Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?

Wege des Yoga:


(Arbeit daran begonnen im Mai 2020; vorerst - bis auf Kleinigkeiten - abgeschlossen am 16.5.2020)


I) Patañjali

aus "Wege zum Hinduismus", Jean Herbert, 1951, Übersetzung ins Deutsche im Rascher Verlag Zürich leider ohne ISBN-Nummer. Das Zitat stammt von Seite 69


Im Buch ( "Patañajali  - Die Wurzeln des Yoga", herausgegeben von Bettina Bäumer, O.W. Barth-Verlag, Limitierte Jubiläumsausgabe 1999, ISBN 3-502-67006-4,  ) findet man auf Seite 21 im Kapitel I "über die Versenkung" erst eine Definition von Yoga und sodann Beschreibung dessen worum es bei Yoga geht (2,3) und worum es nicht geht (4).

In den Versen 17 -29 wird dann bei den Arten der Versenkung (samadhi) differenziert:


>> Vers 17: Wenn (das zur Ruhe kommen) mit Hilfe von logischem Denken, prüfender Überlegung, Seligkeit oder Ich-Bewußtsein erlangt wird führt es zu (verschiedenen Arten) der Versenkung (samadhi), die mit Erkenntnis verbunden ist. <<

>> Vers 18:  Eine andere Art (von Versenkung) [samadhi] entsteht als Ergebnis der Übung, die zur Erfahrung des Stillstandes führt, wobei nur ein Rest der vergangenen psychischen Eindrücke bleibt."<<

Im Vers 19 geht es um die körperlosen Wesen:

>> Vers 19: Der Zustand der körperlosen Wesen, die sich in der Urnatur auflösen, ist (eine Art von samadhi, der) auf der Erfahrung des Daseins beruht <<. (Anm. von mir: Man muß hier wohl die 2 Klammern weglassen, da der Satz sonst, gemäß der deutschen Sprache, keinen Sinn ergibt.)

>> Vers 20: Die anderen (verkörperten) Wesen erreichen eine Art von Versenkung (samadhi) durch Glauben, Mut, Erinnerung, Sammlung und Weisheit. <<

>> Vers 21: Den intensiv Strebenden ist (die Versenkung) nahe.<<

>> Vers 22: Aufgrund der schwachen, mittleren oder höchsten Intensität ergeben sich Unterschiede (in der Versenkung) <<

>> Vers 23 besagt: "Oder durch Hingabe an Gott (kommen die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe <<

Diese Aussage führt dann noch weiter  zu Vers 28 und schließlich ergänzt Vers 29 :

>> Vers 29: Dadurch erlangt man eine Verinnerlichung, und die Hindernisse (auf dem Weg zu samadhi) lösen sich auf. <<



II) Bhagavad Gita:

Eine Entsprechung oder auch Ergänzung zu Patañjali's obigen Ausführungen dazu findet man in der Bhagavad Gita in den Versen 24 bis 41 im Kapitel IV.

1) Das wurde in „Die Bhagavad Gita“, „Das Lied von der Gottheit  oder die Lehre vom göttlichen Sein und von der Unsterblichkeit“ von Dr. Franz Hartmann, vierte Auflage, Leipzig, Verlag von Max Altmann, 1907, Reprint-Verlag Lepizig ISBN 3-8262-0812-9  folgendermaßen übersetzt:

"Vers  25. Manche Fromme wohnen der Opferung für die Götter bei; andere opfern, indem sie nur in dem Feuer Brahmas ihr Opfer darbringen.

Vers 26. Manche opfern das Hören und die anderen Sinne im Feuer der Selbstentsagung; wieder andere, indem sie Gegenstände der sinnlichen Wahrnehmung, Töne und andere sinnlichen Dinge im Sinnesfeuer aufgehen lassen.

Vers 27. Andere opfern die Tätigkeiten der Sinne und des Lebens im mysthischen Feuer der Selbstbezählmung, das die Erkenntnis entzündet.

Vers 28: Andere, von sanftem Gemüt und durch Gelübde gebunden, bringen das Opfer des Reichtums, der Busse oder des Gehorsams, oder sie widmen sich dem stillen Lesen und dem Suchen nach der Erkenntnis der Wahrheit.

Vers 29 Manche opfern das innere Atmen dem äußeren, oder das äußere Atmen dem inneren; sie verschliessen die Atmenwege, mit der Absicht, die Herrschaft über das Atmen zu erlangen.

Vers 30. Andere üben Enthaltsamkeit und opfern das Lebendigsein dem Leben. Alle diese üben sich in der Aufopferung und durch Opferung ihrer selbst"




2) Bei "Die Bhagavad Gita, übersetzt und erläutert von Dr. Franz Lorinser", Breslau 1869, Verlag G.P. Aderholz’ Buchhandlung (G.Porsch) findet man es wie folgt übersetzt:
 

https://archive.org/details/diebhagavadgita00unkngoog/page/n119/mode/2up


Zu Vers 26 findet man dazu zB Folgendes, von Schlegel bzw Thomson, angemerkt:

 https://archive.org/details/diebhagavadgita00unkngoog/page/n119/mode/2up
  

Zu Vers 29 findet man Erläuterungen zu "Pranajama" und eine explizite Bezugnahme auf  Patanjali's Yogasutren:

https://archive.org/details/diebhagavadgita00unkngoog/page/n121/mode/2up

https://archive.org/details/diebhagavadgita00unkngoog/page/n121/mode/2up


In den Ausführungen zum "Pranajama" nimmt Dr. Lorinser da einen Standpunkt ein, wie ihn, lt. Shankaracharya Swami Sawaroopananda, auch Shankaracharya Swami Brahmanda Saraswati vertreten habe; Mantravergabe sei verbunden mit einer Gottesvorstellung. Dabei wäre aber die Gottesvorstellung selbst egal gewesen, dh auch "der christliche Gott" wäre ok gewesen:

 file:///D:/infos/Yoga/Swami_Brahmananda_Saraswati/Swami%20Swaroopanand%20speaks%20on%20Shankaracharya%20Swami%20Brahmanand%20Saraswati%20www.paulmason.info.htm; aus einem Interview, das Swami Swaroopananda Saraswati - der Shankaracharya von Dwakara (Anm.: seit 1982) ist -im Oktober 1986 in Vrindaban, Indien gab. Interviewer war  Robert Kropinski.

Es kommt da ua. Folgendes vor:

>>

Q: My Lord, Shankaracharya Brahmananda Saraswati Ji Maharaj, who is our pujyapaad (whose feet are worthy of our respect), who is brahmaleen (absorbed in Brahma, the omnipresent form of God) who is presiding over the Jyotirpith, who is the teacher of the entire universe - that he used to instruct mantras to his disciples. I would like to know which mantras were those?


Q: Mein Lord Herr Shankaracharya Brahmanda Saraswati Ji Maharaj, der unser "pujyapaad" (dessen Füße unseren Respekt verdienen - Anmerkung des Übersetzers ins Deutsche: dessen Fußstapfen großartige Bedeutungsvollheit hinterlassen haben -), der "brahmaleen" (in völliger Harmonie mit Brahma, der allgegenwärtigen Form Gottes; von der allgegenwärtigen Form Gott Brahmas völlig durchdrungen) ist, dem Jyothirpith  am Herzen lag und liegt, es überwacht,regiert und welcher der Lehrer des gesamten Universums ist, pflegte "Mantras" an seine Schülerinzwis zu vergeben. Ich hätte gerne gewußt, welche "Mantras" er vergeben hat. (Nunja, die Frage des Interviewers gibt eben auch seine Auffassungen , seine Religiösität, seine evtl ja nicht so ganz wahren Verständnisse  usw wieder)


Shankaracharya: The Lord, Shankaracharya Brahmananda Saraswati Ji Maharaj strictly adhered to the varna (caste) and ashram (four stages of life) systems. He believed in one's varna by birth. Whosoever came to him to become a disciple, he used to ask him which form of God he was in love with. Whichever form the new disciple had an interest in, that form he would explain to the new disciple. [Guru Dev] used to explain, either you should depend on your own inclination or else, he, after understanding your previous life and which form of God you worshipped then, would instruct the initiate accordingly.
Without having an ishtadevata (a personal form of God), no one could have a mantra from him. The very meaning of mantra is ishtadevata. Therefore, along with every mantra, thinking or reflecting over the form of the ishtadevata is essential. Therefore, in all the modes of worship, one reflects over one's ishtadevata before chanting or meditating with one's mantra.


Shankaracharya: Der Lord, seine Eminenz Shankaracharya Brahmanda Saraswati Ji Maharaj hielt sich präzise an "varna" (Kaste),("Unschuldsvermutung": nahm die existente Autorität von varna  - Kaste - als Herausforderung, überlieferte Lehre an) ; ebenso tat er es mit "ashram" (4 Stadien des Lebenslaufs). Er war vom eigenen varna, verbunden mit der Geburt überzeugt. Werauchimmer als Schülerinzwi zu Ihm kam, wurde von Ihm gefragt inbezug auf welche Form Gottes er eine Beziehung der Liebe pflege,habe. An welcher Form Gottes auch immer der/die/dös Schülerinzwi interessiert war, jene Form würde er dem/der/dös neue Schülerinzwi erklärt haben. [Guru Dev] pflegte darzulegen, daß man sich entweder auf sein eigenes sicheres Gefühl, seine eigene klare Bestrebtheit verlassen sollte oder aber anderenfalls gab er, nachdem er dessen bisherigen Lebensweg soweit verstanden hatte und auch in Erfahrung gebracht hatte welche Form Gottes man verehrte, entsprechende Anweisungen.                                   

Wenn jemand keinen/keine/kenzwi "ishtadevata" (kein persönliche Form Gottes) hatte, konnte jener/jene/jenzwi von Ihm ein "Mantra" bekommen. Die ureigenste Bedeutung von "Mantra" ist "istadevata". Daher ist es , im Zusammenhang mit einem Mantra, denken sowie reflektieren über die Form des Ishtadevata von grundlegender Bedeutung. Deshalb denkt man an seine/~n/~zwi Ishtadevata nevor man anfängt das eigene Mantra zu chanten oder auch damit zu meditieren.


Q: The religion that Guru Dev preached was connected with five forms of God-Devatas-such as Pancha Devupasana and so what relation has it with Vedic Sanatan Dharma (worship of God) as well as in regard to the varna (caste system) and ashram (four stages of life) systems?

Q: Die Religion, welche Guru Dev, lehrte/predigte/befürwortetet war verbunden mit fünf Formen von Gott-"Devatas" , so wie "Pancha Devupasana" und so frage ich mich, welche Beziehung hat seine Lehre zu "Vedic Santan Dharama" (Verehrung Gottes) und zwar auch in Beziehung zu den Systemen namens  "varna" (Kastensystem) als auch "ashram" (Lehre von den 4 Lebensstadien)?


Shankaracharya: The Lord, Adi Shankara was a great exponent of Vedic Sanatana Dharma. God, he taught, is grouped into six forms. He preached six types - five based on forms of God like Shiva, Shakti, Vishnu, etc. and one, Nirakar, without form. However, the worship of God without form being extremely difficult was reserved for renunciates. That is what Adi Shankaracharya had instructed.
Bhagavan Shree Shankara revived Vedic Sanatan Dharma. He said God has six forms. So accordingly, Maharaj Ji gave upadesha (initiation) to meditate upon those forms for the sake of our worship.

Shankaracharya: Der Lord, seine Eminenz Adi Shankara war ein großartiger Lehrer des vedischem Sanatana Dharma . Gott, so lehrte er - ob's gefiel oder auch nicht gefiel -, kann zu 6 unterschiedlichen Formen gruppiert werden. Er lehrte 6 Typen    - fünf davon basierend auf Formen Gottes wie Shiva, Shakti, Vishnu, usw und eine "Sorte", Nirakar, ohne Form-Verknüpftheit, ohne Bezug zu einer Form/einem Aussehen,/einem Bild/einem Bildnis. - Infolgedessen, daß die Verehrung Gottes, Suche nach Gott, Befassung mit dem Thema "Gott" ohne eine zugeordnete Form äußerst schwierig ist (sei), war dies den "Entsagenden" vorbehalten. Bhagavan Shree Shankara erneuerte das vedische "Sanatan Dharma". Er sagte, daß Gott 6 Formen habe. Entsprechenderweise erteilte Maharaj Ji - da ist nun Swami Brahmanda Saraswati wieder gemeint - "upadesha" (Initiation)  um - im Zusammenhang mit jenen Formen zum Zwecke unserer Verehrung, Suche - zu meditieren.<<



Es sei/wäre - bei Swami Brahmanda Saraswati, lt. Shankaracharya von Dwakara (auch noch 2020) Swami Swaroopananda Saraswati - also darum gegangen, niemandem ein Mantra zu vergeben, der  keine persönliche Gottesvorstellung habe.

Nachdem Europäerinzwis, Mitgliederinzwis der westliches "Zivilisationen" die "'indische' Gesellschaftsordnung" ablehnen bzw jedenfalls kein Teil davon sind, leben jene insofern alle außerhalb "jener 'indischen Gesellschaft'" und wären somit letztlich "Sadhus" - so wie es Mr. Mahesh freiwillig selber geworden war -; insofern wäre jener Weg, den Swami Swaroopananda als existent einträumt, für jene genau der Richtige. Im Gegensatz zu Swami Swaropoananda Saraswati war Mr. Mahesh allerdings der Meinung oder auch Überzeugung, daß das für jene ein sehr einfacher, bequemer, problemlos begehbarer Weg sei. Hundertausende von TM-Ausübenden haben das ebenso befunden. Das mag auch so wahr sein, sofern dann auch die Maxima des Sadhu-Lebens, nämlich "Freiheitlichkeit" beachtet wurde. Sobald jemand aber gezwungen oder auch terrorisiert wurde aufdaß er "TM" anfange, war jene Maxime verletzt worden und dann war - auch so betrachtet, wie in meinem Fall dann auch höchst real geschehen - da eine Katastrophe bis hin zur Unausweichlichkeit derselben vorprogrammiert. Aber das lag dann nicht an "TM" an sich, sondern an einem  Verstoß gegen das Prinzip der Freiheitlichkeit unter Vorschiebung von "TM". Im Normalfall, dh bei Beachtung der Sadhu-Maxime der Würde, Friedfertigkeit und Freiheitlichkeit, kann da auch keinerlei klammheimliche "hinduistische Missionierung" gesehen werden oder zu befürchten sein. Außerdem hätte Mr. Mahesh dann alle "Anderen" wie "seinesgleichen" behandelt und insofern auch "egalité" beachtet; also "liberté, egalité und fraternité" waren da niemals mehr in Gefahr als sie es ansonsten auch sind; genaugenommen dient "TM" der Brauchbarkeit des und der Gefestigtheit im "Weg der Freiheitlichkeit".


Ist dann die Vergabe so eines Mantras im Zusammenhang mit TM ein "religiöser Akt", jene  "Meditationsausübung" eine hinduistische Praxis?

Nun dem ist nicht so, da ja auch "der christliche Gott" anerkannt wurde.

Insofern kann es auch keine "Verschleierung" eines hinduistischen Hintergrunds geben, gegeben haben, wenn so eine Mantrenvergabe stattfand/stattfindet, wie die ev. Schriftenmission verbreitete und Gerichte desinteressiert an der Wahrheitsfindung in diesem Zusammenhang, blindlings oder auch blindwütig nachplapperten. 

Pranajama ist das eine und so eine "Gottesvorstellung" ist ein  Anderes.

Die Übung des Pranajama selber ist eine religiös neutrale Übung.

Außerdem ist da auch Folgendes zu bedenken: "Die Übung des Pranajama selber ist eine religiös neutrale Übung."; wie sonst würde Dr. Lorsiner in der - streng christlichen Gesellschaft des damaligen deutschen Kaiserreichs und der - damaligen Zeit jene "Übung" auch noch so explizit geschildert haben dürfen?


Interessant ist es in diesem Zusammenhang in der Ausgabe der Bhagavad Gita von Paramahansa Yogananda nachzulesen und auch seinen Kommentar dazu zu lesen; schließlich lehrten Yogananda wie auch sein "Meister", Swami Shri Yukteswar, Kriya-Yoga, was nunmal in engem Zusammenhang zu "Pranajama" steht. Das Buch gibt es zB in Oneness-World in der Kreuzstraße in München zu kaufen und war dort heute verfügbar. Siehe auch - leider nur auf Englisch; in Deutsch gibt es das Buch eben in zB Onenessworld zu kaufen - https://www.yogananda.com.au/gita/gita0429k1.html#top:

Es heißt da im Kommentar von Paramahansa Yogananda zum Vers 29 im Kapitel IV:

"The Bhagavad Gita clearly mentions in this stanza the theory of Kriya Yoga", dh "die Bhagavad Gita erwähnt in diesem Vers klar die Theorie des Kriya Yoga". Yogananda fährt dann fort: " the technique of God-communion that Lahiri Mahasaya gave to the world in the nineteenth century.", dh

"Die Technik zur engen Gemeinschaft mit Gott"; andererseits kann "communion" , lt. Macmillam auch "communication with someone or something without using words", bedeuten und somit Yogananda's Satz auch sowas bedeuten wie "Die Technik, um eine Beziehung zu Gott, ohne Gebrauch von Worten zu erlangen".

Wenn man an "Pranajama", so wie von Dr. Lorinser beschrieben und man mal an "Atemübungen", "Atemkontrolle" udgl im Bezug zum "weltlichen Leben" denkt, so stell man fest: "Beim Fotografieren, drückt man den Auslöser vorzugsweise zwischen 2 Atemzügen, da man dann das Bild nich so leicht verwackelt"; Scharfschützen (Siehe auch SEK-Einheiten & co) müssen zwischen 2 Herzschlägen abdrücken, um bei Distanzen von zB 1 km auch noch korrekt treffen zu können (berichtete mal eine Doku im deutschsprachigen TV). Kurzum  Atemübungen, Übungen zur Gewahrwerdung und Kontrolel des Herzschlags udgl haben einfach nicht grunsätzlich etwas mit "Religion" zu tun! Wenn zB eine U-Bootmannschaft in China "TM" gelehrt bekäme, angehalten wäre regelmäßig 2-mal täglich zu üben, aufdaß sie im Fall eines U-Boot-Unglücks ihren Sauerstoffverbrauch per "Dauermeditieren" senken würden können, um den Rettungskräften am Ende uU 1 Tag mehr Zeit zur Rettung zur Verfügung gestellt haben können, so würde doch die chinesich-kommunistische Führung es zweifeslohne nicht als "religiöse Praktik" verstanden wissen haben und wenn denn mal 1 U-Bootmannschaft so gerettet werden konnte, so würde es auch die chinesische, uU stramm atheistische Führung, wohl dankend zur Kenntnis zu nehmen bereit sein.

Durchaus verstehe ich, daß man Yogaübungen  besser so lehrt, daß etwaige "höhere Fähigkeiten", die damit erlangt werden, dann nicht mißbraucht werden. Insofern verstehe ich duchaus, daß ein gewisser Bezug zu "Karma", "Gott"/Götterinzwis & co gerne hergestellt wird und der eine oder auch andere vorsichtige - strategisch sehr sinnvollerweise - "Yogi" und "Guru", da lieber auf Nummer sicher gehen will.

Dh nun aber auch nicht, daß es grundsätzlich mit "Religion", "Gottesvorstellung" & co verbunden zu sein habe. Die von Patanjali beschriebenen "geistigen Arten von Aktivitäten" sind allen Lebewesen zugänglich und die einen machen es, sich bewußt seiend, was sie da tun und Andere machen es "unbewußterweise, weil's halt so zu tun ist und etwas Bestimmtes, wie zB "Fliegen" von Vögeln, Schmetterlingen, Fledermäusen, Fluginsekten, "Sich Unsichtbarmachen" der Chamäleons, einiger "Tintenfische" und anderer Meeresbewohnerinzwis anderes nunmal nicht geht. Siehe zB im Kapitel über "Patañajli" nach:

So macht eine korrekt arbeitende Kriminalpolizei "eine Sammlung auf die zeitlichen Abläufe hin", usw und das findet man in den Patañajli Yogasutren Vers 52 im Kapitel über die "übernatürlichen Kräfte".

Einen passenden Vers gibt es auch bzgl dessen was Biologen machen, wenn sie sich darum bemühen, die Sprache von Tieren zu verstehen (Vers 17); im Vers 19 findet man "Wendet man die  >>Sammlung << auf die Erfahrung hin, so erlangt man Wissen von den Gedanken anderer"; nunja das findet sich in gewissen Ideen der "Psychologe" und "Psychoanalythik" wieder; auch Ermittlerinzwis, Staatsanwälte und Richterinzwis, welche die Motive für irgendwelche Taten zu klären versuchen, machen das im Prinzip.

Weil aber "Individuelles", eigene Wünsche und die allgemeine "Unwissenheit", nicht Realsiertheit der Natur des Nicht-Verwickeltseins des Selbsts (Ātman) in den Bereich des Handelns hereinspielen können, kommt es  - mitunter-  zu folgenschweren Fehlentscheidungen, Fehlleistungen, falschen Taten, udgl. Wegen des Verhaftetseins in Illusion, Täuschung - im Zustand des "Nicht-Erleuchtetseins", im Zustand der "Unwissenheit" -  sind solche Fehler sogar auch zu erwarten.



Was hilft es denn - auch im Falle von "Mißbräuchen" - sich an einen "angeblich automatisch existenten Zusammenhang zu Gott & co "zu klammern, wenn es eben nunmal doch auch völlig unabhängig gelehrt und praktiziert werden kann oder auch könnte?

Strategischerweise ist es vorzuziehen, daß es auch völlig unabhängig von irgendwelchen Bezügen zu Gott vonseiten des "Schülers" gelehrt werden kann bzw bisweilen gelehrt worden sein könnte/kann und Appelle an "Religion" und "Gott" irgendwelchen  - es ja nicht grundsätzlich bös meinenden - Sicherheitskräften nunmal einfach nicht weiterhelfen.

Deshalb ist auch nicht jeder, dem Karate ohne Bezug zu Erleuchtung (also anders als bei den "Shaolin") gelehrt wurde, ein "Schläger" und eine "Gefahr". Jeden - der es solcherart erlernte und übt -  für den Fall des Falles, als "Schläger" zu bezeichnen wäre üble Beleidigung und stünde keinem deutschen Gericht udgl zu!

Andererseits ist das "Prinzip" (über den Erfolg kann ich nicht befinden) von "Shaolin" selbstverständlich vorzuziehen.

In diesem Sinne hatte ich dereinst TM, leider, lernen müssen, es wurde mir aufoktruiert und später lehrte ich es ca 100 Personen und zwar sowohl ohne eine konkrete Gottesvorstellung zu fordern als auch ohne Leugnung irgendwelcher Hintergründe udgl.

Als ich meine Diplomarbeit über TM machen wollte, hatte der Psychologieprofessor angeregt auch eine statistische Arbeit über etwaige Auswirkungen von TM auf die Treffsicherheit beim Umgang mit Luftdruckpistolen zu machen; das war wohl "nicht religiös" - genug, nicht wahr?

Jene Untersuchung wurde dann vom Assistenten jenes Professor - einem mindestens diplomierten Pschyolgen  - per Schüsse auf seinen Professor, am Tag bevor meine Voruntersuchung hatte beginnen sollen, brutal vereitelt. Aber jener Assistent war von mir nicht in TM initiiert worden und schoß somit aus ganz anderen Gründen!



Außerdem wies Swami Swaroopananda Saraswati auch darauf hin, daß es möglich ist auch jemandem ein Mantra zu vergeben, der keine Gottesvorstellung habe und daß das allerdings dann mit dem speziellen Lebensweg eines Sadhu und Entsagung verbunden sei. Analoges gilt dann wohl auch für Pranajama.

Im Übrigen war also Pranajama 1869 im deutsprachigen Raum zweifeslohne bekannt und man hatte Zeit genug gehabt, die Bevölkerung darüber zu informieren. Wie hätte die "TM-Scene" je "Gemeinnützigkeit und besondere Förderungswürdigkeit" zugesprochen haben können, wenn sie doch arglistig irgendwelche hinduistischen Absichten per "Hintergrundverschleierung" verschwiegen hätten. Wie hätte sie das überhaupt leugnen können? Aber das Nachkriegs-Westdeutschland hatte es ja nicht einmal fertig gebracht ein Snaskrit-Lexikon in der Schreibweise gemäß des "International Alphabet of Sanskrit Transliteration (IAST)" politisch neutral zu verlegen. Als dann "die Gurus" kamen war man unvorbereitet und versuchte es mit dummen Vorwürfen aus dem "hohlen Bauch heraus gemäß der traditionellen christlich-abendländischen Voreingenommenheiten und Klugscheißereien  zu handhaben.

Pranajama findet auf jenen sog. "Rundenkursen", die insbesondere für die TM-Lehrerausbildung zusammengestellt worden waren, ebenfalls Anwendung: Man beginnt mit ca 10 Minuten Asanas, dann folgen ca 5 Minuten Pranajama, dann wird ca 20-30 Minuten TM ausgeübt  - je nachdem wie lange jemand das eben vorher auch schon regelmäßig machte - und anschließend kommt wieder Pranajama; dann geht es mit Asanas wieder von vorne los. (Dieses "Runden" war lange vor Mr. Mahesh im "Mahanirvana-Tantra" beschrieben worden; ok Beim" Runden "werden "Asanas" gemacht, aber jene beginnen - gemäß der schriftlichen  Anleitung, die es zum "Kössenkurs" anno 1971 zu kaufen gab - und der persönluchen `Überlieferungen' mit Nyasa. Siehe "Maharnirvana Tantra, www.pushpak.de"; https://www.pushpak.de/mahanirvana/tantra07.html#P1). Auf jenem "TM-Lehrerausbildungskurs" auf welchem ich dereinst teilgenommen hatte, Playa La Antilla/Spanien, 1973, machte man - allmählich die Anzahl solcher "Runden" nach Vorgabe steigernd, schließlich 12 Runden pro Tag und am Ende wurde die Anzahl wieder allmählich reduziert und die Aktivität erhöht, um wieder in den Alltagsmodus zu gelangen. Das selber so zu machen wurde, niemals gelehrt. Allerdings unterließ es Mr. Mahesh 1973 am Ende das "Herunterkommen" auf normale "Meditation" morgens und abends anzusagen und schließlich sagte er  - entgegen der zuvor getroffenen Vereinbarung, daß die Kursleitung für das "Herunterkommen" die alleinige Verantwortung zu tragen habe - am Ende sinngemäß "Achja, ihr seid das ja nun gewöhnt; macht eben zuhause auch 2 Runden morgens und 2 Runden abends; wer aber von alleine schon in den normalen Modus gewechselt habe, könne ja auch 40 Minuten morgens und abends TM ausüben.". Das war seine Antwort, nachdem er von - der Sprache nach - von einem US-Bürger in vorwurfsvollem Ton darauf hingewiesen worden war, daß man noch nicht zum Wechsel in den "Alltagsmodus" aufgefordert worden sei. - Der/die/dös Übersetzterinzwi in der damaligen deutsche Sprachgruppe, bstehend  aus ca 100 Personen, übersetzte das damals allerdings anscheinend nicht. Ich hatte den Kurs in der englischen Sprachgruppe mitgemacht, weil ich den Übersetzungen mißtraute, und definitiv hatte Mr. Mahesh das damals so geantwortet. Nun, ön  "Schiedsrichterinzwi", ob bei einem Fußballspiel oder Handsballspiel odgl, muß am Ende auch abpfeifen, das gehört nunmal zu seinen Aufgaben im Zusammenhang mit so einem Gesamtgefüge. Unterließ er/sie/dös es, helfen hinterher dann auch keine Ausflüchte, udgl. So ein Gebahren ist unzulässig und solche Spiele gelten dann eben als "ungültig".




3) Bei Mr. Mahesh - „Bhagavad Gita, übersetzt und neu kommentiert, Kapitel I bis VI, Maharishi Mahesh Yogi, deutsche Übersetzung 1971, Verlag International SRM Publications, Stuttgart, ohne ISBN-Nummer, erste englische Veröffentlichung 1967  (wurde übersetzt  von "On The Bhagavad Gita, A New Commentary And Translation, Chapters 1-6, Maharishi Mahesh Yogi", Penguin, ISBN : 014 00 2913 7 (in meinem Buch nicht mehr sicher lesbar)  - ist folgende Übersetzung nachlesbar:

>> Vers 25: Einige Yogis führen yagya allein dadurch aus, daß sie die Götter anbeten,  andere, indem sie yagya selbst im Feuer, das Brahman ist, opfern. <<

(Kommentar: nicht ganz 1 Seite lang)


>> Vers 26 Hören und andere Sinne opfern manche in den Feuern der Beherrschung, manche opfern den Ton und andere Objekte der Sinne, in den Feuern der Sinne <<

(Kommentar: Knapp über 1 Seite lang)

Im Kommentar heißt es komnkret:

" Manche weden ihre Sinne  nach innen durch die Ausübung der Transzendentalen Meditation. Sie schaffen also eine Situation, in der ihre Sinne von selbst auf das Sein zulaufen und erfüllen dadurch automatisch den Zweck aller Beherrschung."

Weiter unten heißt es dann noch:

"Durch Transzendentale Meditation ist es jedoch leicht reines Bewußtsein zu erlangen und dadurch automatisch zum rechten Handeln zu kommen."


>> Vers 27  Andre opfern alle Tätigkeiten der Sinne und des Lebensatmens imFeuer von Yoga, das durch Erleuchtung angefachte Selbstbeherrschung ist. <<

(Kommentar: 1 1/2 bis nicht ganz 2 Seiten lang)

Im Kommentar heißt es konkret:

"wenn der Geist im Verlauf der Transzendentalen Meditation in die feineren Bereiche der Erfahrung kommt, nimmt die Tätigkeit aller Sinne ab und hört schließlich ganz auf; auch der Atemn wird verfeinert und kommt schließlich zu Stillstand. Dies ist das Opfern aller >Tätigkeiten der Sinne und des Lebensatem im Feuer von Yoga<."


>> Vers 28 Manche führen gleicherweise yagya aus mit Hilfe materiellen Besitzes, durch Härte und die Ausübung von Yoga, während andre Anhänger strenger Gelübde als yagya ihre Gelehrsamtkeit und ihr Wissen opfern. <<

(Kommentar: 1/3 Seite lang)


>> Vers 29 Und wiedere andere, die Atemübungen sich widmen, gießen den ein- in den ausfließenden Atem und aus- in den einfließenden Atemn, nachdem den Lauf des Ein-und Ausatmens sie beschränkt haben. <<

(Kommentar: ca - etwas weniger -  1/2 Seite lang)


>> Vers 30 Wieder andere beschränken ihre Nahrung und opfern so Atem in Atem. All diese, in der Tat, sind Kenner von yagya, und durch yagya werden ihre Sünden abgeworfen. <<

(Kommentar: 1/3 bis 1/2 Seite lang)



4) Paramahnasa Yogananda's Übersetzung der Bhagavad Gita:

Interessant ist, in diesem Zusammenhang, in der Ausgabe der Bhagavad Gita von Paramahansa Yogananda nachzulesen und auch seinen Kommentar dazu zu lesen; schließlich lehrten Yogananda wie auch sein "Meister", Swami Shri Yukteswar, Kriya-Yoga, was nunmal in engem Zusammenhang zu "Pranjama" steht. Das Buch gibt es zB in Oneness-World in der Kreuzstraße in München zu kaufen und war dort zB im Jahr 2019 verfügbar. Siehe auch - leider nur auf Englisch; in Deutsch gibt es das Buch eben in zB Onenessworld zu kaufen - https://www.yogananda.com.au/gita/gita0429k1.html#top; es heißt da im Kommentar von Paramahansa Yogananda zum Vers 29 im Kapitel IV:

"The Bhagavad Gita clearly mentions in this stanza the theory of Kriya Yoga", dh

"die Bhagavad Gita erwähnt in diesem Vers klar die Theorie des Kriya Yoga".

Yogananda fährt dann fort:

"the technique of God-communion that Lahiri Mahasaya gave to the world in the nineteenth century.", dh

"Die Technik zur engen Gemeinschaft mit Gott"; andererseits kann "communion" , lt. Macmillam auch "communication with someone or something without using words", bedeuten und somit Yogananda's Satz auch sowas bedeuten wie

"Die Technik, um eine Beziehung zu Gott, ohne Gebrauch von Worten zu erlangen".



Wenn man sich die Übersetzung und die Kommentare von Paramahansa Yogananda ansieht, stellt man fest, daß sich sein Kommentars zum Vers 29 über 7 Seiten hinweg zieht.


5) In "Bhagavad Gita, der vollständige Text mit dem Kommentar Shankaras" - Knaur Esoterik, ISBN 3-426-26447-1 - ist zu lesen:

>> 25) Einige Yogis vollziehen Opfer für die Götter, andere opfern das Selbst (Yajna) durch das Selbst im Feuer des Brahman. <<
(33 Zeilen Kommentar und ZItate aus den Upanishaden)

>> 26) Andere opfern das Gehör und andere Sinne in den Feuern der Zügelung, wieder andere opfern Klang und andere Sinnesobjekte in den Feuern der Sinne. <<
(7 Zeilen Kommentar)

>> 27) Und wiederum andere opfern alle Funktionen der Sinne und der Atmung in den von der Erkenntnis entfachten Feuern des Yoga der Selbstzucht. <<
(6 Zeilen Kommentar)

>> 28) Andere opfern in Form von Reichtum, Askese oder Yoga oder druch das Lesen oder Studieren [ der heligen Texte ] oder ihrem harten asketischen Gelübde folgend. <<
( 5 1/2 Zeilen Kommentar)

>>  29) Andere opfern den ausströmenden (prana) in den einströmenden (apana) und den einströmenden in den ausströmenden Atem. Sie hemmen das Fließen von Prana und Apana und vertiefen sich in das Kontrollieren der Atmung. <<
( 5 1/2 Zeilen Kommentar)


>> 30) Andere, die nur vorgeschrieben Speisen zu sich nehmen, opfern den Lebensatem in den Lebensatem. All diese sind Opferkenner, deren Vergehen durch Opfer vernichtet werden.<<
(3 Zeilen Kommentar)




 

6) Professor Deussen übersetzte wie folgt:

https://archive.org/details/vierphilosophisc00deusuoft/page/52/mode/2up

Hier noch der, von Professor Deussen - im Rahmen von Vers 30 - gegebene, Hinweis auf die Chandogya-Upanishade:

Chând. Up. 5,19-23:

Anmerkung des Verfassers dieser homepage: Im sog. Einheitsbewußtsein, wird alles in Begriffen des Selbst, im Lichte reinen Bewußtseins wahrgenommen und damit in größerer Fülle, dh in "gesättigterer" Weise. (Einheitsbewußtsein; siehe etwa meine Anmerkungen dazu im Saraswatistotra, bei "Dr. Chopra - the Untold Story" , Kāli-Karpūrādi-Stotra



Khanda 24 ist jedoch im Gesamtzusammenhang dieses Kapitels über die verschiedenen Yogawege durchaus ebenfalls von Interesse; es würde eben auf ein richtiges Verständnis ankommen:


So findet man bei Professor Deussen mindestens 2 verschiedene "Yogawege" explizit erwähnt:

Der "Ungefühl-Yoga" des Gaudapada -> Mandukya-Upanishade und Gaudapa's Kommentar dazu

sowie

hier "Pranajama", worauf bereits Dr. Franz Lorinser 1869 einging. Interessant der feine Unterschied: Bei Franz Lorinser hat man die "Verbindung mit einer Gottesvorstellung", ähnlich wie bei Shankaracharya Swami Swaroopananda Saraswati.

Bei Professor Deussen findet man - per des Hinweises auf die Chandogya-Upanishade die Verbindung mit "Svaha" erwähnt, was lt. Professor Eknath Easwaran's Upanishaden-Buch eines jener Wort "ohne - bzw mit nur rudimentärer - Bedeutung" ist. Siehe: ISBN 978-3-442-21826-4 WG 2927; die zitierte Stelle findet sich auf Seite 105: "anartha mantra" :

     

Nochmal eine Anmerkung zu >>hier "Pranajama", worauf bereits Dr. Franz Lorinser 1869 einging. Interessant der feine Unterschied: Bei Franz Lorinser hat man die "Verbindung mit einer Gottesvorstellung", ähnlich wie bei Shankaracharya Swami Swaroopananda Saraswati. <<, was ich weiter oben schrieb:

Ebenso verhält es sich nunmal mit "transzendentaler Meditation", wie sie Mr. Mahesh zu verbreiten tätig war:

Mantra-Meditation kann mit einer Gottesvorstellung verbunden sein oder auch nicht. Insofern zeigt sich die Aussage in den - 1971 bis 1976 - üblich gewesenen "Informationsvorträgen" über TM, wonach es sich um keine religiöse Praxis handel und die "TM-Bewegung" weder Sekte sei noch sein wolle, als durchaus glaubwürdig. Die betreffenden Gerichte in den USA und Deutschland, die das dann anders sehen wollten, fällten anscheinend "Gefälligkeitsurteile" zugunsten irgendwelcher religiös gebundener Parteien oder auch einflußreicher Organisationen; jenes US-Gericht verstieß insofern klar gegen den US-Grundsatz der Trennung von "Religion und Staat". Man kann der "TM- Scene" nicht vorwerfen, einen Standpunkt eingenommen zu haben, den TM-Scene-unabhängige Forschungsarbeit von Professoren wie Paul Deussen und Anderen lange genug vor der "TM- Zeit" als wissenschaftliches Faktum herausgefunden haben.

Interessant ist hier auch - erinnernd an die wiederholte Situation in der Isha-Upanishade- , daß zwei - anscheinend völlig gegenteilige - Aufassungen wie jene von Dr. Lorinser und Professor Deussen in Sachen Pranajama, durchaus zusammenpassend in dem Sinne, daß es der Freiheit des Einzelnen anheim gestellt bleibt, welchen Weg er gehen will. Dabei stört es dann den einen nicht, wenn Swami Praphupāda, und andere sich für einen Weg starkmachen und Andere aber den anderen, nicht-religiösen, sondern intellektuell-wissenschaftlich erkenntnisorientierten Weg wählen. Inakzeptabel wird es, wenn eine der beiden Seiten, die andere anfängt - aus Neid oder auch Ähnlichem heraus - zu bekriegen, so wie es die evangelische Schriftemission, aber auch die Gerichte einiger Staaten leider betrieben. (Siehe etwa den Umgang mit dem Thema "TM-Mantren" bei der ev.-luth. Kirche in den Schriften von Pfarrer Haak, die von "Evangelische Schriftenmission" verbreitet wurden; siehe insbesondere: die Kapitel III) ad: TM, TM-Mantren und IV) ad: TM-Lehrmethode, Initiationszeremonie ("TM-Puja") ).




III) Fazit:

Insofern scheint es so zu sein, daß Shankara besonderes Augenmerk auf Vers 25 legt.

Für Mr. Mahesh sind va die Verse 26 und 27 der Rede wert.

Bei Paramahansa Yogananda steht Vers 29 klar im Vordergrund.

Auch die Ausführungen von Dr. Franz Lorinser zu Vers 29 sind deutlich länger als die zu den anderen "Versen" (25, 26,27,28 und 30)


Es scheint sich einerseits ein Bild der Wege abzuzeichnen, welche jene anscheinend dereinst gingen, "übten", "ausprobierten" oder auch vorzugsweise lehrten.


Andererseits könnte es ja auch so sein, daß jene in jenen Versen, die sie mit ausführlicheren Kommentaren bedachten, ein besonders großes Mißverständnispotential sahen.


Jedoch ist jene 2'te Möglichkeit bei Paramhansa Yogananda und Mr. Mahesh zu verwerfen,  da sie ja beide bekanntlich eben genau jene "Methoden" lehrten und Mr. Mahesh stets darauf bestand, daß das was er lehre besonders einfach, unproblematisch und insofern auch unmißverständlich & co sei. Analog gilt das nunmal auch für Swami Prabhupāda


Wenn man Shankara's Texte so liest, insbesondere "Shivoham", "Kleinod der Unterscheidung", so scheint es durchaus so zu sein, daß der "Weg der Erkenntnis" sein Weg dereinst gewesen war und er daher in besonderer, persönlicher Weise damit vertraut war.


Dr. Franz Lorinser und Professor Deussen waren in jenem Zusammenhang va "Pranajama" ausführerlicher Rede wert bzw als hervorhebenswert aufgefallen, Respekt.


Kaum unerwähnt bleiben kann in diesem Zusammenhang das Büchlein "Die Heilige Wissenschaft von Sri Yukteswar", welches ein weiteres Licht auf die Angelegenheit wirft und bekanntlch "Kriya-Yoga", dh "Pranjama" - gemäß Paramahansa Yogananda's Kommentar zur Bhagavad Gita bzw gemäß seiner "Autobiografie eines Yogi" - beisteuerte. Auch reicht Shri Yukteswar, der das Buch 1894 schrieb (siehe: Amazon.com: The Holy Science (9781614274551): Yukteswar ... https://www.amazon.com/Holy-Science-Swami-Sri-Yukteswar/dp/161427455X) dann zweifelsohne in die Zeit von Professor Deussen und  Andere zurück: Bei "https://www.buecher.de/shop/christliche-spiritualitaet-mystik/die-heilige-wissenschaft/yukteswar-giri-jnanavatar-swami-sri/products_products/detail/prod_id/09025660/" heißt es da zB: >> Jnanavatar Swami Sri Yukteswar Giri, Die Heilige Wissenschaft", Durch einen Vergleich zwischen entsprechenden Stellen aus den heiligen Schriften der Hindus und Christen zeigt "Die Heilige Wissenschaft", dass eine wesentliche Übereinstimmung zwischen den Lehren der grossen Religionen des Ostens und des Westens besteht. Mit einzigartiger Weisheit und grossem  Scharfsinn erklärt Sri Yukteswar die universale Entwicklung von Bewusstsein, Energie und Materie - all dessen, was wir Leben nennen. <<; das Buch gibt es im üblichen Buchhandel, bei amazon (https://www.amazon.com/s?k=die+heilige+Wissenschaft+von+Shri+Yukteswar&i=stripbooks-intl-ship&ref=nb_sb_noss), wo man auch eine Reprint-Ausgabe der Ausgabe aus dem Jahre 1949 finden kann, aber auch zB via "https://www.hugendubel.de/de/quickSearch?searchString=Swami+Sri+Yukteswar%2C+Die+Heilige+Wissenschaft+&facetNodeId=-1&mainsearchSubmit=Suche". Die angebliche Orginalversion von 1894 als Hörbuch findet man - in Englischer Sprache - zB bei: https://www.youtube.com/watch?v=ccCPUyPiLLQ






Sri Aurobindo:


"Die Synthese des Yoga"

 Sri Aurobindo, Hinder + Deelmann, Bellnhausen, 1972

Gebundene Ausgabe: 907 Seiten, Verlag: Hinder + Deelmann; Auflage: 5 (1. Januar 2008), Übersetzt ins Deutsche; ISBN-10: 387 348 148 0; ISBN-13: 978 - 387 348 148 0  (gibt es auch bei Amazon).

Im "Klappentext" heißt es da:

>>  Produktinformationen zu „Die Synthese des Yoga “

Die Synthese des Yoga ist weit über alle Yoga-Literatur hinaus gigantische Oberschau, Kompendium der psychologischen Einsicht und Anleitung zum Ausschöpfen der äußersten psychischen Möglichkeiten des Menschen. Der Leser gewinnt intensive Erkenntnis der Strukturen und Techniken der verschiedenen Yoga-Wege - angefangen beim Hatha-Yoga, über den dreifachen Weg von Karma-, Bhakti- und Jnana-Yoga bis zum Tantra-Yoga -, die Interdependenz all dieser Wege und ihres Zusammenfallens im Integralen Yoga. Klappentext zu „Die Synthese des Yoga “

Es gibt weltweit kein zweites Werk, das mit solcher meisterhafter Brillanz und spiritueller Tiefe alle Aspekt der Yoga-Tradition entschlüsselt. Aurobindo zeigt nicht nur die einzelnen Yoga-Wege auf, sondern er beschreibt im Detail, zu welchen geistigen Verwirklichungen die jeweiligen Pfade führen. Yoga ist nicht gleich Yoga! Wer auf einem bestimmten Weg voranschreitet, sollte wissen, wohin dieser ihn führt.

Ein absolut unverzichtbares Werk für jeden, der sich auch nur ein wenig für Yoga interessiert; und eine einzigartige Schatztruhe des Wissens für alle Fortgeschrittenen!
  <<


Nunja, jedenfalls stellt Sri Aurobindo unterschiedliche Wege des Yoga dar und akzeptiert Unterschiede und Eigenheiten derselben, auch wenn er jenen "integralen Yoga" lehrte.

(... Im Übrigen ist es auch bei TM-Ausübung so, daß jemand, der jenes "Einheitsbewußtsein" nunmal erreichte, dann feststellt, daß es nunmal gar nichts mehr anders ist und sein kann, was er da macht (..., wenn er sich weiter, wie nunmal gewohnt, zur "TM-Ausübung" hinsetzt udn anfängt..) als wie "integraler Yoga". Meditation geschieht dann eben von diesem "Ich bin das, Du bist das; jenes ist ein eigenständiges Etwas" aus und da ist eben jener Zusammenhang von, mit und in allem. ... Die Beschreibungen von Sri Aurobindo sind unbestreitbarerweise erfreulich.)



Swami Vivekananda:

* Karma-Yoga und Bhakti-Yoga, Swami Vivekananda, ISBN: 3894276061, EAN: 9783894276065
Aquamarin , 12. Juli 2012 - gebunden - 208 Seiten

zB https://www.hugendubel.de/de/buch_gebunden/swami_vivekananda-karma_yoga_und_bhakti_yoga-19024412-produkt-details.html?originalSearchString=swami%20vivekananda,%20bhakti-yoga&internal-rewrite=true


* Jnana Yoga, Swami Vivekananda, ISBN: 3933321719  EAN: 9783933321718
Paperback, Phänomen, 5. April 2013 - kartoniert - 236 Seiten

https://www.hugendubel.de/de/buch_gebunden/swami_vivekananda-jnana_yoga-5203182-produkt-details.html?originalSearchString=swami%20vivekananda&internal-rewrite=true


 * Yogasutra, Swami Vivekananda, ISBN: 3931172384, EAN: 9783931172381

Mit Sanskrit-Text, Übersetzung und Kommentar, Sprachen: Deutsch Sanskrit.
Herausgegeben von Wilfried Huchzermeyer
Übersetzt von Wilfried Huchzermeyer

edition sawitri , 2. Oktober 2019 - kartoniert - 121 Seiten

https://www.hugendubel.de/de/buch_kartoniert/swami_vivekananda-yogasutra-35610002-produkt-details.html

 

* Vedanta, Swami Vivekananda , ISBN: 3426291835 , EAN: 9783426291832
Der Ozean der Weisheit. Originaltitel: Vedanta - Voice of Freedom.
Herausgegeben von Swami Chetanananda
Übersetzt von Kurt Friedrichs
Barth O.W. , 1. Juli 2010 - gebunden - 287 Seiten

https://www.hugendubel.de/de/buch_gebunden/swami_vivekananda-vedanta-11435453-produkt-details.html

Wenn man liest, daß er Karma-Yoga und Bhakti-Yoga, aber auch Jnana Yoga je ein eigenes Buch gewidmet hat, ebenso den Yogasutren und Vedanta; dazu noch der "Hintergrund" "Ramakrishna", so ist es alleine schon daher ziemlich klar, daß er unterschiedliche Wege akzeptierte und zu tolerieren vermochte.

Da gibt es eine nette Anekdote im Zusammenhang mit den "tantrischen Ausführungen" des (nunmal verheiraten) Ramakrishna; Swami Vivekananda, der damals noch schlichtweg "Narendra" hieß, war ziemlich angewidert und lehnte es ab. Da erläuterte Ihm

Ramakrishna 

wie folgt:


aus:





Swami Praphupāda:




Im Inneren sind 3 kleine Büchleins, die jeweils eine ISBN-Nr. haben:

*  VARṆĀŚRAMA DHARAM>, "Die ideale Gesellschaft" ISBN-0-89213-016-4, Januar 1979, von Swami Praphupāda

* Vollkommene Fragen - Vollkommene Antworten, ISBN 0-89213-018-0, Januar 1979, von Swami Praphupāda

* "Die Vedische Literatur in ihrem eigenen Licht", ISBN 0-89213-017-2, von Satsvarūpa dāsa   Gosvwāmi

Im letzteren Büchlein wird auch auf Shankara eingegangen:

Auf Seite 96 heißt es etwa:

>> Śaṅkara legte großen Nachdruck auf den Sanskrit-Aphorismus tat twam asi. ("Du bist das ebenfalls"), der auf die qualitative Gleichheit des jīva mit dem Höchsten anspielt. <<

Schließlich (Seite 102 - 104) wird Śaṅkara gemäß des "Padma Purana" als eine  Inkarnation Shivas dargstellt.

Der Refrain im Bhaja Govindam wird interpretiert als: "Veehre Govinda", wobei mit Govinda hier dann wohl Gott gemeint ist:

>>Ihr intellektuellen Narren, verehrt einfach Govinda, verehrt einfach Govinda, verehrt einfach Govinda. Euer grammatikalischen Wissen und eure Wortspielerei werden euch in der Todesstunde nicht retten. Das war Śaṅkaras letzter Ratschlag; er war für all jene bestimmt, die sich durch intellektuelle Streiterein verwirren lassen und die eigentliche vedische siddhānta verfehlen würden"

Der Refrain des Bhaja Govindam wird - wie kaum anders zu erwarten - im Sinne von Gott-Verehrung interpretiert nicht in jenem Tenor, wie ich es übersetzte: "Höre mir, Yogi Govinda, doch mal zu; könnte diese Welt nicht doch - rein theoretisch - auch eine Art Traum sein, denk doch mal darüber nach, sei und bleib doch unpersönlich-rational-objektiv. Was ist denn dann die Wahrheit, wenn diese Welt eine Art Traum wäre?".

Aber dennoch: Auf der Rückseite des Sammlers und das ist nunmal, was ein außenstehender Interessierter zu lesen bekommt, werden fünf Yoga-Wege als eigen Wege anerkannt. Verständlicherweise heißt es bzgl. deren eigenen Wegs: >> BHAKTI-YOGA, der erhabenste und zugleich einfachste Yoga, ist für jeden gedacht, da er alle anderen YOGA-Pfade in einer natürlichen und harmonischen Weise vereint, so daß selbst der moderne Geschäftsmann und die moderne Hausfrau daran teilnehmen können <<.

Dabei erinnert dann das "...,so daß selbst der moderne Geschäftsmann und die moderne Hausfrau daran teilnehmen können" an das was Mr. Mahesh bzgl seines "Weges" auch sagt.

Im Übrigen ist es interessant, daß Swami Praphupāda's Lehrtätigkeit auch auf Śaṅkara eingeht; in einem anderen Büchlein ging er selbst, bereichenderweise für das Studium der Lehren von Śaṅkara, ausführlicher darauf ein. (Zitat/Literaturangabe zu letzterem folgt dann noch).



III) Fazit:

Insofern scheint es so zu sein, daß Shankara besonderes Augenmerk auf Vers 25 legt.

Für Mr. Mahesh sind va die Verse 26 und 27 der Rede wert.

Bei Paramahansa Yogananda steht Vers 29 klar im Vordergrund.

Auch die Ausführungen von Dr. Franz Lorinser zu Vers 29 sind deutlich länger als die zu den anderen "Versen" (25, 26,27,28 und 30)


Es scheint sich einerseits ein Bild der Wege abzuzeichnen, welche jene anscheinend dereinst gingen, "übten", "ausprobierten" oder auch vorzugsweise lehrten.


Andererseits könnte es ja auch so sein, daß jene in jenen Versen, die sie mit ausführlicheren Kommentaren bedachten, ein besonders großes Mißverständnispotential sahen.


Jedoch ist jene 2'te Möglichkeit bei Paramhansa Yogananda und Mr. Mahesh zu verwerfen, da sie ja beide bekanntlich eben genau jene "Methoden" lehrten und Mr. Mahesh stets darauf bestand, daß das was er lehre besonders einfach, unproblematisch und insofern auch unmißverständlich & co sei. Analog gilt das nunmal auch für Swami Prabhupāda


Wenn man Shankara's Texte so liest, insbesonder "Shivoham", "Kleinod der Unterscheidung", so scheint es durchaus so zu sein, daß der "Weg der Erkenntnis" sein Weg dereinst gewesen war und er daher in besonderer, persönlicher Weise damit vertraut war.





1) Unübersehbarerweise liegt es am Einzelnen ob er und inwieweit oder auch inwieweit nicht ein Ausübender einer dieser verschiedener  "Übungen" in seiner Übung eine religiöse Disziplin sieht oder auch nicht; wie Mr. Mahesh betont ist eben die Transzendentale Meditation, die sehr an Vers 26 bzw 27 erinnert, nicht not-wendigerweise mit religiösen Vorstellungen verbunden.

Man kann die Notwendigkeit religiöser Vorstellungen in jenem Zusammenhang auch bei den anderen Übersetzern nicht erkennen.

Dr. Lorsinser war, gemäß seiner Vorrede, nun wahrlich ein sehr überzeugter - fast etwas davon voreingenommen wirkender - Christ. Selbst er räumte aber all diese unterscheidlichen Wege ein und verwies zB im Zusammenhang mit Vers 29 auf Patanjali, der nun ja eher einen "abstrakt zusammenfassenden und Fakten darstellenden Bericht" zum Thema Yoga inform seiner "Yogasutren", eine Art "Lexikon", "Kompendium" schrieb. Dr. Lorinser weist auch nicht extra daraufhin, daß jene Pranajama-Übung, die er beschreibt, grundsätzlich mit einer "hinduistischen Gottheitsvorstellung" verbunden sei.

Zweifeslohne meinen Christen von von "Opfer" , "opfern" udgl auch etwas zu verstehen und wie sollte man auf die absurde Idee kommen, daß wenn jemand den "einströmenden in den ausströmenden Atem" usw opfert, das mit "hinduistischen  Opfervorstellungen" alleine verbunden zu sein habe?


Wenn ein Priester zu einem Arzt geht, um wieder arbeiten zu können, mag er mit diesem Gang eine religiöse Vorstellung verbinden, weil er aus christlichen Gründen heraus so rasch als möglich wieder seiner Arbeit nachgehen möchte bzw gemäß seiner Gottesvorstellung sollte.

Wäre es Sünde gegen den christlichen Gott und dann eine hinduistische Praktik, wenn er - und sei es aus Ermangelung eines anderen Arztes - zu einem ayurvedisichen Arzt ginge und jener Ihm ua Pranajama riete?


Es ist schon äußerst verwunderlich und wahrlich nicht zu fassen, daß das deutsche Bundesverfassungericht es nicht akzeptieren wollte, daß es Menschen gibt, die Yoga ohne "göttlichen Bezug" ausüben und von irgendwelchen religiösen bis fanatisch-religiösen Sektenkriegern aus dem Lager der beiden christlichen Kirchen, nunmal ebensowenig religiös belästigt zu werden wünsch(t)en wie von der deutschen Bundesregierung und dann auch noch vom deutschen  Bundesverfassungericht, das nochdazu neutral sein hätte sollen./müssen.


Es ist durchaus richtig, daß Herr Vyasa schreibt, daß eine Inkarnation Gottes, namens Krishna auch einen Weg beizusteuern sich in der Lage gesehen habe und bereit gewesen sei, jenes sein Wissen zum Wohle in der Welt Menschen zu lehren, anzubieten, literarisch zur Verfügung zu stellen.

Jener Gott Krishna habe dabei die Existenz jener anderer, wenig religiös anmutender und keine religiösen Symbole und Tätigkeiten beinhaltender Wege, eingeräumt und anerkannt.


Herr Patanajali kam auf anderem Wege, in - so sieht es aus - höchst objektiv-abstrakter Vorgehensweise zu einem ähnlichen Ergebnis und anerkennt, daß auch durch Hingabe an Gott die Hindernisse auf dem Weg zu samadhi aus dem Weg geräumt würden/werden könnten.


Da ist nicht ein noch so kleiner Ansatzpunkt für Streit, Besserwisserei, das eine über das andere stellen und keinerlei Platz für jenes Getue irgendwelcher Sektenbeauftragter - in deren Pfarrsäalen der Gemeinden ihrer Kirchen ohnehin niemand "Vorträge "Halten darf, ohne kirchliche Genehmigung -.


Insofern interessieren mich die Verhetzungsvorträge und Bekehrungs- sowie Belehrungsversuche der Sektenbeauftragten und der Kirchen , begangen per Mißbrauch der Gerichte - na klar haben sich jene anscheinend auch all zu gerne mißbrauchen lassen -, absolut nicht; ich lehne es ab, daß jene versuchten mich auf jene Weise mit deren religiös-fanatischen Vorstellungen zu belästigen!

Es war bereits zu viel der Belästigung, daß jener deutsche Deutschlehrer es ablehnte, daß ich über Jean Paul Sartre "der Ekel" referiere und stattdessen mir jenes Thema dann - auswählend - wärmstens empfahl und als Einziges unter ca 15 "genehmigte". Dazu kamen dann noch die Belästigungen mit 2 Zusatzveranstaltungen, die Zwangsinitiation in auschließlicher Folge der ersten Zusatzveranstaltung. Hinzukommt erschwerenderweise, daß ich am Jahresbeginn, als man mich fragte, ob ich bereit sei mich an einem "Studientag" zu beteiligen, klipp&klar und vor der gesamten anwesenden Schulklasse gesagt hatte, daß ich dazu nicht bereit sei und nicht mitmachen möchte und nicht werde. Dann funktionierte jener absurde, sich nicht damit abfinden gehabt habende Lehrer, jenes Zwangsschulreferat in einen Studientag radikalerweise und va für mich, sich äußerst negativ dann auswirkenderweise, um. Ein für allemal, ich habe nicht aus persönlichen Gründen TM angefangen habe und hätte es damals auch nicht. Ob ich es nach Erreichen der Volljährigkeit jemals getan haben würde, wußte ich damals nicht und weiß ich auch heute nicht! Man hätte sich einfach nur nicht einzumischen brauchen und auch gar nicht dürfen!  Die "Freiheit der Persönlichkeistentfaltung" würde erfordert haben, daß der deutsche Deutschlehrer, Klassleiter, Geografielehrer und obendrein noch Sportlehrer der "Jungens", sich da eben nicht eingemischt hätte und schlicht und einfach im Rahmen "seiner" Schulbibliothek ja schließlich nur zu bleiben hätte brauchen.

Es stand jenen Sektenbeauftragten sowie den Gerichten voll und ganz frei, gegen jenen Lehrer vorzugehen und jenen TM-Lehrer für seine Unverschämtheit und Disziplinlosigkeit zu verwarnen odgl. Stattdessen versuchte man - den Lehrer obendrein noch zu einem Oberstudiendirektor befördert habend - mir per Gerichtsurteilen udgl Vorträge nachzureichen, wie ich das zu sehen hätte. Njet!  Jene "TM" übte ich eben aus, machte die eine oder auch andere durchaus bereicherende Erfahrung und erfuhr auch gewisse erfreuliche Entwicklungen, Veränderungen und ich bin und bleibe unpersönlich, objektiv und in keiner Weise religiös in jenem Zusammenhang.

Dennoch lasse ich mir es auch nicht nehmen, mich auch mit "religiösen" Themen zu befassen.

Wenn man davon ausgeht, daß nach diesem Leben alles vorbei sei, so schließt das eine Lebenseinstellung gemäß "nach mir die Sintflut" nunmal nicht aus. Geht jemand vom christlichen Standpunkt aus, nämlich hinterher "Himmel","Hölle" oder auch "Fegefeuer", so schließt das Lebensweisen gemäß "nach mir die Sintflut", zumindest, logischerweise aus. (Auch wenn die Christlichen Kirchen den Mensch all zu sehr überbetonten und die Natur allzuoft klein redeten. In der Umweltenzyclika von Papst Franziskus I, wird der Natur aber ein entscheidend höherer Stellenwert eingeräumt als wie es von den "christlichen Parteien" über Jahrzehnte hinweg praktiziert wurde.). Geht jemand vom "Wiedergeburtsgedanken" aus (Buddhismus, Hinduismus, auch ein Nebenstrom im Judentum, lt. Prof Pincas Lapide - im Rahmen einer "Sabbatfeier" in Sankt Thomas Morus in München-Sendling..- .), so ist die "Nach-mir-Sintflut"-Lebensweise mindest so sehr ausgeschlossen wie im Christentum und angesichts zahlreicher Berichten über die Mühsalen des alltäglichen Lebens in Halbwüstengegenden, die Annehmlichkeit von nicht mehr als 2 Stunden Arbeit pro Tag bei gewissen Amazonasregenwald-Indianerstämmen zusammen mit Tag und Nacht gleichmäßiger Wärme, hat das zweifelsohne eine wertvolle Wirkung zugunster "nachhaltiger Lebensweisen"; es ermunterte auch der nachgeneration keinen Müllhalden inklusive radioaktiver Müllhalden zu hinterlassen, sondern die Welt der nachfolgenden Generation wenigstens in keinem noch zerstörteren Zustand zu hinterlassen als man sie einst antraf. Insofern ist "Religiösität", das sich an "religiöse Überlegungen" halten, zumindest bisweilen nichts anders als das Getroffenhaben einer  tagtäglichen hilfestellung zugunsten einer vernünftigeren Entscheidung. Außer "Religiös" gibt es also auch "vernünftige Strategien anhand der  religiösen Überlieferungen". Auch das vermochten jene Sektenkrieger und die Bundesregierung leider ebenso wenig auseinander zu halten als wie das Bundesverfassungericht in seinem "Urteil", dh seiner "Entscheidung".

Daß man mir aber auch die "TM-Scene" samt irgendwelcher Revoluzzer-Typen, unverantwortlicher TM-Lehrerinziws damals untrennbar auch aufgehalst wurde, verursachte  - wie kaum anders zu erwarten - ganz erhebliche Probleme, die aber "sozialer" bis militärisch- geheimdienstlicher/geheimagentischer Art waren,  sind und blieben.

Aber dennoch ist "TM" das Eine und solche organisatorische Mangelhaftigkeiten sind ein Anderes, das es auseinander zu halten gilt.

Man könnte nämlich TM auch im Rahmen anständiger, seriöser, zuverlässiger Organisatiosstrukturen lehren und dann würden eben gewisse Probleme, die man dann TM anlastete, niemals entstanden sein.

Auch da hätte der deutsche Staat ein reiches Betätigungsfeld vorgefunden und von mir die eine oder auch andere Hilfeststellungen erhalten haben würden.

Aber man wollte nicht differenzieren, man wollte - aus christlich-abendländischem Fanatismus heraus - die "TM-Scene" und "TM-Lehre" vernichten, nicht mehr und nicht weniger. Auch die - teils gewaltätigen, folterhaften - Versuche, mich zu den "Lehren" der "Deutschen Psychiatrie" odgl zu bekehren, konnten verständlicherweise nur fehlschlagen, nicht mehr und nicht weniger:

Prof. Sigmund Freud war der Wahrscheinlichskeitstheorie und Entscheidungstheorie nicht mächtig; jene Disziplinen der Mathematik waren noch nicht "erfunden" gewesen als "Prof. Freud mit seinen Hauptwerken bereits fertig gewesen war. Herr Sir Isaak Newton war dereinst in einer ähnlichen Lage wie Sigmund Freud; die, für seine Berechnungen, Überlegungen nötige Mathematik gab es noch nicht. Im Gegensatz zu Sigmund Freud erfand er jene  "Disziplinen" (siehe: "Infinitesimalrechnung", "Differenzieren"...)kurzerhand selber und zwar mathematisch soweit korrekt. Sigmund Freud hingegen entwickelte so gewisse "wahnhafte" Vorstellungen wie "nachdem in meiner Praxis ich nun soundsoviel religiöse Menschen antraf, die gewisse Probleme hatten/zeigten, kann man in der Allgemeinheit durchaus sagen, daß religiöse Frömmigkeit eine Krankheit ist, nämlich 'kollektive Zwangsneurose'. "Setzen 6, Herr Professor!", was anderes kann man da wissenschaftlicherweise einfach nicht dazu sagen. Das was er da kennenglernt hatte, war keinesfalls ein repräsentativer Querschnitt religöser, religiös frommer Menschen und schon gleich gar nicht weltweit betrchtet. Sigmund Freud's Argumentation ist erbärmlich!

Ärzte die sich einbilden, sie könnten per Gewalt, gewältätigen Spritzenverpassungen, per echten und placeboistischen "Giften" und insofern per Giftverpassen samt der Nebenwirkungen bzw "Scheinerschießungen" Menschen "heilen", sind nichts anders als Folterknechte, primitive Folterer und passen nicht in diese Zeit von Freiheitlichkeit, Eigenverantwortlichkeit und Nachdenklichkeiten.

Was Dr.Lorinser und andere, wohl auch noch Prof. Dr. Deußen, aus seiner Zeit schrieben hätte Sigmund Freud hingegen gewußt haben können; das wäre ja vorhanden gewesen und noch dazu, bequemerweise, in seiner "Muttersprache", nämlich auf Deutsch.




 



Mir geht es, notabene, hier nicht darum die Einen gegen die Anderen auszuspielen oä, es geht mir, u.a., um Folgendes:

Swami Praphupāda bzw  die Verantwortlichen von Bhaktivedanta Book Trust sind und waren fähig und gewillt unterschiedliche Wege mit unterschiedlichen Charakteristika an zu erkennen.

Patañjali war dazu fähig und gewillt.

Vyasa, der Verfasser der Bhagavad und vieler anderer Werke, war dazu fähig und gewillt - und sein Urgroßvatrer Rishi Vasishta ebenso wie seine Tochter Shakti und der Enkel Parashar wohl auch -. Bei Rishsi Vasishta findet man etwa die Geschichte der unsterblichen Krähe Busunda und deren Weg zu Unsterblichkeit; nunja, jenen Weg war Rishi Vasishta nicht gegangen; aber offensichtlich war er hoch erfreut die Krähe Busunda angetroffen und deren Bericht über deren Weg vernommen zu haben.

Sri Aurobindo war dazu in der Lage, wie ein Blick in sein umfängliches Werk "Die Synthese des Yoga" zeigt.


Ramakrishna und Swami Vivekananda vermochten es, wie obige bzw folgende Zitierung deutlich zeigen:



Jean Herbert vermochte die unterschiedlichen Wege als solche zu benennen und wies - was ich zuvor noch nie gelesen hatte - darauf hin, daß "Kundalini-Yoga" als "LAYA-Yoga" bezeichnet wird.


Swami Swaroopananda Saraswati kann es offenbar auch und  er anerkennt sogar, daß es einen Weg gibt, der ohne persönliche Gottesvorstellung auskomme/auskommt.


Swami Shantanand Saraswati bezeichnet "TM" als "Universalschlüssel des Vedanta" und konnte offenbar damit verschiedene Wege unterscheiden und tolerieren.(>>Im Jahr 1961 kam er zu einem der TM-Lehrerausbildungskurse des Maharishi in Rishikesh und sprach zu den Auszubildenden; er beschrieb die Meditationsmethode als den "Zentralschlüssel zum Wissen des Vedanta": "Es gibt andere Schlüssel, aber ein Universalschlüssel reicht aus, um alle Riegel öffnen zu können". [11]<< und >>[11] Paul Mason: The Maharishi: the biography of the man who gave transcendental meditation to the world. Shaftesbury, Dorset 1994, ISBN 1-85230-571-1 (englisch). Deutsche Übersetzung: Maharishi Mahesh Yogi : die Biographie. Aquamarin Verlag, Grafing 1995, ISBN 3-89427-071-3.<< aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand


Auch Mr. Mahesh war dazu fähig und gewillt, wie u.a. ein Blick in sein Buch  "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" zeigt.


Josef Kardinal Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI, wies - damals noch als Kurienkardinal - wiederholt darauf hin, daß es gewisse Grundsätze für ein Christliches Leben im Sinne der r.-kath. Kirche gäbe und daß für jene, die das nich anerkennen möchten, gilt: "Nunja, man muß ja kein Christ sein". Auch er sah und anerkannte sehr wohl, daß es auch andere Lebens-Wege außerhalb der r.-kath. Kirche gibt. Indem er dereinst den übernommen gehabt habenden Sektenbeauftragten Hans Löffelmann - der im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Wegen irgendwie auf Abwege gekommen war und der, mit dessen evangelisch-lutherischen Kollegen Pfarrer Haak zusammen, im Umgang mit den "Anderen" eine nicht mehr zu verantwortende Haltung eingenommen hatte - kündigte, demonstrierte Josef Kardinal Ratzinger, daß er das auch genauso meinte. Kurzum, Josef Kardinal Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI vermochte sehr wohl andere "Wege" zu akzeptieren; als sein Motto - es wurde anläßlich dessen Weihung zum Bischof erwähnt - war/ist "Mitarbeiter an der Wahrheit" und das ist zweifelsohne ein gutes und auch strategisch sinnvolles Motto, denn die "Wahrheit" zu wählen ist - wie ich mir mal ausrechnete - eine "sichere Strategie".



Nur (ua) gewisse Sektenbeauftragte und als Herausgeber der Werke von Pfarrer Haak die "evangelische Schriftenmission" waren dazu entweder nicht fähig, nicht gewillt oder beides nicht. Wegen Nicht-Gewilltsein leugnete  man offensichtlich klare Tatsachen, sodaß man dann auch gar nicht mehr fähig war, fair zu bleiben und mit derselben kriminellen Methode wurde dann mindestens 1 TM-Lehrerinzwi brutal verfolgt und mißhandelt. Und das nach 1945! Erbärmlich! Pfui! Das Prinzip "Schadensersatz" wäre in diesem Falle wohl  sowas wie: "Wenn der Schadenersatz im Klingelbeutel klingt, die Seele vielleicht doch noch inn den Himmel springt". Aber wenn man mit einem dicken Auto auf dem Weg ist/war,  "Armen" zu helfen, dabei ein paar Autos Anderer zu Schrott fährt/fuhr und dann fahrerflüchtig weiterfährt/weitergefahren war, weil die Armen doch dringender was bräuchten und die Anderen Autobesitzerinzwis da sich doch sicherlich eh ein neues Auto werden leisten können, dann ist man nur noch radikal, räuberisch, stehlend und mitunter mordend unterwegs/unterwegs gewesen. Mag sein, daß man Manches wie zB Mord per "Geld"  nicht wiedergutmachen kann, aber es gibt Schäden, die mit Geld behoben werden würden können bzw behoben werden hätten können; das zu verweigern weil man etwas gegen "Wenn das Geld im Klingelbeutel klingt, die Seele in den Himel springt" habe, ist/wäre/war nur unwissendig, erbärmlich, dumm und primitiv.