Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?


Ende Juli 1991 wurde auf  Mr. Mahesh ein Mordanschlag verübt, was der damals behandelnde Arzt Dr. Chopra genauer darstellt.  https://www.huffingtonpost.com/deepak-chopra/the-maharishi-years-the-u_b_86412.html  (Link geprüft am 20.10.2017).   02/13/2008 10:55 am ET Updated Dec 06, 2017
The Maharishi Years - The Untold Story: Recollections of a Former Disciple
By Deepak Chopra;13.2.2017 10:55, überarbeitet und neu eingestellt am 6. Dezember 2017

(Übersetzung von mir ins Deutsche ist beabsichtigt. Übersetzung begonnen am 29.11.2018; beendet am 8.6.2019.) Übersetzung von mir, Franz Rickinger, ins Deutsche:


Die Jahre mit Maharishi - Die bislang nicht erzählte Geschichte: Erinnerungen eines früheren Anhängers

von Deepak Chopra


Am 1. August 1991 wurde mein Buch "perfekte Gesundheit", ein allgemein beliebter, weit verbreiteter, allgemein verständlicher Ratgeber betreffs Ayurveda veröffentlich; das war am Höhepunkt meiner Beteiligung an, meiner Mitarbeit bei Maharishi Mahesh Yogi's Bemühungen. Obwohl ich damals nur weniger als 1 Jahrzehnt lang meditiert hatte,  was wenig war im Vergleich zu Meditierenden, die schon seit den 60-er Jahren dabei waren, war mein Umgang mit bzw meine Beziehung zu Maharishi rasch persönlich geworden. Er fühlte sich wohl in der Umgebung anderer Inder und hegte eine besondere Wertschätzung für ausgebildete Wissenschaftler und Ärzte. Umgekehrt war ich einerseits von Erleuchtung  fasziniert und hegte großes Interesse für den übernatürlichen oder auch unnatürlich hohen Status den  Gurus genießen. Einige Tage vor der Veröffentlichung meines Buches war ich zum Teilnehmen auf einem Meditationskurs in Fairfield/Iowa. Maharishi sollte zu den versammelten Teilnehmern via Telefonverbindung und Lautsprecher sprechen; aber es kam zum verabredeten Zeitpunkt keine Telefonverbindung zustande, sodaß sich die Versammlung auflöste und alle ihrer Wege gingen.

Einige Stunden später, als ich in Meditation war, kam mir ein Bild von Maharishi vor Augen, wie er mit intravenösen Schläuchen in seinem Körper, atmend mittels eines Beatmungsgerätes in einem Krankenhausbett lag. Eilends beendete ich die Meditation und rief meine Eltern in Neu Dehli an. Meine Mutter ging hin und berichtete mir, daß Maharishi sehr krank war. "Sie meinen, daß er vergiftet wurde. Komm schnell", sagte sie. Ich  bat meinen Vater, der Kardiologe war, sprechen zu können. Sie sagte: "Dein Vater ist nicht hier. Er kümmert sich um Maharishi". So begann eine Reise, die mich zum eigentlichen Wesen dessen führte, was ein Guru ist und was von ihm erwartet wird daß er sei. Diese Zwei - das Wesen eines Guru versus das was von Ihm erwartet wird daß er sei - können in unangenehmen, schrillem, krassen Gegensatz zu einander stehen.

Ich verließ in aller Eile Fairfield und begab mich nach Chicago, wo einer wohlhabender Mäzen für mich freundlicherweise ein Flugzeug gechartert hatte. Als ich in Neu Dehli ankam war es nach Mitternacht. Ich fuhr erst nachhause. Mein Vater war nicht da und meine Mutter sagte mir, daß er immer noch bei Maharishi in einem Haus in Golflinks, einem abgeschirmten, privaten Gebiet in der Stadt, sei. Ein Zimmer war in eine Intensivstation umgewandelt worden, die von meinem Vater und anderen Ärzten geleitet wurde. Ich kam in jenem Haus um 2.00 Uhr morgens an und als ich die notdürftig geschaffene Intensivstation betrat, sah ich Maharishi bewußtlos mit 4 Schläuchen und eineme Beatmungsgerät gerade so in einem Bett liegen, wie ich es Intuitiv vorher-gesehen hatte. Mein Vater informierte mich traurig und eingehend auf der Basis, dessen was vorgefallen gewesen zu sein schien, daß Maharishi starke Schmerzen im Unterleib und eine Magenentzündung zusammen mit Nierenversagen, gefolgt von einer Herzattacke erlitten habe, nachdem ein unbekannter "Anhänger" Ihm ein Glass Orangensaft gebracht und er es getrunken hatte. Man vermutete eine Vergiftung.  Im Verlauf der nächsten paar Tage verschlechterte sich Maharishi's Zustand weiter. Die Magen-und Nierenfunktion verschlechterten sich auch weiterhin und sein Herz verbesserte sich nicht. Mein Vater war der Überzeugung, daß Maharishi für eine Behandlung mit Nieren-Dialyse nach England verlegt werden solle. Die TM-Organisation Indiens, die sich um Maharishi's Neffen Prakash und Anand Shrivastava scharte, war nicht davon abzubringen, daß niemand in der TM-Bewegung herausfinden solle, daß Maharishi ernsthaft krank war. Die rationale Überlegung dabei war, daß seine  AnhängerInnen in Panik geraten und das Vertrauen in Ihn oder auch den Glauben an ihn verlieren könnten.

Ich war unschlüssig, weil Maharishi sich lange Zeit als jemand dargestellt hatte, der weit weg war vom typischen Hindu-Guru. Er pochte nicht auf seine eigene Göttlichkeit. Er drückte es stets so aus, daß seine gesamte Karriere, sein gesamter Erfolg das Verdienst seines eigenen Meisters, Guru Dev, sei. Er schien gleichgültig zu sein gegenüber dem Persönlichkeitskult und der Aura von Aberglaube, inklusive der Überzeugung wonach sie perfekte Kontrolle über Geist und Körper hätten sowie das Geheimnis der Unsterblichkeit besäßen. Aber darüberhinaus sei festgestellt, daß Maharishi keine religiöse Figur war. Obschon er Mönchsgelübde abgelegt hatte, brachte er eine Technik in die westliche Welt; nämlich Transzendentale Meditation, welche völlig von sekularem und sogar wissenschaftlichen Charakter war. Ich denke, daß die Erinnerung an Ihn, seine geschichtliche Bedeutung vermutlich darin liegen wird, daß er Menschen des Westens von den gesundheitlichen und geistigen, spirituellen Vorteilen überzeugte, die eine rein mechanische, nicht-religiöse Herangehensweise betreffs Bewußtsein, Zugang zum  Thema Bewußtsein bietet. Es besorgte mich, es bereitete mir Unbehagen , daß seine Krankwerdung unbedingt geheim zu halten sei, um das Bild, jenes Image eines übermenschlichen Wesens zu pflegen, das nicht wie Normal-Sterbliche krank werden könne.

Es gab jedoch eine Person, der zu vertrauen der innere indische Kreis sich entschied. Es war Neil Paterson, ein Kanadier, der von Maharishi ausgewählt worden war, sein oberster Sprecher und defacto Leiter der TM-Bewegung zu sein. Neil und ich flogen nach England und kümmerten uns darum, daß Maharishi in einer Privatklinik in der Harley Straße  aufgenommen werde. Mein Vater und 2 andere Ärzte charterten ein Flugzeug und brachten Maharishi nach London. Ich erinnere mich, wie ich außerhalb der Londoner Herzklinik stand und einen Ambulanzwagen beobachtete, der mit heulender Sirene durch den chaotischen Verkehr steuerte. Noch bevor Er an der Türschwelle des Hospitals angekommen war, sprang einer der begleitenden Ärzte heraus und stürmte mit der Neuigkeit hoch, daß Maharishi plötzlich verstorben war. Ich eilte zum Krankenwagen, nahm Maharishi's Körper - er war zu jenem Zeitpunkt zerbrechlich und leicht - und trug ihn durch den Londoner Verkehr.

Ich legte ihn in den Eingangsbereich des Krankenhauses und rief nach einem Herzspezialisten um Unterstützung. Innerhalb von Minuten war er wiederbelebt und eilends sorgte man für eine Intensivbehandlung mit Beatmungsgerät sowie Herzschrittmacher, der seinen Herzschlag übernahm. Der anwesende Arzt hielt Maharishi für klinisch tot. Mein Vater schlug vor, ihn jedoch solange mit den Maschinen am Leben zu erhalten, bis seine Familie die Zustimmung gegeben habe, die Maschinen abzustellen. Wie das Schicksal oder auch die Gesetze des Lebens es so wollten, informierte uns nach 24 bis 36 Stunden der zuständige Arzt, daß Maharishi dabei war, sich wundersamer Weise zu erholen. Seine Nierenfunktionen kehrten zur Normalität zurück, sein Herz schlug unabhängig vom Schrittmacher und er hatte angefangen eigenständig zu atmen, Innerhalb weniger Tage richtete er sich im Bett auf und trank Milch mit Honig. Der Arzt vermochte diese Erholung nicht zu erklären.; alle in der Klinik, einschließlich seiner Krankenschwestern waren ergriffen und nicht nur wegen der Rückkehr sondern von seiner Anwesenheit, die in jedermann ein Gefühl von Frieden auslöste, der Ihm näher kam.

Lassen Sie mich hier einen Absatz machen, um die komische Nebeneinanderstellung, das seltsame Nebeneinander, das da stattfand, etwas zu überdenken. Ehrlicherweise fühlte ich in der Mitte der Krisensituation, daß ich einen Sinn&Zweck jenseits meinerselbst erfüllte. Eine Reihe von Umständen hatte mich genau zu jenem Moment gebracht, zu welchem jemand da zu sein und einzugreifen gehabt hatte, um Maharishi's Leben zu retten und es war als hätte das Universum beschlossen gehabt, mich zu jenem Augenblick zu bringen. Zu jener Zeit, zeigten sich beide Eigenschaften: Die all-zu-menschlichen, die man in jedem heiligen Menschen findet, aber auch Andere, die man mit Übermenschen in Verbindung bringt. Ich hatte die deutliche, klare Empfindung, an der Grenze zweier Welten zu stehen; oder sollte man sagen zweier Spielarten der menschlichen Zustände? Es war einfach zu glauben, daß andere Anhänger zu anderen Zeiten etwas ganz Ähnliches in der Gegenwart von Jesus oder auch Buddha gefühlt haben mögen.


Maharishi's vollständige Genesung ging langsam voran. Einmal war ein Punkt erreicht worden, an dem uns der Arzt davon in Kenntnis setzte, daß Maharishi eine ernsthafte Blutvergiftung habe und eine Bluttransfusion brauche. Als sie Maharishi's Blutgruppe feststellten und nach einem potentiellen Spender suchten, war ich der einzige, der infrage kam - dies, bestärkte selbstverständlich mein Gefühl eine teilnehmende Person in einem Drama zu sein, das von Kräften außerhalb meiner gestaltet wurde. Als man jedoch Maharishi bezüglich der Situation informierte, lehnte Maharishi es jedoch ab, Blut von mir gespendet zu bekommen; Gründe dafür nannte er keine. Angesichts all dessen was geschehen war, wie er am College Physik studiert hatte und wie sehr  er auf die wissenschaftliche Gültigkeit von TM Wert gelegt hatte, war dies eine verstörende, rätselhafte Stituation. Dann hatte ich plötzlich eine Idee. Er wollte mein Blut nicht, weil er mein Karma nicht wollte. Nunja, ich war Raucher gewesen, hatte mich in Alkohol und Sex verfangen, dem Alkohol und Sex gefrönt und etliche Jahre zuvor sogar mit LSD experimentiert. Ich ging zu Maharishi und konfrontierte ihn mit meiner Idee, meiner Einsicht. Ich fragte ihn, ob er glaube, daß Karma per Blut übertragen werden könne. Er antwortete zögerlich: "Ja, das ist wahr". Ich sagte ihm, daß rote Blutkörperchen keinen Kern haben und deshalb keine DNS darin enthalten sei. Ohne genetische Information würde doch mittels meines Blutes nur das Hämoglobin gegeben werden, das er brauche und zwar ohne Infektion mit "Karma". Zuerst war er misstrauisch; aber ich veranlaßte den Blutspezialisten Ihm zu erklären, daß durch die Transfusion von rotem Blut weder Erinnerung noch irgendeine Information übertragen würden. Allmählich akzeptierte er mein Blut. Als er  wieder zu Kräften gekommen war brachten wir ihn von der Klinik in ein Hotel in London, um die Erholung weiter voranschreiten zu lassen.

Damit fing eine Zeitspanne zunehmender Vertrauthin zwischen uns an. Wir unternahmen lange Spaziergänge im Hyde Park, was sich auf dem Hintergrund der völligen Funkstille gegenüber der TM-Scene, der man mitteilte, daß Maharishi sich dazu entschlossen habe für eine gewisse Zeit sich in Schweigen zu hüllen, komisch anfühlte. Bei einer Gelegenheit lief im Park ein Fremder auf uns zu und fragte: "Bist Du nicht der Guru der Beatles?". Meine Frau Rita, die uns an jenem Tag begleitete, ging rasch dazwischen und sagte: "Er ist mein Schwiegervater. Laß Ihn bitte in Frieden". Damit war uns klar geworden, daß ein weiterer Aufenthalt in London die Gefahr unnötiger Medienaufmerksamkeit barg. Maharishi wurde zu einem Landhaus im Südwesten Englands verlegt, wo ich Stunden damit verbrachte ihn  persönlich zu pflegen. Er benutzte die Gelegenheit, um mir tiefe Einsichten in und Wissen über Vedanta zu vermitteln. Er gab mir auch Fortgeschritten-Meditationstechniken. Diese zwanglosen, lässigen, absichtslosen Wochen und Monate im - abgesehen von den Bediensteten, die das Essen zubereiteten und servierten -  Alleinsein mit Maharishi waren die kostbarsten Tage in meinem Leben. Ich mochte ihn immer mehr und er erweckte in mir eine Liebe, die ich in meinem Leben zuvor noch nie erlebt hatte. Umgekehrt, merkte ich, daß auch er mich zunehmend mochte. Wir debatierten einfach über jedes Thema in der Welt, über Politik (zu welcher er sehr deutliche Aufassungen vertrat), zwischenmenschliche Beziehungen (die seiner Ansicht nach voller Melodramatik waren) bis hin zur Natur von Bewußtsein (seinem Lieblingsthema). Dennoch blieb ich an jener Schwelle zu einem Geietsfrieden zwischen dem unbequemen Widerstreit aus der physischen Fragilität, Schwäche eines alten Mannes, der zu manchen Zeiten unglücklich und besorgt, bekümmert wirkte und einem Guru, dessen Sterblichkeit wie ein widerwilliges Eingestehen einer Inperfektion war.

Alles zusammen gerechnet war Maharishi 1 Jahr lang aus dem Verkehr; wenige aus der TM-Bewegung wußten wo er war und fast keiner wollte einräumen, daß er krank gewesen war. Nachdem er sich vollständig erholt hatte flogen wir ihn mit einem Hubschrauber zurück zum Aufenthaltsort seiner Wahl, was weder in Indien noch in den U.S.A war, sondern der ablegene und unbedeutende Ort Vlodrop in Holland. Unmöglich könnte man all die vielen AnhängerInnen und sogar jene Meditierenden, die das ganz zwanglos, beiläufig oder auch gar unregelmäßig ausüben, jene Gelegenheitsmeditierer aufzählen,  die alles für ein Alleinsein, ein individuelles, persönliches Zusammensein mit Maharishi gegeben hätten. Aufgrund seiner Massen-Anziehungskraft und seiner unbestreitbaren Präsenz, gab es viele, die einen Moment mit Ihm als den wertvollsten Augenblick in deren Leben schätzten und in Ehren hielten, pflegten oder auch gar sich daran klammerten. Ich wurde jedoch zunehmend von Widersprüchlichkeiten gestört, die ich nicht versöhnen, nicht auf die Reihe bringen konnte, aus denen ich keinen Ausweg fand.


Maharishi hat Jahrzehnte damit verbracht um die Welt zu reisen, um TM zu fördern und zu verbreiten; jetzt blieb er fest in Vlodrop und ich bekam, als einer seiner Haupt-Abgesandten eine Prozedur fast ständiger Jet-Reisen. Sein Ziel war ständige Expansion. Osteuropa und der Ex-UDSSR-Block waren für Meditation zugänglich gemacht worden. Analoges geschah allmählich mit der islamischen Welt, die in weiten Teilen langezeit TM Widerstände entgegenbachte weil die Initiationszeremonie ein Bild von Maharishi's Lehrer, sitzend auf einem Altar (Anm. des Übersetzers ins Deutsche: Ich wüßte nicht, auf welchem Altar sitzend das sein sollte; für die Initiationen wurde üblicherweise ein Bild benutzt, welches das Problem beinhaltete, daß an einer Stelle jenes altindische Glücksymbol, im Aussehen einem "Hakenkreuz" der Hitler-Terrorismus-NAZI-Bande ähnelnd, zu sehen ist  - siehe zB: http://meditatinghimalayas.blogspot.com/2016/05/guru-dev-shankaracharya-swami.html  Auch Professor Deussen erwähnt in seinem Buch "Erinnerung an Indien", Seite 30 unten, daß es in Indien üblich ist, daß der Vortragende auf einer Couch sitzt und die Zuhörer "mit unterschlagenen Beinen" vor Ihm. Bei jeder Podiumsdiskussion sitzen die "Redner" erhöht, damit sie von allen Anwesenden gesehen werden können - sie könnten sich zB Zettel zuschieben und sich so absprechen -:


siehe: https://www.forgottenbooks.com/en/readbook/ErinnerungenanIndien_10323264#42



Bild von Swami Brahmanda Saraswati, das üblicherweise bei der Puja im Rahmen des TM-Lehrens benutzt wird.

(zum Zeichen rechts neben der Schulter vom Bildnis des Swami Brahmanda Saraswati ist folgendes wohkl anzumerken. Es handelt sich dabei nicht um jenes "NAZI-Symbol", sondern um ein seit vielen Jahrtausenden  in indien gebräuchliches Glückssymbol:

Nun wieder zum vorliegenden Text und etwaig - vom Übersetzers ins Deutsche - für sinnvoll erachtete Anmerkungen:


  Desweiteren ist der "Aufbau" für so eine "Puja" im zweiten Bild zu sehen; auch das hat mit einem "Altar" nichts zu tun; jeder Arzt legt für eine Operation das "OP-Besteck" wohl-geordnet bereit; SchülerInnen legen sich Stifte, Zirkel, Lineal &co für eine Schulaufgabe oftmals ebenfalls wohl-geordnet bereit, was ebenfalls im Allgemeinen mit einem  Alter nichts gemeinsam hat. Selbstverständlich steht es allen SchülerInnen frei, aus einer Schulaufgabe eine "Prüfung" durch zB Göttin Saraswati zu machen und das Herrichten von Zirkel, Lineal, Stiften, Radiergummi & co als "Opfer-Vorbereitung" zu verstehen und den erreichten zustand als "Altar zur Göttin Saraswati" zu interpretieren. Aber das hat mit "TM" an sich nichts zu tun, nachdem TM-LehrerInnen - gemäß der vorherigen Infos ad TM - niemanden dazu auffordern sowas zu machen. Es steht allerdings auch TM-LehrerInnen keinesfalls zu, es jemanden zu verwehren, es als "Altar" im Rahmen dessen eigener Religion oder auch Religiösität zu interpretieren - wegen "Welt-Anschauungs-Freiheit" -.) welches dem muslimischen Verbot, Gott oder heilige Männer bildlich darzustellen, zuwiderlief. (Im Übrigen kann man ein Verbot der "bildlichen Darstellung" von Menschen, Tieren und Körperteilen sehr wohl auch dahingehend verstanden werden und verständlich sein, daß der Leichnam eines Menschen nunmal wirklich nur noch das Bild jenes Menschen und insofern das Bild eines Menschen ist; analog gilt das dann auch für Tiere und alle Lebewesen gleichermaßen. Ebenso gilt es für abgetrennte Körperteile. Ein Verbot Menschen, Tiere, Körperteile bildlich darzustellen, hieße demzufolge dann, daß  man eben Menschen, Tiere etc nicht töten darf, sich an Tötungen auch nicht beteiligen darf und auch niemandfem die hand abhaken darf odgl, da man ja sonst das Bild eines Körperteils "angefertigt" hätte. So eine zweite Darsellung von etwas, was man in einem Text an anderer Stelle bereits geäußert hatte, könnte dann die Absicht zugrundeliegen haben, ein Mißverständnis, das eine andere Textstelle evtl ja vielleicht noch nicht ausreichend ausgeschlossen haben könnte, an anderer Stelle in gewissem unabhängigem Zusammenhang, dann erneut zu verhindern sich zu bemühen, dh eine Rendunanz einzubauen. Insofern wäre dann eben auch da der Kunst sehr sinnvolle Schranken auferlegt, nämlich sich nicht dahingehend zu verirren, mit Blut & co  "malen" zu wollen, mit Tierfellen "Kunstwerke" wie "Pelzmäntel" & co anzufertigen usw usf, was aus der Sicht der yogischen Lebensideale "ahimsa & co" auch als Notwendigkeiten erscheint und insofern voll zu begrüßen sein würde. Der Begründer der "Sikh-Religion" hat sich darum bemüht, so las ich mal, Hinduismus und Islam als sich nicht grundsätzlich widersprechend darzulegen und in gewisser Weise "zusammen zu bringen"  - Quellenangabe folgt dann mal - )


Woimmer ich hinkam wurde mir, meinen Meister ehrend, Respekt entgegengebracht; das brachte ein Ausmaß an Prunk und Zeremoniellheit mit sich, was an Verehrung grenzte. Das bereitete mir nicht nur persönlich Unbehagen sondern ich fragte mich auch wieso Maharishi, der erste "moderne" Guru, es zuließ und förderte. Es erschien mir nicht nur als unverträglich mit der zentralen Lehre des Vedanta - wonach die materielle Welt eine Illusion ist - sondern erst recht erschien es mir unvereinbart mit jenem Freisein von Materialismus, welche von jemandem erwartet wird der erleuchtet ist.


Ironischerweise führte der Respekt den man mir in seinem Namen zollte zu Unglück für mich. Maharishi fing am mir, das Gefühl zu geben (vielleicht war es auch nur meine eigene Projektion), daß er das Gefühl habe ich würde mit Ihm einen spirituellen Popularitätswettstreit bestreiten. Bei mehr als einer Gelegenheit erwähnte er beiläufig, daß ich Verherrlichung meiner selbst suchen würde. Das war komisch angesichts dessen, daß er es gewesen war, der mich an die erste Stelle nach vorne geschoben hatte und der  darauf drang, darauf beharrte mich außerdem so sehr mit Hochachtung zu überhäufen, daß mir nichts anderes überblieb als es zu akzpetieren egal wie peinlich die Situation für mich auch war. Schließlich eskalierte die Situation. Im Juli 1993, während der Feiern anläßlich Guru Purnima, begab ich mich zu Maharishi in seine privaten Räumlichkeiten, um meine Anerkennung und Wertschätzung für Ihn zum Ausdruck zu bringen. Es war beinahe Mitternacht, es war nachdem all die Feirlichkeiten des Tages zu Ende gekommen waren. Rita und ich betraten das nahezu völlig dunkle Zimmer. Außer Maharishi war nur  1 Person noch eine Person anwesend, ein "höherer TM'ler", Benny Feldman, der sich still verhielt als Maharishi sagte: "Man berichtet mir, daß du mit mir konkurrierst".


Zu jenem Zeitpunkt hatte ich nur auf indirektem Weg von Berichten über seinen Verdruß, sein Mißfallen erfahren; dies war nun tatsächlich das erste Mal daß Maharishi etwas Anderes zum Audruck brachte als wie höchstes Vertrauen in mich. Es war Tatsache, daß er es nach seiner gesundheitlichen Krise ablehnte, sich über seine Gesundheit zu besprechen und Schmerzen auf sich nahm um zum Audruck zu bringen, daß ich zwar dereinst sein Arzt gewesen war und nun aber von mir erwartet wird, mich wie zuvor in die Rolle des Anhängers, Schülers einzuordnen und so zu betrachten habe. Dafür bewunderte ich ihn allerdings. Es wäre unverschämt, ungebührlich gewesen, wenn ich irgendeine andere Haltung angenommen hätte. In der näheren Umgebung von so jemanden wie Maharishi zu sein, heißt einen riesigen Unterschied im Bewußtsein festzustellen. (Anm. des Übersetzers ins Deutsche: Zu "riesigen Unterschied im Bewußtsein" möchte ich 1) anmerken, daß sich damit auch der Vortrag von Tat Wale Baba, Teil2 befaßt und 2) daß das wohl mit der Art der Beziehung zu tun hat, die man zu Mr. Mahesh unterhielt. Mr. Mahesh versprach "Wissenschaftlichkeit" und da gibt es selbstverständlich Wissensunterschiede zwischen Lehrer und Schüler. Wenn aber der Lehrer alle Zitatangeben einfach wegläßt und man mal dahintergekommen ist, ist es wissenschaftlicherweise höchst normal, dem betreffenden "Lehrer" nicht mehr all zu viel zu zu billigen und auch nicht Erleuchtetheit & co. Daß man, wenn die TM-Meditationstechnik jedoch zu gewissen unbestreitbaren positiven Auswirkungen führte - und die TM-Initiation auch nicht gerade sowas wie, vorgekommene, sexuelle Übergriffe von Pfarrern im Bereich der zB r.-kath. und ev.-luth. Kirche beinhaltete - man normaler bis wissenschaftlicherweise nunmal nicht zum Ergebnis kommen kann, daß das alles Humbug sei, ist dabei dann Eines. Daß aber Mr. Mahesh nicht als mehr zu betrachten ist als wie irgendein TM-Lehrer/eine TM-Lehrerin/ön TM-Lehrzwi ist dabei dann aber auch wissenschaftliche Normalität. Ob Mr. Mahesh dann erleuchtet war oder auch nicht spielt dabei eh keine Rolle, wie Er auch mal im "Kössenkurs" im Herbst 1971 in Kössen/Österreich selber - damals noch - zum Ausdruck brachte, als ihn jemand fragte, ob er erleuchtet sei und Mr. Mahesh dann in Konsistenz zu seiner damaligen Lehre-Darstellung antwortete: "ich fühle mich im Wachzustand wohl". Nunja, er schlief offenbar nicht, träumte auch nicht gerade im Rahmen eins üblichen Schlafes und außerdem war er auch nicht in dem was er als TM-Meditationszustand  bezeichnete, da er ja auch sichtlicherweise nicht meditierte.  Dr. Chopra mag hier aufgrund gewisser Überlieferungen, gewisser Themen in Indien - im Zusammenhang mit Meditationerlernen, sich auf einen Weg zur Erleuchtung zu begeben  - gewisse Fragen gestellt haben, die ihn dann wiederum, durchaus vernünftigerweise, zu solchen Überlegungen und Betrachtungen führen oder auch führten. Zusätzliche Fragen können zu zusätzlichen Problemen führen, na klar.Mr. Mahesh sagte auch auf dem TM-Lehrerausbildungskurs in Playa la Antilla/Spanien, 1973: "Der Meister im Meister ist Krischna". Das erwähnte Mr. Mahesh im Zusammenhang mit einem Vortrag über "Brahman-Bewußtsein"; er sagte weiter:" Krishna wird nach Erlangen von Brahman-Bewußtsein erkannt". Wer also als Hindu jene Kirshna als Gott verehrt, wird sich da sicherlich sehr ernsthaft, gewissenhaft und engagiert gewisse Fragen zu stellen schwerlich umhinkommen. Wie es ein Christ mit solchen Aussagen des Mr. Mahesh hält, ist dann wohl schwerlich abzusehen. Man kann zB von "Themaverfehlung" ausgehen oder aber auch es einfach nur zur Kenntnis nehmen oder auch sich sagen: "Nunja, wenigstens hält Er, Mr. Mahesh, sich also nicht für Gott". Im Übrigen gibt es im Christentum da ja auch so eine Aussage von deren Jesus, wonach er der Lehrer sei; wenn man aber als Schüler, sich dann während des Mathematik-Unterrichts etc dauernd mit dieser Frage befaßt, ob jetzt da Gott zu einem redete - oder mit der Frage, ob da der heilige Geist aus dem Munde der Lehrperson zu einem spreche -   oder doch Herr, Frau /Zwi sowieso, dann könnte es sein, daß man Probleme bekommt, dem Unterrichtsthema "Mathematik" zu folgen. Außerdem hat Mr. Mahesh, wie ich an anderer Stelle ausführlich darstelle, stets eine Ausrede für seine Lehrtätigkeit gesucht und gebraucht, da er ja gar nicht lehren hatte wollen und das damals anläßlich dessen was dann zu seinem ersten Vortrag geführt hatte/habe auch explizit verbal zum Ausdruck zu bringen versucht hatte/habe. Einerseits sollte Swami brahmanda Saraswati herhalten und so ständig jenes Bild von jenem hinter sich auf der Bühne. Andererseits jenes"Ich nahm es als den Willen Gottes", als jener Buchhändler jenen ersten Vortrag einfach angesetzt gehabt hatte. Nunja zurück zu "Kluft im Bewußtsein, Bewußtseinsunterschied". Es gibt unterschiedliche Bewußtseinszustände wier es auch in den Shivasutren zum Ausdruck kommt und im Übrigen auch Mr. Mahesh einräumt; es heißt bei Beiden auch, daß es eben noch ein "Viertes", Turyia gebe und ein sich regelmäßig in den Zustand des Samadhi begeben, zur Erkenntnis jenes absoluten Bewußtseins führen würde können. Auch Swami Shantanada Saraswati äußerte das in seinem Vortrag/Text über Meditation,den ich ja übersetzte und unter "Swami Shantanand Saraswati" zu finden ist. Auch er drückte - konsistent mit Mr. Mahesh - aus, daß ca 2-mal täglich eine 1/2 Stunde Meditationssitzungen aufzuwenden seien. Daß es eine Kluft gab zwischen Mr. Mahesh's Benehmen, gewissen Ansprüchen seinerseits und normalen wissenschaftlichen Gepflogenheiten räume ich sehr wohl ein - schon das "pledge" am Ende des TM-Lehrerausbildungskurses gehört zu solchen Unüblichkeiten; man studiert was mit ordnungsgemäßem Abschluß und darf dann eben seinen eigenen Betrieb aufmachen und muß nicht ein Leben lang bei seinem Lehrer bleiben und jenem sich unterwerfen sowie  seine Anordndungen befolgen; na klar, muß man es auch weiterhin als Mathematiker der Mathematik Recht machen und die Frau,dös Zwi, der Herr Professor müssen es aber auch - ob das nun mit "höherem Bewußtsein" zu erklären oder auch weg zu diskutieren ist, ist da eine andere Frage. Die Firma Hugendubel gab mal im hauseigenen Verlag ein Buch "Hariharananda, Kriya Yoga, Einführung in den geistigen Weg Shri Yukteswars und Yoganandas" heraus. Es stellte sich heraus, daß jener alte angebliche Swami und "Bruderschüler von Yogananda" ein Hoden-. und Busengrabscher war. Sein Assistent Peter van Breukelen bestätigte immerhin, daß der "Swamiji sowas bisweilen tue", als ich Ihn bei einem Treffen mit über 20 Personen darauf ansprach. Als ich mich bei der Fa. Hubendubel beschwerte, meinte man "der Swami hat ein sehr hohes Bewußtsein" und das zeigt, daß man mit "Bewußtseinsunterschieden" eben sehr vorsichtig zu sein hat. Bisweilen sind es ja auch nur stinkfaule, ziemlich perverse, ekelhafte, widerliche Ausreden; solche Leute reden sich auf etwas hinaus, was nicht faßbar ist. Das grenzt an das was Betrüger bisweilen tun, wenn sie anbieten mit etwas zu haften, was sie aber gar nicht haben.) Seine physische Verfassung war weiterhin erstaunlich gut, er war weiterhin erstaunlich bei Kräften, wenn man mal berücksichtigt, was er durchgemacht hatte.


Hier war er nun vor mir als jemand, der in meine Augen die Rolle eines verdrießlichen, reizbaren, eifersüchtigen, alten Mannes spielte dessen Stolz verletzt worden war. Ich für meinen Teil war entsetzt davon, daß er solchen Gerüchten Glauben schenken könnte. Dann stellte er an mich eine Forderung: "Ich möchte, daß Du mit dem Reisen aufhörst und hier im Ashram bei mir lebst." Er wollte auch, daß ich aufhöre, Bücher zu schreiben. Nachdem er das, was einem Ultimatum glich,  vorgebracht hatte, wurden mir 24 Stunden Zeit gegeben, mich zu entscheiden.


Es war ein kritischer Moment. Genau damals und ebendort hatte ich die Gesamtheit der Guru-Schüler-Beziehung zu betrachten, zu überdenken. Für jene, die nicht aus Indien kommen, umgeben diese gesamte Thematik, sich einen erleuchteten Lehrer zu erwählen, viele Mißverständnisse; auf jene, die nicht aus Indien stammen, kommen im Zusammenhang mit der Erwählung eines Erleuchteten als eigenen/eigene Guru/Guruini viele Mißverständnisse zu. Zu allererst ist festzuhalten, daß es im Westen eine Geneigtheit gibt, anzuzweifeln, daß Erleuchtung Wirklichkeit sein/werden könnte  es sei denn mit Buddha als Ausnahmeerscheinung oder aber auch gerade noch im Fall einer begrenzten Anzahl von Heiligen oder auch Weisen, die vor Jahrhunderten lebten. Im Westen gibt  es auch die Auffassung, daß einem Guru sich anzuvertrauen/einem Guru zu folgen, gleichbedeutend damit sei, für Ihn die gesamte eigene Persönlichkeit aufzugeben, Ihm sein Bankkonto und die eigene Würde zu übergeben. Keiner dieser strittigen Punkte betraf mich jedoch. in seiner Rolle als Guru war Maharishi authentisch, würdevoll, respekvoll und akzeptabel. Außerdem war er persönlich betrachtet liebenswert und es war eine Freude um ihn herum zu sein (auch wenn man Erörterungen - die sich über Stunden hinweg zogen und in denen es sich um dieselben grundlegenden Prinzipien drehte -  geduldig,diszipliniert,nachsichtig zu ertragen hatte.). Das Dilemma, dem ich gegenüberstand, war von grundlegender Natur: Kann ein wirklicher, echter Guru unfair, eifersüchtig, verzerrend/voreingenommen und letztlich manipulativ sein?

(Anmerkungen des Übersetzters dazu und zu "lesh avidya":

(Siehe auch die Vorträge von Tat Wale Baba)

In Kössen/Österreich/Herbst 1971 wurde Mr. Mahesh mal sowas wie ansatzweise eifersüchtig und dann wütend auf Satyananda  - angeblich ehemaliger indischer Richter, der im Rentenalter dann auch bei Swami Brahmanda Saraswati einige Zeit verbracht habe und dann in jenen früheren Jahren Mr. Mahesh bisweilen begleitete; 1971 im Herbst hatte, was mich anbelangt, ich ihn dann allerdings auch das einzige und interessanterweise auch letzte Mal gesehen. -; Mr. Mahesh sagte, was mich damals verwunderte, ziemlich zornig: "I carry the responsibility, not Satyanand!";  wobei er den Namen Satyanand , in einem Tonfall von Verächtlichmachung, per einer davor palcierten, kurzen Pause auch noch betonte.

Scheinbar zusammenhanglos sprach er dann später von "lesh avidyia", was er als "Rest von Unwissenheit" übersetzte und er verglich es mit dem Fettfilm auf der Hand, wenn man einen Klumpen, sagen wir mal, Bio-Pflanzenmargarine - Mr. Mahesh sprach von "Butter"-Klumpen - zwar weggeworfen habe und die Margarine also  weg sei, aber die Hände eben noch etwas fettig seien. Ähnlich wäre es nach dem Erlangen von Erleuchtung: Man hat eben sozusagen noch fettige Hände und so ist/wäre das was man danach tut immer noch etwas von Unwissenheit belastet und das könnte anscheinend - so dann die Fortführung dessen, was Mr. Mahesh gesagt hatte - der Eine oder auch andere als Ausdruck von "Unerleuchtetheit", als abstoßend , anrüchig odgl empfinden. - Mr. Mahesh erheiterte sich damals an der Vorstellung, daß im Zustand der Erleuchtetheit das Leben ausgerechnet auf der Basis von jenem "lesh avidya" gelebt würde.

Vermutlich dachte er an jenen Vergleich von Sonne und Reflexion derselben in einem klareren Wasser, einem sumpfigeren, bewegterem oder auch weniger bewegtem Wasser oder auch einer sehr klar spiegelnden Oberfläche: Je nach Beschaffenheit des Reflektors wird man zwar immer noch erkennen, daß da die Sonne wiedergespiegelt wird; aber wenn man auf gewisse Feinheiten schaut wird man Unterschiede in der Präzision, Qualität verständlicherweise finden.

Offenkundig gilt das Mondlicht, selbst  des Vollmonds, als Widerspiegelung der Sonne am Mond und die Mondoberfläche erscheint - auch angesichts dessen was jene Astronauten berichteten und berichten konnten, die mal dort gelandet waren und von dort auch wieder zurückgekehrt sind -  keinesfalls als sonderlich geeignete Spiegelfläche; darüberhinaus werden bei jenem "Reflexionsvorgang" auch Strukturen der Mondoberfläche von Erden aus sichtbar, sodaß das reflektierte Sonnenlicht nunmal auch jene "Informationen" alsdann trägt, weiterleitet, schlichtweg enthält und wobei es allerdings insofern eine Tatsache ist, daß infolge jenes "Wissens - gemäß der Physik - um das Mondlicht und dessen Entstehung" selbst diese Informationen über die Mondoberfläche mit einem gewissen Grad an Faktischheit Teil des Sonnenlichts geworden sind. In der Analogie zu "lesh avidya" wären dann also vom "Kosmischen Bewußtsein" jene gewissen Qualitäten des Erleuchtung erlangt habenden Individuums übernommen worden und sie wären aber eben nur wie jene "Information über die Mondoberfläche", aber ohne Härte, Gefährlichkeit udgl.

Jenen Aspekt berücksichtigte Mr Mahesh damals anno Herbst 1971 in Kössen auch noch: Es wäre wie "geröstete Samen", die noch so aussehen wie jene Samen, sich so in etwa anfühlen udgl aber eben nicht mehr keimfähig sind. Dh jene "rudimentären" Zornigkeitsapsekte udgl könnten sich nicht mehr in hasserfüllte Taten, Verbrechen gegen Natur, Geschöpfe udgl entwickeln. Mit diesen Ausführungen bzw Hinweisen möchte ich weder Mr. Mahesh verteidigen noch Dr. Chopra kritisieren; es ist eben eine sachliche Feststellung, wobei zur Unterscheidung zwischen "faule Ausrede nur" oder tieferer Sinn, letztlicvh soweit zutreffend dargelegt, man wiederum die klassiche Literatur heranzuziehen hätte, um eine Quelle für das Wissen um "lesh avidya" zu finden, die man - unabhängig von Mr. Mahesh - für zuverlässig halten kann.

Im Sinne von Mr. Mahesh würde regelmäßige TM-Ausübung, dh 2-mal täglich jene ca 20 -30 Minuten, dem Einzelnen irgendwann soviel Vertrautheit mit "transzendentalem Bewußtsein" bescheren, daß das Individuum das irgendwann für sich erfahren und insofern würde verifizieren können. Nur wieso bis dahin, nicht auch klassische Quellen zu jenem Thema zur Kenntnis genommen zu haben? Findet sich dazu was in den Schriften Shankaras?)

Für einen hingebungsvollen Anhänger lautet die Antwort fraglos "Ja". Zur Rolle eines Anhängers gehört es nicht, einen Guru in Frage zu stellen, ihn anzweifeln; für ihn - AnhängerInzwi - gilt das genaue Gegenteil: Was auch immer der Guru sagt, wie befremdlich , launenhaft  oder auch unfair es auch immer sein mag, es habe als eine Wahrheit genommen zu werden. Die Rolle so eines Anhängers ist es, sich der Wahrheit anzupassen und es erfordert Kampf und "Tod des Ego" es zu bewältigen und die Überzeugung, daß die sprirituellen Früchte des strikten Gehorsams es wert sein werden.  Ein Guru spricht für Gott und reines Bewußtsein, er verleiht Gott und reinem Bewußtsein eine Stimme; deshalb gelten seine Worte als direkte, von Brahman herrührende, von Brahman selbst ausgehende Kommunikation, von jenem Brahman das uns besser kennt als wir uns selber. Im Prinzip ist/sei der Guru wie übermenschliche Eltern, die unsere Schritte lenken bis wir im Stande sind, selber zu gehen. Erfüllte Maharishi diese Aufgabe mir gegenüber, tat er das in Bezug auf mich?

Ich fand es nie heraus, weil sich praktische Überlegungen zu jenem Zeitpunkt vor mir auftürmten. Ich hatte eine Familie mit 2 Kindern, die noch zur Schule gingen, eine Frau die jedenfalls kein Ashramleben führen wollte und keine Unterhaltsmittel in Sichtweite, falls ich aufhören würde Bücher zu schreiben und Vorträge zu halten. Ich sagte Maharishi, daß ich keine 24 Stunden Zeit bräuchte, um meine Entscheidung zu treffen; ich würde sofort abreisen und das ohne ein Zurück. Zu meiner Verwunderung fragte er mich nach dem Wieso. Ich erklärte Ihm, daß ich keinerlei Ambitionen hätte, selbst ein Guru zu sein - alleine der Gedanken daran entsetzte mich. Ich war traurig, entäuscht, entsetzt darüber, daß er solchen Gerüchten Glauben schenken könne, ja schenkte. Ich konnte es mir nicht vorstellen, daß mich jemand mit Ihm vergliche oder auch die Frechheit besitzen könne, daß ich es Ihm gleich tun würde wollen.

Erst nach seinem Tod nun, fühle ich mich, frei diese abschließende Trennung unserer Wege bekannt zu machen. Für Außenstehende wird es wie ein Sturm im Wasserglas anmuten, aber im Zusammenhang mit meinem Abschied von der TM-Scene, wurde ausgibig die Gerüchteküche bedient, wonach ich ein Guru einer eigenen Organisation sein wolle. Die Gegebenheit daß Medien gelegentlich, nachlässigerweise jeden Redner aus dem Osten als Guru titulieren tut der Tatsache, daß Maharishi tatschlich ein Guru war, keinen Abbruch; ich hingegen bin ein Arzt, der die Philosophie des Vedanta sehr mag und der es auch mochte, es für den kleinen Man von der Straße verständlich zu machen. Ich verabschiedete mich von Mr. Mahesh, nahm Rita's Hand und ging weg. Wir fuhren mitten in der Nacht von Vlodrop nach Amsterdam und nahmen ein Flugzeug nach Boston. Als wir in Lincoln, Massachusetts ankamen, läutete das Telefon. Ein zerknischter, reumütiger und auf Versöhnung aus seiender Maharishi war an der Leitung. Er sagte: "Du bist wie ein Sohn für mich, du wirst alles erben, was ich geschaffen habe. Komme zurück und alles wird Dir gehören."

Ich antwortete, daß ich nicht wolle, was er mir anbot. Ich liebte das Wissen des Vedanta und wollte mich dem ganz widmen. Am Ende des Gesprächs gab ich jedoch nach und sagte zu Ihm, daß ich darüber nachdenken würde. In den darauf folgenden Monaten traten medizinische Einrichtungen und Universitäten, mit dem Ersuchen Ayurveda und TM als Teil ihrer Programme einzuführen, an mich heran. Als ich jedoch jenbezüglich zu Maharishi und den TM-Organisationen Kontakt aufnahm, sagte man mir, daß ich jene Angebote nicht weiter verfolgen solle. Zur selben Zeit wurden Entscheidungen getroffen, die Kosten für das Erlernen von TM drastisch, bis außerhalb der Möglichkeiten gewöhnlicher Leute, zu erhöhen. Am 12.Januar 1994 fuhr ich nach Vlodrop um an den alljährlichen Festlichkeiten zum neuen Jahr teilzunehmen und teilte Maharishi mit, daß ich auf Dauer wegbleiben werde. Ich brachte meine grenzenlose Dankbarkeit ihm gegenüber zum Ausdruck und sagte Ihm, daß ich Ihn für immer lieben, sehr mögen werde. Als wir uns trennten, sagte er: "Was immer du tun wirst, wird die richtige Entscheidung für Dich sein. Ich werde Dich lieben, wertschätzen; aber ich werde Dir gegenüber von nun an indifferent, mich Dir gegenüber ab jetzt gleichgültig verhalten.

Zunächst war seine Gleichgültigkeit sehr verletzend; aber dann merkte, verstand, begriff  ich, daß Maharishi mir Liebe aus Losgelöstheit, unvoreingenommene Liebe - das Zeichen eines großartigen Weisen -  entgegenbrachte, anbot. Ich entsinne mich an eine seiner Lieblings-Bemerkungen, die er einst an mich gerichtet hatte: " Ich liebe Dich, aber es ist keine deiner Angelegenheiten". Was dann auf mich zukam, waren der ganze Reigen einer öffentlichen Karriere, die für die äußere Welt akzeptabler wurde seit ich nicht mehr mit einem Guru verbunden war. In den Augen einiger Leute habe ich Maharishi fallen gelassen, um mich selber voran zu bringen. Diese Wahrnehmung führte zu gegenseitigen Schuldzuweisungen mit der TM-Scene. Man hat es mit dem traurigen, erbärmlichen  Schauspiel von Leuten zu tun, die danach streben, Erleuchtung zu erlangen und gleichzeitig jeden anfeinden, verleumden, herabwürdigen, der es wagt aus der Gemeinschaft auszuscheiden, sich von der Herde abzusondern. Nichts von dem was ich tat, nachdem ich Maharishi verlassen hatte war vorsätzlich geschehen, es war nicht aufwendig vorhergeplant. Später besuchte ich mal den Shankaracharya von Jyotir Math und erzählte Ihm von meiner Situation. Seine Reaktion war sympathisch; er sagte zu mir, daß ich für den Westen ein Kenner des Vedanta geblieben sei und daher in einer wahren Beziehung zur Tradition stünde.  

Ich meine, daß Maharishi der erste wäre, der mir da zustimmen würde. Es ist nicht möglich von der einen Realität abzuweichen, sich davon abzusondern und selbst wenn Maharishi als Person, als Mensch da seinen Segen zu geben nicht imstande war, so erfüllte Maharsihi als Guru auf einer tieferen Ebene seine Aufgabe, die Ausdehnung des Bewußtseins heraus zu locken. Es gab für mich dann keinen Weg, die 2 Gegensätze wieder miteinander auszusöhnen, wieder in Einklang miteinander zu bringen, aber allmählich kam ich dahin zu erkennen, daß ich es auch niemals brauchte. Alle Gegensätze existieren in Harmonie zusammen im "Einheitsbewußtsein",  jenem Zustand den Maharishi lebte und jener Zustand nach dem ich jeden Tag strebe.


Anm. des Übersetzters: "Einheitsbewußtsein", in jenem "Buch der TM"  gibt es 7 Kapitel:

* die 3 üblichen Bewußtseinszustände (Wachen, Träumen, Schlafen), dann jenes "Turyia" (siehe Shivasutren), das im TM-Jargon als "transzendentales Bewußtsein" - und in den Patanjali-Yogasturen wohl mit "momentanem Samadhi" ," Ksanika Samadhi"- bezeichnet wird; 

* ferner dann das, was im TM-Jargon als "Kosmisches Bewußtsein" bezeichnet und im TMlerinzwi-Jargon als "CC" abgekürzt wird - und in den Patanjali Yogasutren wohl als "ewiger Samadhi",  als "Nitya Samadhi"-, jenem Zustand indem das Transzendentale Bewußtsein mit Wachen, Träumen, Schlafen dauerhaft koexistiert, weil das Vertrautwerden mit jenem transzendentalen Bewußtsein durch regelmäßige TM morgens und abends für je ca 20-30 Minuten (siehe auch Shankarcharya Shantanand's Ausführungen bzgl Meditation) ergab, daß das transzendentale Bewußtsein weder Schlafen, Wachen noch Träumen behindert sondern allensfalls bereichert  und daher einer harmonischen Koexistenz nichts im Wege stehen kann.

* Darüberhinaus das was, vom Begriff her etwas seltsam anmutende "Gottesbewußtsein", das TM unnötigerweise in die Nähe von" Religion"; "Sekte" rückt sowie rückte und im TMlerinzwi-Jargon als "GC" abgekürzt wird. Dabei geht es um Folgendes: Wenn man mit TM anfängt und sich zunehmende Ruhe, Stille, Befriedetheit, in sich ruhen, in sich ruhen einstellt, dann kommt "man selber" zur Ruhe, usw, aber die Sinne bleiben ja während der Meditationsausübung durchaus aktiv, dh man hört, riecht, empfindet nachwievor; man schloß zwar die Augen, um jene "Ablenkungen" auszuschalten, man ißt auch nicht gleichzeitig usw, aber einige der Sinne bleiben nunmal normal aktiv. Wen man nun in jenen Zustand des transzendentalen Bewußtseins, gelangt ist und etwas darin verweilt, aber nunmal ja nach teiferer Ruhe strebt (dazu hat man sich ja zur Meditation hingesetzt; siehe Shankaracharya Shanatanand bzgl Meditation), bleiben nur noch die Sinne, die zur Ruhe kommen können und wie kann das sein? Nunja, sie nehmen subtiler und subtiler war, bis sie dahingehend zur Ruhe gekommen sind, als daß sie das transzendentale Bewußtseins auch in deren Objekten wahrnehmen und somit die Wahrnehmung auf der Basis jenes "Einseins", jenes alldurchdringenden reinen Bewußtseins, jenem absoluten Bewußtsein stattfindet, wodurch die Sinne infolge der damit verbundenen Harmonie und Harmonischheit ihre größtmögliche Ruhe finden. Nun gibt es jedoch  einen vorletzten Schritt auf dem Weg zu diesem wahrgenommenen allem zugrundleliegenden absoluten Bewußtsein, jener Moment, an dem das feinst Relative wahrgenommen wird; diesen Zustand nannte Mr. Mahesh jenes "Gottesbewußtsein"; der Schritt für die Sinne von jenem Feinst-relativen zum reinen Bewußtsein erfolgt dann automatisch, ohne ein Tun und Streben.

* Wenn jenes "Gottesbewußtsein" erlangt wurde, so ist da zwar die Wahrnehmung da und man lebt bereits jene "Einheit", jenes unzertennliches, unteilbare reine Bewußtsein, jenes absolute Bewußtsein, jene Wahrheit über die Schöpfung, aber man hat's noch nicht wirklich verstanden; es kann durchaus eine Weile, bis hin zu einige Jahren dauernd, in denen man in jeder Meditationsausübung wieder in jenem Zustand jenes alldurchdringenden reinen Bewußtseins gelangt und das dann auch den Tag über durchaus "bleibt" und man es also "lebt", aber man hat es als Solches noch nicht wirklich verstanden. Irgendwann erfolgt dann aber die "Erkenntnis", daß jenes was da als einziges - im Rahmen der Meditation - die Sinne wirklich zufriedengestellt haben könnendes "Etwas" und jenes, was mit jenem Zustand verbunden ist, in dem  "man selber" in der Meditation anfänglich jene tiefe und schließlich tiefste Ruhe fand, wahrheitsgemäß  ein- und dasselbe sind: "Ich bin das, Du bist das". Der Zustand nach jener "Erkenntnis", jenem wahrheitsgemäßen "Verständnis" (...was nicht mehr nur formal wahre Ausdrucksweisen -  u.a. im Sinne künstlicher Intelligenz -, irgendwelcher formal logischer Systeme mehr ist...) wird im "TM-Jargon" "Einheitsbewußtsein" genannt und im TMlerinzwi-Jargon als "UC" abgekürzt. Damit einher geht, daß man zu einem körperlosen Wesen, einem Siddha wird und mit den Patanjali-Yogasutren auf ganz natürliche Weis ewas anfangen kann. Jenes "Samyama" der Patanajali -Yogasutren wird als natürliche Begebenheit im eigenen Leben gesehen, man macht das eben so, das sind eben die natürlichen Mechanismen gewisser seriöser, unproblematischer, ungefährlicher, geistiger Tätigkeiten.

* Der Vollständigkeit halber sei noch das "Brahman-Bewußtsein" (im TMlerinzwi-Jargon als "BC" abgekürzt) erwähnt. Wie bereits dargestellt, wird in "UC" alles und nur das, worauf die Aufmerksamkeit primär fällt, im Lichte des reinen Bewußtseins, in Begriffen des Selbsts wahrgenommen und selbstverstsändlich gilt zwar "Ich bin das und und Du bist das", aber stillschweigend ist alles andere udn sind alle Anderen etwas Anderes , auch wenn es einem rational-intellektuell klar ist, daß die anderen und alles andere schon auch das sein werden und wenn man sich halt direkt damit gefaßt, auch so dann zweifeslohne wahrgenommen werden. Man lebt zwar die eigenständige Existenz von reinem Bewußtsein, aber man weiß in Wirklicheit (noch) nichts von dessen Fülle. Erst allmählich schwindet mehr und mehr der noch vorhandenen Unwissenheit darüber, dh man findet zur umfassenderen und umfassenderen Wahrheit diesbezüglich, aber erst wenn wirklich alles, auch das was nur mit minimalster Aufmerksamkeit bedacht wird, im Lichte des reinen Bewußtseins in Begriffen des Selbst wahrgenommen wird ist das Bewußtsein sodann "voll entfaltet", dh die Fülle des "reinen Bewußtseins", jens absolute Bewußtseins, jenes Brahman wurde erkannt. Diese Entwicklung findet auf der Ebene dessen, daß jenes absolute Bewußtsein als eigenständiges "Etwas" existiert, eine eigene Existenz hat, also fußend auf dem Einheitsbewußtsein statt, es benutzt die erkannte Tatsache, daß jenes absolute Bewußtsein eine eigenständige Existenz hat. Wenn man die Ribhu-Gita (siehe Narayana) so überfliegt, entsteht der Eindruck, daß dabei - zumindest auch - sehr genau tägliche Lebenserfahrungen während jenes Übergangs vom Einheitsbewußtsein zum Brahmanbewußtsein, jene Art von Entwicklung und damit verbundene Erfahrungen sehr präzise beschrieben werden.


Jenes "Einheitsbewußtsein" ist es also, was Dr. Chopra in seinem Text anspricht.

Allerdings ist die Aussage, wonach Maharishi das lebe, wohingegen er "nur" danach strebe nicht gelungen, da jemand, der es selbst nicht lebt gar nicht beurteilen kann was das überhaupt heißt und insofern auch nicht wirklich wissen kann, ob es jemand anders lebt. Jemand das einfach zu zu billigen, ist gefährlich, weil hazadeurhaft, abenteuerisch, denn was, wenn jene person es eben gar nice "erreicht" haben sollte? Man würde ständig Gefahr laufen, Ihm etwas zu zubilligen, was er in Wirklichkeit gar nicht wissen kann, usw usf. Besser, weil strategisch sinnvoller, ist es, davon auszugehen, daß jener Mr. Mahesh mal Physik studierte, also nicht so ganz blöd war, durchaus - zumindest mal bzw wenn er wollte -  logisch denken konnte und über ein gewisses geschultes Erinnerungsvermögen verfügte, eine ganze Menge Sachkenntnisse erworben hatte - auch wenn er ziemlich unverzeihlicherweise die Zitatangaben nahezu immer wegzulassen pflegte bzw durch die einzige Quellenangabe "Swami Brahmanda Saraswati, mein Meister, Guru Dev" zu ersetzen versuchte, was aber auch nicht genügt; was zB Shankara schrieb, schrieb Shankara auch wenn es jener "Guru Dev" gegenüber Mr. Mahesh mal korrekt zitiert und insofern selber gesagt haben sollte. - und es aber stets die eigene Verantwortung bleiben wird, solche "spirituellen Wege" zu gehen oder auch nicht. Dann wird man auch jenes Problem, das Dr. Chopra im Zusammenhang mit "Guru" anspricht, einfach nicht antreffen. Eingeräumterweise gab es ab irgendwann mal (ca 1975, 1976) in der TM-Scene immer stärkere Tendenzen, daß die TM-Ausübenden jenen Mr. Mahesh als"Maharishi" und "wahren Yogi" verehren, Ihm Verehrung entgegenbringen sollten, ja müßten usw. Damit einher geht jene, wie Dr. Chopra ja auch erwähnt, Geldmacherei-Maschine jener seltsamer "TM-Könige". Siehe dazu auch zB das Zitat von John Lennon jenem Mitglied der legendären Beat-Pop-Musikgruppe "Die Beatles":



(Übersetzung von mir: "Wir halten Meditation für etwas Bedeutendes, aber wir glauben nicht an Maharishi und seine Scene" und "Wir machten einen Fehler. Er ist ein Mensch wie wir alle anderen auch")


Dr Chopra kritisiert die Erhöhung der Gebühren für's "TM-Erlernen" als in "astronomische Höhen gerückt" an. Geld schadete dem Ansehen der TM-Scene auch an anderer Stelle: In den USA hatte es bekanntlich jenes Gespräch zwischen Charles Lutes und Mr. Mahesh gegeben. Herr Lutes rechnete Mr. Mahesh vor, daß er seine beabsichtigte "geistige Erneuerung der Welt per TM-Unterrichten" aufgrund der zu kurzen Lebensspanne von Menschen nicht schaffen werde können; 1 Initiation dauere 1/2 Stunden, das ergibt bei soundsoviel Milliarden Menschen, usw usf. Mr. Mahesh räumte es ein und erwiderte, daß er sich eben "vervielfältigen" werde, was üblicherweise in einem "übertragenen Wortsinne" verstanden wird (was aber Mr. Mahesh lt. gewisser Aussagen - ua. einer Zeugin im Film "David wants to fly" - schon auch konkret betrieben habe). Nundenn Mr. Mahesh beschloß TM-LehrerInzwis auszubilden und man debatierte über den Ort: Los Angeles oder doch in Indien. Man entschied sich für Indien. Nun hätte Mr. Mahesh mniemals das Geld gehabt, sich dort einen "Ashram" zu bauen, geeignete Räumlichkeiten anderweitig zu erwerben. Er sei nach Indien gegangen und habe ein passendes Grundstück gefunden. Bei seiner Wahl sagten die Behörden:" Danke, daß Sie für uns ein schönes Grundstück gefunden haben, wir werden dort unsere Polizeiakademie hinbauen", so schilderte es Mr. Mahesh. Alsdann habe Mr. Mahesh beschlossen es in den tiefen Wald da hinten hinein zu bauen, dh sich für Rodungen, Lebensraumzerstörung usw entschieden. Das Geld im Hintergrund - von jenen, die aus TM eine Geldruckmaschine zu entwickeln versuchten/versuchen - ermöglichte  dann die Zerstörungen. Heute sieht das Gelände so aus  - siehe https://vedanta-yoga.de/beatles-in-rishikesh.indien/ -:



Nun, wie hätte man es besser, "bemüht yogisch" gemacht haben können? In Indien hätte es wohl irgendwo ein Stück Grasland oder Buschland gegeben. Wenn Sie 1 Spielkarte auf den Tisch legen und 2 Spielkarten - recht und links - daran anschließen, diese 2 dann hochklappen, bis sie sich oben berühren, sich zurücklehnen und Ihr "Kartenhaus" mal in Ruhe betrachten, so stellen Sie unschwer fest, daß nun die Oberfläche ihres "Kartenhaus-Hügels" exakt doppelt so viel Fläcvhe aufweist als die "Grundfläche" worüber Sie den Kartenhaus-Hügel errichtet haben. Nun wird auf den steilen "Hängen" das Gras, das einst auf der "Grundfläche" wuchs kaum vergleichbar vernünftige , bequeme Lebensbedingungen haben. Wenn Sie also die "Hänge" etwas abflachen, werden Sie am Ende zwar die Grund-Fläche, dh die "zu bebauende Grasfläche" nicht mehr verdoppelt haben, aber die paar Gebäude würden ja auch nicht die ganze ebene Grundfläche ausfüllen bzw auszufüllen brauchen. Am obigen Beispiel sieht man ja auch, daß genügend "Grundfläche" unbebaut blieb.

Also, wenn man die unbebaute Grasfläche passend "verhügelt", so wird dort alles Gras, das auf der ursprünglichen Fläche wuchs, auf den Hügeln wieder Platz finden. Im Übrigen läßt sich Gras sehr gut, dh sicher für die Pflanzen und noch dazu mit relativ wenig Aufwand, verpflanzen. Karl Partsch, ein Alpen-Biologe, hielt mal einen Vortrag in der Ringvorlesung Umweltzschutz an der TU-München und berichtete in diesem Rahmen, daß er mal irgendwelche  lebende Graspflanzen der Alpenregion auf deren Alter hin untersuchte. -  Er erwähnte extra, daß er nicht nach besonders alten Pflanzen extra gesucht hatte -. Zu seinem Erstauenen stellte er fest, so berichtete er, daß die Pflanzen über 100 Jahre alt waren.

Ebenso kann man nicht zu große Büsche - die nicht gerade für die Wüste spezialisiert sind und 30 Meter lange Wurzeln haben - noch zuverlässig verpflanzen.

In diesem Sinne würde man wohl in Nordindien ein passendes Grundstück gefunden haben können, um dort gemäß "yogischem Bemühen" ein "Lehrzentrum für die Ewigkeit" errichtet zu haben.

Im Falle jenes ersten "Mr-Mahesh-Lehrzentrums" ist allerdings durchaus positiv zu vermerken, daß die Architektur - meiner Ansicht nach - eine gute Leistung war. Die Gebäude kommen offenbar, wegen der Kuppelgestalt, ohne "Baum-Mord-Dachstühle" udgl aus. Die Meditationshütten waren insofern eine angemessene Konzeption; das große Gebäude scheint ein Flachdach mit einigen Kuppeln zu haben, so daß dafür dieselbe Bewertung gilt.

Insofern ist es wirklich schade, daß man das Gebäude dermaßen verwahrlosen ließ, weil es offenbar auf ein - offensichtlich gewesen! - völlig ungeeignetes Stück Land gebaut hatte. Da würde es in der Nähe von San Francisco und Los Angeles, aber auch in Europa wirklich genügend passende Flächen gegeben haben.


Dieselbe Kritik betrifft selbstverständlich auch all jene Architekten und Bau-Unternehmer die sogar noch Hochhäuser errichten, Millionen daran verdienen und zu primitiv waren und sind das Gras, dem man seinen Lebensraum nahm, neuen, sicheren Lebensraum gegeben zu haben.

Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: Man muß einfach zB 1 ha verhügeln, die dort lebenden klein-genugen und verpflanzfähig-genugen Pflanzen (dazu bedarf es eben eines biologischen Gutachtens im Vorfeld) samt der verpflanz-fähig-genugen Pflanzen (dazu bedarf es eben eines biologischen Gutachtens im Vorfeld) von der zu bebauenden Grundfläche, - sagen wir mal 1/2 ha - sorgsam ausgraben, einstweilen passend überleben lassen und dann kann man jene Pflanzen von 1 1/2 ha auf 1ha verhügeltes Gebiet, das per der Verhügelung nun 1 1/2 ha echten Lebensraum bietet, wieder einpflanzen. Wenn man es sorgsam plant, kann man der Natur sogar mehr Lebensraum für Sträucher, Bäume usw zurückgeben, als man sich "leiht". 

Das ist und Ähnliches ist aber das Thema von "Gut-Möglich" und es sei extra noch darauf hingewiesen, daß auch Boden-Schichten, Grundwasser-Aspekte udgl dabei zu beachten sein würden/sind. 


Einen Einblick in jene Anlage erhält man auch im Rahmen des folgenden Videos mit Frau Deva Premal und ihrem Mann Mitten; jenes Video wurde in jenem Ashram-Gelände, was dort als "Beatles-Ashram" bezeichnet wird gedreht:  

https://music.youtube.com/watch?v=KCf4_NxtY7M&list=RDAMVMXBqgsBAN2qM


Nunja, Natur zerstören, Roden, Schlachten, Tierversuchen, Klimaschädigen & co passen nicht zu "Yogi". Das Gelände unterstehe jetzt wieder der Forstverwaltung heißt es dazu an mehreren Stellen im Internet. (Es erinnert an die Anlagen für die olympischen Winterspiele 1960 in Squaw Valley/USA. Die Sportstätten waren nur dafür gebaut worden und anschließend überließ man all den Schrotthaufen, all die Baugifte & co der Natur, die's schon irgendwie wieder richten werde.). Da machte Mr. Mahesh ein unglaubliches Tamtam aus der Überlieferung  bzgl seinen "Guru Dev", der als kleiner Bub vor der Zwangsverheiratung (die es nunmal leider auch bei Jungens heutzutage noch  vielfach gibt; siehe BR5-Aktuelle vom ca 9.6.2019) davon lief und sich einen "guten Guru" zu suchen versuchte. Dabei habe er alle "Kandidaten" damit getestet, daß er sie fragte ob sie Feuer hätten. Ca 3 Jahre lang hätten alle anzutreffen gewesenen KandidatInnen mit einem "Wutausbruch" reagiert alà "ja Du blöder Depp Du blöder, weißt Du nicht einmal daß wir Yogis kein Feuer benutzen, hä?". Der kleine Bub habe darauf nur gesagt: "Und was ist denn das für ein Feuer, dein Zorn da, hä?" und sei weitergezogen. Jene "Blamierten" wären dem Jungen vielfach hinterhergerannt und hätten Ihm unverzüglich angeboten, ihn als Schüler anzunehmen; aber der Bub sei weitergezogen. Erst in Swami Krishnananda habe er dann jemand gefundne, der frei von Zorn, versiert in den Schriften und ein zölibatär lebender Mensch gewesen sei. Es ist ziemlich peinlich, wenn man solche ziemlich abstrakten "Feuer-Lehren" in aller höchstem Ansehen zu halten sich bemüht und dann Rodungen in Auftrag gibt, nur weil einem das Geld dafür angeboten wurde. In meinen Darstellungen bzgl Mr. Mahesh unter "Mr-Mahesh--TM-auf-Deutsch" gehe ich auf Mr. Mahesh's Reise nach Südindien und seinem vergeblichen Versuch zurückzukehren ein. Dargestellt wird dort, wie es zum Vorträgehalten und dann zu den weltweiten TM-Aktivitäten gekommen war. zentrale Rolle spielte da, daß jener Buchändler einen Vortrag mit Mr. Mahesh als Redner ansetzte, obwohl Mr. mahesh, lt. seiner Beteuerungen explizit ausgedrückt habe, daß er zwar rede, aber keine Vorträge halte. Nunja, Mr. Mahesh hab ee sdnan als Wille Gottes genommen und losgelegt, Vermutlich wollte Mr. Mahesh den Buchhändler nur nicht zur Rede stellen, weil  sonst sein Zornigsein ob jener Unverschämtheit sichtbar geworden wäre . Aber gerodet  hat er dann schon, da sah er - blambler und absurderweise - kein "Feuer" im Spiel; aber im Sinne jener Yoga-Lehren des Swami Brahmanda Saraswati ist so ein Feuer anzunehmenderweise eben auch nur ein Ausdruck von Zornigkeit, nicht überwunden gehabt habendem "Feuer in sich". Schade, daß die Geldhabenden Mr. Mahesh dermaßen blosgestellt haben, statt Ihm einen guten "Sozial-Sachverständigen" zu schicken, der das Chaos infolge jener unerfreulichen Ereignisse in Südindien dereinst entwirren hätte können und Ihm den Weg zurück ins Gangestal - wie einst beabsichtigt - und die Fortsetzung seines beabsichtigt gewesenen wohl-anständigen Sadhu-Lebens frei gemacht hätten.

 Da hat Geld im Zusammenhang mit "TM" eben erhebliches Unheil angerichtet. Später versuchte man es dann etwas "cleverer", man bediente sich bestehender Gebäude, die man möglichst preiswert zu erstehen sich bemühte, etwa das "internationale Zentrum" in Seelisberg, die "deutsche Zentrale" in Schledehausen, usw. Wieder etwas später versuchte man es dann mit jenen standarisierten Neubau-Prachtbauten, jenen "Capitals", wie zB in Vlodrop, aber auch in UK entstand unlängst eines, usw. Auch da stand nicht die Natur und das Wohlergehen der Pflanzen und Tiere, die zuvor dort gelebt hatten im Vodergrund; diesesmal versuchte man alles zu rechtfertigen, indem man sich auf einen sog. "Sthapatya-Veda" berief. Eine ganze Flut von "Veden" setzte vonseiten der TM-Scene da ein. Ghandarva-Veda, Sthapatya-Veda; immer mußte als Endung "Veda" hinten hin und als Ursprung wird/wurde "Übernatürlichkeit", "nicht von Menschen erdacht" usw  behauptet. Weil also da irgendwo irgendwann jemand gesagt habe, daß alle Gebäude den Eingang im Osten zu haben hätten und sonst bestenfalls zum Abreießen oder Geldmachen per Verscherbeln geeignet seien, wird das also nun von so tief-gläubigen Mr-Mahesh-AnhängerInnen so praktiziert. jetzt waren also aus angeblich (!) "vedischen" Gründen die "Second-Hand-Gebäude" schon wieder nicht mehr gut genug.


Man kann Depak Chopra auf Twitter folgen: www.twitter.com/DeepakChopra

Hier endet die Übersetzung jenes Berichts von Dr. Chopra, Ende der Übersetzungstätigkeit jenbezüglich am 8.6.2019.

(Ausführlichere Anmerkungen des Übersetzers zu jener "Guru-Schüler-Beziehung" Problematik: siehe unter "22) seriöse Lehre versus "Guruismus"; Guruismus versus seriöse Lehren" )