Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

Swami Swaroopananda Saraswati:





i) Bei Paul Mason heißt es bzgl Swaroopananda, daß er am 2.9.1924 geboren worden sei. Im  Alter von 9 habe er sein Elternhaus verlassen, um die heiligen Stätten Indiens zu besuchen. In Varanasi habe er schließlich angefangen bei Swami Karpatri, der ein Schüler von Swami Brahmanda Saraswati war,  zu lernen . Ab dem 19'ten Lebensjahr habe er dann für die Unabhängigkeit Indiens gekämpft, 1950 habe ihn Swami Brahmananda Saraswati zu einem "dandi sannyasi" initiiert. Kurz nachdem Swami Shantananda Saraswati Anfang Juni 1953 zum Shankaracharya von Jothir Math ernannt worden war hatte dann Swami Karpatri Mr. Swami Krishnabhodashram ji Maharaj separat zu einem Shankaracharya ernannt, der einen Ashram unterhalb jenes, von Swami Brahmanda Saraswati errichtet wordenen, Ashrams bezog. Swami Krishnabhodashram ji Maharaj habe sich Swami Swaroopananda Saraswati dann erstmal angeschlossen. Nach dem Tod von Swami Karpatri wäre er der Nachfolger von einer  Organisation geworden, welche Swami Karpatri gegründet hatte ('Ramrajya Parishad Party'). Nachdem Swami Krishnabhodashram's Zeit vorbei gewesen war (10.9.1973; siehe https://indiankanoon.org/doc/37475462/ ) und noch bevor Shankaracharya Swami Shantananda Saraswati 1980 zurücktrat, wurde er dessen Nachfolger als "Shankaracharya von Jothir Math", wobei das sich auf jenen Ashram neben der Höhle von Trottaka bezieht, jenem Ashram unterhalb jenes von Swami Brahmanda Saraswati; er wurde insofern jedenfalls der "Leiter" jenes Ashrams. 1982 wurde Swami Swaroopanand Shankaracharya von Dwakara.



ii) file:///D:/infos/Yoga/Swami_Brahmananda_Saraswati/Swami%20Swaroopanand%20speaks%20on%20Shankaracharya%20Swami%20Brahmanand%20Saraswati%20www.paulmason.info.htm  

Aus einem Interview, das Swami Swaroopananda Saraswati - der Shankaracharya von Dwaeaka (Anm.: seit 1982) ist -im Oktober 1986 in Vrindaban, Indien gab. Interviewer war  Robert Kropinski.


Shankaracharya Swaroopanand Saraswati: I was also his disciple, Brahmanand Saraswati's. He was my Guru. He would not accept any offerings from his disciples.
Disciple should be such that he gives to his Guru everything. Then nothing belongs to the disciple, everything is Guru's. Guru should be such that he does not take anything from the disciple. He thinks only good of his disciple.


Shankaracharya Swaroopanand Saraswati: Auch ich war ein Schüler von Brahmanada Saraswati. Er war mein Guru. Er würde niemals irgendwelche Geschenke von seinen SchülerInzwis annehmen. Schülerinzwis sollten bereit sein, daß sie ihrem Guru alles geben. Dann gehört nichts mehr dem/der/dös Schülerinzwi; alles gehört dem Guru. Ein/eine/ön Guru sollte (Anm des Übersetzers ins Deutsche: von seinem Wesen her) so sein, daß er nichts von seinem/seiner/sey Schülerinzwi annimmt. Er/Sie/dös denkt nur Gutes von seinen/seiner/sey Schülerinzwi.


Q: My Lord, Shankaracharya Brahmananda Saraswati Ji Maharaj, who is our pujyapaad (whose feet are worthy of our respect), who is brahmaleen (absorbed in Brahma, the omnipresent form of God) who is presiding over the Jyotirpith, who is the teacher of the entire universe - that he used to instruct mantras to his disciples. I would like to know which mantras were those?


Q: Mein Lord Herr Shankaracharya Brahmanda Saraswati Ji Maharaj, der unser "pujyapaad" (dessen Füße unseren Respekt verdienen - Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: dessen Fußstapfen großartige Bedeutungsvollheit hinterlassen haben -), der "brahmaleen" (in völliger Harmonie mit Brahma, der allgegenwärtigen Form Gottes; von der allgegenwärtigen Form Gott Brahmas völlig durchdrungen) ist, dem Jyothirpith  am Herzen lag und liegt, es überwacht,regiert und welcher der Lehrer des gesamten Universums ist, pflegte "Mantras" an seine Schülerinzwis zu vergeben. Ich hätte gerne gewußt, welche "Mantras" er vergeben hat. (Nunja, die Frage des Interviewers gibt eben auch seine Auffassungen , seine Religiösität, seine evtl ja nicht so ganz wahren Verständnisse  usw wieder)


Shankaracharya: The Lord, Shankaracharya Brahmananda Saraswati Ji Maharaj strictly adhered to the varna (caste) and ashram (four stages of life) systems. He believed in one's varna by birth. Whosoever came to him to become a disciple, he used to ask him which form of God he was in love with. Whichever form the new disciple had an interest in, that form he would explain to the new disciple. [Guru Dev] used to explain, either you should depend on your own inclination or else, he, after understanding your previous life and which form of God you worshipped then, would instruct the initiate accordingly.
Without having an ishtadevata (a personal form of God), no one could have a mantra from him. The very meaning of mantra is ishtadevata. Therefore, along with every mantra, thinking or reflecting over the form of the ishtadevata is essential. Therefore, in all the modes of worship, one reflects over one's ishtadevata before chanting or meditating with one's mantra.


Shankaracharya: Der Lord, seine Eminenz Shankaracharya Brahmanda Saraswati Ji Maharaj hielt sich präzise an "varna" (Kaste),("Unschuldsvermutung": nahm die existente Autorität von varna  - Kaste - als Herausforderung, überlieferte Lehre an) ; ebenso tat er es mit "ashram" (4 Stadien des Lebenslaufs). Er war vom eigenen varna, verbunden mit der Geburt überzeugt. Werauchimmer als Schülerinzwi zu Ihm kam, wurde von Ihm gefragt inbezug auf welche Form Gottes er eine Beziehung der Liebe pflege,habe. An welcher Form Gottes auch immer der/die/dös Schülerinzwi interessiert war, jene Form würde er dem/der/dös neue Schülerinzwi erklärt haben. [Guru Dev] pflegte darzulegen, daß man sich entweder auf sein eigenes sicheres Gefühl, seine eigene klare Bestrebtheit verlassen sollte oder aber anderenfalls gab er, nachdem er dessen bisherigen Lebensweg soweit verstanden hatte und auch in Erfahrung gebracht hatte welche Form Gottes man verehrte, entsprechende Anweisungen.                                   

Wenn jemand keinen/keine/kenzwi "ishtadevata" (kein persönliche Form Gottes) hatte, konnte jener/jene/jenzwi von Ihm ein "Mantra" bekommen. Die ureigenste Bedeutung von "Mantra" ist "istadevata". Daher ist es , im Zusammenhang mit einem Mantra, denken sowie reflektieren über die Form des Ishtadevata von grundlegender Bedeutung. Deshalb denkt man an seine/~n/~zwi Ishtadevata nevor man anfängt das eigene Mantra zu chanten oder auch damit zu meditieren.


Q: The religion that Guru Dev preached was connected with five forms of God-Devatas-such as Pancha Devupasana and so what relation has it with Vedic Sanatan Dharma (worship of God) as well as in regard to the varna (caste system) and ashram (four stages of life) systems?

Q: Die Religion, welche Guru Dev, lehrte/predigte/befürwortetet war verbunden mit fünf Formen von Gott-"Devatas" , so wie "Pancha Devupasana" und so frage ich mich, welche Beziehung hat seine Lehre zu "Vedic Santan Dharama" (Verehrung Gottes) und zwar auch in Beziehung zu den Systemen namens  "varna" (Kastensystem) als auch "ashram" (Lehre von den 4 Lebensstadien)?


Shankaracharya: The Lord, Adi Shankara was a great exponent of Vedic Sanatana Dharma. God, he taught, is grouped into six forms. He preached six types - five based on forms of God like Shiva, Shakti, Vishnu, etc. and one, Nirakar, without form. However, the worship of God without form being extremely difficult was reserved for renunciates. That is what Adi Shankaracharya had instructed.
Bhagavan Shree Shankara revived Vedic Sanatan Dharma. He said God has six forms. So accordingly, Maharaj Ji gave upadesha (initiation) to meditate upon those forms for the sake of our worship.

Shankaracharya: Der Lord, seine Eminenz Adi Shankara war ein großartiger Lehrer des vedischem Sanatana Dharma . Gott, so lehrte er - ob's gefiel oder auch nicht gefiel -, kann zu 6 unterschiedlichen Formen gruppiert werden. Er lehrte 6 Typen    - fünf davon basierend auf Formen Gottes wie Shiva, Shakti, Vishnu, usw und eine "Sorte", Nirakar, ohne Form-Verknüpftheit, ohne Bezug zu einer Form/einem Aussehen,/einem Bild/einem Bildnis. - Infolgedessen, daß die Verehrung Gottes, Suche nach Gott, Befassung mit dem Thema "Gott" ohne eine zugeordnete Form äußerst schwierig ist (sei), war dies den "Entsagenden" vorbehalten. Bhagavan Shree Shankara erneuerte das vedische "Sanatan Dharma". Er sagte, daß Gott 6 Formen habe. Entsprechenderweise erteilte Maharaj Ji - da ist nun Swami Brahmanda Saraswati wieder gemeint - "upadesha" (Initiation)  um - im Zusammenhang mit jenen Formen zum Zwecke unserer Verehrung, Suche - zu meditieren.

Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche:

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang was Dr. Franz Lorinser in seiner Übersetzung der Bhagavad Gita ins Deutsche - in Versform aus dem Jahre 1869 - in seiner Beschreibung von "Pranajama" und einer Gottesvorstellung in jenem Zusammenhang als Anmerkung auf Seite 78 schrieb:



Die Anmerkung 47 nun noch in größer:


Der Textauszug etwas kleiner, aber dafür schärfer:

https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/DieBhagavadGita_11218168#115

.

Q: Brahmananda Saraswati did not charge any fees when he used to initiate?

Q:Brahmananda Saraswatis erhob keinerlei Gebühren, wenn er zu initiieren pflegte? 


Shankaracharya: This is a principle. A quotation from Goswami Tulsidas:-
"The guru who charges or takes money from his disciples in return for initiation, steals disciple's property and goes to damnable hell."
For that reason Gurudeva used to give upadesha (initiation) without any fees. He used to say "If I accept any gift from the disciple (or fees), then his sins are transmitted to me."

Shankaracharya: Dies ist ein Prinzip, es hat prinzipielle Gründe. Ein Zitat von Goswami Tulsidas besagt: "Der Guru, der etwas für Initiation verlangt oder auch Geld von seinen SchülerInzwis für Initiation nimmt, vergreift sich am Eigentum seines/seiner/sey Schülerinzwi und erntet schreckliche Höllischheiten, gerät in besonders verärgernde, ärgerliche Gefängnisse - und sei es aus unsichtbaren Mauern -" . Aus diesem Grunde hatte es sich Gurudeva zur Gewohnheit, zum Prinzip gemacht upadesha (Initiation) ohne Gebühren zu erteilen. Er pflegte zu sagen: "Wenn ich irgendwelche Geschenke von einem/einer/ön Schülerinzwi nähme oder Gebühren verlangen täte, dann würden deren Sünden, Mängel, Schwächen, Fehler sich auf mich übertragen. 


(Betreffs Goswami Tulsidas findet man bei zB bei https://de.wikipedia.org/wiki/Tulsidas Etliches an Informationen.

Tulsidas schrieb insbesondere seine eigene Fassung des Ramayana, heißt es dort ebenso wie, daß er Rama als eigene Inkarnation Vishnus verehrte, was ansonsten nicht üblich gewesen war (und zum ursprünglichen Ramayana, wie mir scheint, eher ziemlich wenig paßt.).

Er lebte zur Zeit der - selbstverständlich unerwünscht gewesenen - "Mogulherrscher". Es heißt dort ua. >> Obwohl Tulsidas sich in der liebenden Verehrung des Vishnu-Avatars Rama als dessen besonderer Anhänger zu erkennen gibt, blieb er als Smarta-Vishnuit den allgemeinen Überzeugungen und Bräuchen des Hinduismus verbunden und wurde daher nicht zum Gründer einer eigenen Sekte. Seine philosophischen Überzeugungen vereinten die monistische Advaita-Philosophie mit dem Polytheismus der Hindu-Mythologie, was den Erfolg seiner umfassenden, eklektizistischen Sicht erklärt. [13] Von der Höherrangigkeit der Brahmanen war er fest überzeugt, ja er trat sogar für die „Unterdrückung“ [14] der Frauen ein,<<.

Für Buddhismus habe er große Abscheu empfunden, heißt es an anderer Stelle.: >> Gegenüber dem in Indien in dieser Zeit kaum noch vorhandenen, als ketzerisch empfundenen und als Atheismus verrufenen Buddhismus hat Tulsidas – seinen schriftlichen Äußerungen zufolge – große Abneigung empfunden. Im Ramacaritmanas, Buch 1, Chaupai 6, den Ganges und die heilige Stadt Varanasi mit dem hellen Tag, mit Lust und dem Himmel, während der Fluss Karamnasa in Bihar und die Stadt Magadha – beide im Geburtsgebiet Buddhas – mit Nacht, Leid und Hölle assoziiert werden<<


>> Nachwirkung

Obwohl Tulsidas sich in der liebenden Verehrung des Vishnu-Avatars Rama als dessen besonderer Anhänger zu erkennen gibt, blieb er als Smarta-Vishnuit den allgemeinen Überzeugungen und Bräuchen des Hinduismus verbunden und wurde daher nicht zum Gründer einer eigenen Sekte. Seine philosophischen Überzeugungen vereinten die monistische Advaita-Philosophie mit dem Polytheismus der Hindu-Mythologie, was den Erfolg seiner umfassenden, eklektizistischen Sicht erklärt. [13] Von der Höherrangigkeit der Brahmanen war er fest überzeugt, ja er trat sogar für die „Unterdrückung“ [14] der Frauen ein, was ihn vor allem für konservative Hindus akzeptabel machte.<<

Ihn für eine Autorität zu halten, deren Auffassungen zum Gesetz zu erheben seien, ist angesichts von "Frauenunterdrückung", "Ständedenken" eher wenig akzeptabel und nicht empfehlenswert. Dennoch kann er, bei dem einen oder anderen Thema, auch etwas Vernünftiges gesagt haben.

Wieso sollte Swami Brahmananda Saraswati jenen Herrn Goswami Tulsidas als "Rechtfertigung" oder auch "Begründung" für sein "Initiieren ohne Gebühren"-Prinzip überhaupt benötigen? Wenn jemand sich bemüht gründlichst yogisch zu leben, kann er kaum alles Geld, unabhängig davon wie es erworben wurde, akzeptieren. Analog ist es widersinnig "Tieropfer" zu veranstalten, zu machen. "Böses tun", um Gott zu gefallen? Welch ein Blödsinn! Auch Franz von Asissi hatte bekanntlicherweise ziemliche Bedenken im Zusammenhang mit Geld.)


iii) Shankaracharya Swaroopananda setzt sich übrigens engagiert zugunsten der Heiligen Kühe ein und zeigt sich insofern als spezieller Tierliebhaber und Tierschützer; siehe Swaroopananda Saraswati has demanded complete ban on cow >>...https://www.uttarpradesh.org/uttar-pradesh/cow-slaughter-a-law-should-be-made-shankaracharya-44381/
Shankaracharya of Dwarka bench in Allahabad, Swamyupananda Saraswati has demanded that the Center and the State Government have banned completely the killing of cow in the country and also said that they have also demanded to make Ganga free of pollution and make it uninterrupted <<; sinngemäße Übersetzung von mir ins Deutsche: "Swamyupananda hat gefordert, daß ua die Staatsregierung dafür sorge, daß fortan in Indien keine Kühe mehr getötet werden; außerdem forderte er, daß für die Nichtverschmutzung des Ganges und desssen ungehinderten Lauf gesorgt werde." Aus einem Artikel von Kumar Rahul vom 5. January 2018. Shankaracharya Swaroopananda ist insofern auch ein Naturschützer.


iv) aktuelle Aktivitäten von Shankaracharya Swaroopananda, Reaktionen und Verständnismöglichkeiten:

(Quelle: englischsprachige Tagespresse in Indien via Internet)

* Frauen sollten den "Shani-Tempel" (Tempel, gewidmet dem Saturn, der astrologisch wiederum der männlichen Energie zugeordnet sei, findet sich dazu im Internet) nicht betreten, weil das Vergewaltigung, Vergewaltigbarkeit & co fördereDas rief wütend Proteste vonseiten von Frauenbewegungen, Gleichberechtigungsgruppierungen nach sich. Zu Shani heißt es in Wikipedia andererseits auch, daß er der Gott der Gerechtigkeit sei.

Dazu hat der oberste Gerichtshof Indiens am 13.April 2016 zugunsten der Frauen  entschieden und eine 400 Jahre alte "Regelung" über den Haufen geworfen:

(Daraufhin riet Swami Swaraoopananda den Frauen ausgiebig, es freiwillig zu unterlassen, jene Tempel zu betreten.)

>> Mumbai, Apr 13: Breaking the 400 year old tradition, Bombay High Court ruled in favour of women and allowed entry of female devotees in the sanctum sanctorum of Shani Shingnapur temple in Maharashtra. The Bombay High Court was considered a small victory in the struggle of gender equality. But in less than 72 hours Shankaracharya of Dwaraka-Sharda Peeth, Swami Swaroopanand Saraswati took objection to women’s entry in Shani temple and sparked needless controversy.<<... (siehe: https://www.india.com/news/india/shankaracharya-swami-swaroopanand-saraswati-vedic-preacher-striving-to-take-hinduism-back-to-its-orthodoxy-1104015/).

* Er sagte sowas wie "Sai Baba"-Verehrung habe zur Kedarnath-Katastrophe odgl       geführt. (Anmerkung: Das brachte Ihm eine Anzeige vonseitend der Sai Baba -Bewegung ein)

* Er vertrat kürzlich den Standpunkt, daß Staatsführer auf die Rechtschaffenheit der Bürger, einen guten (edlen) Lebenswandel der Bürger zu achten hätte, da sonst Dürren, Klimkatastrophen unweigerlich die Folge seien.

(Nunja zu einem edlen Lebenswandel gehört es zweifelsohne, die Natur nicht kaputt zu machen; siehe auch Menüpunkt "Gut-möglich"; so viel "Edelheit" sollte man - insbesondere als Shankaracharya - schon von den Menschen verlangen dürfen, wenn man nicht will, daß es mit dem Leben auf Erden weiter bergab geht. Ein "Menschenrecht" auf Naturzerstörung", "Klimazerstörung" kann und darf es nicht geben und gibt es auch nicht.)

“People coming from different parts of the country to holy places of Devbhoomi (Uttarakhand) for enjoyment, picnic and honeymoon led to the Kedarnath disaster. Similar incidents could happen if unholy activities are not stopped,”, dh  , kurzgesagt erst mal, daß die Leute aufhören sollten die heiligen Orte Indiens zum Zwecke von Vergnüglichkeiten, Pikniks und Flitterwochen auf zu suchen (worin Swami Swaroopananda Saraswati anscheinend  "Heimsuchungen" sieht. Vgl. auch unwürdige Bürgerinzwis, die in der Natur überall ihren Müll zurücklassen, etwa Isarauen, wozu sich der ehemalige Münchner OB Dr. Christian  Ude mal mit den Worten "Saubären" äußerte. Aber auch Parks werden leider zunehmend als Toiletten und Müllplätze mißbraucht). Swami Swaroopananda äußerte, da ansonsten Naturkatastrophen wie jene, die über Kedarnath  2013 hereinbrach und Tausende (5000) von Pilgerinzwis das Leben kostete, drohen würden/könnten.

(Quelle ebenfalls:  https://www.india.com/news/india/shankaracharya-swami-swaroopanand-saraswati-vedic-preacher-striving-to-take-hinduism-back-to-its-orthodoxy-1104015/  Ausgabe vom 13.April 2016)

Der Journalist/die Journalistin/dös Jorunalistzwi , der/die/dös den Artikel dazu verfaßte rät Shankaracharya Swami Swaroopananda Saraswati zum Abschluß seines Artikels:

>>Instead of wasting time on teaching society what to do for women’s safety, Swami Swaroopanand should focus on doing good deeds in the last phase of his life. Or else, he will be remembered only for his sexist, ridiculous and atrocious remarks rather than his service for Hindu religion.<<, dh übersetzt:

"Anstatt seine Zeit damit zu verschwenden, der Gesellschaft zu predigen, was für den Schutz der Frauen zu tun sei, sollte Swami Sawaroopananda sich darauf konzentrieren in der letzten Phase seines Lebens gute Taten zu vollbringen. Ansonsten wird man sich seiner dann dereinst aufgrund seiner sexistischen, lächerlichen und scheußlichen/entsetzlichen/miserablen Äußerungen erinnern und nicht um seines Dienstes am Hinduismus willen."

Obige kritische Äußerungen von Shankaracharya Swami Swaroopananda haben anscheinend eines gemeinsam: "Falsche Formen von Hingabe-Praktizierung, falsche Formen von Hingeben, verursachen Katastrophen" und vielleicht würde er es besser so allgemein formulieren, statt zu versuchen auf Tagesthemen einzugehen.

Ist es etwa nicht so, daß die falsche Hingabe von Arbeitern an Arbeitgebern dazu führt, daß die Wälder gerodet wurden und werden? In den allerseltensten Fällen machten doch die "Arbeitgeber" solche Arbeiten selber! Dennoch machten es irgendwelche Menschen für jene und allermeistens dazu, daß jene damit Geld verdienen konnten. Ist es also nicht "falsche Hingabe", welche die Klimkatastrophe verursacht und verursachte?

Im Abendland sagen die Meisten: Ich könnte kein Tiere töten und tät es auch nicht; dennoch essen sie Fleisch und sagen dann: "Wäre schade darum" oder auch "wenn ich es nicht täte, dann ein  Anderer". Nur, zum Einen, muß es in einer freien Gesellschaft so einen Anderen, der es dann täte, nun wirklich nicht grundsätzlich geben.  Zum Anderen  gibt es  in Indien ein Prinzip, das besagt: "Jeder ist am Töten eines Tieres zu jenem Anteil verantwortlich, als er davon Nutzen zieht/zog". Schließlich sagen auch jene, die Tiere konkret töteten auch: "Ja für mich selber habe ich das auch nicht getan, ihr Narren. Wenn keiner von euch mehr was davon kaufen täte, täte ich es auch nicht mehr!" Insofern ist Streit vorprogrammiert und falsche Hingabe wird von einem oder vielen praktiziert mit dem Ergebnis toter Tiere, die an jener Unwissenheit und jenen "Spielchen" und Spiränzchen von Menschen garantiert keine Schuld haben. Das vorhandene, verfügbare Wissen über "Ernährung" beweist nunmal, daß Menschen sehr wohl gesund vegan leben können und daß es für die Umwelt, das Klima und die Intaktheit der Natur von sehr großem Vorteil sein würde.

(Leider erlebte ich es bei "Gesundheitsthema-Sendungen" im TV (einmal mit Frau Kühnemann), daß Medizinprofessoren  "Hülsefrüchte" in Zusammenhang mit der Krankheit "Gicht" in Bausch und Bogen verurteilten. Jener Medizin-Professor bei Frau Kühnemann sagte explizit: "Hühnchen, ja das ist ok aber Hülsefrüchte - nein". Ich sah im "Kleinen Souci", einer Nährwerttabelle, nach und was sah ich da: Aha, jene kleine roten Linsen (geschälte "Berglinsen", wie mir scheint) enthalten auch nicht mehr Purin pro 100 g als wie "Hühnerfleisch"! Kürzlich (ca 2019) war dieselbe Misere in einer Gesundheitssendung (im SWR odgl ?). Wann hören Medizinprofessoren eigentlich endlich mal auf gegen Vegetarismus zu hetzen und fangen lieber mal an, dafür zu sorgen, daß auf "Soyagetränk"-Packungen der Purningehalt d'raufsteht? Da gibt es nämlich auch jene sog. "Soyagetränke" (- "Soyamilch" darf man in Deutschland anscheinend nicht mehr sagen -) aus "geschälten" Soyabohnen und wieviel Purin enthielte die, bitte sehr? Nunja, der "große Souci" ist mir mit ca 700.-€ dann doch etwas zu teuer. Allerdings kann ich es mir nicht vorstellen, daß er in Medizin-Fachbibliotheken fehlte und den betreffenden Medizinprofessoren nicht zur Verfügung stünde. Damals schrieb ich Frau Kühnemann an, die mir auch - sinngemäß -  dann antwortete: "Das hat der Herr Professor gesagt, nicht ich.")


Geben sich jene "Shani-Tempel-Emanzipationsverfechterinnen " denn nicht jenen sog. "UN-Menschenrechten" hin? Sind es aber nicht auch die Regenwaldroder, all die Umweltzerstörer, Atombombenbauer, Atombombenerfinder (Jahr für Jahr herumtüfteln und forschen und nachsinnen über Atome, & co) , Artenausrotter & co, die genau dasselbe tun und auf genau dieselben "Rechte" pochen? Wenn dann dereinst die Menscheit sich uU atomar oder genmanipulatorisch vernichtet bzw erheblich dezimiert haben wird, dann wäre es "im Namen der Freiheiten der Menschenrechte" geschehen? Die einen pochen auf jene Menschenrechte und rufen": Grenzen aufmachen"; die anderen machen dasselbe und rufen "Mauern bauen". Sehr deutlich an den USA seit einigen Jahren (erste Präsidentschaft von Donald Trump) zu sehen und mit zu "erleben".

Falsche Hingabe ist nunmal falsch, gefährlich und endet allzuoft sichtbar in Katastrophen:

Dazu auch folgendes reale Beispiel, das vor etlichen Jahren mal in der Presse zu finden war: Ein frisch vermähltes Paar machte Hochzeitsreise nach Kanada. Dort mieteten sie sich 2 so kleine Querfeldein-Fahrzeuge (kleine "quadcars"). Sie fuhren dann in die Wildnis und als ein Meeresarm infolge von Ebbe gerade trocken lag, fuhren sie quer darüber bzw wollten es.  Dabei geschah es, daß die Frau samt dem Quadcar-lein umstürzte und mit einem Fuß im Sand des Meeresbodens feststeckte. Der Ehemann holte Hilfe, die auch rechtzeitig in Form der Feuerwehr eintraf. Aber sie konnten den Fuß nicht aus dem Meeresboden ziehen. Die Flut kam zurück und sie gaben der Frau vorsorglich einen ca 4m langen Schlauch (Der Gezeitenhub beträgt dort  über 4m), damit sie auch unter Wasser sollte weiteratmen können. Nach 1/2 Stunden kamen keine Luftblasen mehr.(  Zwischenzeitlich hat die Feuerwehr ein System entwickelt, wie man solche Probleme- zumindest bisweilen - lösen könnte. ), Irgendwie war's doch falsche Hingabe, die zu jenem tragischen Tod geführt hatte. Andere "Flitterwöchler" müssen um die ganze Welt fliegen und tragen so - völlig unnötig - zur Klimakatastrophe bei. Insofern erwarten aufmerksame Leserinzwis sicherlich bereits, daß Swami Swaroopananda auch "Flitterwöchler" als Ursache für die Schlammlawinen-Katastrophe von Kedarnath ausmachte. Richtig vermutet - er tat es.

Aber noch etwas zeigt diese "feuchte Feinsand"-Geschichte:

Herr Bublath wies mal in einer seiner TV-Sendlungen auf jenes "Asche-Materialsierungs-Wunder" des Herrn Sai Baba hin und erklärte, daß das damit gemacht werde, daß feinste Asche nass gemacht werde und so in jenenTopf in einer schier unvorstellbar dichten Packung hineinzubringen sei. Umgekehrt könne man dann nach dem Trocknen desselben unvorstellbar viel, schier nicht enden wollend viel Asche hervor-"zaubern".

Besser würde es wohl sein, auf die Gefahren solch dichtest gepackten Sandes im Sinne obiger tragischer Flitterwochen-Geschichte hin zu weisen, als damit Menschen - versehentlch oder auch absichtlich - hereinzulegen, nicht wahr? Wenn jemand auf solch ein "falsches Wunder" hereinfiele oder damit hereingelegt worden sein sollte, so wäre das Ergebnis "falsche Hingabe" und das Ergebnis "falscher Hingabe" sind dann nunmal Katastrophen, da ist dann eine Katastrophe "vorprogrammiert".

In all jene Streiterein will ich mich nicht näher einmischen. Aber falsche Hingabe ist eine sehr große Gefahr und jemand zu falscher Hingabe anzustiften oder ihn per "unabsichtlichem Hereinlegen" dazu zu bringen oder auch gar per "vollst absichtlichem Hereinlegen" dazu zu bringen, ist dann bisweilen der Verursachung großer Katastrophen gleich zu setzen. Im Herbst 1983 veranstalteten die USA ein so täuschend echt aussehendes Angriffsmanöver auf die Zweitschlagkraft der damaligen UDSSR, daß jene den atomaren Erstschlag vorbereiteten; 20 Minuten trennten die Welt vom totalen Atomkrieg zwischen USA und UDSSR. Andere bewußt zu täuschen kann nunmal in einer schier unvorstellbar großen Katastrophe enden!

Shankaracharya Swaroopananda wird in der Lage sein, seine Standpunkte zu erläutern; allerdings schien es mir angebracht auf dieses Thema "falsche Hingabe, absichtliches Täuschen, hereinlegen & co" kurz einzugehen und inwieweit aus dieser Sichtweise heraus die Aussagen von Shankarcharya Swaroopananda - auch für sich angegriffen fühlende Personen - evtl ja doch begreiflich werden könnten.

Andererseits zeigt es eben auch etwas von den Problemen, denen  so mancher Shankaracharya heutzutage ausgesetzt ist. Es zeigt auch, daß jene sich in die Alltagsdinge "einzubringen" versuchen, um die Menschheit/Menschen - ohne falsche Hingabe - vor Unheil zu bewahren.


Der Shankaracharya von Puri setzte sich unlängst für die Abschaffung der Todesstrafe im Zusammenhang mit Verschlepung und/mit Vergewaltigung ein, weil es nicht weiterhelfe.

Heutzutage ist es einfach, sich einen Einblick zu verschaffen, was Shankaracharyas so alles tun, wofür sie sich einsetzen und wie sich sich bemühen, die Lehren Shankaras in den Gegenwart zum Wohle der Schöpfung zur Geltung zu bringen.


Hinweis vom 8.9.2020:

Nachdem "Allahabad High Court", lt. "The Telegraph Online" vom 8. September 2020, den 57-Jahre lang gewährt habenden Streit bzgl wer der Shankaracharya von Jyothir Math nun derzeit eigentlich sei, abschließend beigelegt habe, ist's nunmehr so:

Die Gerichte beanstandeten nicht, daß Swami Shantananda Saraswati und der von Ihm, als seinen Nachfolger, ernannte Swami Vishnudevandand zu Recht "Shankaracharyas" von Jyothir Math gewesen waren. Allerdings wurde der von Shankaracharya Swami Vishnudevand ernannte Vasudevanand in dem abschließenden Gerichts-Urteil nicht bestätigt (weil kein "Dandi-Swami" gewesen; betreffs "Dandi-Swami" mag auch der Eintrag in Prof. Mylius's Sanskrit-Wörterbuch vom Harrassowitz-Verlag, ISBN 3-447-05143-4, Seite 200, rechte Spalte weiterhelfen:  daṇḍin I, Adj einen Stock tragend; II m 1. Brahmane m im vierten Lebensstadium; 2. Torwächter m; 3. Bettellasket m; 4. Verfasser des Daśakumāracarita und des Kāvyādarśa:  Vasudeva sei Lehrer einer staatlich geförderten Schule bis zu dem jahr gewesen, in welchem man ihn dann zum Shankracharya 'ernannt' hatte; Gelder habe er von seinem Arbeitgeber bis 1 Tag bevor er 'offiziell zum Shankaracharya zu 'ernannt' worden war' erhalten. Anhand von Prof Mylius's Ausführungen betreffs daṇḍin ist dann schon nachvollziehbar, daß er weder Bettelasket, noch "einen Stock tragend" und nunmal auch kein Brahmane im 4.Lebensstadium war.), sondern dessen "Shankaracharya-von-Jyothir-Math"-Sein ebenso für null-und-nichtig erklärt als wie der Anspruch des Shankaracharyas von Dwaraka. Auch Shankaracharya Swami Swaroopananda Saraswati ist somit nicht Shankaracharya von Jothir Math und auch nie gewesen.

Das Gericht bestimmte, daß von den zuständigen Gremien, innerhalb von 3 Monaten ein - gerichtl. akzeptabler - Shankaracharya zu ernennen so und ansonsten "Jyothir Math" für verwaist erklärt würde.

Für die Übergangszeit von max. 3 Monaten wurde zur Verwaltung des Shankaracharya-Sitzes von Jyothir Math dann der Shankaracharya von Dwaraka, Swami Swaroopananda Saraswati, bestimmt. Auch lt. Wikiwand (siehe "https://www.wikiwand.com/en/Jyotir_Math") ist davon auszugehen, daß noch 2017 der Shankaracharya-Sitz "Jyothir Math" für "verwaist" erklärt wurde.

Daher gelten ad Mr. Mahesh &TM die Aussagen von Shankaracharya Swami Shantanand Saraswati (s. zB Wikipedia; https://de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand) und seinem Nachfolger Shankaracharya Vishnudevanand: u.a."TM ist ein Universalschlüssel des Vedanta".

Ad Vedanta-Philosophie s. zB Prof. Paul Deussen, ca 1900, der darüber seine Habilitationsarbeit schrieb und das Buch Vedanata samt Shankara's Kommentar ins Deutsche übersetzte.:

Vedanta-Sutren mit Shankara's Kommentar:
https://archive.org/details/diestrasdesvedn00deusgoog/page/n9/mode/2up,
https://archive.org/details/dassystemdesved00agoog, https://archive.org/details/bub_gb_4ZZBUbsgZRQC/page/n7/mode/2up


Das System des Vedanta nach den Brahma Sutras des Badarayana
und dem Kommentar des Shankara über dieselben:
https://archive.org/details/dassystemdesved00deusuoft ,

https://archive.org/details/dli.granth.89771/page/ii/mode/2up,

https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.292587/page/n5/mode/2up


Die Philosophie der Upanishads
https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.358336


Sechzig Upanishads des Veda, 3.Auflage
https://archive.org/details/sechzigupanishad00deusuoft/page/174/mode/2up


Vier Philosophische Texte des Mahabharatam:
https://archive.org/details/vierphilosophisc00deusuoft

Damit sollte auch TM sinnvoll einordenbar und verstehbar sein und die Beziehung zwischen Shankaracharya Swami Swaroopananda Saraswati und der TM-Scene bereinigt sein.

Als Shankarachary ist er sehr wohl stets eingeladen Anmerkungen zu machen. Betreffs

Detailfragen zu TM-Technik, Mr. Mahesh, usw gibt es keinen lebenden, amtierenden Shankaracharya, da die Tradition mit dem Tode von Shankaracharya Swami Vishnudevanand wieder verwaist ist wie bevor Swami Brahmanda Saraswati 1940 der Shankaracharya von Jyothir Math - und in diesem Rahmen auch Lehrmeister von Swaroopananda geworden war.





22)  Mr. Mahesh Prassad Varma, der von AnhängerInnen als Maharishi Mahesh Yogi bezeichnet wurde