Irrtum und Wahrheit
"Seil und Schlange", total verpfuschtes Leben -muß das sein?


Es geht hier um das Buch

 "Robes of Silk

  Feet of Clay"

von Judith Bourque

ISBN 978-1-947637-80-1  (Druckausgabe)

ISBN 978-1-947637-81-8  (ebook-Ausgabe)

von Waterside Press

copyright 2018 bei Judith Bourque

Dritte Druckausgabe 2018

Das Buch ist englischer Sprache erschienen.


Die Autorin ist in den USA aufgewachsen.

Auf der Rückseite des Buches findet sich - das wird von mir gleich ins Deutsche übersetz - u.a.:

"Wer sich dafür interessiert und wen es was angeht:

Ich war damals dort in Rishikesh zusammen mit Judith in Rishikesh. Ich sah und beobachtete diese Liebesgeschichte" - Hans Bruncken (Autor von Transcendental Passages")


Die Fotos von Ihr und Mr. Mahesh, die im Buch zahlreich zu finden sind, wirken glaubwürdiger als die "offziellen, üblichen foto-lichen Darstellungen" im Zusammenhang mit der "TM-Lehre".

Mr. Mahesh kommt in dem Buch eher so rüber wie ein Ex-Student und Ex-Sadhu, der sich mehr oder weniger den Hippies angeschlossen hatte. In seinen 13 Jahren als Sadhu lernte er eben Ertliches über eine speziellen Meditationstechnik, welche Swami Brahmanda Saraswati lehrte; nach dessen Tod verlor er dann relativ bald seinen eingeschlagenen Lebensweg, verirrte sich in den Welt und lebte davon, daß er anfing oder auch es zuließ, daß "TM" mehr und mehr vermarktet wurde.

Es ist das Verdienst von Frau Bourque, daß diese beiden Aspekte "Mr. Mahesh persönlich" und "TM-Meditations-Praxis" als separat erscheinen und wahrnehmbar werden.

Sie schrieb dieses Buch ohne Gehässigkeit und läßt "TM" jene "TM" sein auch wenn sie ihre persönliche Ansichten zu sog. TM-Mantren, dem/einem ihr bekannten Vergabekriterium dazu dann auch schreibt.

Die Autorin bittet in der dritten Ausgabe darin, daß man auch die Anfangsseiten des Buches über ihre Kindheit und Jugendzeit liest und sich nicht nur sensationsgierig der "Liebes-Geschichte" widmet.

Auch die Seiten nach dem Ende ihrer intimen Beziehung zu Mr. Mahesh - im Rahmen eines Kurses auf Mallorca - sind sehr lesenswert.

Frau Bourque ist mittlerweile Oma und blickt eben auch auf ihr Leben zurück.

Wie sie erwähnt, hat jene vorrübergehende Liebesbeziehung zwischen Mr. Mahesh und ihr, welche von Mr. Mahesh - ihrerseits unerwarteter- und unbeabsichtigterweise - ausging - ihre Liebe zu indischer Kultur und Philosophie nicht erschüttern können.

Frau Bourque gab David Sieveking im Rahmen seines Films "David wants to fly" - der auch in ZDF oä gezeigt wurde - bzgl jener Liebesaffaire - ein Interview.


Die eigentliche Liebesaffaire findet man im Buch auf den Seiten 71 bis 156.

Sie erwähnt an einer Stelle, daß Mr. Mahesh wollte, daß sie Seide trage.

Außerdem erwähnt sie, daß er mal einem anderen Mädchen einfach in den Ausschnitt griff.

Ersteres würde - wegen des Tötens der Seidenraupen ein achter Yogi niemals tun. Man kann, wie eine Dame aus Bayern mal erfand, aus den - für wertlos erachteten - Seidenconcons geschlupfter Seidenraupen eine wertvolle Faser machen, indem man jene Concons mit Baumwolle und Wolle zusammen kocht, was am Ende einen verspinnbaren Faden ergibt - wenn man weiß wie -. Aus diesen Fasern kann man Blazer, wärmende Socken, usw herstellen. Das Töten der Seidenraupen ist dem Bereich der Unwissenheit, dem Nicht-Können und der Unfähigkeit zuzuschreiben.

Zweiteres zeigt, worauf ich anderweitig gekommen bin und oftmals bereits darauf hinwies, daß Mr. Mahesh von strategischem Denken einfach keine Ahnung hatte.

Nun das haben vermutlch die allerwenigsten Physiker und insfern ist es nichts Besonders.

Allerdings ist es ebene einfach eine absurde, dumme, absolut schlechte Strategie einem Mädchen bzw einer Frau einfach in den Ausschnitt zu fassen. und die Brüste zu ergreifen. im "ungünstigsten Fall", der dabei nunmal eintreten könnte, erntet man eine Anzeige wegen sexueller Belästigung und selbst Körperverletzung kommt infrage, wenn er schmutzige Hände oder von Viren und Bakterien besiedelte Hände gehabt haben sollte.

Beides gilt es im Leben nunmal zu vermeiden und es macht sich - medien-betreffs - nicht sehr gut, wenn man von "Die Welt braucht einige gute zelebatär lebende Personen" redet, eine "M-Gruppe" ("M" wie Mönch) auf die Beine zu stellen betrieb, sch als jemand ausgibt, der die Lehren von Swami Brahmanda Saraswati befolge und lebe usw usf und dann macht man sowas und riskiert "sein Königreich".

Daß er dann noch den versuch unternahm einen Kommentar zu Bhagavad Gita zu schreiben, war dann schon sehr verwegen. Daß er seinen Kommentar nie fertig bekam, weil ja der Entstehungspunkt der Bhagavad Gita jenes "Würfelspiel" war in dem die Pandavas ihr Königreich samt der gemeinsamen Ehefrau an den wenig gut gesonnenen Duryodhana der Karavas verloren , war da dann vorprogrammiert.

"Entscheidungstheorie", Spieltheorie", "Vektoroptimierung" befassen sich nunmal genau damit, wie man mit solchen "Situationen" umgeht und die Methode der "Worst Case Analyse" und damit verbunden, daß man mit einer Situation vernünftiger-und seriöserweise so umgeht, daß der "worst case", das für einen selber "ungünstigste Reesultat" nicht eintreten wird können, ist nunmal ein grundlegendes Prinzip.

Einfache Grundregeln der Spieltheorie kann man dabei sehr wohl im Alltag - ohne großartig umeinander rechnen zu müssen - beherzigen und befolgen.

Dazu gehört eben, daß man einem Mädchen bzw einer Frau nicht einfach in den Ausschnitt faßt.

Wer sowas tut, riskiert so was Ähnliches wie die Pandavas gemäß des Mahabharata.

Wie Mr. Mahesh dann noch die Verwegenheit - oder auch Tolldreistheit - aufbringen konnte in seinem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Handelns" ein Kapitel "Die Kunst des richtigen Benehmens" einzubauen ist damit dann offenbar eine Frage wert. Es kann kaum anders erklärt werden, als daß er da aus gewissen Vedanta-Theorien eben jenen Aussagen ad benehmen abstrakt hergerechnet hatte und dies aber selber nie als "wahres" Ergebnis von TM-Ausübung hatte verifiziern hatte können.

Er lebte schlichtweg nicht was er sagte.

Somit ist klar, daß er eben sinnvollerweise wie ein "TM-Lehrer"  indischer Nationalität, mit gewissem indischem Aussehen, indischem Background war und, in Indien leider sehr weit verbreiteten Unsitten bzgl des weiblichen Geschlechts, sich entweder irgendwann hatte zugelgt doer aber nie hatte ablegen können.

Insofern war er nochdazu ein sehr schlechter TM-Lehrer, den man - wenn man sich es mal so vorstellt, daß man selber seine Bewerbung für die Teilnahme an einem TM-Lehrerausbildungsurs gehabt hätte - besser nie zugelassen gehabt hätte.

Das ist leider so.


Allerdings ist festzustellen, daß Er zu Lebzeiten niemals wegen sexueller Belästigung oder gar Vergewaltigung angezeigt worden war. Er erscheint damit so als wie ein verkrachter Student, der eine etwas sehr zudringliche und sehr verantwortungslose Art im Umgang mit Mädchen und Frauen hatte.

Ein Umgang mit Ihm war zweifeslohne Minderjährigen beiderlei Geschlechts nicht zuzumuten; Ich bezeichne ihn daher als "nicht jugendfrei".

Wenn man bedenkt, daß er auch "Minderjährige zu TM-Lehrerausbildungskursen" zuließ - das wurden dann sog. "Junior-TM-Lehrer", die dann nur Minderjährige initiieren durften und bei Erlangung der Volljährigkeit dann von Ihm auch (dann kostenfrei angeblich) die Details für das Initiieren Erwachsener bekommen sollten können, so ist das was er da so in "seinem" Zimmer - das Ihm ja Anhängerinzwis bezahlten bzw zur Verfügung stellten -  trieb, mehr als bedenklich.

Eine Lizenz zum Ausbilden Minderjähriger hätte er niemals bekommen dürfen.

Da stelle ich leider fest, daß der Bericht von Frau Bourque zu spät kommt.

Würde das anno 1970/1971 - als jene Beziehung noch lief - der Öffentlichkeit bekannt gemacht gewesen sein, so würde das mir sehr viel erspart haben und jener staatliche deutsche Deutschlehrer, der mich - per Notendruck & co -  auch noch zwang "TM" zu,  erlernen, würde dann wohl unschwer routinemäßig abmahnbar, disziplinarisch maßregelbar und evtl sogar aus dem Schuldienst entfernbar gewesen sein.

Schade.

Allerdings verstehe ich die Autorin da durchaus; es war ja eine intime Beziehung und sie betrachtete bzw empfand es anscheinend auch nicht als Vergewaltigung oä. Leider hatten aber die westlichen Geheimdienste es unterlassen, sich den Mr. Mahesh genauer angeschaut zu haben. Stattdessen ließen ihn die USA grob fahrlässig, strategisch dumm und d'raufgängerischerweise in den USA viele Jahre gewähren.

Selbst als Juri Bezmenow sie im Herbst 1970 bereits darauf hingewiesen hatte, daß Mr. Mahesh im Visier des KGB war und auch bekannt war, wie man Eduard Kennedy per jener "total gefakten echt 'russischen Hochzeit'" erpreßbar zu machen versucht oder auch tatsächlich erfolgreich getätigt hatte, unterließ es die USA Deutschland, Frankreich usw die notwendigen Informationen zukommen zu lassen und es der Allgemeinbevölkerung mitzuteilen.


Frau Bourque wirft auch Fragen bzgl der TM-Methode auf bzw stellt Überlegung dazu an.

Nun daß die TM-Meditationstechnik auf Swami Brahmanda Saraswati zurückgeht, berichtet Paul Mason klar und deutlich. Daß das sog. "Runden" während solcher TM-Lehrererausbildungskurse auch nicht von Mr. Mahesh stammt sondern aus dem Mahanirvana-Tantra" stammt kann im "Mahanirvana-Tantra" nachgelesen werden; es ist das sog. "kleine Kula-Opfer", wie es Jens und Udine in ihrer deutschsprachigen Ausgabe übersetzen (siehe www.pushpak.de").


So zeigt sich Mr. Mahesh summa sumarum als ein verkrachter Physiker, verkrachter Sadhu und als jemand der das, was er bei Swami Brahmanda Saraswati betreffs Meditation mitgenommen hatte, mit Hilfe von - va westlichen Geschäftsleuten - ziemlich geld-einbringend und aber auch Leid hinterlassend - mehr oder weniger rücksichtslos vermarktete.

Im Vergleich mit der entsprechenden Meditationsmethode wie es im Buch "Knaurs Buch der Heilmethoden" beschrieben wird, ist TM allerdings sehr viel besser und weitaus weniger problembeladen.

Allerdings ist betreffs TM, worüber ich in anderen Kapiteln schreibe, einiges wenig gelungen, was an Mr. Mahesh's strategischem Nicht-Wissen liegt.

Das hat er allerdings dann 1973 nachzubessern versucht und bereits in seiner Ausgabe der ersten 6 Kapitel der Bhagavad Gita hatte er das Grundgerüst zur Vermeidung jenes Problems gelegt.

Die strategische Abgesichertheit, im Knaurs-Buch obig erwähnter "Ärzte-Meditationsmethode" - ist allerdings, bedauerlicherweise und wirklich nur noch unverständlicherweise, noch dürftiger als die bei Mr. Mahesh.

Frau Bourque's Buch trägt zweifelsohne dazu bei, das D'rum-Herum um "TM" in einem wahreren Licht erscheinen zu lassen.

Daß ihr Mr. Mahesh im Traum erschien, wie sie schreibt, und sie gebeten hatte ihn aus seinem Art engen Gefängnis zu befreien, so wie ein Freund eine Freundin um etwas bitten könnte, betrifft Mr. Mahesh persönliches Bemühen um "Befreiung", um "Moksha", dh das weshalb er dereinst zu Swami Brahmanda Saraswati, dem damaligen Shankaracharya von Jyothir-Math, gegangen war und - lt. eigener Aussagen aber auch Zeugenaussagen - ca 13 Jahre bei Ihm verbrachte.

Mr. Mahesh kam eben von einem ehrbaren Sadhu-Lebensweg ab und nahm immer wieder Zuflucht zu dem was er mal bei Swami Brahmanda Saraswati lernen oder auch verstehen hatte können. Später, nach den Ereignissen in Äthiopien 1974 (jene kommunistische Machtergreifung in unmittelbarem "Anschluß" an einen großen TM-Lehrerinzwi-Ausbildungskurs) nahm er mehr und mehr Zuflucht in klassischen Überlieferungen, wie den Veden, usw. Lt. dem Buch-Autor V. Panoli regte er an, daß alle Upanishaden zu welchen Shankara einen Kommentar hinterlassen hatte samt Shankara's Kommentar  ins Englische übersetzt werden sollten, was Herr V. Panolli dann auch tat (siehe etwa Chândogya-Upanishad, ISBN 978-81-8264-664-3). Selbst betreffs der Organisation der TM-Lehre & co versuchte er es mit einem alt-herbergebrachten, "traditionellen" Konzept, nämlich "König". Daß er dabei dann ziemlich blind vorging, ist leider so; bei Ihm galt dann eben "alt-hergebracht" = "gut & richtig". Erst tönte er gemäß "modern, wissenschaftlich, das Alte sei falsch verstanden und dann falsch überliefert worden, was dazu geführ habe, daß Indien in Armut & co versunken" sei und dann wollte er plötzlich den Veden-Kennern, Upanishaden-Kennern, Ayur-Veda, klassischer indischer Musik, indischer Astrologie, usw usf "den richtigen Weg" weisen. Er, Mr.Mahesh, der seinen Weg verloren hatte, wollte den Anderen zeigen, wo es lang gehe. Wie ziemlich  zu erwarten bei Ihm, kam nicht nur Falsches dabei heraus und die Grundidee, wie zB dafür zu sorgen, daß TM'lerinzwis, TM-Lehrerinzwis die klassischen Lehren von Vyasa, Gaudapada, Yogi Govinda, Shankara usw sollten lesen können, ist völlig in Ordnung. Aber irgendwie ist es eine Bankrott-Erklärung seiner selbst, die späte Einsicht, daß er damit hätte - als Begelitliteratur zumindest - angefangen haben sollen.

Es gab auch schon in den 50-er Jahren sehr viel an klassicher Literatur in Englischer Sprache und selbst in deutscher Sprache, sodaß es möglich gewesen wäre darauf zu verweisen und einzuladen die eigenen Meditationserfahrungen und Verständnisse in aller Unparteilichkeit, Objektivität und Fairnes damit zu vergleichen. Er hielt aber eher alle davon ab und erst als Er sich in Nöten gekommen sah, da nahm er Zuflucht dazu.

Nunja, genau so darf ein "Guru" nicht daherkommen: Erst herumkommandieren wollen und nur er habe recht und nur seine Vorträge und Bücher seien sinnvoll und danach, wenn er nicht mehr weiter weiß, dann versucht er die "klassischen Schriften" in Zusammenarbeit mit klassischen "indischen" Gelehrten an Bord zu holen.


TM ist so weit ok. Paul Mason schreibt in seinem Buch "Roots of TM" (ISBN  978-0-9562228-8-6, Seite 53-60) eine Geschichte von einem Herrn Raj Rajeshwari Prasad Varma - angeblich einem Onkel des Mr. Mahesh -, wo jener über seine Initiation durch Swami Brahmanda Saraswati am 24 August 1940 und dessen Vorstellungen von Meditation schrieb. Es endet mit Worten von Swami Brahmanda Saraswati: "Schön, Du hast gelernt, das mantra zu transzendieren! Exzellent! Du transzendierst das mantra, das zu seinem Ursprung zurückgelangen möchte. Das Beste, was passieren kann! Wenn du merkst, daß Du das mantra vergessen hast, nimmst Du das mantra kruzerhand wieder auf und machst glücklich weiter. Das war sehr gute Meditation. Mach jetzt weiter so zu meditieren und heute Abend ebenso und dann berichte mir morgen früh."...

Im Buch des O.W. Barth-Verlags "mantras", ISBN 978-3-426-29243-3 findet man im Teil "Wie wende ich mein Mantra an" die Beschreibung von vier Formen von Japa (Seite 95)" und all das trifft eben auf "TM" nicht zu, weil es eben "transzendentale Meditation" ist und das erwähnt eben auch jener Onkel von Mr. Mahesh, der vor Mr. Mahesh von Swami Brahmanda Saraswati "Meditation" gelernt bzw gelehrt bekommen hatte.

Am Ehesten trifft's noch, was im Buch "mantras" auf Seite 94 geschrieben wurde und wo einfach Arthur Avalon's Übersetzung von "Shakti und Shakta" zitiert wird ("Sir Avalon" ist der Schriftstellername von Sir John Woodroffe, einem britischen Richter Indien während der Kolonialzeit)

"Japa wird mit der Handlung eines Menschen verglichen, der eine Schlafenden aufrüttelt, damit er wach wird".

Richtig, Meditation's Sinn&Zweck ist es in den Zustand des "Samadhi" (anders benannt auch als "Turiya" siehe Mandukya-Upanishad und Shiva-Sutren) zu gelangen.

Ausgangspunkt ist dabei üblicherweise der Wachzustand (Im Prinzip gehen auch die anderen beiden, also Schlafen und Träumen).

Es geht bei richtiger Meditation nicht um irgendwelche speziellen Wach-, Traum- oder auch Schlafzustände.

Wie es auf Seite 74 in Shankara's "Das Kleinod der Unterscheidung" (O.W. Barth-Verlag, 1957)  ganz unten heißt verhält es sich folgendermaßen:

>> Die Erleuchteten erkennen ihn als die Wirklichkeit, die weder beiseitgeschoben (denn er ist immer gegenwärtig in der menschlichen Seele) noch erfaßt werden kann (da er jenseits von Gedanke und Welt ist. Sie wissen, daß er unmeßbar, ohne Anfang, endlos, erhaben in seinem Glanze ist. Sie erfassen die Wahrheit des "ich bin Brahman" <<

- Anm. des Verfassers dieser homepage: mit "er" ist Brahman gemeint -

(... Der benutzte  Begriff "unmeßbar" umfaßt das "Nicht-Messen-Können" mittels eines sog. "Wahrscheinlichkeitsmaßes" udgl. Auf der Menge aller Teilmengen des 3-dimensionalen reellen, euklidischen Raums läßt sich ein Wahrscheinlichkeitsmaß nicht definieren; Unendlichkeit ist nicht gleich Unendlichkeit und damit muß man sich eben auch abfinden. ...)

Nunja, man kann es sich durchaus wie folgt vorstellen:

Mr. Mahesh verlor seinen Weg des Sadhu, behielt aber das Know-How des Meditierens und der Weitergabe jenes Wissens sowie gewisser sinnvoller Aussagen dazu.

So versuchte er (... weil er sich ein Physiker-Leben nicht oder auch nicht mehr vorstellen konnte oder auch mochte, zu Swami Shantanand Saraswati ihm so eine Beziehung wie er sie zu Swami Brahmanda Saraswtai gehabt hatte nicht vorstellen konnte oder auch mochte, sich auch nicht "nur" als Sekretär eines Shankaracharyas oder "Ähnlichem" sehen mochte oder auch konnte ...) sich per "TM-Lehren" seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er hatte etwas Glück und wohlhabende Leute förderten ihn in Indien. In den USA fand er zusätzliche Gönnerinwis und Anhängerinzwis. Allmählich meinte er sich ein Leben mehr so wie er es - nun ja nicht mehr als Sadhu unterwegs seiend, seinen Weg verloren gehabt habend und nun irgendwie so wie als Physik-Student, der er einst gewesen war unterwegs seiend - gewollt hätte, "leisten zu können" und so kamen Freundinnen dazu. Ok, es gibt ev.-luth. Pastoren  und keine Angehörigen jener jüdisch-christlichen Sekte stört das Verheiratetsein derer Pastoren; selbst in der r.-kath. Kirche dürfen Priester anscheinend eine Freundin haben, eine Affaire damit haben - nur heiraten dürfte er sie nicht. (Sie legen ja kein "Keuscheitsgelübde" ab; lediglich "Zölibat" ist ihnen vorgeschrieben). Auch in etlichen orthodoxen Kirchen dürfen deren Priester anscheinend verheiratet sein. Es gibt Pastoren die 3-mal oder noch öfters verheiratet und dann wieder geschieden waren. Insofern kann Mr. Mahesh, gemäß dieses Buches von Frau Judith Bourque, anscheinend in jene Kategorie eingeordnet werden.

Allerdings frägt es sich, ob man mit so einem Lebenswandel, wie ihn Mr. Mahesh praktizierte, der Kehrseite von Erleuchtetheit, nämlich jener Diszipliniertheit wie es die "yogischen Tugenden" nunmal sind, gerecht werden kann. Selbst Mr. Mahesh lehrte dazu, daß wenn man an einem Tischbein eines Tsiches mit 8 Beinen zieht, dann der ganze Tisch daherkommt. Wie kann man dann ein absurdes Sexualleben praktizieren und dennoch meinen, man würde Nitya-Samadhi wirklich erlangt haben können?

Manche schreiben bei amazon in deren Rezensionen, daß es unangemessen wäre diese Dinge nach dem Tod des Mr. Mahesh zu schreiben.

Nun, angesichts Mr. Mahesh's unübersehbaren Problemen mit dem KGB und seine nunmal getätigten "Dienlichkeiten" für Revolutionen, ist es auch eine Frage des Selbstschutzes, sowas etwa erst zu einem späteren Zeitpunkt erst schreiben zu können. Irgendwelche Ex-Revoluzzer, Ex-Geheimdienst'ler die ko-gepillt haben, Rufmord betrieben, andere systeamtisch in den Tod getrieben haben oder gar "konventionell gemordet" hatten, dann evtl zu einem gewissen Wohlstand gelangt sind, werden wenig Neigung verspüren, statt in Rente für den Rest ihres Lebens in ein Gefängnis zu gehen.

Daher ist das schreiben und beschreiben gewisser Details nunmal sehr gefährlich, weil man dabei versehentlich oder auch absichtlich, solche Ex-Geheimdienst'ler der hochgefährlichen Sorte, enttarnen und verurteilbar machen könnte und das ohne das man überhaupt merkt, wen oder was man da beschrieben hat.

Insofern ist es sehr wohl verständlich, daß Frau Bourque darüber erst später schrieb. Auch fanatische Anhängerinzwis des Mr. Mahesh stellen nunmal eine große Gefahr dar und wie ich ja mehrfach darlegte, ist davon auszugehen, daß es TM-Ausübende gab, die TM und TM-Lehererinzwi-Sein nur deshalb gelernt hatten, um ihre eigentlichen Tätigkeiten zu verschleiern, dh um über ihre eigentlichen Absichten hinweg zu täuschen.

Der CIA schickte dem Fidel Castro von Kuba mal eine hübsche Agentin, deren Aufgabe es war, mit Ihm ins Bett zu kommen, um ihn zu ermorden. Fidel Castro kam rechtzeitig dahinter, was für die Dame eher nicht angenehm geendet haben wird. So gibt es eben leute, die in einem Land  leben, denen das egal ist (den USA wär's ja recht gewesen, wenn sie zurückgekehrt wäre und sie hätte dort gewiß keine Strafe zu befürchten gehabt und auch kein Ausgeliefert werden an Kuba; nur so lange sie in Kuba verweilt hätte, wäre ihr und deren Mitstreiterinzwis es nie&nimmer recht gewesen, wenn sie "enttarnt" worden wäre und es wäre denen - davon ist auszugehen - ziemlich egal gewesen, ob sie jemand versehentlich enttarnen hätte "wollen" - hypothetischerweise per einem Buch über jene Dame in anderem Zusammenhang und dann noch detalliert wie samt Foto, Name und Fingerabdruck - oder auch absichtlich es wollte.) und es gibt eben solche Leute für welche so eine Enttarnung mitunter lebensgefährlich wäre und sie in die Situation bringt "Noch fliehen können? Die Entarnung ohne Ermordung des Autors verhindern können? oder doch nur Mord?).

Frau Bourque hat Mr. Mahesh jene Peinlichkeiten, Papparazis & co wenigstens erspart, indem sie es nach seinem Tod schrieb und sich selber hat sie sich eventuell auch sehr viel erspart. Außerdem hatten Mia Farrow und John Lennon sowie der Song "Sexy Saddie" der Beatles das Ganze ausreichend thematisiert und auf den Punkt gebracht gehabt.

Aus verständlichen Gründen, möchte ich da derzeit nicht weiter ins Detail gehen.



Ansonsten  kann man ja meine englischsprachige Rezension bei amazon dazu lesen.

Meine Rezensionen bei Amazon kann man via folgendem aktivem Link erreichen: https://www.amazon.de/gp/profile/amzn1.account.AHBS6EGTC2JLHF5UECOKY2K2UFNQ?ie=UTF8&ref_=ya_d_l_profil


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