Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

Inhalt: 


Thematik 1: "Transzendentale Meditation" wie sie,  lt. Mahesh Prassad Varma alias Maharishi Mahesh Yogivon Swami Brahmanda Saraswati dem Jagad Guru von Jothir Math  gelehrt worden sei oder auch gelehrt wurde. (Ergebnisse der Recherchen des  Verfassers dieser homepage von 1970 bis Dezember 2019.)


1) kritische Äußerungen

Nachdem von unterschiedlicher Seite (VertretrInnen und VerfechterInnen der ev.-luth. sowie r.-kath. Kirche) sowie "deren" zwei Parteien CDU bzw CSU und Gerichten Kritik an der Darstellung zum Hintergrund der TM, insbesondere "TM-Puja", den "TM-Mantren", der Darstellungen der Auswirkungen von TM - inklusive des Sinn&Zwecks TM,  überhaupt zu erlernen und regelmäßig auszuüben - , aber auch der "Folgen" regelmäßiger TM-Ausübung  wiederholt geäußert wurde, gehe ich hier mal auf diese Themen näher ein.

Dabei wird zum Vorwurf mangelnder Kompetenez der TM-Lehrerinzwis zu vergleichen sein mit einer Darstellung in einem umfassenden Medizin-Buch von einem Professor Dr. med. und einer Frau Dr. med. (Knaur's großes Buch der Heilmethoden), das im Präsenzteil der Satdtbibliothek München auch ziemlich jungen Schulkindern ebenso zugänglich ist und darüberhinaus auch sog. "Psychopathen", "Schizophrenen", "psychisch kranken Menschen", usw. Es wird zu vergleichen sein, wer da vorsichtiger ist im Umgang mit Personen, die  sog. "psychische Probleme" haben:

Die üblichen TM-Kurse  samt deren Routinen oder aber das Angebot in jenem Buch über Heilmethoden mit ÄrztInnen als Verfasser?

Was bietet mehr Sicherheit, mehr Vorsichtsmaßnahmen? Standard TM-Meditationskurse (1971 bis ca Sommer 1976) oder aber Meditation gemäß jenem Buch der Heilmetoden zu erlernen - indem man sich ein Mantra einfach selber bastelt oder irgendwas gemäß der dortigen Anleitung eben nimmt und das tut, was jene als "Meditation" bezeichnen?

2) Was ist zu den massiv kritischen Äußerungen zu sagen:

a) Voran, bei TM-Kursen wurde stets darauf hingewiesen, daß Personen, die öfters als 1-mal pro Woche bei einem  Psychiater oder auch Psychotherapeuten in Behandlung sind nicht einfach initiiert werden dürfen.  Auch für Priester, Pschotherapeuten, Psychiater gab es da Sonderreglungen und eine erhebliche Hürde, die erst mal zu überwinden war bzw gewesen wäre. Wer jenes Medizinbuch nimmt, kann - ohne so eine Hürde - einfach anfangen auf eigene Faust "Meditation" zu praktizieren.

b) In der klassischen indischen Literatur wird diese Vorgehensweise im Buch titels "Yoga-Vasishta" klar, indem es um die Belehrung des Prinzen Rama durch den Hofweisen Rishi Vasishta geht. Rama hatte sich - zu vergleichen mit jemand, der jenes Medizinbuch zur Hand nimmt und schnell schnell mal mit dem Meditieren, gemäß der dortigen Bastel-und Gebrauchsanweisung, anfängt - eigenmächtig auf eine Pilgerreise begeben und war "mit totaler "Null-Bock"-Gemütsverfassung zurückgekehrt; er aß nichts mehr, saß nur noch in seinem Zimmer herum, redete mit niemandem mehr. Das Buch hält fest, daß es sich dabei um keine Krankheit handelt(e) sondern dem jungen Herrn Rama nur ein gewisses Wissen gefehlt habe, das nachzuliefern bzw zu lehren dann die Aufgabe von jenem Herrn Vasishta wurde.

Daher wird es also um Herrn Vasishta zu gehen haben, der ja in der TM-Puja sowieso erwähnt wird und wurde; auch im MIU-Katalog wurde Rishi Vasishta als eine der "bedeutenden Persönlichkeiten" in jenem "Kurs" jener US-Universität in einer Reihe mit Augustinus und anderen thematisiert.

Sehr bedeutsam ist es wie sich das Ramayana - dessen "Kernstück" das Yogavasishta ist - und Vyasa's Mahabharata - dessen "Kernstück" - die Bhagavad Gita ist - ergänzen. Es wird also auch um Vyasa zu gehen haben, der aber auch in jener "TM-Puja" sowieso erwähnt wird.

Auf der einen Seite jener großartige Rishi Vashishta, der große Asket und Yogi, der lieber selber  sterben wollte als den Mörder seines Sohnes zu verurteilen, zu töten.

Auf der anderen Seite der wunderbare Krishna, der seinem Schüler Arjuna das "Know How" "defensiver Verteidigung" beibringt.

Beidemale ist der Ausgangspunkt jedoch eine Situation in der ein "Wahrheitsuchender" bzw "Hilfe- bzw Unterstützungsuchender" nicht mehr ein und aus weiß und hilflose Schicksalsergebenheit als einzigen Ausweg meint.



c) Was wird aus dem "Lager" der massiven Kritisierer getan?

Komisch in der TM-Scene konnte man also unschwer solche Hinweise finden, die man jedoch in jenem Medizinbuch in einer verständlichen Sprache nicht finden kann. Angenommen, jemand regt sich fürchertlich auf, weil er irgendein Buch nicht findet, das er unbedingt bräuchte, weil davon sehr viel abhängt. Leidet so jemand an einer psychischen Erkranktheit oder fehlt Ihm ein "Wissen"? Na klar, Ihm fehlt das Wissen wo er es hingetan, hin-verlegt hat oder auch wohin es jemand vorsätzlich versteckt hat. Hat jene Person das Buch gefunden, wird sie sich sofort beruhigen. Was böte "Medizin" da an? Beruhigungsspritze mit Nebenwirkungen  und "gewonnen" per jener Tierversuche, die man auch als "Tieropfer" einer "Tieropfersekte "bezeichnen kann bzw genauer muß.



3) Grundlegendes und Grundlagen für eine Klärung, für "Wahrheitsfindung"

Dabei gehe ich einigermaßen systematisch vor.

a) In der sog. TM-Puja werden "Meister" des Wissens bzgl "Ātman", momentanen und dauerhaften Samadhi",   Turiya, "transzendentales Bewußtsein", Brahman und Meditation  als Weg jenes Wissen erlangen zu können, wenn man will und es ernst meint, genannt.

(siehe etwa Anhang in Mr. Mahes's "Neu-Übersetzung" und Kommentar der ersten 6 Kapitel der Bhagavad Gita:

>>

Narayanam

Padmabhavam

Vasishtam

Shaktim cha tatpurtra

Parasharam cha

Vyasam

Shukam

Gaudapdam mahantam

Govinda Yogindra matasya shishyam

Sri Shankaracharya matasya

Padmapadam cha

Hastamalakam cha shishyam tam

Trotakam

Varitikakaram anyam

<<

Dabei ist erstmal ein Blick in die Sanskrit-Grammatik nötig:

Was hat es mit diesem "m" am Ende von Narayanam, Padmabhavam,Vasishtam, Shaktim, Parasharam, Vyasam, Shukam, Gaudapadam, Padmapadam, Hastamalakam, Trotakam, Varitikakaram auf sich?


Bei http://12koerbe.de/hanumans/sanskrit/skrit-18.htm findet man dazu, daß sich anhand von "Stenzler / Pischel / Geldner: Elementarbuch der Sanskritsprache, Grammatik"  dazu Folgendes feststellen läßt:


Singular: 
  
Nominativ / Vok.  
Akkusativ  
Instrumental  
Dativ  
Ablativ  
Genitiv  
Lokativ


marut: 
  
marut  
marutam  
marutâ   
marute  
maruta h  
maruta h  
maruti

maruti  vâc: 
  
vâk  
vâcam  
vâcâ  
vâce  
vâca h  
vâca h  
vâci

sraj: 
   
srak  
srajam  
srajâ  
sraje  
sraja h  
sraja h  
sraji

dish: 
   
dik  
disham  
dishâ  
dishe  
disha h  
disha h  
dishi

dvi sh: 
   
dvi t  
dvi sham  
dvi shâ  
dvi she  
dvi sha h  
dvi sha h  
dvi shi


Nun offenbar geht es darum, daß Narayana, Padmabhava, Vasishta, Shakti, Parashar, Vyasa, Shuka, Gaudapada, Padmapada, Hastamalaka, Trotaka, Vartikakara im Rahmen dieser "Zeremonie", im Rahmen jener "TM-Puja" im "Akkusativ", im 4.Fall, im Akkusativ stehen und also eingangs da die Frage zu stellen ist "wen oder was?" Die Einordnung hat ebenso zum Akkusativ zu passen.

Wäre es eine "Zeremonie der Dankbarkeit gegenüber den Meistern jener Tradition von Yogameistern und Experten für Samadhi, Nithya Samadhi, Turiya, Ātman, Brahman & co, wie es Mr. Mahesh zu "lehren" pflegte und es auch TM-Lehererinzwis als "die Lehre des Mr. Mahesh" dann in der Regel korrekt weitergaben, so würde die, sich eingangs stellende, Frage doch lauten: "Wem gebührt Dank", "wem wird Dank entgegengebracht" oä.

Insofern kann es, aus grammatikalischen Gründen heraus, so nunmal gar nicht sein.

Ja wie oder was denn dann?

Was ist mit jenem Eingangs-"Avahanam" dann - da grammatikalisch gesehen - wohl gemeint?

Man meint "avahanam = Anrufung".

Dem kann nicht so sein, weil ja auch extra Shankara als der "Kommentator der Brahmasutras" Erwähnung findet und insofern dessen hinterlassenes "Buch". Kann man ein "Buch" anrufen?

Nein, das kann man nunmal nicht.

Darauf könnte man sich beziehen, das könnte man zitieren odgl.

Auch verehren kann man ein Buch nicht; allenfalls schätzen.


Also lassen sie es mich mal anders angehen:

Diese Gurus sind irgendwann verstorben - (na klar es sei Ihnen gegönnt, wenn sie "Lebendbefreite" waren und zu Lebzeiten zu vollkommenen Siddhas, von mir aus auch Engeln odgl geworden sein sollten, wenn sie von mir aus auch körperliche Untsterblichkeit in einem subtilen Körper erlangt haben sollten, von mir aus erlangten sie die Fähigkeit jenes "unsterblichen Bettlers" des religiösen Taoismus, so "ablegte Kleider" -  wie Krishna gemäß der Bhagvad Gita den verstorbenen Körper eines Menschen bezeichnete - sozusagen "second hand" auch wenn es schon ziemliche Lumpen voller Schmutzigkeit gewesen sein sollten, sich anzuziehen oä, sofern es mit "Erleuchtung" kompatibel sein sollte/würde.), also sei hier erst mal ein Grabinschrift, gefunden an der Außenmauer einer r.-kath. Kirche, zitiert:


Nachdem also zitiert ist, wem der untere Teil der Inschrift zu verdanken ist, hier der untere Teil in groß:


Dort steht in älterem Deutsch geschrieben:

>>Wan ich von würmern schon gefressen

    Bitt ich noch einmahl thūet meiner nit vergessen."

in heutigem Deutsch:

>>Wenn ich von Würmern schon gefressen

   Bitt ich noch einmal tut meiner nicht vergessen <<


Also zu "vergessen" paßt "wen oder was". Man könnte, wie diese Inschrift indirekt besagt, eine Person vergessen, aber auch irgendwelche Dinge vergessen (... liegen lassen oä..).

Also

Avahanam = "Bitte tuet nicht vergessen".

Das ginge zumindest schon mal,  das würde grammatikalisch schon mal Sinn ergeben.


Wen oder was? "Nicht mißachten" ginge weniger gut, da man ein Verkehrsschild mißachten kann aber allenfalls die Anweisungen einer Person oder die Ratschläge von Personen (aber eine "Person mißachten" ergibt nicht echt Sinn.)

Hier wären also dann eher die Lehren jener großer Meister des Yoga gemeint, deren hinterlassenen Werke auch und weniger die Personen. Insofern wäre es bereits grammatikalisch dann ausgeschlossen, daß da ein " Personenkult" gefördert werden solle bzw gemeint sei. (Letzterer "Ausschluß von Personenkult" gilt auch im Zusamamenhang mit obig zitierter  Grabinschrift aufgrund des Gesamtzusammenhangs zur Lehre der r.-kath. Kirche und dem "Gericht Gottes" vor dem "Verstorbene stehen".)

Wen oder was? "Mißbrauchen" ginge, auch nicht so ganz gut, da zwar Personen "mißbraucht" werden könnten , aber man bei "Objekten" dann von "mißbräuchlicher Nutzung" spricht.


Wen oder was? "Etwas oder jemanden sein lassen was oder wer er/sie/zwi ist". So etwas ginge: Man läßt jemanden sein, der er ist/war und man keine auch eine Sache, eine Lehre sein lassen was sie ist, dh nicht verfälschen.

"Wen oder was"? "Zitieren"  - nunja das ginge; man kann eine Person zitieren und eine Buchstelle udgl.

b) Schlußfogerungen aus a)

Insofern kann es also bei dieser "Guru-Puja" nur um etwas gehen wie, daß man fair mit jenen "Meistern" umgeht, Ihnen nichts Unwahres nachsagt, sie nicht zu vereinnahmen versucht, ihnen ihre Lehren nicht im Munde umzudrehen versucht, ihre Werke (Bücher wie Epen, Abhandlungen, Lobeshymnen, Erörterungen , Kommentare, Lehrreden udgl) korrekt überliefert und so zu verstehen sich bemüht, wie es ursprünglich gemeint war. Jenes Verhalten, das der Ex-Ministerpärsident von Bayern Dr. Horst Seehofer mal als "Bewußtes nicht verstehen wollen" bezeichnete, ist also unerwünscht und soll ausgeschlossen werden.


Es geht darum nicht zu vergessen, daß es nicht die eigenen Erfindungen sind, daß man eine Verantwortung hat und zwar nicht nur gegenüber den Personen, die man initiiert, denen man "TM" lehrt, sondern auch gegenüber der Yoga-Lehre als Ganzem, den "vergangenen" großen Meistern und deren Erbe gegenüber.

Letztlich geht es auch um ein korrektes Zitieren, so umfänglich als nötig und so exakt als möglich. Letzteres beinhaltet, daß man eigene Erfahrungen im Zusammenhang mit Samadhi, Turiya & co zu sammeln hat bzw über genügend solche Erfahrungen verfügen müßte, weil man nur dann etwaige "Überlieferungsfehler" einigermaßen zuverlässig eigenständig erkennen kann. Ein mathematikbegeisterter Schülerinzwi "zieht" sich vielleicht ja jede Menge Bücher rein und hat sich dann sehr viel angelesen; aber Fehler solchen Büchern erkennen zu können, erfordert, daß man Mathematik sorgsam "studiert" hat und objektiv sowie kritisch-genug zuhört bzw liest.

Ok, es ist einzuräumen, daß es Mr. Mahesh mit dem "Zitieren" nicht sehr genau nahm und eher versuchte irgendwie in "Dankbarkeit" überzuströmen. Letzteres könnte eine wenig hilfreiche Reaktion auf seine Unterlassungen beim Zitieren gewesen sein.


Na klar, wer sich fehlerfreie Bücher "reinzog", hat dann viel Wissen erworben und Glück gehabt; aber man könnte auch großes Pech gehabt haben (In der Bhagavad Gita  wird dies an einer Stelle "thematisiert"; es heißt da in etwa so: "Wer Richtiges glaubt, kommt auch ans Ziel".) und wenn man auf Lügen hereingefallen ist und solches  "Schein-Wissen" anwendet könnte man am Ende dabei schlimm herein gefallen sein.

Das ist wohl einer der Gründe, warum es an den staatlichen Schulen Lern-und Lehrmittelfreiheit gibt: Es wird alles Menschenmögliche getan, damit Lehrerinzwis stets bei der Wahrheit bleiben. Das was - mit Notendruck uä versehenerweise - gelehrt wird, muß erst mal in Schulbuchform kostenlos für Schülerinzwis und Lehrerinzwis verlegt worden sein. Damit sind diese Lern-und Lehrinhalte internationaler Kontrolle unterworfen. Ein/eine/einö Mathematikprofessor kann sich irgendwo in der Weltt so ein Schulbuch besorgen und es sorgsamst - wenn er eben Deutsch kann oder das nötige Kleingeld hatte, es sich professionell ins Deutsche übersetzen zu lassen - durcharbeiten; er/sie/zwi ist eingeladen auf etwaige Fehler hinzuweisen und Korrektur zu fordern.


Zurück zu obigem "Wen oder Was":

Es gilt also die Personen  (Yogalehrer, Brahmanlehrer...) beginnend mit Guru Narayana, usw usf möglichst korrekt darzustellen und auch deren Werke aufzulisten und auf etwaig existente Übersetzungen ins Deutsche (Englische, usw), aber auch etwaige Makel, mehr oder weniger schlimme Fehler an solchen Übersetzungen hinzuweisen.

Das gilt auch für Swami Brahmananda Saraswati und Mr. Mahesh.

Bei Swami Brahmananda Saraswati ist es insofern relativ einfach, als es da auch lobende und die allgemeine Anerkennung sowie Kompetenz und Zuverlässigkeit zum Ausdruck bringende Aussagen von hohen indischen Gerichten gibt und nicht nur Geschichten von "Anhängerinzwis". Auch hatte die damalige britische Kolonialregierung, lt. indischem Gericht, bei der Wiederbelebung  jenes vierten Shankara-Lehrzentrums jenes Shankaracharya-Sitzes in Nordindien mitgeholfen. Auch ist die zeitliche Distanz zu Swami Brahmanda Saraswati nicht arg groß.



c)  Vorab noch eine Frage: Darf ein - zu Unparteilichkeit, "ohne Ansehen der Person" zu urteilen habender - Richterinzwi auch Mitglied einer Religionsgemeinschaft sein?

Darf ein Mathematikprofessorinzwi auch Mitglied einer religiösen Gemeinschaft sein?

Darf es ein Philosoph?

usw?

Na klar, gerade das Beispiel "Philosoph" ist da der Christenheit wohl besonders gut bekannt: Es waren - in klassischer griechischer Philosophie auf die klassische Art und Weise ausgebildete - Philosophen gewesen, die als ihre Religion jedoch die damalige christliche Religion oder auch eine damals übliche christliche Religiösität gewählt hatten, die - per ihres klassischen philiosophischen Könnens und Anwendung jener philosophischen Ausgebildetheit - die Römischen Barabern , Tyrannen und abartigen, brutalen Christenverfolger überzeugen konnten, daß dem Christentum ein korrekter "Gottesglaube" zugrunde läge und damit vermochten sie die einige Jahrhunderte gewährt habenden Christenverfolgungen abstellen. Man nennt jene Philosophen, welche der Christenverfolgung durch das römisiche Imperium eine Ende bereiten hatten können "Apologeten".


Was jenen Apologeten recht war, ist Rishi Vasishta Shankara, Vyasa, Gaudapada, Vartikakara usw und darüber hinaus Swami Brahmananda Saraswati, Swami Shantanand Saraswati und Mr. Mahesh billig. Das gebieten im übrigen "gleiches Recht für alle", Unparteilichkeit, Fairness, Gerechtigkeit, Rechtstaatlichkeit, Wissenschaftlichkeit usw.

Shankara mag für den Hinduismus eine ähnliche Rolle gespielt haben wie die Apologeten für das Christentum. Zwar wurde der Hinduismus in Indien anscheinend nicht verfolgt, aber geringgeschätzt. Shankara half dann mit seinem klaren Denken und Wissen, überlieferte Schriften und Verständnisse in einem klaren, verständlichen, hilfreichen Licht erscheinen zu lassen bzw auch zurecht zu rücken. 

Auch hatte der Buddhismus - ca 1000 Jahre nach Buddha - zur Zeit von Shankara gewisse Probleme, nachdem man die Lehren des Tantra zu ergänzen unternommen hatte, was zum "Diamant-Fahrzeug" führte.


Daher wird, unter anderem, zwischen philosophischen Lehren Shankaras und seinen religiösen Äußerungen zu trennen sein bzw ein etwaiger Zusammenhang philosophisch, "wissenschaftlich" darzustellen/darzulegen und darauf hinzuweisen sein.

Shankara gilt als Religionsphilosoph und so wie der katholische Heilige Augustinus mit seinen "Gottesbeweisen" in philosophischen Lehrbüchern udgl zu finden ist und dort als Philosoph angesehen wird und anzusehen ist (aber eben nicht als "Heiliger" verehrt wird bzw missionarisch wirken darf und kann; philosophische Lehrbücher auch nicht der christlichen Religion verpflichtet sind), ist es auch mit Shankara. Im übrigen wies der Philosoph - und Zeitgenosse sowie Freund von Nietsche und Schoppenhauer - Prof Paul Deussen in seinen Büchern über Vedanta udgl auf diese 2 Seiten des Herrn Shankara hin. Aber immerhin war Shankara eben auch Philosoph. Insofern kann man eben auf jene Seite philosophisch-abstrakte Seite Shankaras eingehen, ohne sich in "Hinduismus" zu verwickeln.

Professor Deussen gilt als der erste "westliche Philosoph", der die "indische Philosophie" als gleichberechtigt neben der abendländischen Philosophie stehen ließ.  (>> Deussen, der mit dem indischen Philosophen und Hindu-Heiligen Vivekananda bekannt wurde, gilt als erster westlicher Gelehrter, der das indische Denken der abendländischen Philosophie gleichwertig an die Seite stellte.<<, heißt es zB bei https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Deussen)


Schreibt jemand ein "Philosophiebuch" und geht in diesem Rahmen, dann nicht auf die religiöse Seite und religiöse Bedeutung von Augustinus groß ein, legt keinen missionarischen Eifer an den Tag und stellt das Philosophiebuch nicht in den Dienst einer Verbreitung christlicher Religiösität, wird nicht als Leugnung eines "christlichen Hintergrunds" angesehen.

Siehe etwa  Johannes Hirschberger "Geschichte der Philosphie", "das konkurrenzlose Standardwerk", Sonderausgabe, Komet-Verlag, worüber "die Zeit" schrieb: >> Hirchbergers "Geschichte der Philosophie" ist aus dem geistigen Leben der Gegenwart nicht mehr wegzudenken. Durch Klarheit, Quellennähe und Konzentration übertrifft sie alles Vergleichbare" (Augustinus siehe insbesondere ca 345 - 372; Gottesbeweise ab ca 354.

"Vedanta", "Samkya"udgl findet man in jenem Buch über "Geschichte der Philosophie" allerdings vergeblich, sodaß ich es nicht gerade als eine "Geschichte der Philosophie" bezeichnen könnte.

Es ist beinhaltet insofern - indirekt -  eine Zusammenfaassung der "abendländischen Arroganz, Anmaßung, Besserwisserei, Bewußtem-Nicht-Verstehen-Wollen & co". Auch zu Taoismus sucht man da vergeblich.

Zum Schlagwort" "Unsterblichkeit" fehlen die Hinweise zum "unsterblichen Bettler", der "weißen Frau", usw aus dem Bereich des religiösen Taoismus ebenfalls komplett.

Wieso kein Band III "Philosophie außerhalb des Abendlands" dabei war, bleibt einfach unbegreiflich.


Umso erschreckender und abstoßender ist es, wenn dafür dann später abendländische Gerichte die "Psychiatrie" für zuständig erklärten. Obwohl ja den Behörden zahlreiche Bespiele völlig ver-abartigkeiteter Psychiater während der NS-Zeit längst bekannt waren, versäumte man es die grundsätzlichen Fehler in jener absuden Lehre aufzudecken und davor zu warnen.


In einem 15-bändigen "Brockhaus" (ISBN 3-7653-2802-2 für das Gesamtwerk und ISBN 3-7653-2812-x für den Band I) findet man unter Advaita immerhin Folgendes:



Das eine als "Philosophie" zu bezeichnen und das Andere als "Indische Philosophie", "chinesische Philosophie" bezeichnet man heutzutage anscheinend ja mit "Diskriminierung".

In einem ZDF-Forum (Maybritt Illner) hatte ich mal einen kurze Debatte mit einem Philosophen", der mir vorwarf, daß irgend etwa was ich schrieb nicht "wahr im Sinne der Philosophie" sei. Als ich Ihm antwortete, daß wenn man sich eine "vernünftige Strategie" zu einem "Thema" richtig ausgerechnet habe und man dabei von einer wahren  mathematischen "Theorie" ausgegangen sei, da ja wohl kaum was "Unwahres" dabei herausgekommen sein könne, erhielt ich leider keine Antwort mehr.


Des Themas "Vedanta" hat sich, dankenswerterweise, insbesondere Professor Deussen  angenommen; ein anderes System indischer Philosophie, Samkya, wurde von Professor Garbe  dargestellt. Auch andere Indologen haben viel zur Verfügbarkeit bedeutend klassisch-indischer Werke in deutscher Sprache beigetragen.


Können Mr. Mahesh & co etwas dafür, wenn abendländische Philosphie-Bücher die indische Philosophie totzuschweigen versuchten, bzw gering schätzen und das obwohl bereits Schlegel und dann va Dr. Lorinser und alsdann Professor Deusen, Garbe, Boetlingk, Hillebrandt und andere sich jener Themen wissenschaftlich, philosophisch annahmen und verläßliche Übersetzungen anzufertigten sich zum Ziel gesetzt hatten?


Professor Deussen's "60 Upanishads des Veda" wurde und wird für so perfekt erachtet, daß sie es den 80-er Jahren in englischer Übersetzung in Indien herausgegeben wurde.

Wenn man unter Shankara, Vyasa, Vasishta, Gaudapada und anderen in den "klassischen Büchern" nichts findet und selbst im 15-bändigen Brockhaus nur wenig darüber finden kann, so kann man das nicht der "TM-Scene" und "Mr. Mahesh" anlasten.

Professor Deussen übersetzte in seinen "60 Upanishads des Veda" übrigens auch Gaudapada's Kommentar zur Mandukya-Upanishad und in seiner Ausgabe der Vedanta-Sutren hat er den Kommentar von Shankara voll mit übersetzt.


Erschreckenderweise hatte die Bundesrepublik Deutschland es nicht für nötig befunden ein gut lesbares Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit Wörterbuch herauszugeben.

"Das International Alphabet of Sanskrit Transliteration (IAST) ist der akademische Standard zur Wiedergabe von Sanskrit in lateinischer Schrift. Es beruht auf einem Transliterationssystem, das 1912 auf dem Orientalistenkongress in Athen vorgestellt wurde. IAST ermöglicht eine eindeutige Transliteration von Devanagari und anderen indischen Schriften." (siehe zB IAST-Devanagari-IAST Online-Konvertierung)

Ein "gut lesbares" Sanskrit-Wörterbuch würde eben gemäß der Sanskrit Transliteration (ISAT) geschrieben sein.

Prof Mylius erstellte, dankenswerterweise, so ein Buch während seiner Lebensjahre in der Ex-DDR.

Wie sollte also ein minderjähriger Schüler anno 1971 in Westdeutschland sich sinnvollerweise mit Mr. Mahesh's Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" befassen?

Wie, bitte sehr, sollte das im Rahmen von "Lehr-und Lernmittelfreiheit" gelegen haben?




Die Bundesrepublik Deutschland hatte es nicht für nötig befunden, ein gut lesbares Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit Wörterbuch herauszugeben und als dann "die Gurus" kamen, war man nicht vorbereitet und daß man am Ende die "Psychiatrie" rief ,ist an Absurdität und Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten! In den USA gab es mal - lt. Tagespresse - den Fall eines jungen Menschen, der in die Psychiatrie eingewiesen worden wäre, weil er lauter wirres Zeuge rede. Irgendwann sei dann ein Arzt , der zufällig "chinesisch" sprach, daher gekommen und dieser habe dann festgestellt, daß jener junge  Mann nicht wirres Zeug redete, sondern "Chinesisch" und gnädigerweise "durfte" jener junge Mann die "Psychiatrie" dann verlassen. Wer oder was hat jenem die Entlassung beschert? "Psychiatrisches Können" oder "daß jemand der chinesischen Sprache soweit mächtig war?  Kurzum "Psychiatrie" ist für nicht vorhandene Wörterbücher und deren Folgen wirklich nicht brauchbar und schlichtweg unzuständig. Es ist wohl nicht mehr nur grobfahrlässig gewesen, daß man dann von seiten der Bundesregierung in Deutschland und von anderen Stellen die "Psychiatrie" "bemühte" und alsdann, das Thema "Yoga, Meditation & co" der "Medizin" einzuverleiben, als "Urteil" schließlich auch noch forderte.

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