolle des Mr. Mahesh stand (..kein Plakat, usw sollte ohne seine Zustimmung veröffentlicht werden können; jedes Foto von Ihm beurteilte er sehr kritisch und es ging nicht um besonders reizvolle, raffinierte, sensationell wirkend sollende Fotos , wie ich mal bei einer solchen "Auswahlveranstaltung" in kleineren Kreis mit Mr. Mahesh erlebte)..), auch Tonbänder mit Reden von Mr. Mahesh "offiziell" zur Verfügung gestellt; bei jenen Abenden meditierte man üblicherweise zusammen und dann gab es einen Vortrag zu einem Thema im Zusammenhang mit Mr. Mahesh, oft wurde auch ein Tonband mit einer Rede von Mr. Mahesh vorgespielt und - oft leider nur sehr laienhaft - simultan ins Deutsche übersetzt; danach wurde oftmals noch in kleineren Gruppen darüber gesprochen.

Zu diesem Thema gibt "Die achtblättrige Blüte des Yoga" (gab es ab ca Herbst 1973) es ein solches, von Mr. Mahesh freigegebene Tonband (, welches jedenfalls ich anno ca 1973, 1974 vielfach im TM-Center in München bei den sog. "Gruppenabenden" spielte und simultan ins Deutsche übersetzte):

Mr Mahesh führt darin aus, daß man üblicherweise jenen Text als "die 8 Stufen des Yoga" interpretiert, wonach man erst yama, dann niyama, usw zu praktizieren habe und erst am Schluß könne man überhaupt erst Samadhi-Übungen praktizieren, sich um samadhi kümmern/"bemühen". Mr Mahesh führte aus, daß er der Meinung sei, daß man diese Lehren von Maharishi Patanjali korrekter-/korrektererweise zu verstehen habe, als daß yama, niyama, .....brahmcharya, ahimsa, aparigraha, ... samadhi als die 8 Beine eines Tisches mit 8 Tischbeinen zu verstehen habe, sodaß es gilt, daß wenn man an einem Tischbein zieht, der ganze Tisch daher kommt.

Dazu wollte ich Folgendes, erläuternd  anmerken:

Wenn man sich mit dem Thema der Umweltbewahrung, des Umweltschutzes befaßt, stellt man schnell fest: Es  gibt zB den sog. "sanften Tourismus", dh man sieht sich dem Prinzip und den Möglichkeiten der "Nicht-Heftigkeit" konfrontiert.

Es geht um Nicht-Töten der Tiere, nicht Arten-Ausrotten - weder versehentlich noch absichtlich -, insbesondere wenn man ein Leben in Harmonie mit der Schöpfung sucht bzw sich mit diesem Thema und der Verwirklichung/den Möglichkeiten der Verwirklichung von so einem Leben auf Erden befaßt. Also bekommt man es mit" ahimsa" zu tun.

Unweigerlich kommt auch das Thema "Nicht-Überbevölkerung", "Ursachen von Überbevölkerung" (teils weit verbreitete Vergewaltigungs-Verbrechen, aber auch Unwissenheit über die Möglichkeiten  der natürlichen Mittel der Familienplanung, den not-wendigen statistischen, wahrscheinlichkeitstheoretischen Kenntnise dazu), dh "bramcharya" kommt auch auf einen zu.

Daß alles auch was mit Wissen und Unwissenheit zu tun hat, liegt auf der Hand, sodaß es also auch um samadhi und das Nicht-Wissen vom "Vierten" bzw "über das "Vierte", was in den Shivasutren als "Turyia" bezeichnet wird, geht.

Nachdem es auch um Meeresverschmutzung per Plastikmüll, Atombombentests im Meer und den radioaktiven Folgegiftsusbstanzen, allgemeiner Umweltverschmutzung, Insektizide, Fungizide, Pestizide und deren desastreusen Folgen wie Bienensterben, Artenausrotten, aber auch um Ozonloch per FCKW, sowas wie jenes Adlersterben wegen der zu dünnen Eierschalen infolge von DDT, Klimakatastrophe und deren Folgen für die Tier&Pflanzenwelt usw zu gehen hat, sieht man, daß an jener Darstellung "wie 8 Beine eines Tisches" schon was Wahres d'ran ist und es dem, was Herr Patanjali einst lehrte, wußte und darzustellen sich bemühte, evtl ja am ehesten gerecht wird wenn nicht gar entspricht.

Von den zu beachtenden Aspekten im Zusammenhang mit "Brahmcharya", kommt man unvermeidlicherweise zum Thema "Reinheit", da es eben mehrere Geschlechtskrankheiten gibt, wie AIDS, die unbedingt zu beachten sind und worüber man nunmal vorher Bescheid wissen sollte, Dazu gehört dann auch wieder, daß zu einer gewissen Zeit zB AIDS zwar noch nicht als Krankheit samt seiner Gefährlichkeit "gewußt" worden war, aber nichtsdestoweniger "Realität" war, existierte. Damals verstarben dann an jener Krankheit zahlreiche "Prominente", Schauspieler usw, die besonders viel sexuell aktiv gewesen waren; von all jenen, die sie "infiziert" hatten, erfuhr man nie was, Entschädigungen bekamen all jene auch nie und die "Pillenindustrie", welche jene "Sexwelle" nunmal überhaupt erst entscheidend ermöglicht hatte, wurde auch nie belangt. (...Die sog. "natürlichen Mittel der Familienplanung", welche im Rahmen meiner Schulzeit in der Abschlußklasse im Rahmen des Religionsunterrichts defacto Schulaufgabenthema gewesen waren, können sehr wohl ausreichend zuverlässig verstanden und gehandhabt werden, um dem Anspruch und der Notwendigkeit einer soliden, verläßlichen Bevölkerungsbegrenzung durch die Menschen gerecht werden zu können. Zwar sind die einzelnen Mittel/Methoden je für sich alleine nicht wirksam genug und gemäß der medizinischen Fachliteratur zu jenem Thema  - etwa Präsenzbibliothek der Stadtbibliothek München am Gasteig - müßten zB bei der sog. Temperaturmethode, Zyklenmehode uä noch mit - größenordnungsgemäß - 20 -25 Geburten in - daraufauf hochgerechneten/standardisierten  - 100 Jahren gerechnet werden; aber eine unabhängige Gebrauchmachung geeignet ausgewählter, mehrerer Mittel würde die notwendige Wirkung hervorbringen; unabhängige Gebrauchmachung heißt dabei auch "grundsätzliche und unverzichtbare Ablehnung/Ächtung von Vergewaltigung & co". Wenn  dann Methode A ergäbe, daß also nur noch in zB 20% der Fällen eine Schwangerschaft möglich wäre; unabhängig davon bliebe aber wegen Methode B nur noch in zB ebenfalls 20% der Fällen davon eine Schwangerschaft möglich. Wegen der Unabhängigkeit der Ereignisse, wäre also insofern eine Schwangerschaft nur noch möglich, wenn das sowohl A als auch B zulassen sollten und insofern nur noch in 20%*20% dh in 4% der Fälle; es werden sozusagen erst 20% der Fälle aussortiert und von diesen dann unabhängig, "unbestechlicherweise" abermals 20% und es bleiben dann demzufolge 20% von 20% und 1/5 von 1/5 eines Ganzen ergibt 1/25'tel, also 4/100'tel = 4% und das hieße dann ca 2 Geburten in 50 Jahren. Kommen noch eine weitere unabhängige Methoden hinzu, so sinkt die Wahrcheinlichkeit für "Schwangerwerdung" weiter - Rechnung ohne Gewähr! - Selbstverständlich sind auch Enthaltsamkeit zu gewissen Zeiten, bei unabhängig vom Paar vorgegebenen Anlässen wie gewissen Feiertagen ein natürliches Mittel der Familienplanung, dessen Wirkung nunmal nicht von der Wirksamkeit der anderen Mittel abhängig ist..... Selbstverständlich wären wechselnde Sexual-Partner aber ein Hindernis für die Unabhängigkeit der Methodenanwendung, weil man den anderen Partner nunmalgar nicht so genau kennt und ihn im Falle einer Schangerschaft uU auch gar nicht korrekt benennen kann, jener uU wenig Verantwortungsgefühl hat, usw; auch hier sieht man wie die Anwendung dieser Methoden auch gewisse Verhaltensweisen  nach sich zieh, die verschieden sind von den Verhaltensweisen im Zusammenhang mit "Pillensex". Der "Pille" haftet dabei wiederum das Problem der Tierversuche an; Liebe zwischen Menschen erkauft/"ermöglicht" per Grausamkeiten gegen Tiere - welch ein Widerspruch, welch ein Unfug, welch eine Lieblosigkeit.); auch "Enthaltsamkeit" ist sehr wohl ein Thema im Zusammenhang mit Brahmcharya und es ist offensichtlich durchaus auch ein Thema im Zusammenhang mit yama und niyama; insbesondere muß man eben auch "Enthaltsamkeits-Bemühungen" respektieren und anerkennen können.


v) Im zitierten Buch ( "Patanajali  - Die Wurzeln des Yoga", herausgegeben von Bettina Bäumer, O.W. Barth-Verlag, Limitierte Jubiläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4,  ) findet man auf Seite 21 im Kapitel I "über die Versenkung" erst eine Definition von Yoga und sodann Beschreibung dessen worum es bei Yoga geht (2,3) und worum es nicht geht (4).In den Versen 17 -29 wird dann bei den Arten der Versenkung (samadhi) differenziert.

Im Vers 17 heißt es zB "Wenn (das zur Ruhe kommen) mit Hilfe von logischem Denken, prüfender Überlegung, Seligkeit oder Ich-Bewußtsein erlangt wird führt es zu (verschiedenen Arten) der Versenkung (samadhi), die mit Erkenntnis verbunden ist.

Im Vers 18 wird ausgeführt: " Eine andere Art (von Versenkung) [samadhi] entsteht als Ergebnis der Übung, die zur Erfahrung des Stillstandes führt, wobei nur ein Rest der vergangenen psychischen Eindrücke bleibt.".

Im Vers 19 geht es um die körperlosen Wesen: "Der Zustand der körperlosen Wesen, die sich in der Urnatur auflösen, ist (eine Art von samadhi, der) auf der Erfahrung des Daseins beruht". (Anm. von mir: Man muß hier wohl die 2 Klammern weglassen, da der Satz sonst, gemäß der deutschen Sprache, keinen Sinn ergibt.)

Vers 20 bringt zum Ausdruck: "Die anderen (verkörperten)Wesen erreichen eine Art von Versenkung (samadhi) durch Glauben, Mut, Erinnerung, Sammlung und Weisheit.

Vers 21: Den intensiv Strebenden ist (die Versenkung) nahe.

Vers 22: Aufgrund der schwachen, mittleren oder höchsten Intensität ergeben sich Unterschiede (in der Versenkung)

Vers 23 besagt: "Oder durch Hingabe an Gott (kommen die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe", was dann noch weiterführt zu Vers 28 "Das stete, aufmerksame Murmeln dieses Om-Lautes (japa) ist die (innere) Vergenwärtigung seines Sinnes." und Vers 29 ergänzt: "Dadurch erlangtt man eine verinnerlichung, und die Hindernisse (auf dem Weg zu samadhi) lösen sich auf.



Wieso regten sich Sektenbeauftragte der ev.-luth und r.-kath. Kirche wie Pfarrer Haak, Herr Gandow (ev. luth.) und Hans Löffelmann (r.-kath.) sowie die 2 C-Parteien ab 1976 dermaßen darüber auf? Wieso verkündete man, daß "TM" nichts anderes als die klammheimliche Verehrung hinduistischer Gottheiten" sei und die "TM-Puja" dergleichen? Wieso behauptet das Bundesverfassungsgericht, daß das - angesichts gewisser Gebahrenserscheinungen in der TM-Scene - jenen schon gestattetet sein müsse, jenen - mit Verlaub - die ihren Blödsinn und ihre Beschränktheiten sowie Uninformiertheiten als Wahrheit verkünden dürfen wollten? In Wirklichkeit, gemessen an den, bzgl jenes Streits nunmal - wegen des Erscheinungsdatums, dh der zeitlichen Getrenntheit - unparteiischen Patanjali-Yogasutren, die damals längst vorlagen (ua ab 1976 in dieser Übersetzung), verkündeten jene nur die/eine geistige Beschränktheit ihrerselbst als Wahrheit - nunja, deren Problem dann -.

Obiger Vers 23 akzeptiert ja die Möglichkeit der Erlangung von samadhi durch "wirkliche, echte religiöse Hingabe an Gott" und zB die sog. "Hare Krishna" scheinen zu versuchen diesen Weg zu gehen. (siehe auch Kapitel zum Thema Krishna).

Wieso versuchten die Kirchen und der deutsche Staat, diesen 1 Weg, den sie nochdazu ganz alleine für sich bzw ihre Religionsgemneinschaft zu reklamieren versuchen, dann zum Alleinseeligmachenden deklarieren zu wollen und "TM", was eben nicht der Weg "Hingabe an Gott" ist (und zwar auch nicht klammheimlich, es sei denn einzelne TM-Ausübende würden das von sich aus, TM-Lehre-unabhängig und unaufgefordert, daraus machen und TM.) als eine "hochgefährliche Sekte" zu diffamieren. Dann wäre, analog jenes christliche Gebet "Vater unser..." auch eine hochgefährliche Sekte, da es ja auch zu "samadhi" und analog schließlich zu "nitya samadhi" führen müßte/täte. Na klar, hat sich herausgestellt, daß eine gewisse Anzahl von Priestern, ja sogar Bischöfen, Kardinälen sich als teils kriminell, teils Vertuschung praktizierend statt Hingabe an Gott, teils als unzuverlässig in Geldangelegenheiten usw herausgestellt haben. Unprofessionellheiten, Mängel - teils erhebliche - im Bereich der TM-Vereine-Verwaltungen gab es zweifeslohne auch und wird es vermutlich auch heutzutage noch oder auch wieder geben; aber das gab und gibt es sogar auch in den Reihen der Staatsbeamten. Aber so wie "das Vater unser" nunmal keine Sekte ist und auch nicht als hochgefährliche Sekte bezeichnet werden kann, so ist auch die "TM"-Meditationspraxis keine gefährliche "Sekte". Daß unnatürliche Meditationsübungen, die teils auf Ekstase, teils auf Bemühungen um spezielle  Ergebnisse wie "Fliegen" abzielen, evtl gefährlich sein könnten, ist durchaus ein Thema. Na klar, haben sich im Rahmen solcher "Flug-Kurse" Teilnehmer am Meniskus verletzt usw. Auch beim Blouldern (Klettern quer in geringer Höhe über zB dicken Matten gab es trotz dicken Mattenbelags auch im DAV-Kletterzentrum in München schon schwere Verletzungen und das obwohl dort ein sehr professionelles Team am Werke ist, in dem auch 2 Diplomsportlehrer mit eingebunden sind. Das englische Wort für einen Felsbrocken, einen "Findling" ist, notabene, "boulder".).

Es kann aus diesen Versen auch nicht hergeleitet werden, daß "Hingabe an Gott" die automatische andere Seite jener Münze sei. Es geht um "Samadhi" jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen, jenem vierten Zustand des Bewußtseins (vgl. "Turiya" in den Shivasutren). Durch regelmäßige TM-Ausübung dann mal fest darin verankert zu sein (...was nicht garantierbar ist für dieses Leben, da nunmal zB jemand wenige Tage vor seinem zu erwartenden Tod zwar noch TM anfangen könnte, aber die Chancen für die Erlangung von "nitya-samadhi", jenem "ewigen samdhi", dh der dauerhaften Ko-Existenz von "Samadhi" mit sowohl Wachen, als auch Träumen und desweiteren Schlafen, nunmal dann nur noch sehr gering sind...), beinhaltet das Erlangthaben eines Bewußtseinszustandes der von Objektivsein gekennzeichnet ist, da man ja nicht mehr verhaftet ist in die Welt der Objekte der Sinne, frei wurde von jenen Beschränktheiten (auch dazu fnden sich deutlich-genuge Aussagen in den Patanjali Yogasutren an anderer Stelle).

Wenn man bei Shankara nachliest, etwa eine oder auch meine (obige) Übersetzungen des "Shivo ham", des "Nirvana-Ashtakam" und jene Aussagen des Herr Shankara im Stile von "ich bin nicht dies und bin nicht das; ich bin reine Glückseeligkeit  zur Kenntnis nimmt, so kann man da ja wohl keine religiösen Aspekte mehr entdecken und es geht nunmal bei "TM" um die Erlangung jenes Zustands. Es mag ja sein, daß man das auch via Hingabe an den christlichen Gott bzw die christliche Gottesvorstellung, Gott Jahwe, erlangen (letztendlich, wissenschaftlich denkend, zurüclgehend auf gewisse Vorstellungen - und ein wissenschaftlich widerlegtes Argument) des Pharao Echnaton) könnte; nunja, aber es geht eben auch "unpersönlich" und genau das stellte Herr Patanjali sachlich, unparteiisch, bemüht um Vollständigkeit in seinen Yogasutren zusammen. Wenn dann jemand jenen Weg der Hingabe an Gott nicht gehen will, so haben Kirchenverteter und "christlich-abendländische Staaten" noch lange  kein Recht, darin eine Gefahr zu erblicken; oder geht es den Kirchen mehr um den Weg als um das Ziel?

Kann man bitte sehr akzeptieren, daß es offenbar nicht die Erfindung und pure Werbewirksamkeitsmaßnahme des Mr. Mahesh udgl war, daß samadhi eben auch anders als durch Gott-Verehrung ("Hingabe an Gott") und Benutzung des Ihn/Sie /Zwi/sie offenbarenenden Lautes "Om" ("AUM") per Methode "japa" - gemäß viele Jahrhunderte alter, klassischer, weiter-und-weiter überlieferter Schriften - erlangt werden kann/könne, nämlich zB gemäß Vers 17, 18,19,20.

Wenn man zB jenen Aspekt von "Seligkeit" von Vers 17 heranzieht, fällt auf, daß dieser Ansatz Sir Paul McCartney in besonderer Weise wichtig erscheint: (" Während einer Pressekonferenz für ein Benefizkonzert der David Lynch Foundation standen Paul und Ringo zum ersten Mal seit langem wieder gemeinsam auf der Bühne. Paul: »Es war ein großartiges Geschenk, das Maharishi uns gemacht hatte. Es kam zu einer Zeit am Ende der 60er-Jahre, als wir etwas suchten, das uns mehr Stabilität versprach. Und es war ein Geschenk für das ganze Leben. Es ist etwas, das man jederzeit wieder abrufen kann.«;

In einem Interview mit David Lynch erklärte Paul McCartney, warum er die David Lynch Foundation unterstützt: »Die Kinder lieben es, Kinder in Brasilien lieben es, Kinder im Westjordanland lieben es … ich denke, das ist es, was die Leute brauchen. Sie brauchen keine hochgeistigen Vorträge, sie brauchen vielmehr sichtbare Erfolge.«" ...siehe https://meditation.de/paul-mccartney/; Link war ok am 17.3.2019). Konkreter zum Vers 17 der Patanajali -Yogasutren  aus dem Link  https://www.tm.org/blog/maharishi/paul-mccartney-first-meditation-maharishi/   , der am 19.3.2019 ok war: “ >>The times when we weren’t meditating we had our guitars with us, so we did quite a bit of writing. It was inspirational. It wasn’t all about meditation, it’s just you were focused—but yeah, there were very blissful moments,<< Paul said." Übersetzt - von mir - ins Deutsche:  " >>In den Zeiten in denen wir nicht meditierten hatten wir unsere Gitarren bei uns und so schrieben wir damals durchaus Etliches. Es war da Inspiration. Es ging nicht nur um Meditation; nunja, man war einfach konzentriert. Aber yeah, da gab es sehr glückseelige Momente<<, sagte Paul" Man sieht, daß der Ansatz "Glückseeligkeit", aber auch "Konzentriertheit" für ihn eben bedeutungsvoll und wichtig waren/sind. An anderer Stelle geht er dann auch auf den Zustand der Meditation ein und daß es bisweilen so richtig, wirklich glückseelige Momente da gegeben habe (Zitat muß ich im Internet erst wieder suchen&finden.). Näheres zu Meditation und zum Zustand der Meditation, also so unterschiedlicher Arten der Versenkung/unterschiedlich erfahrener Art von samadhi gemäß obiger Verse von Patanjali - insbesondere auch zB gemäß der Ausführungen von George Harrison -  siehe zB https://tmhome.com/experiences/interview-lennon-and-harrison-on-meditation/ was ich dann evtl. teils noch ins Deutsche übersetzen werde. Nunja, das sind wenige Aussagen von "Prominenten" und man sollte es jenen Prominenten nicht antun, all das über-zu-bewerten; aber auch sie dürfen ihre Meinungem, Erfahrungen, Überzegungen, Verständnisse usw haben und brauchen es auch nicht zu verstecken.


vi) Es ist klar, daß wenn jemand TM-Lehrer ist, er/sie/zwi/sojemand von jenen Versen der Patanjali Yogasutren eine gewisse Ahnung haben sollte.

Bei mir veränderte sich beispielsweise die Meditationserfahrung von Grund auf, an jenem Tag, an dem ich mein Studium der Mathematik aufnahm.

Statt tiefer, glückseliger Ruhe, war der Verlauf der Meditation plötzlich gekennzeichnet, von Wachheit, Klarheit des Geistes, was verständlicherweise meinen Bemühungen um Mathematik durchaus entsprach.

Was jedoch befremdlich war, war die Tatsache, daß es unmöglich war, die andere, bis dato "TM-Verlauf"-Erfahrung wieder zu erlangen.

Ab da war's dann eben so und nicht mehr wie zuvor.

Allerdings hatte das auch mit dem Erwachtsein von Kundalini seit dem TM-Kurs in Kössen im Herbst 1971 auch zu tun. Mich störte das nie/ich konnte mich damit arrangieren/kam damit gut zurecht; allerdings fand ich es durchaus ziemlich befremdlich, daß kein/~e TM-LehrerIn je in der Lage gewesen war, mir das zu erklären; außerdem weigerte sich sogar auch Mr. Mahesh, darauf näher einzugehen.

Andererseits führte dann die Verfolgung meiner durch deutsche Behörden sowie deutsche PsychiaterInnen, ÄrztInnen und PsychologInnen zu einer erneuten Änderung der Meditationserfahrung, sofern der Ablauf vom Beginn bis zum Erreichen "transzendentalen Bewußtseins" betroffen ist; es waren dann eben etwas andere, wenig erwünschte geistige Aktivitäten, erzwungene/verusachte geistige Aktivitäten im Zusammenhang mit den von den Behörden etc verursachten Problemstellungen hinter sich zu lassen. (Im Sinne des Vergleichs von Shankaracharya Shantanand scheint das wie folgt verständlich: Na klar, wenn man ruhigeres Meer zu durchqueren hat, sieht das anders aus als wenn es bis in große Tiefen aufgewühltes Meer ist; verschmutzes Meer zu durchqueren ist weniger erfreulich als sauberes Meer zu durchqueren; am Ziel angelangt, hat man eben jeweils jenes Meer und seinen Zustand hinter sich gelassen, dh im Vergleich von Sh S. Shantanand, jenen Bereich von Fülle, Unendlichkeit, Ruhe erlangt. Man könnte es evtl ja auch mit 2 Reisen vergleichen; beide führen von A nach B; im einen Fall ereignen sich unterwegs dramatische Ereignisse und man beschreibt es dann eben als "abenteuerliche Reise"; in einem anderen Fall verlief alles ruhig harmonisch, wie vorher geplant/für ok befunden und man beschreibt's als angenehme oder auch bestmögliche Reise. Außerdem kann man eben nicht jederzeit vom Reiseweg A zum Reiseweg B springen, da man dann uU ja nie ankäme oder aber auch weil man's einfach nicht in der Hand hat/nicht die Freiheit dazu hat und sei es durch unvorgesehene Ereignisse oder auch infolge krimineller Handlungen Dritter.) Es führte nunmehr via einem Zustand immer tieferer Entschlossenheit und völlig unparteiischer, objektivster Gesammeltheit; schon mit Beginn des Mathematikstudiums  spielten Objektivität, Unparteilichkeit eine noch größere Rolle als schon in der Schule. (...Nachdem ich ja von jenem Lehrer letztlich gezwungen worden war, überhaupt um überhaupt bzgl. TM-Erlernung im TM-Center in München in der Adalbertstraße 1971 nachzusuchen und jener angesprochene TM-Lehrer das dann mißbrauchte, um mich entgegen meinem geäußerten Wollen und die klipp&klare Entscheidung meiner Eltern, die Ich Ihm auch unverfälscht überbracht hatte, zu initiieren und anschließend immer wieder Druck auf mich auszuüben, Plakate aufzuhängen, Vorträge zu halten usw usf, hatte ich eh schon einen pur sachlich-objektiv-wissenschaftlichen Bezug zu TM und TM-Ausübung; man würde jenes Verhalten jenes TM-Lehrers als sowas wie "Stalking" bezeichnen können....)

Nun, nachdem man mich auch noch von  erklärten"TM-Gegnern", deutschen Gerichten, Behörden und aus den Reihen der sog. "Medizin" und ÄrztInnenschaft" in Deutschland - per Lügen, mehrfach nachweislich systematischer Aufwiegelung der Ärzteschaft gegen mich - verfolgte (wieder als "Stalking" bezeichenbar; diesesmal vonseiten irgendwelcher "Staatsdiener", die ihr Amt mißbrauchten), war die "Meditationserfahrung" wieder etwas anders geworden: Es führte zu einem allgemeinem Vertrauterwerden mit Gesammeltheit, was ja nicht auf Menschen und hoch-offiziellem "Meditation-Ausüben" beschränkt ist. Allerdings war bei all den "Veränderungen "der "Meditationserfahrung" - von wonneartiger, glückseeliger tiefer Ruhe und Abstandfindung, über Wachheit, Klarheit des Geistes und dann jene "Siddha-/siddhi (ich habe solche "TM-siddhi"-Kurse nie besucht; ist auch nicht nötig, wie Mr. Mahesh ja ursprünglich gelehrt hatte) Erfahrung" hin zu jener speziellen Art von "Sammlung", "Konzentriertheit" - der erreichte Zustand von Samadhi stets gleich geblieben. Na klar, anfänglich waren es nur sehr kurze, für mich kaum als solche erkennbare bzw benennbare,  Momente von  Samadhi; aber mit regelmäßiger TM-Ausübung/Ausübung  "transendentaler Meditation" wurde das Phänomen klarer erkennbar, sicherer benennbar; na klar, die Vertrautheit mit jenem Phänomen, jenem Vierten nahm nunmal zu. Das ist ganz natürlich, normal und es ist absurd, daß wenn man Wahres leugnen solle, nur weil nen paar Fanatiker, etwas nicht wahrhaben wollen aufgrund/wegen ihrer religiöser Fantasien und Fanatismen.

Andererseits ist es auch wahrheitsgemäß so, daß ich mich ab März 1976 alleine auf den Weg machte und Mr. Mahesh's "D'raufgängertum" (...alà "Wenn es doch diese 1%-Studie gibt, es bewiesen sei - was sein erster Fehler bei seiner Kette von Schlußfolgerungen dabei war -, daß 1% einer Stadt, die TM ausüben, die Krininalitätsrate senken könnten, nur weil sie morgens&abends je ca 20 bis 30 Minuten lang TM ausüben und - sein  zweiter Fehler - daß es da "von der unabhängigen TM-Ausübung  Einzelener verursachte Gruppeneffekte" gäbe, die man fortan fördern solle und an denen  - und da wurde es ziemlich unverschämt dann auch noch - plötzlich selbstverständlich alle TM-Ausübenden teilnehmen sollten...) nicht mehr tolerierte und mich lieber Literaturstudien widmete, Patnajaloi Yogasutren las, mich auf die Suche nach dem Ursprung aller TM-Mantren machte, mich mit jenen "Meistern", die in der "TM-Puja" aufgezählt werden  etwas genauer zu befassen anfing.

Ein großes Problem waren für die ungestörte objektive Befassung mit diesem Meditationsthema dann einige oder auch mehrere Sektenbeauftragte der beiden großen deutschen Kirchen (r.-kath. und ev. luth.), aber auch C-Parteien, Ärzteschaft usw.

Ok, ein Diplom-Theologe sollte sich ja zu unterschiedlichen christlichen Gruppierungen, wie Pfingstgemeinde, "Engelswerk" usw usf qualifiziert äußern können und irgendwelchen Stadtpfarrern, bei denen VertreterInnen einer solchen Gruppierung vorsprachen eine qualifizierte Aussage betreffs jener Gruppe geben können (das sei die Aufgabe eines Sektenbeauftragten erläuterte mir mal der Sektenbeauftrgate Hans Liebel); etwa wenn es darum ginge, ob man jene den Pfarrsaal für eine Veranstaltung überlassen könne oder auch nicht. Ist so nen Sektenbeauftragter auch noch Psychologe sollte er auch fähig sein, qualifizierte Aussagen betreffs irgendwelcher "Psychologen-Veranstaltungen, udgl " (etwa, wenn an einer Volkshochschule ein Psychologe zB Minderjährigen Kurse über "Persönlichkeitsentfaltung" anbietet/gibt: ... weil dann bisweilen zu erwartenderweise so ein/e Minderjährige/~r das ausprobiert, weil er/sie/zwi - nach abgeschlossener Lehre - gerade auf Brautschau/Bräutigamssuche/Partnersuche ist, dann mit den erlernten Tricks erfolgreich jemand "anbaggern" kann; beim "Anbaggern" aber vergaß, daß derjenige aber noch SchülerIn war/ist und noch einen weiten akademischen Ausbildungsweg vor sich hat bzw gehen will und der/die Angebaggertgehabthabende selber eigentlich gar nicht bereit ist - betreffs Familiengründung - noch solange zu warten und am Ende eigentlich nur Pfusch herauskam und nichts "G'scheites" oder aber auch, weil der/die/dös "Anbaggernde" schon Etliches näher an der Volljährigskeitswerdung ist und er/sie/zwi sich mit Erreichen der Volljährigkeit dann plötzlich ziemlich unlösbaren Problemen im Sinne von "Verführung Minderjähriger"gegenüber sieht und wieder nichts als Pfusch herausgekommen wäre. Aber als Diplomtheologe hat man wie auch als Diplompsychologe ebensowenig eine besondere Kompetenz wie Ärzte, Psychiater uä. Dieses Wissen um richtige Meditation, jene Wege zu Samadhi wurde - zumindest teils - in kleinen Einsiedeleien, von einzelenen "Meistern" bereits zu Zeiten kultiviert, gepflegt und in Ehren gehalten, als es eben noch keine Kommunikationswege, Infrastruktur, Schulen, Universiäten udgl wie heutzutage insbesondere in der westlichen, sogenannten oder auch angeblich "zivilisierten" Welt, gibt. Kurzum zum Erwerb und zur Pflege jenes Wissens, bedarf es grundsätzlich keiner Ärzte, Psychologen, PsychiaterInnen, Christen, Moselms, Priester, Theologen, Universitäten, usw. Der Versuch oder auch die Bemühungen vonseiten der deutschen Bundesregierung bzw gewisser Gruppierungen, "Meditations-Lehren" in "therapeutischer Hand", im Medizinsektor, allenfalls noch Psychologensektor anzusiedeln  und alles Restliche zum Verschwinden bringen zu wollen - per Lügenverbreitung, Herabwürdigung usw - wird jenem Wissen und seinem Ursprung nunmal grundsätzlich nicht gerecht. Es ist/wäre allenfalls der Versuch jenes "Wissen" für andere Zwecke zu vereinnahmen, abzuändern - was dann eben nicht mehr jenes Wissen wäre, sondern eher unfunktionable Verleumdungsetwasse ergäbe, die vom Eigentlichen wegführen sollen zugunsten staatlicher, kirchlicher, medizinaler, psychiatrischer, psychologischer Gängelbar- und Manipulierbarkeit der Bevölkerung udgl. Wer nochdazu religiös voreingenmmen ist, will ja dann - wie man es nunmal in Deutschland erleben konnte und kann - sowieso nicht, daß unparteiischerweise die Wahrheit und nichts als wahres Wissen zu jenem Thema Ihm, ihr, zwi, jenen oder auch einfach allgemein bekannt wird.


Selbstverständlich gibt es dann auch noch organistaorische Problemstellungen im Zusammenhang mit Meditationsgruppierungen udgl; insofern sollten JuristInnen und Staat bisweilen durchaus kompetent sein für solche Themen. Wer aber versucht Meditation zum Teilgebiet der Medizin, nochdazu Tierversuchemach-brutal-medizin zu machen, der hat zu jenem Wissensgebiet nichts beizutragen, hat/hätte einfach keinerlei Kompetenz dafür. Daß korrrekte Meditation auch gewisse positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, wird ja nicht bestritten. Daß Gesundheitsprobleme aus Sichtweisen wie "Karma" & co auch ganz anders sollten angegangen werden können und evtl ja sogar müssen als wie per Tierversuche, Schuld bisweilen in "frühkindliche Erfahrungen", dh ins Elternhaus zu verlagern & co liegt auf der Hand. Andererseits gibt's wohl im Allgemeinen kaum was dagegen einzuwenden den Heilungsprozeß eines gebrochenen Beines, Armes odgl per Gipsanlegen zu erleichtern, fördern, beschützen. Man kann analog im Allgemeinen kaum etwas dagegen einwenden, daß da jemand bei einer Cholera-Epidemie in London mal, ein "Nicht-Arzt" (Apotheker?) einfach mal eine Karte von London nahm, bei jedem Cholerafall eine Stecknadel hineinsteckte und dann feststellte, daß an ein-und-demselben Wasserstrang in der Nähe der einen öffentlichen Wasserentnahmestelle/Wasserpumpe keine Cholarafälle auftraten, an einer anderen aber schon und dann auf die glorreiche Idee kam, daß es am Pumpenhebel gelegen haben könnte; als man den Pumpenhebel dann auswechselte, war das Choleraprobleme in jener Gegend der Stadt auch behoben gewesen (wurde mal in einer TV-Doku berichtet); aber daß man deshalb dann jene grausamen Tierversuche udgl anschloß/machte/anschlöse/mache - nein danke! Man hatte gelernt sich selber zu "schützen". Dazu gehört ja auch jenes Wissen einer britischen Ärztin, wonach es bisweilen genügt das Trink-Wasser durch eine der üblichen, traditionellen Saris indischer Frauen zu "filtern", um die Cholera sich vom Leibe zu halten. Ist/wäre solches Wissen dann "Yoga-widersprechend" odgl? Gewiß nicht - es gehört eben zum Bereich "yama, niyama". Daß man in Sachen Medizin, Heilungsprozessen auch anständig was lernen kann, wenn man sich bemühte einem verletzt gefundenem Tier zu helfen ist wohl selbstverständlich. Aber Tiere vorher krank machen und dann den Helden derer Gesundheit bzw der Medizin-"Kunst" spielen zu wollen - nein danke, wirklich nicht! Jemand fand in der Münchner S-Bahn mal eine Maus mit gebrochenem Bein; er brachte die Maus zu einer Tierärztin, die das gebrochene Beinchen der Maus per Zündholz und Verband (Wollfaden?) schiente, bis es wieder verheilt war; nach einer gewisse Zeit war der Bein-Bruch verheilt, das Beinchen soweit geheilt und  die S-Bahn-Maus konnte wieder laufen (wurde von JournalistInnen mal berichtet). Im Speziellen ist es dann aber wiederum so, daß ein gefundener verletzter (zB Beinbruch) Terrorist besser nicht mit nachhause genommen, gesund gepflegt und dann einfach wieder frei gelassen wird. Aus der Sichtweise von Gesetz des Karma ergibt sich da dann durchaus die ähnliche Schlußfolgerung, daß man das tunlichst zu unterlassen habe, wenn man nicht mitverantwortlich werden möchte für weitere Terroropfer.



25) Buddha: